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@ Renascor
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| Das stimmt, aber tut ein Gläubiger etwas Gutes, weil er Angst vor der Hölle hat? |
Wer es nicht um der Belohnung Willen Gutes tut, der ist wirklich gläubig, denn Gott tut auch nichts um der Belohnung Willen.
Ein Atheist glaubt nicht an Himmel, oder Hölle im Jenseits. Er konzentriert sich somit auf das Diesseits. Gläubige, die geradezu nur auf das Jenseits hinleben und dabei das Diesseits vergessen, werden der Welt entfremdet.
Ich frage kürzlich eine Zeuge Jehova Frau, warum sie eigentlich nie soziale Projekte ausführen. Ihre Antwort war, dass die von der NASA ja genug Geld hätten, die Welt zu ändern. Meine Gegenfrage: „Kennst Du das Gleichnis mit der Hochzeit, in der alle einen Krug Wein mitbringen sollten um ein Fass aufzufüllen. Als der Wein im Fass verteilt werden sollte, war darin nur Wasser: Jeder dachte, dass es auf seinen Krug Wasser nicht ankam.
Ich bekam von Ihr keine Antwort mehr.
Was (manche) Gläubige von (manchen) Atheisten lernen können, ist das Sein im Hier und Jetzt, sowie die Überwindung des Belohnungsdenkens.
Gespräche über Gott führe ich mit Atheisten keine. Ich sage einfach, dass ich früher selbst Atheist war, mich heute aber viel glücklicher fühle. Dennoch gestehe ich jedem Menschen zu, nicht an Gott zu glauben.
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