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Islam vs. Christentum? Christentum vs. Islam ?












Der Friede sei mit Dir Isa,

Isa an Gabriele:
<i>Ich denke nicht, das Aida und ich uns Streiten oder uns im Herzen gänzlich missverstehen. Eventuell liegt es daran, dass es Aida nicht gefällt wie ich sie in ihrem persönlichen Glauben sehe. Wir beide haben da ja schon unsere Erfahrungen gemacht.</i>

Du hast recht, weder streiten wir uns, noch verstehen wir uns gegenseitig nicht. Es ist so, wie Du es beschreibst - Du hast, ebenso wie ich, eine sehr klare, auf und durch geistig tiefe Erfahrungen geprägte, Glaubensvorstellung. Eben deshalb, so meine Sicht der Dinge, möchten wir gerne, dass der Andere versteht. Dies scheint jedoch so gut wie unmöglich zu sein. Trotzdem (oder gerade deshalb?) finde ich unseren Gedankenaustausch bereichernd und es freut mich in Dir einen Menschen zu finden, der mit Geduld und liebevollem Herzen auf meine Beiträge eingeht.

<i>Nun klage ich über ein paar Dinge im Christentum die ich Deiner Ansicht nicht verstehen will oder kann. Glaube mir dies ist nur eine Deiner Illusionen. Wer das Allumfassende Sein erspürt, erkennt auch den tieferen Aspekt der Heiligen Worte in der Heiligen Bibel. Das ist nicht schwer wenn man an Gott aufrichtig glaubt. Mir ging es immer nur um den Absolutheitsanspruch Deiner Sichtweise, die andere Religionen scheinbar Respektiert aber im Grund als minderwertig und nicht wahrhaftig abtut.</i>

Es ist nicht meine Sichtweise, die bei Dir den Eindruck eines Absolutheitsanspruches hervorruft.
Ich stütze mich auf die Bibel. Jesus Lehre, festgehalten im NT, ist absolut.
Jesus hat immer wieder klar und eindeutig gelehrt: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben - NIEMAND kommt zum Vater, denn durch mich. Es gibt zahlreiche Textstellen, in denen immer wieder genau diese Aussage wiederholt wird. Es ist eben eine wesentliche Aussage Jesu Lehre.
Es tut mir leid, wenn Dich Jesu Lehre so verärgert.

<i>Weil es Dich dann zu einem bessern Menschen, in der Tat des Lebens und der Liebe Macht.
Diese Liebe hat ein wundervolles Beispiel in Jesus. Nur schaffen andere Menschen dies auf anderen wegen auch. Wenn das der Fall ist, kann Gott nicht nur im Christentum sein.</i>

Nein, wir Menschen sind (nach Jesu Lehre) von uns aus nicht in der Lage, wirkliche Liebe zu leben. Diese Liebe kann nur durch Gottes Wirken durch uns gelebt werden.
Die Liebe, die im 1.Kor. beschrieben wird, ist Menschen nicht möglich aus sich heraus zu leben.

<i>Wenn Du aber Deinen eigenen reinigenden persönlichen Glauben auf andere eins zu eins übertragen willst, wirst Du scheitern in Deiner Art.</i>

Da gebe ich Dir völlig recht. Ich will meinen Glauben doch nicht "übertragen" sondern ich versuche nur zu vermitteln, wie ich meinen Glauben sehe. Anderen gegenüber würde ich so, wie Dir gegenüber, nicht argumentieren. Hier tue ich es, weil es sich aus unserem Gespräch so ergeben hat.
Ich versuche stets, nur das zu erklären, wonach ich gefragt werde.
Es ist für mich schon außergewöhnlich, dass ich mich einem "Nichtchristen" gegenüber so offen äußern darf, ohne gleich in eine extreme Schublade gesteckt zu werden. Danke dafür, Isa, möge der Segen Gottes immer auf Dir sein.


