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Setzen wir als Satan einmal negative Eigenschaften ein, die in uns arbeiten, die an uns "fressen", uns ungute Gedanken bringen, dann ist das Hölle genug. Warum immer alles wortwörtlich nehmen. Sind wir nicht reif genug,die dahinter liegende Symbolik zu erkennen ?
Sünden entstehen nach der klassischen Theologie aus sieben schlechten Charaktereigenschaften:
1. Superbia: Hochmut (Übermut, Hoffart, Eitelkeit, Stolz)
2. Avaritia: Geiz (Habgier, Habsucht)
3. Gula: Völlerei (Gefräßigkeit, Unmäßigkeit, Maßlosigkeit, Selbstsucht)
4. Ira: Zorn (Wut, Vergeltung, Rachsucht)
5. Luxuria: Wollust (Unkeuschheit)
6. Invidia: Neid (Missgunst, Eifersucht)
7. Acedia: Trägheit des Herzens / des Geistes (Überdruss)
Wir sollten uns besinnen und darüber nachdenken, warum uns der Gedanken an Sünde und Satan und Teufel und Hölle nicht losläßt. Warum nur fällt es uns so schwer, wie in uns wahrzunehmen ? Brauchen wir den Satan, damit wir uns nicht selbst schuldig fühlen müssen für unsere Verfehlungen und warum wird ständig vom Menschen in Sünde gesprochen. Es sind Taten, die dem Menschsein nicht gerecht werden, wenn er mit all diesen negativen Eigenschaften in sich nicht in keine ganzheitliche Harmonie treten kann. Haben wir doch Vertrauen, daß Gott uns nicht allein läßt und nie allein gelassen hat. Als Seelen müssen wir noch viel erfahren in dieser Welt. Gott ist doch immer da und bei uns. Warum uns fürchten. Laufen müssen wir allerdings allein. Das heißt nichts anderes, als daß wir unsere Erfahrungen hier auf Erden machen müssen.
Wir sind nicht verloren und fallen auch nicht aus seiner "Hand". Gott liebt alle "Gedanken" dieser Welt. Und jeder Mensch ist ein Gedanke Gottes.
Der ewige Kampf zwischen Gut und Böse
Jeder Mensch, der in der Materie eingeschlossen ist, sucht seine ursprüngliche Heimat wiederzufinden. Doch dazu muß der Mensch einen dornenvollen Weg gehen, als Mensch geboren, steht er immer wieder vor der Entscheidung einen bestimmten Weg zu gehen. Jedes Wesen, das als Mensch geboren wird, hat ein adeliges Recht von seinen göttlichen Eltern mitbekommen: Es hat die Freiheit mit Hilfe seines Willens sich für das Göttliche oder gegen ES zu entscheiden. Das Gewissen hilft ihm dabei, zwischen zwei Alternativen zu wählen. Nach Oben, oder nach Unten, zwischen Gut und Böse, und wie seine Entscheidung ausfällt, so entwickelt sich der Mensch zum unsterblichen Leben oder zum spirituellen Tod Engel oder Teufel, Gott oder Maya.
http://www.paranormal.de/yoga/auszug/gutboese.htm
Persönlich halte ich von dieser Angstmache nicht viel.
"Göttliche Mutter, himmlischer Vater!
Ich begehre nicht Macht oder übernatürliche Kräfte,
ich will auch kein Heiler sein oder ein Kämpfer, der das Böse vernichtet;
schenke mir nur Eines, das ich so sehr ersehne:
Deine Liebe, Deine Güte, Deine Barmherzigkeit allein
und erlöse mich aus dem Kreislauf der Wiedergeburten.
Nimm mich in Deine schützenden Arme und hebe mich empor zu Dir!"
Sundara
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