Frage an die Muslime hier


Ich habe mal eine Frage an die Muslime hier, mich beschäftigt die Sache mit den Selbstmordattentätern. Diese berufen sich ja in gewisser Weise auf den Koran. Sicher ist es die machtbesessene nicht vollständig betrachtete Auslegung. Aber es gibt doch diesen Aufruf, oder etwa nicht ? Man hört das immer und kanns aber selbst nicht nachlesen, wenn man nicht arabisch redet.
Ich finde es so grausam, dass man sich einfach so in Luft sprengt und damit zich andere mit in den Tod reißt. Schlimm finde ich, dass die Medien dieses Bild vom Islam verbreiten. Hat der Islam nicht auch viele schöne Früchte hervorgebracht ?! Man sollte über diese Sachen auch mal Bericht erstatten.
Hallo Mapu,

ich bin derzeit indispuniert (Uni --> Klausuren).
Ich habe aber deinen Beitrag registriert und werde insha`Allah zu einem späteren Zeitpunkt auf ihn zurückkommen (falls nicht ein anderer Bruder/ eine andere Schwester sich schon vorher äussert )

Ich danke für dein Verständnis,
liebe Grüsse
Umay Hatun
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* Mein Herz ruft ALLAH ALLAH,
mein Nefs schreit yallah yallah ....*

* Der Heuchler sucht nach Fehlern;
der Gläubige nach Entschuldigungen.*
Salam Mapu,

schön, dass du nachfragst und die meisten Muslime werden sicherlich Selbstmordatentate ablehnen. Einige jedoch, wie du schon bemerktest, missbrauchen die Religion für ihre eigenen Zwecke. (Das war schon immer so und nicht nur Religionen, sondern auch andere Ideologien wurden oft missbraucht). Man kann nicht einen Vers nehmen, ohne die Gesammtheit zu betrachten, und außerdem ist mir kein Vers bekannt, der einen Selbsmord anschlag befürworten würde.
Im Gegenteil steht geschrieben, dass Gott in der Thora gesagt hat: "Wer einem Menschen das Leben nimmt, so ist es, als hätte er die gesammte Menschheit vernichtet." Das gilt für die getöteten Seelen und Selbstmord im Islam ist sowieso strengstens verboten.
Leider gibt es aber diese schwarzen Schafe, die anderes behaupten und leider werden sie von den Medien hochgeputscht, in dem sie so tun, als würden alle praktizierenden Muslime verkappte Terroristen sein.
Das finde ich schade und macht mich manchmal echt wütend, denn so wird Verbrechern Vorschub geleistet, und die Muslime werden vor eine inakzeptable Wahl gestellt, entweder ihre Religon aufzugeben oder Islamist zu werden. Wir wollen beides nicht! Wir leiben unsere Religion, nicht weil wir glauben er sei brutal, erniedrige Frauen und so weiter, wir lieben unsere Religion ihrerer schönen Seiten wegen und wie alle anderen Gläubigen, sehen wir das "Schlechte" nicht in der Religion selbst, sondern in den Menschen, die sie behaupten zu praktizieren.
Hallo und danke für deine Antwort. Wie steht es denn im Koran. Ich habe hier in einigen Threads gelesen, dass es Verse gibt, wo dazu aufgerufen wird Ungläubige zu töten. Wenn das so ist, dann kann man es doch nicht falsch verstehen ? Oder ? Die Bibel sagt liebt euren nächsten wie euch selbst und nichts von töten. Und sicher gibt es gerade im Alten Testament viele Kriege und auch Aufrufe dazu. Bei den Kreuzzügen hat die Kirche die Bibel dazu benutzt zu töten, aber Christen in der modernen sind sich wohl einig, dass das falsch war und nichts mit Gott zu tun hatte.
Geht es bei solchen Versen im Koran um die Verteidigung ? Gerade wegen der Kreuzzüge damals ? Ist es in der heutigen immer zivilisierter werdenden Welt von Muslimen noch vertretbar ?
Mir geht es darum, dass die Menschen aufhören MÜSSEN sich gegenseitig umzubringen. Führt Gott etwa Kriege ? Ich kann mir das absolut nicht vorstellen. Töten ist doch nichts göttliches sondern was rein menschliches.
Hallo Mapu,
ja genau darum geht es mir auch. Ich bin der festen Überzeugung, dass keine Religion von Grund auf gewaltbereit ist. Für uns Muslime, sind Thora und Evangelium ursprünglich Bücher Gottes, die später zum Teil verfälscht wurden. Im Quran steht, dass der Quran von dieser Verfälschung sicher sein wird, laut Überlieferungen warnt aber der Prophet Muhammad s.a.a. davor, dass er Falsch ausgelegt werden wird und somit die Muslime das Gleiche, wie Juden und Christen machen werden.
Muhammad erklärte auch, dass nur bestimmte Leute fähig sind diesen Quran richtig zu deuten und das sind nach schiitischer Auffassung die Imame (Nachfolger, Jünge).
Um den Quran überhaupt zu verstehen braucht man unbedingt außer perfekter Sprachkenntnis der arabischen Sprache den geschichtlichen Kontext, da er sich sehr oft auf spezielle Ereignisse bezieht. Ich versuche dir ein Beispiel zu geben.
Hier die ungefähre Übersetzung (ich weiß auch sie hört sich hart an) :
Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben; denn die Verführung ist schlimmer als Töten.“

