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Sure 10, 107
Wenn Allah Not über dich kommen läßt, gibt es niemand, der sie beheben könnte, außer ihm. Und wenn er dir etwas Gutes erweisen will, gibt es niemand, der seine Huld (von dir) abwenden könnte. Er trifft damit, wen von seinen Dienern er will. Und er ist es, der barmherzig ist und bereit zu vergeben. |
Mir wird gerade klar, dass wir tatsächlich extrem unterschiedliche Auffassungen von Gott haben. Diese Sure zeigt keinesfalls, dass Gott uns mit Übel belegt. Im Gegenteil. Er ist so Barmherzig, dass er bereit ist uns zu vergeben. Muss er das? Nein. Er tut es aus Liebe. So, wie er es auch mit Adam gemacht hat. Daher tragen wir Muslime keine Erbkrankheit names "Erbsünde" mit uns. Kein Mensch kommt mit einer Sünde auf die Welt. Allah vergibt jedem seine Sünden. Genauso wie er Adam verziehen hat, nachdem dieser Ihn um verzeihung gebeten hat.
Doch: Wir wissen -nichts auf dieser Welt geschieht ohne seinen Willen. Bist du schon mal Krank geworden? Mit Sicherheit. Hattest du schonmal schwierigkeiten in deinem Leben, egal welcher Art? Mit Sicherheit auch "ja". Nur -hat Jesus dich nun mit Übel belegt? Oder war es in dem Fall Allah? Renascor, egal was uns passiert, wir vertrauen Allah und sehen in jedem "Übel" die Chance, durch unsere Geduld und unser Vertrauen zu Allah nicht nur einen höheren Rang zu ersteigen sondern sehen das als eine Prüfung. Unser ganzes Leben ist eine Prüfung. Und jeder wird auf seine Art und weise geprüft von Allah. Passiert uns etwas gutes: Kommt es von Allah und wir danken Ihm dafür. Kommt was schlechtes: Auch das ist von Allah und wir vertrauen seiner Weisheit. Denn nicht selten passiert uns etwas was auf den ersten Blick "schlecht" wirkt und genau diese Sache zeigt sich später als das größte Glück. Ich wurde 2001 gekündigt aufgrund der "Wirtschaftlichen Lage" des Unternehmens. Ich vertraute Allah und war stark trotz dieser schlechten Nachricht. Was ist passiert ?
Ich habe mich kurz danach selbstständig gemacht und bin heute (Alhamdulillah - Dank an Allah) erfolgreich. Ich könnte alleine diesen Punkt noch tiefer angehen aber ich denke das sollte reichen.
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Sure 2, 191, 192, 193
Und tötet sie, wo (immer) ihr sie zu fassen bekommt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben! Der Versuch (Gläubige zum Abfall vom Islam) zu verführen ist schlimmer als Töten. Jedoch kämpft nicht bei der heiligen Kultstätte (von Mekka) gegen sie, solange sie nicht (ihrerseits) dort gegen euch kämpfen! Aber wenn sie (dort) gegen euch kämpfen dann tötet sie! Derart ist der Lohn der Ungläubigen.
Wenn sie jedoch (mit ihrem gottlosen Treiben) aufhören (und sich bekehren), so ist Allah barmherzig und bereit zu vergeben.
Und kämpft gegen sie, bis niemand (mehr) versucht, (Gläubige zum Abfall vom Islam) zu verführen, und bis nur noch Allah verehrt wird! Wenn sie jedoch (mit ihrem gottlosen Treiben) aufhören (und sich bekehren), darf es keine Übertretung geben, es sei denn gegen die Frevler. |
Diese Sure alleine ist aus dem Kontext gerissen. Ich kann also jetzt nicht rüber zu meinem Nachbarn und ihn dir nichts, mir nichts schlachten. Es ist auch "kein" Befehl an Muslime -dies wurde an die "gesandten" des Propheten gesandt, "nachdem" Ihnen unendlich viel Leid und Schmerz zugefügt wurde. Das Leben des Propheten und die Existenz des Islam waren gefährdet woraufhin Allah dies Befehlte. Und auch hier sieht man ganz klar seine Barmherzigkeit. Denn sogar hier sagt er das es keine Übertretung geben darf. Supanallah -er ist wahrlich so vollkommen.
