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Liebe(r) Nuri!
Spiritualität ist oft nur noch einen Hauch vom Wahnsinn entfernt.
Ich will damit aber nicht sagen, dass Du Dir das alles nur einbildest.
Ich selbst hatte eine Einheitserfahrung mit Gott.
Auf Deine Frage „bin ich Gott?“ antworte ich mit einem klaren „Ja“.
Du musst allerdings noch erkennen, dass alle anderen ebenfalls Gott sind.
In Deiner Spiritualität bist Du zu sehr Ego-Zentriert.
Gott alleine ist, das ist das letzte Geheimnis der Spiritualität.
Wenn alles plötzlich Tiefschwarz ist, dann ist das nichts Teuflisches.
Du befindest Dich in der Arkasha Chronik.
Das ist so etwas, wie ein Geschichtsarchiv auf astraler Ebene.
Vielleicht fiel Dir auf, wie leuchtend und brillant dort alle Farben sind.
Dort hast Du Zugriff auf Vergangenheit und Zukunft.
Meine Erfahrungen dort sind äußerst gering, ich weiß, dass es das gibt und konnte dort Gesichter von vertrauten Personen sehen. Das tiefschwarze ist so etwa wie die abgedunkelte Kinoleinwand, auf der sich alles projiziert, allerdings dreidimensional.
Du hast damit keinerlei Schuld auf Dich geladen! In dem Moment, in dem Du Dich mit Gott verbindest, fühlst Du in Dir zwar die Allmacht, da diese aber zugleich mit der ganzheitlichen Liebe verbunden ist, kann diese Macht unmöglich missbraucht werden.
Zweitens brauchst Du nicht zu glauben, Du seist eine gespaltene Persönlichkeit.
Wenn Du es wärest, dann wären wir es alle!
Jeder von uns legt nachts seine Identität ab und verbindet sich mit Gott.
Dies geschieht im Tiefschlaf. Ich weiß es, da ich einmal in vollem Bewusstsein in den Tiefschlaf einging. Dies ist die Tankstelle, von der wir alle spirituelle Energie beziehen.
Ob es nun Seelenpartner gibt? Ich weiß es nicht. Aber ich glaube, wir treffen immer wieder Menschen, mit denen wir schon verschiedenste Konstellationen in vergangenen Leben durchlebten.
Immer wieder kommt es zu solchen Kontakten um neue Fassetten unseres Seins zu entdecken.
Übrigens: Daran, dass Du noch nach einem Seelenpartner verlangst, erkennst Du, dass Du nicht selbstverwirklicht bist. Wärest Du es, würde es Dir nach nichts anderes mehr verlangen, als andere Menschen ebenfalls zur Selbstverwirklichung zu führen. Ich bin ebenfalls keineswegs frei von Verlangen.
Das Spiel geht also weiter, für uns alle! Den Vorteil, den manche haben ist, dass sie erkennen, dass es ein Spiel ist. Dennoch reicht ein bisschen Ärger und wir vergessen es wieder.
Viel Glück!
Und nicht vergessen: Eine Gabe ist eine Aufgabe!
Martin
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