Meist wird nur dieser Teil der Ajah erwähnt, aber sie geht weiter:

"Und kämpft nicht gegen sie bei der heiligen Moschee, bis sie dort gegen euch kämpfen.Wenn sie aber gegen euch kämpfen, dann tötet sie. Solcherart ist der Lohn der Ungläubigen. [2:191] [/b]Und noch weiter:
Wenn sie aber aufhören, so ist Allah Allverzeihend, Barmherzig. [2:192]
Und kämpft gegen sie, bis es keine Verwirrung (mehr) gibt und die Religion Allah gehört. Wenn sie aber aufhören, so soll es keine Gewalttätigkeit geben außer gegen diejenigen, die Unrecht tun.
Alles zusammen gelesen ergibt doch einen ganz anderen Sinn, oder?
Die Geschichte dazu war das ein Teil der Götzendiener die Muslime stark verfolgte und bekämpfte und Allah ihnen erlaubte sich zu verteidigen.
Dass die Aggression von den Einwohnern Mekkas ausging ist bekannt und die Muslime gefoltert und gequält wurden, weil das Bekenntnis eines Gottes und die Angst vor sozialen Veränderungen (es bestand eine Art Kastensystem, darauf gehe ich aber ein anderes Mal ein, falls du Interesse daran hast), starken Wiederstand verursachte.
Deshalb schlossen sich vor allem die ärmsten und unterdrücktesten der Gesellschaft Muhammad an, wie bei allen anderen Propheten auch.
Das ist nur ein Beispiel und ich werde, wenn es dich nicht stört bald noch näher drauf eingehen. Mit den besten Grüßen
Salam (Friede) Mapu, ich nochmal. Ich habe eine Ajah zum Thema Selbsmord gefunden:
Sura 4 Ajah 29
O Ihr Gläubigen! Bringt euch nicht in betrügerischer Weise um euer Vermögen! Anders ist es, wenn es sich um ein Geschäft handelt, das ihr in gegenseitigem Übereinkommen abschließt. Und tötet euch nicht selbst! Allah verfährt barmherzig mit euch.“ Hier steht eindeutig, dass man sich nicht umbringen darf!
Das friedliche Image der Christen existiert ja leider auch noch nicht so lange, auch wenn Jesus gesagt hat, man möge seinen nächsten lieben. Trotzdem würde ich niemals behaupten das Christentum sei gewalttätig, weil es die Kreuzzüge gab und Selbsmord Attentate mir von früher im Katholiken/ Protestanten Konflikt in Irland bekannt sind.
Es gibt diese (kriegerischen) Stellen im Koran und wenn du interesse hast, dann suche ich sie einzeln raus und versuch sie zu erklären.
Ich habe schon einige andere Threats gelesen und bin ich erstaunt, wie hier zum Teil sehr leichtfertig ge-und verurteilt wird.
Ich habe nicht die Macht und Kraft jemanden der unbedingt glauben möchte, dass der Islam agressiev ist, vom Gegenteil zu überzeugen.
Viele Muslime sind es, das steht außer Frage und der Islam hat sich auch leider mit dem Schwert ausgebreitet8nach dem Tod Muhammad), aber war das im Sinne Gottes und seines letzten Propheten? Nein! Wenn man sich die Geschichte anschaut, dann sieht man deutlich, dass der Prophet s.a.a und auch die 12 Imame, immer den Frieden dem Krieg vorgezogen haben.
Die Anwohner Mekkas boykotierten die Muslime jahrelang, verbaten Verträge mit ihnen zu schließen, zu handeln, mit ihnen zu heiraten. Die Mulime wanderten aus, nach Medina. Als sie nach Mekka zurückkehrten war der Einmarsch friedlich, das obwohl sie nun die militärische Stärke besaßen Mekka dem Erdboden gleichzumachen. Aber Muhammad verbat irgendjemanden ein Haar zu krümmen und versicherte allen Sicherheit.
Die Stellen im Koran, die von töten handeln, handeln vom Krieg, und man darf sie niemals allgemein verstehen.

