Der Topf und sein Deckel, zwei Seelen zu zweit unterwegs?


Also angeregt hat mich hierzu ein Thread aus einem anderen Forum, in dem es um die leidige Partnersuche und das Sprichwort "jedem Topf seinen Deckel" ging... ich bin dabei auf die Unterhaltung zweier User gestoßen, ich nenne die beiden bei den Zitaten jetzt einfach mal A und B

Zitat:
A:
Vielleicht bist du ja auch der Deckel und der Topf sucht dich schon sein ganzes Leben lang ^__^

B:
das ganze Leben? hm... mal ne ganz doofe Frage - glaubt ihr, es ist möglich das einer der Beiden Teile (also Topf oder Deckel) schon wesentlich länger auf der Welt ist, als der Andere?
Da gibts so einen schönen Spruch:

"Seelen sind immer zu zweit unterwegs...wenn wir geboren werden, trennen sie sich und suchen solange nacheinander, bis sie sich schliesslich wiedergefunden haben"



und jetzt interessiert es mich, ob einer der Beiden Teile nicht schon wesentlich länger existieren kann, als der andere, denn wenn die Seelen bei der Geburt voneinander getrennt werden und nacheinander suchen, dann müssten sie ja rein theoretisch gesehen gleich alt sein, oder?
Gibt es bei Seelen eigentlich soetwas wie Alter? Und kann eine "alte Seele" auch in einem jugen Körper stecken bzw: wenn die Seelen bei der Geburt voneinander getrennt werden, kann eine dann wesentlich später auf die Welt kommen als die Andere?
Was denkt ihr darüber?
Hallo Ceres

Alle Seelen, die sich lieben, und sich treu sind, waren dies schon immer, so alt wie die Schöpfung, und alle Seelen, die dies nicht tun, taten es auch noch nie, so alt wie die Schöpfung.

Eine Seele, da wesensmäßig unzerstörbar, hat natürlich kein Alter. Bezogen auf die Erde, bezogen auf die Schöpfung jedoch findet sich in jeder Seele die Schöpfung von Anbeginn, vererbt, wenn man so will.

Finden sich zwei Seelen und lieben sich und bleiben sich treu, sind sie seit aller Ewigkeit füreinander bestimmt. Und sie werden in alle Ewigkeit die Beweise dafür entdecken und ihre Freude daran haben, ohne Ende.

Sie werden, "Gefährten in allen Welten Gottes sein". Hat jede Seele einen Brennpunkt innerhalb der Namen und Eigenschaften Gottes, kann, so betrachtet, die "altehrwürdige Weisheit" die "ewige Jugend" finden. Gemeinsam schöpfen sie dann aus dem Quell beider Namen und Eigenschaften, und besprengen damit alles Erschaffene, und, wenn gesegnet, dem Schöpfer dienend.

Aus diesem Grunde gibt es den Namen Gottes: "Die altehrwürdige Schönheit", aber auch "der arabische Jüngling". Jede Seele kann all diese Namen und Eigenschaften zum Ausdruck bringen. Ewigkeit ist eine Sache in Quantität, aber in erster Linie in Qualität, niemals auszuschöpfende Vielfalt.

Also wird jeder in 'Gottes Schoß' "sich liebende Topf mit Deckel" sich der allerschönsten Dinge erfreuen.

Alles Liebe von Yojo
Hallo Ceres,
mit freundlicher Kopiergenehmigung möchte ich zu diesem Thema gern etwas einstellen...

Zitat:
Muttermale aus früheren Leben
Der folgende Fall ist typisch für die vielen Fälle, die von Dr. Stevenson untersucht und dokumentiert wurden.
Die Geschichte betrifft einen Jungen, der mit einer Anzahl kleiner Muttermale in Frankreich geboren wurde.
Sobald er sprechen konnte, wies er darauf hin, daß dies Narben von den Kugeln wären, die ihn getötet hätten. Als er besser sprechen konnte, nannte er die Namen der Männer, die ihn umgebracht hauen; einer davon habe ihn beschuldigt, beim Kartenspiel zu betrügen. Er erkannte Mitglieder seiner früheren Familie, seine Freundin und den Ort, wo er gelebt haue - ein kleines Dorf in Sri Lanka.
Seine französischen Eltern hatten große Schwierigkeiten mit ihm. Er aß mit den Fingern, lehnte die übliche Kost der Familie ab und verlangte nach Gerichten mit Reis und Curry und einem Getränk, das Arak genannt wird. Er wollte Karten spielen, und statt westlicher Kleidung zog er es vor, sich in ein Kleid zu hüllen wie in einen ceylonesischen Sarong. Häufig verfiel er in eine Sprache, die seine Familie nicht verstehen konnte und die sich als Singhalesisch entpuppte. Er kletterte auch mit erstaunlicher Geschicklichkeit auf Bäume und sagte, er würde nach Kokosnüssen suchen.
Nachforschungen ergaben, daß einige Jahre vor der Geburt des französischen Jungen in Sri Lanka ein Kokospflücker mit dem Namen, den das Kind angegeben hatte, während eines Kartenspiels ermordet worden war. Diese seltsamen Erinnerungen an ein Leben in Sri Lanka verblaßten, als das Kind fünf Jahre alt war, und das Kind wuchs ganz normal heran.

