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Christentum -> Prophezeiungen über das Jahr 1844












Liebe minou,

Wolfgang scheint einer der Christen zu sein, die daran glauben, dass Gott antropomorph in der Gestalt Jesu auf Erden gekommen ist. Katholiken mit solchen Vorstellungen nennen Maria deswegen auch Gottesmutter und sagen "Gott ist Mensch geworden und für uns am Kreuz gestorben".

Genau diese Vorstellung lehnen heute viele Christen selbst ab und das Bahaitum sowie der Islam tut das auch. Deswegen sagen Christen wie Wolfgang auch, dass Moslems und Bahais eben nicht an Jesus glauben, da wir an keinen antropomorphen Gott sondern an einen offenbaren Gott glauben.

Gruß,
Rahiym
Hallo,

Bahaullah/Bahai usw kann nicht Jesus Christus widerkehr sein.
Warum das so ist werde ich hier darstellen.

Zitat:
„Wer aber beharret bis ans Ende, der wird selig. Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen.“ Matthäus 24:13,14

„Und das Evangelium muss zuvor verkündet werden allen Völkern“. Markus 13:10

„Sehet vor, wachet! Denn ihr wisset nicht, wann die Zeit da ist.“ Markus 13:33

Eine Untersuchung über die Verbreitung des Christentums, die von Gelehrten aus den Jahren um 1840 angestellt wurde, ergab, dass die Botschaft von Christus damals schon den Erdball umfasst hatte. Das Evangelium wurde in allen Erdteilen gelehrt. Um 1844 wurde es sogar im Innern Afrikas verkündet, nicht nur von einzelnen Missionaren, sondern auf breiter Front. Eine Handelsgeschichte Ostafrikas berichtet: „Christliche Missionen begannen ihre Tätigkeit unter den Afrikanern im Jahre 1844.“ Year Book & Guide to East Africa (Gordon-Brown), London 1953, S. 44.

In Our Day in the Light of Prophecy schrieb Spicer, das Evangelium sei zu seiner Zeit zu 95% aller Bewohner der Erde gebracht worden. Er fügte hinzu: „Im Jahr 1842 wurden fünf Häfen in China durch Verträge für Handel und Mission freigegeben, wodurch ganz China dem Evangelium zugänglich wurde. Im Jahr 1844 wurde die Türkei überredet, gegen alle muslimische Tradition das Recht der Muslime auf Übertritt zum Christentum anzuerkennen. Im Jahr 1844 begründete Allen Gardiner die südamerikanische Mission. Im Jahr 1842 fasste Livingstone den Entschluss, das Innere Afrikas zuerschließen.“


im Jahr 1844 wurde noch nicht 95% des Evangeliums verbreitet,
dazu gibt es auch eine nette Karte die ich leider nichtmehr finde.

.
Zitat:
Die Zeit der Heiden werde erfüllt sein und die Juden kehrten nach Israel (Palästina) zurück.

„Und sie werden fallen durch des Schwertes Schärfe und gefangen geführt unter alle Völker; und Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden, bis dass der Heiden Zeit erfüllt ist... Und alsdann werden sie sehen des Menschen Sohn kommen in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit.“ Lukas 21:24,27
Anmerkung: Heiden=Nichtjuden.

