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seit längerer Zeit kann ich mich nicht mehr auf beten konzentrieren, es ist eine Leere da. Habt ihr auch solche Erfahrungen gemacht was könnte ich dagegen tun, ich galube an Gott aber kann mit Ihm nicht mehr reden?
Chris11 [/b]
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Liebe Chris!
Ich kenne das und ich denke, jeder Mensch, der ehrlich ist, ging durch solche Phasen.
Spiritualität ist ein innerer Wachstumsprozess.
Viele der inneren Wachstumsprozesse verlaufen in Schüben, es gibt gelegentliche Regressionen.
Wisse, dass Du niemals von Gott entfernt bist, denn Gott ist allgegenwärtig.
Wisse, dass es wellenförmige Bewegungen sind und koste auch die Wellentäler aus. Je mehr Dir das gelingt, desto schneller geht es wieder nach oben.
Gruß Martin
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Liebe Chris,
Während ich früher lange und innig beten konnte, gelingt dies mir schon seit Jahren nicht mehr. Es ist sogar so, daß ich eine anhaltende seelische Trockenheit verspüre, die zeitweise das Gefühl einer Gottverlassenheit aufkommen läßt. Dabei habe ich einen tiefen Glauben, eine innere Zuversicht, daß es einen Gott gibt, der mich und alle liebt. Ich meine sogar, für diese Überzeugung sterben zu können. So klammere ich mich an vorhandenes Urvertrauen in eine barmherzige Liebe Gottes, die alles weiß und vermag und letztlich das Rechte vollbringt.
Grüße Kai
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| alles wass ich darüber weiss ist das gott will dass wir zu ihm kommen egal wie es uns gerade geht es ist normaal dass sich auch im gebetsleben dinge verändern und mann plötzlich nicht mehr weis wie mann beten soll aber dass darf uns auf keinen fall daran hindern zu gott zu kommen denn dass ist sein wille mit uns zusammen zu sein.wenn du nichtmehr mit ihm reden kannst dann verbring doch einfach zeit mit ihm lies die Bibel und versuch zuzuhörn was Gott sagt
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Hallo Niccel,
solch eine Gottverlassenheit kenne ich auch, und die sollte man eher als eine Prüfung sehen, und sich fragen, wie man sich verbessern kann, also noch besser Gott dienen kann, und ob man denn auch wirklich Gott über alles liebt, und seinen Nächsten wie sich selbst liebt. Denn niemand ist perfekt, und es findet sich immer wieder etwas, was man verbessern kann.
Der Weg ist nun mal schmal und steinig, und wenn wir wärend dieser Prüfung weiterhin Gott treu bleiben, also das Gute in uns fördern, und den Frieden, die Demut und die Liebe in uns bewahren, und in dieser Zeit nicht zornig oder wütend werden, oder sonstwie wieder Dinge tuen, die wir aus unserer Liebe zu Gott schon entsagt haben, dann wird auch irgendwann das Tal durchgeschritten sein, an dessen Ende ER freudig auf uns wartet.
Anderseits, diese Gottverlassenheit entsteht auch nur deshalb, weil wir irgendetwas wider Gott getan haben. Und wenn wir das rausgefunden haben, wissen wir beim nächsten mal, warum ER uns verlassen hat. Oder noch besser, wir könnten IHM dann bitten, uns bei der Überwindung von dieser schlechten Tat zu helfen.
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