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Hallo Fatih,
"Wie gesagt: Jetzt sehe ich z.B. das die Katholische Bibel 73 Bücher enthält. Gut. Aber die Evangelische hat nur 66?"
Was du hier ansprichst sind die sogenannten deuterokanonischen Schriften, es handelt sich dabei um Bücher oder Zusätze zu Büchern des alten Testamentes. Die aber von den Juden und Protestanten für apokryph(ursprünglich nicht in den Kanon aufgenommen) gehalten werden.
Dabei handelt es sich um:
* Judit
* Tobit
* Baruch
* Jesus Sirach
* Buch der Weisheit
* 1. Makkabäer
* 2. Makkabäer
* Zusätze zum Buch Daniel
* Zusätze zum Buch Ester
Da die "kathiolische Bibel" auf der Septuaginta aufbaut, der altgriechischen Übersetzung des Tenach, besitzt sie diese Schriften.
Die "protestantische Bibel" baut auf den masoretischen Text auf, also dem hebräischen Text des Tanach. Trotzdem findet man diese Bücher als Anhang in der protestatnischen Bibel wieder.
Theologisch haben die Bücher keinen Einfluss, da sie mehr einem lehrhaften, weisheitlichen Roman gleichkommen.
Der Hauptpunkt ist der Bibelkanon und der ist überall gleich.
Adios
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