[...]
Einer von über 1000 Fällen, die von einem anderen Forscher, Hemendra Banerjee, in Amerika untersucht wurden, betraf ein drei Jahre altes Mädchen in Des Moines, Iowa. Das Mädchen, Romy Crees, sprach wiederholt davon, ein Mann namens Joe Williams zu sein, mit einer Frau, die Sheila hieß und drei Kindern. Romy sagte, sie hätte als Joe Willliams in Charles City gelebt, ungefähr 140 Meilen entfernt. Sie beschrieb sogar seine Mutter - Louise - und erwähnte Einzelheiten über sie wie ihre Schmerzen im rechten Bein und ihre Lieblingsblumen.
Schließlich wurde Romy nach Charles City gebracht, eine Mrs. Louise Williams wurde aus dem Telefonbuch herausgesucht, und die beiden trafen zusammen. Mrs. Williams kannte niemanden in Des Moines und war erstaunt über die Informationen, über die das kleine Mädchen offenbar verfügte. Sie bestätigte aber, daß Romy in jeder Einzelheit recht hatte. In ihrem Haus erkannte Romy sogar auf einer Fotografie Sheila und die Kinder zusammen mit Joe wieder. Joe war bei einem Verkehrsunfall gestorben, zwei Jahre bevor Romy geboren wurde. [...]

[...]
In einem Fall, der von Dr. Muller zitiert wurde, hatten akute Bauchschmerzen offenbar einen schrecklichen Ursprung in einem vorherigen Leben. 1952 besuchte ein Mann aus Zürich einen Zoo. Als er einen Affen in seinem Käfig betrachtete, überfielen ihn plötzlich schlimme Magenschmerzen. Er litt fünf Monate lang daran, ohne daß sie sich besserten. Sein Problem wurde schließlich als psychosomatisch diagnostiziert, und ihm wurde empfohlen, Meditation zu betreiben. Nachdem er eine Woche lang Übungen durchgeführt hatte, erlebte der Patient eine Vision von Bildern, Gerüchen und Geräuschen. Er nahm sich selbst wahr, wie er auf einer Plattform in einer mittelalterlichen Stadt an einem Pfahl festgebunden war Ein Würdenträger eines Kirchentribunals verlas eine Anklage, aus der er sich später nur noch an seinen Namen erinnerte, Jan van Leyden. Dann kam ein Scharfrichter in rotem Umhang herauf und weidete ihn mit rotglühenden Zangen buchstäblich aus. Er verlor das Bewußtsein und erwachte verstümmelt in einem hoch über der Stadt aufgehängten Käfig. In diesem Käfig starb er eines qualvollen Todes. Zwei andere Opfer, die dasselbe Schicksal erleiden mußten starben in zwei Käfigen daneben.
Innerhalb von vier Wochen nach dieser schrecklichen Vision verschwanden die Bauchschmerzen.
Durch die Vision wurde er dazu veranlaßt, mehrere Wochen lang Nachforschungen in Bibliotheken zu betreiben. Schließlich entdeckte er die Geschichte des Jan van Leyden, der 1536 auf genau die barbarische Art hingerichtet worden war, die er in der Vision nacherlebt hatte. Die Geschichte war mit einem Bild von drei Käfigen illustriert, die von einem Kirchturm herabhingen.

Quelle: Horst Weyrich; Dipl.-Ing.(FH),Betr.-Wirt (VWA), Hptm d.R.; http://home.t-online.de/home/LuW.horstweyrich/mutterm.htm

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Lieben Gruss
Gaby
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Zitat:
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