Aber diese Sure als Quelle für deine Annahmen zu zitieren wäre genauso wie wenn ich diese aus der Bibel nehmen würde:
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| Ihr sollt nicht meinen, daß ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter. Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. (Mt.10.34)'' |
Da muss ich wirklich sagen: Friede sei mit Dir Bruder, du hast es nötig. Ist das jetzt eigentlich aus dem NT oder AT?
Wie du siehst -der Kontext ist eben doch nötig. Vor kurzem hast du geschrieben, warum es denn so einfach sein sollte Gott zu erkennen. Ich sage nicht, dass es einfach ist. Die Kernbotschaft ist klar. Aber der Koran ist für so kleine Fische wie dich und mich eine harte herausforderung. Der Weg zur Wahrheit ist nur zu finden mit absoluter hingabe und einem offenen Herz. Oder hast du dieses Empfinden was du als "Heiliger Geist" bezeichnest erhalten während du dabei warst die Bibel nach "Haken" durchzustöbern? Ich glaube kaum. Genauso wenig wie ich glaube das es der Heilige Geist war aber gut -ein Kommentar dazu verkneife ich mir jetzt mal.
Also, ich hoffe deine Frage ist einigermaßen beantwortet Renascor. Gott belegt uns weder mit Flüchen, noch ruft er uns zu Mord auf. Wer Ihn jedoch so verstehen will, den hält er nicht ab. Denn letzlich hat da auch noch der Teufel seine Finger im Spiel. Mal kommt er in Form der verpackten Liebe (Gott will nichts von dir, du bist so toll und voller Liebe, Liebe, Liebe, er wird dich nie bestrafen, er ist doch schon für DEINE Sünden gestorben....), mal wird er dich irritieren (schau mal, da steht was von Mord -blos nicht hinterfragen, nix da kontext, da stehts doch...)
Was mich aber doch interessieren würde: Was ist eigentlich mit dieser kanaanäischen Frau? Wieso sagt Jesus: "Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel" ? Und vor allem: Wieso gesandt? Versendet Gott sich selbst?
Was genau ist damit gemeint?
Liebe Grüße
Fatih
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salam
wie sieht es mit dem frieden im christentum aus?
ich könnte mir vorstellen dass ihr euch sagt warum liest der denn nicht einfach nach? tja meine antwort ist ganz einfach! ich führe lieber ein gespräch, denn so bekomme ich informationen und erfahre nebenbei auch die einzelnen einstellungen und erfahrungen der anhänger des glaubens!
also verzeiht mir bitte mein unwissen!
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Sakina für alle.
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Hallo,
ich suche Wahrheitsuchende und tolerante menschen zum Gespräch,
niemand der sich bloss streiten möchte. |
So hatt das Thema mal angefangen.und ich versuche mich daran zu halten.obwohl es manchmal nicht so aussieht.
Da sich das Thema inzwischen auch auf Islam - Christentum ausgeweitet hatt möchte ich euch eine Informatinsquelle? zur Entstehung des Islam nicht vorenthalten.diese ist wahrscheinlich von einigen gutgläubigen Moslems nur mit "Erheblichen Magenschmerzen" zu lesen.
Bitte versteht mich richtig es geht mir nicht darum den Propheten oder sonst jemanden zu beleidigen (was in diesem Buch geschrieben ist,ist "eine" Sichtweise der Überlieferung)
Aber auch für Christen dürfte diese "Sichtweise" neue Aspekte der Geschichtsschreibung eröffnen.
http://www.1000and1.de/deutsch/kultur/literatur/soehnedw1.htm
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H.-G. Behr
SÖHNE DER WÜSTE
Kalifen, Händler und Gelehrte
"Aus der Geschichte können wir lernen,
dass noch nie aus der Geschichte gelernt wurde. "
(Mas'udi: Muruju`l-Dhabab)
Copyright © 1975 by Econ Verlag, Wien und Düsseldorf
Lizenzausgabe : Gustav Lübbe Verlag GmbH, Bergisch Gladbach
Printed in Western Germany 1978 |
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Das bedeutendste Bauwerk aber war ein schlichter Ziegelkomplex von riesigen Ausmaßen, errichtet zu Bagdad am Tigrisufer gegenüber dem alten Palast Mansurs. Es hieß "Haus des Wissens" und war die erste Universität der Welt.
