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@Martin, das beschreibt auch Leadbeater, in dem er schreibt:
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" Während der Astralkörper für einige Menschen bereits zu einem bewußten Vehikel gworden ist (Astralreisen), vermag im Mentalkörper nur der Eingeweihte bei vollem Bewußtsein zu wirken. Im Durchschnittsmenschen beginnt sich der höhere (spirituelle) Teil des Menschen erst allmählich herauszukristallisieren. Der Adept dagegen bewegt sich in ihm in Gedankenschnelle in Zeit und Raum.
Der Mentalkörper, als das Organ des Denkens, ist für Untersuchungen auf dem Gebiet der Gedankenkräfte bevorzugt heranzuziehen. Jeder Gedanke bildet eine Form. Denkt der Mensch an einen konkreten Gegenstand, so bildet er aus der Substanz des Mentalkörpers eine Abbildung von diesem, der in der Höhe der Augen für den mental Hellsichtigen objektiv erkennbar ist. Je nach Intensität des Gedankens (der Gedankenkraft) hält sich die entstandene Form längere Zeit oder vergeht in wenige Augenblicken. von außerordentlicher Beduetung sin din diesem Zusammenhang die Ausführungen Leadbeaters zu den "kollektiven Gedankenformen", die durch permanente Neubelebung ihre Lebensdauer nahezu unbegrenzt verlängern. "In Wirklichkeit ist der Mensch sein eigener Verursacher." In der Regel erzeugt jeder bestimmte Gedanke eine neue Gedankenform. Wenn indessen den Denker bereits eine Gedankenform gleicher Art umschwebt, so verbindet sich, statt eine neue Form zu bilden, unter gewissen Umständen der neue Gedanke mit dem alten. Dieser Gedanke wird dadurch wesentlich gestärkt, und so kann durch langes Brüten über den gleichen Gegenstand bisweilen eine Gedankenform von riesiger Kraft erzeugt werden. War der Gedanke böser Art, so vermag die Gedankenform einen wirklich schlimmen Einfluß auszuüben, vielleicht viele Jahre hindurch, und sie hat für eine Zeitlang das Aussehen und die Kraft eines wirklich lebendigen Wesens. Leadbeaters Darlegungen zielen hier vor allem auf die "Teufels-Manie". Durch unaufhörliche mentale Reproduktion vorgegebener Gedankenfloskeln ist der "Gehörnte" , der "Neunschwänzige" oder der "Pferdefüßige" immer wieder neu von irregeleiteten Frommen erzeugt worden. In Phasen hysterischer Pseudo-Religiösität kann dann eine plötzliche astrale Hellsichtigkeit auftreten (auch im Drogenrausch)und "der Böse" wird geschaut, seine Existenz damit 'bewiesen'. Wären sich bestimmte kirchliche Kreise des grenzenlosen Schadens und Unglücks bewußt, die sie mit ihrer Teufels- und Satansdogmatik verursachen (durch Rückwirkung aus den feinstofflichen Ebenen), sie würden erschauern. Es bleibt zu hoffen, daß eine spirituell aufgeklärte Epoche diese alten Gedankenformen durch mentale Liebensschwingungen aufzulösen vermag.
In der religiösen Dogmatik, der fanatischen Glaubensintoleranz , sah Leadbeater die schlimmste "mentale Erkrankung". Die "religiöse Voreingenommenheit ist am weitestens verbreitet, von allen die ernsteste und schließt jegliche Annäherung an ein der Vernunft entsprechendes Denken bezüglich des Gegenstandes ganz aus. Leider verhält sich bei einer großen Anzahl von Leuten jener Gesamtteil ihres mentalen Körpers, der mit religiösen Dingen beschäftigt sein sollte, vollkommen untätig; er verknöchert und ist mit Warzen bedeckt, und selbst der elemantarste Begriff von dem, was die Religion eigentlich bedeutet, bleibt für sie unmöglich, bis eine katastrophale Wendung eintritt." Wer im ausgehenden 20. Jahrhundert die Stärkung der fundamentalistischen Bewegungen überall auf der Welt verfolgt, der mag eine Ahnung von der Bedeutung der Warnung L.`s erhalten.
Doch selbstverständlich wird durch religiöse Gedankenkraft auch viel Licht in die Welt gesandt, wobei die inhaltliche , konfessionelle Form für die Auswirkungen im mentalen Bereich unerheblich ist. L. beobachtete, wie die Anbetung Marias seitens einer frommen Katholikin Auswirkungen auf Moslems und Hindus hatte (umgekehrt gilt natürlich das gleiche Prinzip), deren astrale und mentale Körper stimuliert und so ein religiöser Einfluß auf diese Gläubigen ausgeübt wurde, der in der Glaubenspraxis dieser Menschen dann seine je eigene Ausgestaltung fand. " |
Man kann sagen: es ist gut, daß die Wissenschaft die Seele noch nicht entdeckt hat und entdecken wird. Damit ist Mißbrauch erst einmal ausgeschlossen.
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Die menschliche Form bleibt, nach Leadbeaters Untersuchungen, bis zum Kausalkörper erhalten, allerdings darf sie nicht mit der Gestalt einer Inkarnatiion verwechselt werden. Vielmehr stellt sie eine Synthese der edelsten Aspekte des Menschen dar - es ist der "verklärte Übermensch", von L. auch mit dem griechischen Wort "Augoeides" bezeichnet. Er bleit als das wahre "Ich" des Menschen während aller Inkarnationen erhalten, bis auch diese Hülle eines fernen Tages abgelegt wird und die erleuchtete Seele zu neuer, beglückender Wanderschaft aufbricht.
Nur die wahrhaft positiven Errungenschaften einer Inkarnation können bis zum Kausalplan aufsteigen und sich im Kausalkörper verankerns. Der Mensch erwirbt sich in seinem Erdenleben gute und schlechte Eigenschaften, "doch während die guten beständig aufgespeichert und innherahlb des Kausalkörpers aufbewahrt werden, können die 'tierischen' nu in den niederne Trägern zum Ausdruck kommen und sind daher verhältnismäßig nur von kurzer Dauer.
Alle negativen Aspekte schwingen sich bereits in der unterhalb des Kausalkörpers liegenden Vierheit (physischer, ätherischer, alstraler und mentaler Körper) aus undkönnen der Individualität keine nachhaltige Prägung eindrücken. Dies bedingt nicht ihre vollständige Auflösung, sie können sehr wohl in einer neuen Inkarnataion wieder wirksam werden, doch derneu inkarnierte Mensch ist im Vergleich zu seinem letzten Erdenleben zumindest einen Schritt vorangegangen. |
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