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Hi an alle und Friede sei mit euch,
Ich lese mir schon seit langem die Beiträge von euch durch und habe endlich mal die Zeit zu antworten. Also, erstmal will ich sagen, dass diese Prophezeihungen von einen Autor, also nicht von Bahá'u'lláh oder Báb selber gemacht wurden und deshalb auch nach meinen Verständnis nicht unbedingt fehlerfrei sind. Also will dazu mein Beitrag bringen und spreche hier nur aus meinem Verständnis und deshalb nicht denken, dass das die Sicht der kompletten Bahai-Gemeinde ist.
Also viele der Wörter im Koran, nehme ich auch nicht wortwörtlich sondern symbolisch Z.b. die Hölle oder der Himmel oder das Jüngste Gericht. Also zu jüngsten Gericht muss ich mich noch genauer befassen, dazu kann ich keinen genaueren Statement nehmen. Aber damals als Hazatre Muhammad lebte, hatten die Menschen einfach nicht das große Verständnis wie heute. Als Bahai glaubt man dass es weder ein Himmel noch eine Hölle gibt. Nur wird ein guter Mensch im nächsten Leben (Leben nach dem irdischen Tod) viel besser haben als jemand der was schlechtest gemacht hat. Je mehr man gutes vollbringt umso größer ist der geistige Wachstum. Und wenn wir sterben dann bleibt nur unsere Seele/Geist übrig. Und da zählen eben nur die geistige Werte. Da man die Menschen Angst vor Feuer hatten, hat man es damals gesagt dass man in die Hölle kommt, damit man weiß, dass das Leben nach dem irdischen Tod nicht gut wird, wenn man kein guter Mensch ist. Feuer war ein Synonym für Strafe, Angst, Schmerz.
Ich weiß das ich bisschen vom Thema abgeschweift bin. Wollte nur damit sagen, dass ich die heilige Schriften nicht wortwörtlich nehme, sondern auch Stellen sind, die Symbolisch nach meiner Meinung sind. Werde mich demnächst über die genaue Bedeutung vom "Jüngsten Gericht" befassen und wie es am logischsten gemeint ist und danach auch darauf genau stellung nehmen.
Zurück zum Thema:
Da ich nur die Schriften Bahà'u'llàhs und Bàb als vollkommen fehlerfrei halte, werde ich auch ein Zitat über Muhammad geben, der gesagt hatte er ist der Siegel der Propheten.
„…So hat Er offenbart: „Keinen Unterschied machen Wir zwischen Seinen Boten. (Koran 2:137)“ Denn
sie alle rufen die Menschen dieser Erde auf, die Einheit Gottes anzuerkennen, und verkünden ihnen
den Kawthar unendlicher Gnade und Güte. Sie alle sind mit dem Gewande der Prophetenschaft
bekleidet und mit dem Mantel der Herrlichkeit beehrt. Darum hat Muhammad, der Punkt des Qur'án,
offenbart: „Ich bin alle Propheten.“ Ebenso spricht Er: „Ich bin der erste Adam, Noah, Mose und
Jesus.“ Ähnliches sagte auch 'Alí. Worte, welche die Wesenseinheit dieser Vertreter der Einheit
verkünden, gehen aus von den Brunnquellen der unsterblichen Gottesworte und den Schatzkammern
der Perlen göttlicher Erkenntnis; sie sind in den heiligen Schriften verzeichnet. Diese Gestalten sind
die Empfänger des göttlichen Befehls und die Morgenröten Seiner Offenbarung, die erhaben ist über
die Schleier der Vielheit und über die Begrenzungen der Zahl. So spricht Er: „Unsere Sache ist nur
eine. (Koran 54:51) Da die Sache eine und dieselbe ist, kann auch ihr jeweiliger Träger nur einer und
derselbe sein. Ebenso haben die Imáme des muslimischen Glaubens, diese Leuchten der Gewissheit,
gesagt: „Muhammad ist unser Erster, Muhammad ist unser Letzter, Muhammad ist unser alles.“
„…So ist es einleuchtend, dass Er beides ist, „der erste der Propheten“ und ihr „Siegel“.“
Bevor ihr Kritik ausübt bitte erstmal erklären mit eigenen Worten, was er meinte. Weil das Problem ist einfach, dass die meisten Kritiker Kritik ausüben, obwohl das in den Schriften nicht zu gemeint hat. Auch ich treffe mich mit muslimischen Freunden und versuche zu verstehen was die einzelnen Suren bedeuten und was die Muslims verstehen. Wir tauschen uns gegenseitig die Schriften und wir verstehen uns wunderbar.
Also nochmals:
Bitte nimmt niemals die Worte von mir oder sonst einem anderen Gläubigen als 100iger Standpunkt eines Bahai. Nur Schriften von den Bahá'u'lláh und Báb (da auch nur ausgewählte Schriften von Bahá'u'lláh) dürfen die Meinung aller Bahais vertreten.
Ich hoffe auf ein friedliches Meinungsaustausch
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