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Hallo und danke an Renascor für diese Interessanten Fragen. Ich denke, dass wir bei diesem Thema wenigstens eine Sprache sprechen werden.
Meine Erfahrungen sind da auch sehr unterschiedlich. Ich habe gemerkt, dass wenn ich mit einem "Atheisten" rede, gar nicht über den Islam spreche sondern eher versuche zu verstehen wie es kommt das jemand einfach nicht an Gott glaubt. Meistens kommen dann Aussagen wie:"Ich brauche Gott nicht, ich brauche auch nich die Hilfe oder Liebe von Gott."
Manchmal höre ich aber auch:"Man sieht ja wie toll Gott ist. Während es den Menschen schlecht geht, findet man für Millionen errichtete Kirchen/Moscheen. Statt es den Menschen zu geben wird da rein gesteckt....
In allem finde ich persönlich eine Art verzweiflung wieder. Als Teenie habe ich mir auch gesagt, dass ich meine Eltern nicht brauche. Ich kann alles alleine schaffen und brauche keine Hilfe. In wirklichkeit war ich tief unglücklich über die Trennung meiner Eltern und habe mich mit diesen Aussagen geschützt und versucht meine Schwäche zu überspielen.
Ich denke bei Atheisten ist das ähnlich. Nur das diese eben Gott für Ihre Situation, Ihre Enttäuschungen und Probleme verantwortlich machen. Ich denke aber das diese Menschen einfach nicht verstanden haben wer Gott wirklich ist. Meine Art ist es, diesen Menschen sehr verständnis und respektvoll zu begegnen. Den ich sehe und fühle ihren Schmerz. Die Liebe, ist das einzige was ich diesen Menschen entgegenbringen kann.
Ich sehe mich aber keinesfalls als was besseres als jemand der nicht an Gott glaubt. Ein Mensch besteht für mich mehr als nur seine Bekentnis zu einem Gott oder einem glauben.
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