Die Erfindung der Universität lag gewissermaßen in der Luft. Schon die griechischen Gelehrten der Antike gaben ihr Wissen in Öffentlichen Hallen jedem zum besten, der ihnen zuhören wollte, und die Römer verpflanzten diese "Akademie" in ihre Öffentlichen Badeanstalten. Mohammed hatte ausdrücklich bestimmt, dass die Moscheen jederzeit Gelehrten als Vortragshallen zur Verfügung stehen sollten, und dabei entwickelten sich die Gotteshäuser allmählich auch zu den ersten Öffentlichen Bücherhallen. Doch in dieses mehr oder minder zufällige System der Wissensvermittlung Organisation zu bringen, blieb Mamun vorbehalten. 829, sieben Jahre nach der Gründung, verfügte die Universität Bagdad bereits über zweihundert festangestellte Professoren, rund zehntausend Studenten und eine Bibliothek von einer halben Million Bänden. Für künftige Staatsangestellte waren als Fakultäten Jura, Wirtschaftswissenschaften und sogar schon Soziologie geschaffen; Ärzte wurden in 12 Universitätskliniken nach den Fachrichtungen Innere Medizin, Chirurgie, Zahnmedizin und Pharmazie ausgebildet; Mathematik, Philosophie, Chemie galten seltsamerweise als Tochterfakultät der Theologie, und im "Turm der Ehre" residierten die ersten wissenschaftlich ausgebildeten Historiker der Geschichte, allerdings gemeinsam mit den Dichtem. Mamuns Auftrag an die Geschichtswissenschaftler lautete, einmal ernsthaft zu überprüfen, ob sich nicht im Lauf der Weltgeschichte alles wiederhole und Dummheit ganz besonders. Die Gelehrten Arabiens kamen zu der Ansicht, Geschichte sei tatsächlich nur eine manchmal spannende, manchmal zur Verzweiflung bringende Wiederholung von Wiederholungen stets der im Grunde selben Prozesse. Poetisch, wenn auch nicht respektvoll, formulierte Masudi, einer der Väter orientalischer Geschichtsschreibung: Nur die Flaschen wechseln. Die Essenz bleibt leider meist dieselbe. |
mffffggggg gnostik
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Guten Tag Fatih
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| Mir wird gerade klar, dass wir tatsächlich extrem unterschiedliche Auffassungen von Gott haben. Diese Sure zeigt keinesfalls, dass Gott uns mit Übel belegt. Im Gegenteil. Er ist so Barmherzig, dass er bereit ist uns zu vergeben. Muss er das? Nein. Er tut es aus Liebe. So, wie er es auch mit Adam gemacht hat. Daher tragen wir Muslime keine Erbkrankheit names "Erbsünde" mit uns. Kein Mensch kommt mit einer Sünde auf die Welt. Allah vergibt jedem seine Sünden. Genauso wie er Adam verziehen hat, nachdem dieser Ihn um verzeihung gebeten hat. |
Die Erbsünde Adams tragen alle Menschen in sich, dadurch dass sie hier auf dieser Erde leben. Der Mensch war bei seiner Erschaffung gut, aber auch neugierig. Durch seine Neugier wollte er die Erkenntnis erlangen von gut und böse, seitdem lebt er auf der Erde, denn hier hat der Mensch täglich die Wahl zwischen gut und böse. Erst am Ende nachdem wir nicht mehr auf dieser Erde weilen, werden wir wieder so leben können, wie Adam im Paradies, wenn Gott es will und man selbst es will. Zu einem guten Willen gehören aber auch gute Taten, in Form von praktizierter Nächstenliebe zu seinen Mitmenschen und Gott.
Oder willst du mir jetzt sagen, dass ihr bereits so lebt, wie Adam es tat vor dem Sündenfall, ohne Leid, ohne Tod, ohne Schmerz?
Mehr ist der Sündenfall für mich nicht.
Gott wird Adam ebenso vergeben haben, wie anderen Sündern, denn Gott vergibt denjenigen der seine Fehler einsieht und von Herzen bereut.
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Doch: Wir wissen -nichts auf dieser Welt geschieht ohne seinen Willen. Bist du schon mal Krank geworden? Mit Sicherheit. Hattest du schonmal schwierigkeiten in deinem Leben, egal welcher Art? Mit Sicherheit auch "ja". Nur -hat Jesus dich nun mit Übel belegt? Oder war es in dem Fall Allah? Renascor, egal was uns passiert, wir vertrauen Allah und sehen in jedem "Übel" die Chance, durch unsere Geduld und unser Vertrauen zu Allah nicht nur einen höheren Rang zu ersteigen sondern sehen das als eine Prüfung. Unser ganzes Leben ist eine Prüfung. Und jeder wird auf seine Art und weise geprüft von Allah. Passiert uns etwas gutes: Kommt es von Allah und wir danken Ihm dafür. Kommt was schlechtes: Auch das ist von Allah und wir vertrauen seiner Weisheit. Denn nicht selten passiert uns etwas was auf den ersten Blick "schlecht" wirkt und genau diese Sache zeigt sich später als das größte Glück. Ich wurde 2001 gekündigt aufgrund der "Wirtschaftlichen Lage" des Unternehmens. Ich vertraute Allah und war stark trotz dieser schlechten Nachricht. Was ist passiert ?
