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Rand eines Topfes












Wenn es nichts davor gab, dann kann es auch jetzt nichts geben. Zu behaupten, dass alles aus Nichts und ohne Grund einfach so entstanden ist, ist keine Erklärung, sondern einfach nur ein Versuch jede Erklärung zu vermeiden. Kein Wunder, dass man sich an dieser Stelle einfach um eine Erklärung drückt, weil es halt nicht zu erklären ist.


Zitat:
Ein Marienkäfer läuft auf dem Rand eines Topfes. Hier könnte er unendlich lange laufen. Wir sehen es von oben, haben also eine Dimension mehr. (die 3.)


Der Marienkäfer kann ja gerade nicht ewig lang laufen, weil er irgendwann sterben würde. Auch muss er irgendwann angefangen haben zu laufen. Auch ist die Rundung, auf der er läuft, irgendwann entstanden und war nicht immer ein Kreis und wird es auch nicht immer sein. Dass es so aussieht als könnte er ewig laufen, ist nur eine Täuschung, und diese Täuschung kann einen nur täuschen, wenn man in seinem Denken beschränkt ist.

Genau so ist es mit dem Universum, es herrscht eine gedankliche Beschränkung, weil bestimmte Konventionen und Vorstellungen das Denken zu sehr prägen und man darum blind für andere viel vernünftigere Lösungen ist. Dem Marienkäfer 5 Minuten zuzusehen, ist, als würde man das Universum 100 Jahre beobachten und daraus seine Schlüsse ziehen und alles andere einfach ignorieren. So kommt man auf Theorien, die einem angenehm sind aber nicht viel mit der Wahrheit zu tun haben. Kein Mensch lebt lang genug, um das Universum lange genug beobachten zu können (die ganze Menschheit wird dafür nicht lang genug leben), aber man kann gedanklich in der Zeit weit genug vor und zurück reisen, um zu erkennen, dass es früher oder später unerklärliche Grenzen geben wird.

Theorien von gekrümmten Räumen und anderen Dimensionen sind allesamt nicht in der lange, das Paradoxon von fließender Zeit und ewigem Universum bzw. ewiger Existenz zu erklären!
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum III


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