mit den besten Grüßen
Hallo Safienah, salam.
Ja erstmal danke für deine Antwort. Das bringt viel Licht in die Sache. Ich glaube, das Hauptproblem ist einfach, dass der Mensch in seinem Inneren nicht gut ist. Er ist egoistisch, gewaltbereit und versucht sich ständig höher zu stellen als die Anderen. Das sieht man in jeder Lebenslage, getarnt durch viele verschiedene Verhaltensweisen. Ich glaube, dass dies in unser Natur liegt. Die endgültige Lösung kann doch nur die "Erziehung" durch Gott zum Frieden und in einer selbstlosen Einstellung liegen. Das finde ich gut an der Islamischen Lehre, das er den Menschen untereinander Frieden und Gleichheit vor Gott gebracht hat.
Also die Stellen die von Gewalt handeln beziehen sich auf Krieg. Man hört ja immer wieder etwas von dem heiligen Krieg, also davon, dass jeder Muslim die Aufgabe hat den Islam weiterzutragen. Dies wird oft mit gewaltätigkeit verbunden. Ist es vielleicht ähnlich gemeint wie der Missionsbefehl im Christentum ? Also geht hinaus und macht die Menschen zu meinen Jüngern und tauft sie ?
Gerade fällt mir ein, dass das ja total falsch verstanden worden ist. Es gab ja mal die Zwangstaufe. Heftig. Wenn man mal überlegt in was für einer guten Zeit wir doch leben.
Ich habe mal gelesen, dass djihad (richtig geschrieben ???) gleich bedeutend mit geistiger Anstrengung sei. Und nicht wirklich was mit Gewalt zu tun hat. Das hört sich mehr nach Gott an. Jeder muß Gott selber suchen und sich dabei anstrengen und zurücknehmen.

grüße ralf
Frieden sei mit Dir Ralf,
ich verstehe durch deine Worte, dass du ein gläubiger Christ bist (oder irre ich mich?)