Ich habe mich kurz danach selbstständig gemacht und bin heute (Alhamdulillah - Dank an Allah) erfolgreich. Ich könnte alleine diesen Punkt noch tiefer angehen aber ich denke das sollte reichen. |
Dass nichts passiert ohne seinen Willen, glaube ich nicht, da dies eine Entsagung des eigenen Willens beim Menschen wäre. Der Mensch kann selbst entscheiden und ist dabei höhstens von Gott beeinflusst, dieser lenkt aber nicht die Entscheidungen der Menschen.
Natürlich ist mir schon einiges schlimmes widerfahren. Auch wenn ich noch jung bin, gab es hinter jedem Leid, was mir wiederfahren ist, einen höhreren Sinn und im Endeffekt war es kein Leid, was mir widerfahren ist, sondern eine Art Rechtleitung. Dies einfach als Leid zu betrachtet, würde der Situation nicht gerecht werden, denn nur durch bestimmte Leiden habe ich auch zu Gott gefunden. Ich wurde sogar schonmal spontan geheilt, nachdem ich gebetet habe. Für mich hilft Gott und fügt einem kein Leid zu.
In deinem Beispiel ist es genauso. Durch deine Entlassung hast du einen etwas neues angefangen und bist vermutlich weiter als zuvor.
War das wirklich eine Not oder vielmehr eine Rechtleitung?
Im Koran kommt es mir eher so vor, als wenn Allah den Gläubigen ohne jeglichen Sinn irgendetwas auferlegt, aber das stimmt nicht.
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| Diese Sure alleine ist aus dem Kontext gerissen. Ich kann also jetzt nicht rüber zu meinem Nachbarn und ihn dir nichts, mir nichts schlachten. Es ist auch "kein" Befehl an Muslime -dies wurde an die "gesandten" des Propheten gesandt, "nachdem" Ihnen unendlich viel Leid und Schmerz zugefügt wurde. Das Leben des Propheten und die Existenz des Islam waren gefährdet woraufhin Allah dies Befehlte. Und auch hier sieht man ganz klar seine Barmherzigkeit. Denn sogar hier sagt er das es keine Übertretung geben darf. Supanallah -er ist wahrlich so vollkommen. |
Ne das nicht, aber es zeigt wie jähzornig Allah gegenüber den Feinden des Islams ist. Jähzornig ist für mich nur einer, der eine Wut aus Machtlosigkeit verspürt und es nun mit Gewalt ändern will. Jesus lehrte vor Mohammed sogar die Feindesliebe, brauchte keine Kriege, nicht einmal Gewalt um seine Offenbarung zu überbringen. Mohammed war Feldherr und Richter. Ich sehe da einfach eine grundlegenden Widerspruch zu Jesus und den Lehren davor, trotzdem wird Jesus auch als Prophet angesehen und Mohammed sogar als Nachfolger.
Aber mal ne andere Frage, warum denkst du braucht Allah Menschen, die seinen Glauben mit dem Schwert verteidigen?
Ist das nicht ein großer Widerspruch zur Allmacht Gottes, immerhin hätte er einmal mit dem Finger schnippen brauchen und die Feinde wären zu Staub zerfallen. Sieh dir Jesus an. Keine Gewalt, kein Krieg, trotzdem die Welt voller Feinde gegen ihn war. Dem einzigen, dem Leid wiederfahren ist, war er selber. Und heute glauben immernoch Menschen an ihn, auch wenn in seinem Namen viel Unrecht geschehen ist, aber das war die Entscheidung der jeweiligen Menschen, nicht die Gottes.
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| Aber diese Sure als Quelle für deine Annahmen zu zitieren wäre genauso wie wenn ich diese aus der Bibel nehmen würde |
Das ist eine Prophezeiung, der Leser wird zu nichts aufgefordert, sondern es wird etwas beschrieben, was in Zukunft passieren wird. Im Koran wird der Leser oder andere Leute zum töten aufgefordert. Es ist ein direkter Befehl "Tötet sie" auch wenn es nicht an die Gläubigen direkt geht, wie du hier schreibst.
