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Umkehrschluss












@Martin


<i>Zitat:
Jeder der an ihn glaubt, wird leben in Ewigkeit.

Was wäre hier der Umkehrschluss?
Jeder der an sie glaubt, wird nicht leben in Ewigkeit. (?)
Jeder der an das Gute im Menschen, nicht jedoch an Gott glaubt, wird nicht leben in Ewigkeit. (?)
Jeder der nicht glaubt, wird nicht leben in Ewigkeit. (?)</i>

Nein, denn keine Seele wird "verlorengehen". Mit dem Ausspruch Jesu ist gemeint, dass wir in Ewigkeit bei Gott sein dürfen, der Umkehrschluss bedeutet dann, jeder der nicht an Gott glaubt, wie Jesus es sagt, lebt in Ewigkeit in der "Gottesferne".

<i>Gott vergibt demjenigen nicht, der nicht, oder das Falsche glaubte. (?)</i>

Gott ist auch die Gerechtigkeit. Seine Gesetzmäßigkeiten haben entsprechende Auswirkungen. (Ursache und Wirkung, Saat und Ernte usw.)
Da wir alle Sünder sind, hat Jesus durch seinen Kreuzestod die "Strafe" für uns bezahlt. Diese übergroße Liebestat nicht anzunehmen, (=Heilsgewissheit) würde für mich bedeuten, Gott nicht zu vertrauen, seinen Verheißungen nicht zu glauben.

<i>Egal wie sehr sich ein Mensch um das Wohl anderer kümmert, wenn er nicht das richtige glaubt, wird er vom Himmel ausgeschlossen. (?)</i>

Vielleicht nicht vom Himmel ausgeschlossen, sondern vom Leben bei Gott in Ewigkeit. (ich kann es nicht beurteilen, kenne ich Gottes Wege?)
Es ist dem Menschen eigen (im Sinne von Egoismus) anzunehmen, dass er etwas "Gutes" tun kann und sich somit den Himmel verdient. Ich möchte es mal mit dem Verhältnis Eltern Kind vergleichen: vom Taschengeld, dass die Eltern dem Kind geben, schenkt dieses den Eltern. Klar, dass sich die Eltern darüber freuen......

<i>Ist es nicht eher so, dass ein Mensch, der sich selbstlos aufopfert (fast alle Eltern tun das) darin sich selbst einen Himmel erschafft, von dem er dann auch nicht ausgeschlossen werden kann? (Egal woran dieser Mensch glaubt.)</i>

Das ist doch überwiegend menschlich ziemlich eng gedacht. Ich tue etwas, also verlange ich auch Belohnung...das ist eine egoistische Liebe..Nein, Gottes Liebe verlangt völlige Uneigennützigkeit, erst wenn ich gebe und nichts erwarte, lebe ich die Liebe, die Gott meint. Alles andere ist doch selbstverständlich,z.b. wie Eltern für ihre Kinder sorgen. etc.
Wirkliche Gottes Liebe fängt da an, wo es persönlich schwer fällt, (gegenüber meinen "Feinden", die mich verletzen, die mir unrecht tun, die mich ausnutzen etc.)



<i>Ist es nicht so, dass der aufmerksame Hirte abends solange sucht, bis auch das letzte Schäfchen zurück im Stall ist?</i>

Das setze ich als normal voraus und bedarf keiner extra Belobigung.

<i>Ist es nicht eher so, dass der Himmel erst dann erfüllend sein kann, wenn auch die letzte Seele wieder zum Glück gefunden hat?</i>

Welcher Vater möchte nicht, dass all seine Kinder glücklich sind,.


Grüße
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum III


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