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Einschüchterung












@ Martin

<i>>> Da wir alle Sünder sind, hat Jesus durch seinen Kreuzestod die "Strafe" für uns bezahlt. Diese übergroße Liebestat nicht anzunehmen, (=Heilsgewissheit) würde für mich bedeuten, Gott nicht zu vertrauen, seinen Verheißungen nicht zu glauben.<<

Genau das ist es, was ich unter Dogma verstehe.
Nichts gegen Jesus, sein Leben und seine Lehre, die er andern Vorlebte.
Aber ich sehe mich nicht schuld, dass er gekreuzigt wurde.
Schuld waren die brachialen Methoden der römischen Einschüchterung.
Ich finde die Vorstellung schrecklich, dass Gott diese Grausamkeit zur Bedingung der Erlösung macht: „Da lasse ich nun einen Menschen zu Tode foltern und dann erst dürft ihr zu mir.“ (?)
Gott ist die Liebe selbst und würde eine Kreuzigung niemals als eine Notwendigkeit ansehen!</i>

Deine Erwiderung ist verständlich - aus menschlicher Sicht. Doch Gottes Wege sind für uns Menschen oft nicht nachzuvollziehen - erst aus des Glauben heraus wird, durch den Heiligen Geist, vieles klar erkennbar.

Der christliche Glaube lehrt, dass jeder Mensch ohne Ausnahme Sünder ist. Diese Schuld und Sünde trennt den Menschen von Gott. Die Bibel spricht in unterschiedlichen Bildern davon, was dieses Getrenntsein ausmacht: Tod, zerstörte Beziehung, kaputte Familien,... Der Mensch kann sich zwar bemühen, so zu leben, wie es Gott gefällt und so diesem Getrenntsein zu entgehen, er wird es aber nicht schaffen. Jeder Mensch muss erkennen: Ich bin Sünder und vor Gott verloren! Doch Gott ließ die Menschen nicht in ihrer Verzweiflung alleine, sondern schickte seinen Sohn Jesus Christus auf die Welt, der am Kreuz stellvertretend als sündfreies Opfer für die Menschen starb. Er nahm damit die Strafe auf sich, die eigentlich jeder einzelne tragen muss. So verspricht die Bibel, wird jeder, der an Jesus Christus glaubt, von Gott freigesprochen wird. Ein Aspekt des Freispruchs Gottes ist, dass der gläubige Mensch ewiges Leben haben wird.

"Jetzt aber hat Gott eingegriffen und uns gezeigt, wie seine Gerechtigkeit aussieht, das heißt wie wir – unabhängig vom Gesetz – vor ihm bestehen können. So bezeugt es die Heilige Schrift. Gott spricht nämlich jeden von seiner Schuld frei und nimmt jeden an, der an Jesus Christus glaubt. Nur diese Gerechtigkeit lässt Gott gelten. Denn darin sind die Menschen gleich: Alle sind Sünder und haben nichts aufzuweisen, was Gott gefallen könnte. Aber was sich keiner verdienen kann, schenkt Gott in seiner Güte: Er nimmt uns an, weil Jesus Christus uns erlöst hat. Um unsere Schuld zu sühnen, hat Gott seinen Sohn am Kreuz für uns verbluten lassen. Das erkennen wir im Glauben, und darin zeigt sich, wie Gottes Gerechtigkeit aussieht.
Römer 3,21-25"

Ob es notwendig war oder ob Gott sich den Weg aussuchte, um die Welt mit sich zu versöhnen, ist in der Bibel nicht beschrieben. Jedoch entschloss sich Gott diesen einen Weg zu gehen, um die Welt mit sich zu versöhnen - nämlich den Weg mit Jesus und dessen Tod am Kreuz. Das Jesus stellvertretend für alle Menschen – die vor Gott so nicht bestehen können – am Kreuz starb, wird in dieser und auch vielen anderen Bibelstellen eindeutig beschrieben. Nur durch den Glauben an Jesus kann der Mensch gerettet werden – so wollte Gott es.

Die letzten drei Kapitel habe ich aus Nikodemus.net kopert. Sie geben exakt meine Überzeugung wider.



<i>„Heilsgewissheit“ bedeutet eine Gewissheit des Heils!
Eine Gewissheit hat keine Bedingungen. </i>

Richtig, deshalb ist die christliche Lehre keine Religion, denn es gibt ih ihr keine Gesetze, keine Werke die der Mensch tun könnte, um zu Gott zu kommen - allein nur den Glauben an ihn.

Liebe Grüße

http://www.nikodemus.net/1629?page=-1
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