Mit der Prophezeiung sagt er genau das, was damals und heute täglich in Familien passiert, wo ein Angehöriger zum Christentum konvertiert. Die Eltern haben einen anderen Glauben und können es nicht verstehen, schließen das Mitglied vielleicht auch aufgrund seines Glaubens aus. Der Vater schlägt ihn vielleicht, weil er Christ geworden ist, usw.
Das war damals in jüdischen Familien der Fall, genauso wie es heute in muslimischen Familien auch sein kann, wenn ein Mitglied konvertiert. Selbst bei mir war es ansatzweise so, da meine Eltern mehr oder weniger Atheisten sind und es anfangs genauso wenig verstehen konnten, wieso ich an Gott und an seinen Sohn Jesus Christus glauben konnte. Aber am Ende hat es sich bereinigt. Jedoch ist das nicht bei jeder Familie so.
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| Da muss ich wirklich sagen: Friede sei mit Dir Bruder, du hast es nötig. Ist das jetzt eigentlich aus dem NT oder AT? |
Ich bin friedlicher als du denkst. Meine Posts sind sehr direkt, da ich der Meinung bin, dass man nicht um den heißen Brei herrumreden sollte, sondern Tacheles reden sollte, wenn man diskutiert. Die Wortzensur kam bei einem Wort, was eigentlich völlig harmlos war.
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| Wie du siehst -der Kontext ist eben doch nötig. Vor kurzem hast du geschrieben, warum es denn so einfach sein sollte Gott zu erkennen. Ich sage nicht, dass es einfach ist. Die Kernbotschaft ist klar. Aber der Koran ist für so kleine Fische wie dich und mich eine harte herausforderung. Der Weg zur Wahrheit ist nur zu finden mit absoluter hingabe und einem offenen Herz. Oder hast du dieses Empfinden was du als "Heiliger Geist" bezeichnest erhalten während du dabei warst die Bibel nach "Haken" durchzustöbern? Ich glaube kaum. Genauso wenig wie ich glaube das es der Heilige Geist war aber gut -ein Kommentar dazu verkneife ich mir jetzt mal. |
Wie ich schonmal schrieb, bin ich bei beiden Büchern, Koran und Bibel nur aufgrund meinen Erfahrungen mit Gott heran gegangen. Das einzige Vorurteil, welches ich hatte, war diese Erfahrung mit Gott, die ich zuvor gemacht habe, in Gebet und im Leben allgemein.
Das was ich im Koran las, war alles andere als das was mit diesen Erfahrungen übereinstimmte. Die Bibel im AT auch weniger, nur das NT hatte das bislang geschafft und das auf eine sehr direkte Weise. ich weiss nicht ob du das kennst. Es war so als wenn jemand dieses Buch nur für einen persönlich geschrieben hätte, als wäre es ein persönlicher Brief von Gott. Viele Stellen in Den Evangelien waren so klar, als wenn mit mir persönlich jemand reden würde. Als wenn mir jemand etwas beantworten würde, was mir schon immer auf der Seele brannte. Das war wie eine Erlösung. Das nenne ich den Heiligen Geist, den Geist der Wahrheit.
Diese Erfahrung habe ich bislang mit keinem Buch oder etwas vergleichbaren gemacht. Der Koran hat dies gar nicht geschafft, deswegen bin ich auch Christ geworden und nicht Muslim, Jude oder irgendetwas anderes.
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| Also, ich hoffe deine Frage ist einigermaßen beantwortet Renascor. Gott belegt uns weder mit Flüchen, noch ruft er uns zu Mord auf. Wer Ihn jedoch so verstehen will, den hält er nicht ab. Denn letzlich hat da auch noch der Teufel seine Finger im Spiel. Mal kommt er in Form der verpackten Liebe (Gott will nichts von dir, du bist so toll und voller Liebe, Liebe, Liebe, er wird dich nie bestrafen, er ist doch schon für DEINE Sünden gestorben....), mal wird er dich irritieren (schau mal, da steht was von Mord -blos nicht hinterfragen, nix da kontext, da stehts doch...) |
Dass Gott uns nicht mit Flüchen belegt oder zum Mord aufruft weiss ich, aber der Koran sagt da für mich etwas anderes, auch wenn es da Widersprüche gibt.
