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In der Schlacht bei den Themophylen starben die spartanischen Hopliten bis zum letzten Mann aus purer Überzeugung. Auch die Samurai und viele Soldaten der Wehrmacht in beiden Weltkriegen fielen auf den Schlachtfeldern mit grimmiger Überzeugung. Die Wikinger-Berserker fürchteten den Tod auch nicht. Wenn wir weiterleben, dann kann uns nach dem Tod nicht passieren. Wenn wir sterben und dann nur noch totes Fleisch ohne Geist sind, kann uns alles weitere auch egal sein. Früher starben die Leute mit 30 und 40, von zehn Kindern starben 5 in jungen Jahren. Die Pest tötete im Mittelalter jeden dritten Menschen in Europa. Der Tod war immer allgegenwärtig. Nur heute versucht man ihn als Igitt-Thema so weit wie möglich weg zu schieben.
Meine Mutter starb vor 3 Tagen. Sie verwest jetzt, wird zerfallen in einem dunklen Sarg. So wie ich und wie du.
Wenn sie eine Seele hat, dann kann die Seele über diesen Verwesungsvorgang lächeln, denn die Hülle
ist nicht mehr wichtig. Wie auch immer. Dem (körperlichen, aber hoffentlich nicht endgültigen Tod) ist noch keiner entkommen.
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