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Weiterführung des Threads: Die richtige Einstellung zum Tod
| suchende hat folgendes geschrieben: |
Wer denkt schon gerne daran, dass er das, was er sich mühsam aufgebaut hat, irgendwann zurücklassen muss. |
| suchende hat folgendes geschrieben: |
| Das, worüber Menschen nicht gerne reden, woran sie nicht gerne denken, wird kurzerhand zum Tabuthema erklärt. Diejenigen, die versuchen, dieser Oberflächlichkeit zu entfliehen, sich Gedanken "darüber" machen, werden oft verurteilt, oder als "nicht so ganz normal" abgestempelt. Weil: man darf alles, nur man darf nicht aus den von Menschen erstellten Schemata herauspurzeln. |
| suchende hat folgendes geschrieben: |
| Merkwürdigerweise bereitet sich der Mensch im Idealfall auf alles sorgfältig vor. Bereits auf seine eigene Geburt. Auf Prüfungen, auf Reisen, Hochzeit, Geburtstage, Feiertage... Man bereitet sein Kind "für's Leben" (vor), möchte, dass es eine gute Schul-/Ausbildung erhält, ein guter Mensch wird (ich denke, dass das die meisten Eltern möchten). Aber genau diese ganzen Vorbereitungen zusammengenommen: sind sie letztlich nicht doch eine Pauschalvorbereitung auf den Tod bzw. auf das, was anschließend sein wird? |
@ Deas, friend, Yojo oder Zahra: Vielleicht könnten wir diesen Beitrag teilen, diese drei Zitate bringen es für mich genau auf den Punkt!
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Viele verbinden den Tod auch gleichzeitig mit Leid, Krankenhaus, Pflegeheim und das ist vielleicht auch ein Grund, warum die Gesellschaft das Thema verdrängt.
Ich selbst habe keine Angst vor dem Tod - gar nicht, aber ich hab Angst davor alt und verlassen in einem Krankenhaus oder Pflegeheim zu sterben und die Menschen dort tun mir aufrichtig leid, das ist nicht okay, dass die Menschen dort abgeschoben werden, kein Wunder, dass die alten Leute sich den Tod herbeisehnen. Ich möchte auch nicht mal an eine Maschine angeschlossen sein, die für mich das Atmen übernimmt. Die letzten Jahre eines Menschen können glaub ich wirklich sehr grausam sein - vor allem wenn man niemanden mehr hat oder die Kinder sich nicht um einen kümmern möchten.
Aber so ist unsere Gesellschaft: Leistungorientiert, Schönheit und Jugend im Vordergrund - Altsein und Tod nebensächlich und unbedeutend.
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Hallo ihr Lieben!
es ist interessant. Durch das Lesen in diesem Thread und in dem "ursprünglichen" bin ich darauf gekommen, daß ich so gut wie nie an den Tod denke. Ganz selten nur und dann ganz kurz.
Ich sehe sehr oft das ewige Leben vor mir, es ist für mich wie ein Geschenk, und manchmal bekomme ich tiefe Eindrücke von dieser unvorstellbaren Schönheit und Herrlichkeit.
Aber ich blicke diese Dinge an, ganz direkt, ohne Tod dazwischen. Ich versetze mich da hinein, eine Art Verzückung. Ich fühle die "andere Seite". Ich spüre wie sie in meinem Herzen lesen. Ich weiß daß nichts, aber auch gar nichts verborgen ist.
Aber, wenn ich an den Tod selbst denke, das ist gar nicht so einfach. In diesen Momenten der Verzückung gibt es nur Freude, es rührt mich zutiefst. Manchmal bin ich mehrere Tage lang "außer Gefecht" gewesen wegen diesen Eindrücken. Vielleicht ist es weil in meinem Leben so vieles zuende gegangen ist, Dinge, auf die ich gehofft hatte, woran ich geglaubt hatte, wofür ich gelebt hatte, was meine Ziele waren.
Es tut mir gut eure Worte zu lesen, gut mich mit diesem Thema zu beschäftigen. Ich danke euch dafür, liebe Suchende und liebe Andrea.
Liebe Andrea, ich weiß nicht wie ich deinem Wunsch entsprechen soll, das Thema zu teilen. Das heißt, ich verstehe nicht ganz wie du es geteilt haben möchtest. Meinst du drei Teile? Und Überschriften?
Vielleicht ist es am sinnvollsten, wenn du selbst die Themen eröffnest die du getrennt abhandeln möchtest. Du kannst ja die Zitate von Suchende da reinkopieren, als Anfang, sozusagen, wie du es hier gemacht hast. Dann gibtst du jedem Thema auch die richtige Überschrift. Ich werde bestimmt mitschreiben, denn es fesselt mich.
Alles Liebe von Yojo
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Lieber Yojo,
friend war so freundlich und hat dieses Thema bereits geteilt (es war ursprünglich Teil vom Thema "Die richtige Einstellung zum Tod").
Der Gedanke, dass eigentlich kein Tod zwischen unserer und der nächsten Welt stattfindet ist für mich sehr faszinierend. So wie das Beispiel hier schon mal gebracht wurde mit dem Baby im Mutterleib und der Geburt. Das Baby im Mutterleib stirbt nicht, wenn es auf diese Welt kommt und wir sterben wahrscheinlich nicht, sondern die Seele wird in die nächste Welt geboren.
Ich lese hier wahrscheinlich zu viel über das Leben nach dem Tod, deshalb bin ich auch zu sehr fasziniert. Man mussß wahrscheinlich die richtige Balance finden: Einerseits nicht zu sehr irdisch und materiell sein und andererseits nicht zu sehr an das nächste Leben denken, sonst wird man abgelenkt und nichts in diesem Leben zustande bringen
Andrea
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Ich habe gerade einen sehr interessanten Artikel über Google gefunden:
Tod nicht als Niederlage begreifen
Uta Claus über Erfahrungen mit einem Tabu-Thema
Der Tod ist unausweichlich. Und der Tod macht Angst. Den meisten Menschen jedenfalls. Am Ende eines Lebens wird er jedoch oft akzeptiert, manchmal herbeigesehnt.
Voller Beitrag hier
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