Die restlichen Fragen beantworte ich gleich.
Gruß Renascor
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Shalom Fatih und Muslim22
Also nun zu den Fragen.
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| Was mich aber doch interessieren würde: Was ist eigentlich mit dieser kanaanäischen Frau? Wieso sagt Jesus: "Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel" ? Und vor allem: Wieso gesandt? Versendet Gott sich selbst? |
Also geht es um die Gottessohnschaft?
Ich halte mich da lieber nicht an irgendwelche Dogmen oder Theorien, sondern vielmehr an das, was die Bibel sagt. Sie sagt, dass Jesus kein Mensch ist, sondern eine Offenbarungsform Gottes, also nicht Gott selber. Aber da eine Offenbarungsform Gottes gleichzeitig eine Verkörperung Gottes ist, da Gott durch Jesus handelt und redet, sagen viele einfach, dass er der Sohn Gottes ist und damit Gott selber. Er selbst sagte das mit der Gottessohnschaft auch mehrmals in der Bibel.
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Johannes 5, 19 - 23
19 Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selber tun, sondern was er sieht den Vater tun; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn. 20 Der Vater aber hat den Sohn lieb und zeigt ihm alles, was er tut, und wird ihm noch größere Werke zeigen, daß ihr euch verwundern werdet. 21 Denn wie der Vater die Toten auferweckt und macht sie lebendig, also auch der Sohn macht lebendig, welche er will. 22 Denn der Vater richtet niemand; sondern alles Gericht hat er dem Sohn gegeben, 23 auf daß sie alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat. |
Genauso ist es mit dem Heiligen Geist. Er ist ebenfalls eine Offenbarungsform Gottes. Er hilft den Gläubigen die Wahrheit zu erkennen und leitet sie auch.
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| Wie sieht es mit dem frieden im christentum aus? |
Zum Thema Frieden und Christentum findet man besonders in Matthäus 5 und 6 die zentralen Aussagen wieder, aber da du ja nicht an Bibelzitaten interessiert bist, erspare ich uns das mal.
Im Fundament des Christentums ist die Offenbarungsform Gottes, Jesus und dieser stellte in besonderen Maße die Nächstenliebe in den Vordergrund. Aber nicht irgendeine Nächstenliebe, sondern die absolute Nächstenliebe. Man soll jeden, wirklich jeden so lieben, wie man sich lieben würde. So gesehen gibt es nicht nur Frieden, sondern der Frieden geht noch weiter in die absolute Nächstenliebe. Man soll sogar seine Feinde lieben, also die, die einen hassen.
Das ist natürlich nicht einfach und auch Jesus sagt, dass der Mensch zwangsweise sündigt, jedoch muss er das innerste Bestreben haben, dies zu tun. Deswegen die ständige Vergebung der Sünden, nicht wegen der Erbsünde oder anderen Sachen, sondern allein deswegen, weil der Mensch zwangsweise ein Sünder ist.
Jesus zu folgen heisst sich der Welt zu entsagen, also den weltlichen Gelüsten, wie z.B. Macht, Geld und Egoismus. Konsequenterweise heisst das auch Entsagung der Politik, es kann also keinen Gottesstaat nach dem Christentum geben, da die Welt schlecht ist und Gottes Reich im Himmel. Erst nach der Apokalypse gibt es die Welt nach Gott. Ich finde diese Entsagung der politischen Macht sollte den Frieden ungemein fördern, denn Machtverlust und Machtgewinn, waren schon immer Kriegsgründe. Dass das natürlich nicht alle sogenannten Christen tun sieht man, aber mit den Lehren Jesu ist das nicht konform. Christliche Sekten, die einen Gottesstaat wollen halten sich bewusst an das AT, da sie dort immernoch Legitmitationen finden.
Man sieht also, dass ein Christentum ohne Frieden, kein Christentum wäre. Das beste Zeichen für den Frieden im Christentum ist Jesus Christus selber. Nie wendete er Gewalt an, nie griff er einen Menschen an. Er wehrte sich nicht einmal bei seiner Kreuzigung. Er hätte genauso gut das Angebot der jüdischen Freiheitskämpfer annehmen können und als Sprachrohr dieser Leute dienen können, die Israel gewaltsam von den Römern befreien wollten. Aber er tat es nicht, weil Gewalt und Krieg gegen Gottes Gebote sprechen.
Ich hoffe ich konnte die Fragen beantworten.
MfG Renascor
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