Der erste Teil besagt: „... sie werden ... gefangen geführt unter alle Völker“. Man kann feststellen, dass dieser Teil der Verheißung 40 Jahre nach Seiner Kreuzigung begonnen hatte, sich zu erfüllen. Jerusalem wurde von Titus im Jahr 70 n. Chr. zerstört und die Juden wurden zerstreut und verbannt.
Die Juden versuchten im Jahr 132 n. Chr. unter Bar Kochba ihre Freiheit wiederzugewinnen, aber sie wurden von den Armeen des römischen Kaisers Hadrian vernichtet. Diesmal wurde Jerusalem sogar noch radikaler verwüstet, als es durch Titus geschehen war. Der Platz, wo die Stadt gestanden hatte, wurde umgepflügt, und auf den Ruinen wurde die neue Stadt, zu Ehren Hadrians benannt, erbaut.
Die Juden waren verbannt. Viele von ihnen fielen, genau wie von Christus prophezeit, durch „des Schwertes Schärfe“. Sie flohen, zerstreuten sich und „wurden gefangen geführt unter alle Völker“.
Kolonisten war es erlaubt, sich in Jerusalem anzusiedeln, aber den Juden war bei Todesstrafe verboten, Jerusalem zu betreten.
Die Römer waren nach Christi Zeit die ersten Ausländer (Heiden), die die Heilige Stadt niedertraten. Die nächsten waren die Muslime, die von der Stadt Besitz nahmen und sie besetzt hielten. Sie eroberten Jerusalem im Jahre 637 n. Chr. Und erbauten auf dem Grund des Salomonischen Tempels die Omar-Moschee. Während der Zeit der Besetzung wurden die Juden zum überwiegenden Teil von ihrem Heimatland ferngehalten, die Zurückgebliebenen wurden hart unterdrückt.
Dieser Zustand endete aber im Jahre 1844.
Der bekannte irische Gelehrte und Schriftsteller George Townshend schreibt, dass: „der durch die Muslime erzwungene zwölfhundertjährige Ausschluss der Juden aus ihrem Land durch ein Toleranzedikt gemildert wurde und somit der Heiden Zeit erfüllt war.“
Townshend weist darauf hin, dass dieses Toleranzedikt im Jahr 1844 von den obersten Behörden erlassen wurde.
Worth Smith erwähnt dieses Edikt in seinem Buch Miracle of the Ages. Er sagt: „Im Jahre 1844 ... wurden die (Muslime) unter der Führung der Türkei von den westlichen Mächten, besonders England, gezwungen, allen (Nationen) in ihren Grenzen religiöse Toleranz zu gewähren.“
Hierzu gehörte auch das Heilige Land (Palästina). Die türkische Regierung willigte ein, religiöse Freiheit zu gewähren, und unterschrieb das Dokument, welches garantierte, dass „die Hohe Pforte (in Konstantinopel) sich verpflichtet, wirksame Maßnahmen zu treffen, um in Zukunft irgendwelche weitere religiöse Intoleranz“ zu verhindern. Zum ersten Mal nach zwölfhundert Jahren wurde den Juden das Recht zugestanden, in Freiheit und Sicherheit nach Israel zurückzukehren. Datiert war dieses Dokument am 21. März 1844. Die Erforscher der Wiederkunfts-prophezeiungen fanden im Neuen Testament eine klare Bestätigung dafür, dass das Jahr 1844 das Jahr war, welches Christus für die Erfüllung Seiner zweiten Verheißung hinsichtlich der „Zeit der Heiden“ meinte. Die Bestätigung findet sich in der Offenbarung des Johannes. Im elften Kapitel, Vers 2 steht geschrieben:

„... und die Heilige Stadt werden sie zertreten zweiundvierzig Monate.“

Damit ist also zum ersten Mal in den Schriften die genaue Dauer der „Zeit der Heiden“ angegeben. Sie wird zweiundvierzig Monate dauern. Im nächsten Vers der Offenbarung ist diese Zeitdauer noch in anderer Weise angegeben. Es heißt, sie werde „1260 Tage“ dauern. Schriftkenner behaupteten, dass das Ende der Periode von zweiundvierzig Monaten mit dem Jahr 1844 übereinstimmt.
Sie kamen zu diesem Schluss durch folgende Berechnung:
1. Wenn man beim Studium der Prophezeiungen biblische Zeitrechnung anwendet, wird ein „Tag“ zu einem „Jahr“.
2. Diese Theorie wird durch folgende Prophezeiungen gestützt:
a. 4. Mose 14:34 „Nach der Zahl der vierzig Tage...; je ein Tag soll ein Jahr gelten...“
b. Hesekiel 4:6 „denn ich gebe dir hier auch je einen Tag für ein Jahr.“
Ein Sonnenjahr enthält natürlich einen Bruchteil mehr als 365 Tage, aber wenn man symbolische Zeit rechnet, wie sie in den Schriften vorkommt, teilt man einfach das Jahr in 12 Monate und jeden Monat in 30 Tage. Mit anderen Worten, eine Zeit oder ein Jahr in symbolischer Darstellung bezieht sich auf 360 Sonnentage, und jeder Tag bedeutet ein Jahr.
Ein Maßstab ist dem ersten Buch der Bibel entnommen (1. Mose). Der Grundsatz 360 Tage für ein Jahr oder eine Zeit wurde aus den folgenden Versen abgeleitet:
1. 1. Mose 7:11 „... am siebzehnten Tag des zweiten Monats, an diesem Tag brachen alle Brunnen der großen Tiefe auf und taten sich auf die Fenster des Himmels...“
2. 1. Mose 8:4 „Am siebzehnten Tag des siebenten Monats ließ sich die Arche nieder auf dem Gebirge Ararat.“
3. 1. Mose 7:24 „Und die Wasser wuchsen gewaltig auf Erden hundert-undfünfzig Tage.“

