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Liebe Zuzi, bei dem folgenden spreche ich aus eigener Erfahrung:
Bevor ich 24 Jahre war, war ich unfähig zu lieben.
Zu lieben heißt, sich verletzlich zu zeigen.
Ich fühlte mich beim andern Geschlecht nie verstanden.
Ich war mir nie sicher, solle ich mein Leben wirklich mir einer Frau verbringen oder vielleicht Mönch werden.
Für einem Mönch war ich aber zu kritisch gegenüber der Kirche eingestellt.
Insgeheim wurde meine Sehnsucht nach einer Frau enorm groß.
Dies konnte ich mir allerdings nicht eingestehen.
Ich reagierte sehr zurückweisend auf Frauen, entwickelte sogar eine Aversion.
Andererseits war ich ein Mann, der Zugang zu Frauen fand, die nichts mehr mit Männern zu tun haben wollten.
Ich konnte z.B. mir einer Frau, die sehr unter Ängsten litt, bei tiefdunkler Nacht quer durch den Wald gehen, woraufhin dich ihre Ängste deutlich verbesserten.
Mit vierundzwanzig erkannte ich schließlich, dass mein Herzchakra völlig verschlossen war.
Dann kam die Suche nach Gott. Ich flehte Gott tagelange an, mir doch bitte mein Herz zu öffnen.
Etwa ein Monat, bis Gott meiner Bitte nachkam.
Aber in einem Ausmaß, das ich niemals erwartet hatte:
Mein Herzchakra dehnte sich in die Unendlichkeit aus.
Ich erfuhr die ganzheitliche Liebe Gottes.
Mit einem mal liebte ich alle Menschen auch denjenigen, der mich mal bewusstlos geschlagen hat.
Mit einem Male hatte ich eine Ausstrahlung, dass ich mich vor Frauen fast nicht mehr retten konnte.
Ich reagierte allerdings immer noch abweisend.
Meine Liebe galt allen Menschen, meine Liebe galt Gott.
Und ich war mitten im Reisen, meine Reisen dauerten einige Jahre an, und wollte meine Freiheit nicht gefährden.
Erst als ich über 30 Jahre alt war, fand ich eine Freundin, die allerdings keine Kinder wollte.
Wir trennten uns in Freundschaft, dann fand ich meine jetzige Frau. Nachdem wir uns in halbes Jahr kannten, heirateten wir.
Mein Herz ist nach wie vor offen. (Mal mehr mal weniger)
Ich hatte eine Arbeitsstelle, in der sehr viel gemobbt wurde.
Ich konnte nicht anders, als diese Menschen auch zu lieben.
Ich weiß, dass ich auch immer die anstrahlte, die mir schlechtes wollten.
Ich weiß auch, dass das diese Menschen noch mehr provoziert hat und sie ihre Anstrengungen mich herauszumobben verstärkten.
Sie haben es auch geschafft. Ich bin ihnen so dankbar!
Zuzi, glaube daran, Du kannst lieben, Du musst dich nur daran erinnern, dass Du es bereits konntest.
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