Heiligen Krieg gibt es in dem islamischen Wortschatz schon mal gar nicht, ein Krieg ist nicht heilig, viel mehr stammt er aus der Zeit der Kreuzritter, was viele heutzutage leider nicht wahrhaben wollen. Djihad (ja perfekt geschrieben!) heißt Anstrengung auf dem Weg Gottes, und unser Prophet s.a.a sagte: „Der größte Djihad (die größte Anstrengung) ist der Kampf mit seinem Nafs. ( soviel wie Ego, oder salopp ausgedrückt, dem inneren Schweinehund)“
Djihad hat aber auch die Bedeutung von Kampf und Krieg, diesen jedoch darf (nach schiitischer Meinung zu mindest) nur ganz besonders Gläubige (Prophet oder Nachfolger), wenn diese keinen anderen Weg mehr sehen, ausrufen.
Eigentlich nichts anderes als Selbstverteidigung:
Sura Hadsch(22), Ajah 39:
Die Erlaubnis (, sich zu verteidigen,) ist denen gegeben, die bekämpft werden, weil ihnen Unrecht geschah - und Allah hat wahrlich die Macht, ihnen zu helfen.“
Die Sache mit den Islam weitertragen wird leider auch von vielen Muslimen falsch verstanden. Die Religion verkünden (natürlich nicht mit dem Schwert!) dürfen auch nur die, die sich an die Gebote Gottes halten und wissen haben. Sonst schaden sie ihrer Religion mehr als sie ihr Nutzen (Ich weiß, dass sich die wenigsten Muslime daran halten) Für uns „normale“ Menschen heißt „die Religion weitertragen“ vor allem eines : Sie vorleben!
Zum Schluss noch zwei Stellen im Koran:
Sura Yunus (10), Ajah 25:
Und Allah lädt ein zum Haus des Friedens und leitet, wen Er will.“Sura Nahl (16), Ajah 125:
Rufe zum Weg deines Herrn mit Weisheit und schöner Ermahnung auf, und streite (diskutiere) mit ihnen auf die beste Art. Wahrlich, dein Herr weiß am besten, wer von Seinem Wege abgeirrt ist; und Er kennt jene am besten, die rechtgeleitet sind.“
Mit den besten Grüßen Miriam (maryam)
Hallo .... zur Zeit würde ich mich nicht als 100% gläubiger Christ bezeichnen. Ich bin seit ca 1,5 Jahren Gottesgläubig und habe Gott in einer Lebenskrise gespürt. Ich habe diese Erfahrungen unter Christen gemacht, erst in Amsterdam und bis heute wohne ich mit Christen zusammen, die eine modere Kirche in meiner Stadt gegründet haben. Die Liebe unter den Menschen hat mich immer am meisten fasziniert und dass man Gott und seine Maßstäbe in seinem Leben integriert, also sein Leben darauf aufbaut.

Was mir schon immer schwer gefallen ist dieser Glaube an dinge wie Adam und Eva, die Wundertaten von Jesus und letztendlich das wichtigste Problem Jesus als der Sohn Gottes. Gerade unter jungen Christen , naja ich bin auch erst 23, ist Jesus sowas wie ein ständiger Freund und Wegweiser. Er ist Lifestyle und es gibt eine christl. Szene. Das ist auf jeden Fall super und funktioniert für alle um mich herum, gibt Menschen Hoffnung, Halt und Perspektive. Moderne christliche Lieder, Konzerte und großartige Events mit netten Menschen.

Nun sind viele aber auch damit aufgewachsen und das bin ich nicht. Bei funktioniert das irgendwie nicht. Jesus = Gottessohn, also ist er gewisserweise Gott. Jesus ist der einzige Weg. Es gibt keine andere Möglichkeit, nach dem Tod unsterblich zu werden und das durch einen einfachen Satz, dass man an Jesus als Gottes Sohn glaubt und seine Vergebung annimmt. Das ist Glaube in Reinform.
Die heutige Welt ist aber nun eine ganz andere als die damalige. Wir wissen, dass wir auf einem Planeten wohnen mit 6 Millarden Menschen. Verschiedenste Kulturen und auch verschiedenste Glaubensauffassungen. Doch interessant ist, dass eine Frage die selbe ist: Warum lebe ich und wo gehe ich nach dem Tod hin ? Jeder sucht nach Gott und nach innerem Frieden. Jeder. Da sind die Christen auch nicht anders als andere. Es ist eine Form sich Gott zu nähern. Der Glaube erschließt Bereiche der menschlichen Psyche, die durch nichts anderes zu ersetzen sind. Es ist das Fundament. Dann ist da der Mensch, der ja immer denkt, was er mache sei besser als das was der andere mache und Rums, Krieg, Mord und Todschlag, wobei in Frieden leben doch viel schöner ist.
Naja diese ganzen Fragen haben mich auf die Bahai Religion gebracht, die ich vorher nicht kannte, als ich mir einmal die Religionsverteilung der Welt bei wikipedia.de angeschaut habe. Ich habe die Antworten gefunden, die ich gesucht habe. Es hat für mich total Sinn gemacht und das tut es heute immer noch.