Vom 17. Tag des zweiten Monats bis zum 17. Tag des siebenten Monats waren es gerade fünf Monate. Diese fünf Monate ergaben genau 150 Tage. Somit waren es fünf Monate zu je 30 Tagen. Daraus besteht ein Jahr aus 360 Tagen oder aus 12 Monaten von je 30 Tagen. Darum war bei der Berechnung von Prophezeiungen ein Tag gleich einem Jahr von 360 Tagen.
Daher konnte die Verheißung in der Offenbarung nun so gelesen werden: Und die Heilige Stadt (Jerusalem) werden sie 1260 Jahre lang unter-drücken. Nach der zweiten Verheißung Christi würden die Heiden (Römer und Muslime) die Stadt unterdrücken bis zur Stunde Seiner Wiederkehr, die nach dieser Berechnung in 1260 Jahren stattfände. Während dieser ganzen Zeit wären die Juden aus ihrem eigenen Land verbannt. Aber zur Zeit der Wiederkehr Christi würde ihnen gestattet, wieder heimzukehren, denn die „Zeit der Heiden“ wäre beendet. Das Studium des Kalenders der Muslime, die die Heilige Stadt besetzt hielten, eröffnet die Tatsache, dass das Jahr 1260 des muslimischen Kalenders auf das Jahr 1844 des christlichen Kalenders fiel.
Das Jahr 1260 (der Hedschra), das in der Offenbarung als die Zeit angegeben ist, da die Tage der „Heiden“ beendet seien und den Juden erlaubt würde, in ihr Heimatland zurückzukehren, war dasselbe Jahr (1844), in dem die muslimischen Herrscher gezwungen waren, das Toleranzedikt zu unterzeichnen, das den Juden die Rückkehr nach Israel erlaubte.


Wie alle wissen, ist die Prophetie erst wirklich im Jahr 1948 in Erfüllung gegangen, in dem Jahr - an dem Israel einen eigenen Staat gründete bzw bekam.
Ist schon klar, lieber Rahiym! Aber ich meinte, nur weil wir nicht an einen antropomorphen Gott glauben, deshalb leugnen wir doch Jesus nicht! Wir glauben ja auch, dass Jesus Gottes Wort bringt! Das wollte ich damit sagen .

Liebe Grüße von Minou
Hallo Sakon!
Zitat:
im Jahr 1844 wurde noch nicht 95% des Evangeliums verbreitet,
dazu gibt es auch eine nette Karte die ich leider nichtmehr finde.



Wie Du oben selbst schreibst, lautet das Zitat "Und das Evangelium muss zuvor verkündet werden allen Völkern". Markus 13:10

Verkündet wurde es bereits 1844 in Südamerika und 1842 im Inneren Afrikas.

Zitat:
Wie alle wissen, ist die Prophetie erst wirklich im Jahr 1948 in Erfüllung gegangen, in dem Jahr - an dem Israel einen eigenen Staat gründete bzw bekam.


Das ist richtig. 1948 wurde der Staat Israel gegründet. Aber aufgrund des Toleranzediktes durften die Juden bereits 1844 in ihr Land zurückkehren.

Liebe Grüße
Lieber Sakon,

bei allem Respekt. Aber stichhaltige Beweise sind was anderes. Du nimmst das von mir zitierte und sagst, dass es nicht so ist, ohne klare Gegenargumente zu bringen.

Alle von mir gebrachten Zitate beruhen auf christliche Autoren, im Übrigen auch "In Our Day in the Light of Prophecy".
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