Für mich ergibt sich nun ein großes Dilemma: Ich könnte hier in meiner Stadt (Lemgo) an einer schönen Kirche mitarbeiten, habe hier meine Freunde, die zum größen Teil Christen sind. Habe Möglichkeiten mich mit meinen Fähigkeiten hier zu integrieren und das Ding nach vorne zu bringen. Problem,der Glaube.

Bei dem Bahai glaube ist es quasi genau umgekehrt. Ich kenne keine Bahais in meiner Umgebung und ein Sologlauben ist ja immer schwierig. Naja was ich weiß, dass es ein weiterer Weg ist, wo der hinführt, weiß ich noch nicht. Was ich weiß ist, dass Gott da ist und das ist ja die Hauptsache.

So Schlafenszeit - Gruß Ralf
Hallo Ralf, ja um die Zeit lag ich schon längst im Bett und hab tief und fest geschlafen.
Ich fand es sehr spannend, was du über dich preisgegeben hast. In dieser Zeit ist es schon etwas besonderes, wenn er zu Gott steht und wie du sagst "Gottesgläubig" ist, davor hab ich schon Respekt.
Die Probleme, die du mit dem Christentum hast, glaube ich haben wenig damit zu tun, dass du nicht als Christ erzogen wurdest.(Wär sehr interessant, wenn du mal näher erläutern würdest, was dich z.B. an den Wunder Jesus irritiert, glaubst du nicht an Wunder im allgemeinen?)
Ich kenn mich zwar noch gar nicht im Bahai Glauben aus (bin zum ersten Mal durch diese Seite aufmerksam geworden), kenne aber viele konvertierte Muslime, darunter meine ma, die gläubige Christen waren und auch so ausgewachsen sind. Das Hauptproblem bei ihnen allen war, wie du es auch empfindest, die Aussage: Jesus gleich Gottes Sohn.
Ich glaube auch, dass Religion als Lifestyle auf Dauer nichts bringen wird, das sind doch die falschen Absichten. Wenn man an Gott glaubt, möchte man ihm näher kommen und seine Dankbarkeit ihm gegenüber ausdrücken. Es geht nicht darum selbst eine Freizeitbeschäftigung zu haben, oder? Ich verstehe was du meinst und die Gemeinschaft ist wichtig, aber wenn du nur die Wahl hast zwischen, dem was du für wahrer und Gottnäher hältst und einer community, was denkst du wird dich mehr ausfüllen und glücklicher machen.
Ich fühl mich auch oft allein, denn obwohl es viele Muslime gibt, gibt es doch wenige, denen ich mich richtig nahe fühle. Dafür sind mir die Leute die ich habe um so wertvoller und mit der Zeit merke ich, dass nur die Nähe Gottes wichtig und das Ziel ist. Habe ich Freunde, dann ist das gut, habe ich keine, dann ist das auch ok.
Noch etwas: Glaubst du denn, dass du zwischen deinem Glauben und deinen Freunden wählen musst? Glaubst du, dass das eine das Andere ausschließt?
Kannst du mir vielleicht ein bisschen von der Bahaie Religion erzählen? Ich habe die Gebete durchgelesen und genau dasselbe kenne ich auf arabisch; Die Beschreibung von Gott ist identisch!
Ich freu mich für dich, dass du trotz deines Umfeld, deine Zweifel nicht einfach begraben hast und angefangen hast zu suchen. Ich finde ein Glaube muss dem Zweifel standhalten und antworten auf die eigenen Fragen haben. Nur ein Mensch der offen ist für die Wahrheit und nicht auf Grund von irgendwelchen Zugehörigkeitsgefühlen blind zu seiner Religion, Ideologie steht, ist im Stande zur Wahrheit zu gelangen, auch wenn er natürlich nicht sicher sein kann, dass seine DIE WAHRHEIT ist.
Aber das es nur eine gibt, denke ich steht doch für die meisten von uns außer Frage, oder?
Ich hab schon wieder zu viel geschrieben, alles gute Miriam