<i>Eine lehre im Glauben sollte nicht dogmatisch zu befolgen sein…… Im Gegenteil warnte er vor blinder Autoritätsgläubigkeit und hob die Selbstverantwortung des Menschen hervor. Dies tut auch ganz klar der Koran.</i>

und erst recht lehrt diese Eigenverantwortung Jesu. Jesus geht soweit, dass Er keine einzige äußerliche Handlung als nötig für den rechten Glauben an Ihn erachtet.
Die Freiwillentlichkeit der Entscheidung für Gott, die Buße und der Wille nach Seinem Vorbild zu leben, Seine Lehre versuchen zu praktizieren ist wesentlich.

<i>Die Kunst ist es die Verbindung zwischen den Religionen (Inseln) und Menschen herzustellen und nicht zu behaupten die Eigene Insel ist die Realste und somit repräsentiert sie alleine Gott. Wenn man das Glaubt, dann wird der eigene Glaube blind.
Wachsamkeit ist geboten um den wahren Grund zu erkennen. So sollte man nie die Allegorie außer Acht lassen. Denn blinder Glaube kann gefährlich sein.</i>

Auch hier stimme ich Dir völlig zu. Aber, wenn mein Glaube nicht der einzig Richtige für mich ist - ist es dann überhaupt ein echter Glaube?
Wie kann ich als Gläubiger sagen, ich glaube zwar an die Lehre Jesu, aber alle anderen Lehren sind für mich ebenbürtig. (Auch wenn sie meinem Glauben widersprechen?)

<i>Ich mach mir bei Dir aber keine sorgen, denn aus Deinen Schreiben ist Dein Herz zu lesen. Allenfalls lässt Du dich in Deinem Geist wunderbar Provozieren.</i>

Du hast recht, ich bin, leider, sehr impulsiv Ich befürchte, dass sich (eben wegen meines Alters) dies auch nicht mehr groß ändern wird. Deshalb finde ich den Austausch mit Dir u.a. deswegen hilfreich.

.<i>Aber lass nur ein Staubkorn meiner Gedanken in Dein Reflektierendes glaubendes Herz einfliesen Und eventuell wirst Du verstehen, was ich Dir nicht sagen konnte.
Eventuell erkennen wir uns ja. Wenn nicht ist es auch gut, den allein kann man die Welt nicht verändern. Auch keine separierte Religion und Religionsansicht.</i>

Dies tue ich gewiß. Ja und ich ahne, was Du sagen möchtest, ich glaube auch zu verstehen. Wir sehen die Wahrheit von verschiedenen Standpunkten aus....
Separierte Religion? Jesu Lehre war und ist niemals Religion gewesen. Was die institutionellen Kirchen daraus gemacht haben, steht auf einem anderen Blatt.


<i>Ich erkenne in der Bibel die Liebe Gottes! Lies den Heiligen Koran und erkenne aus Deinen Reinen Herzen die Liebe Gottes im Heiligen Koran. Wenn Du das schaffst ohne Angst Deinen eigenen glauben zu verraten, dann hast Du einen Quantensprung in Richtung Jesus und Gott gemacht.</i>

Ich habe keine Angst den Koran zu lesen. (habe es bisher nur teilweise getan, aus Zeitmangel).
Der wesentliche Unterschied ist für mich die absolute (schon wieder dieses Wort: ) Friedfertigkeit Jesu und Verse im Koran, die doch weltliche Macht und unter entsprechenden Umständen Gewalt gut heißen. Dies ist für mich als Christ undenkbar.

In einem hast Du recht, es gibt wunderschöne Verse im Koran, die Gott beschreiben. Diese kann ich eins zu eins übernehmen.

Liebe Grüße

Aida
Liebe Aida!

Entschuldige ich habe wenig Zeit, desshalb kann ich Dir nur auf ein teil Deines Postes Antworten und werde evtl. später den rest nachholen.


Zitat:
Eben deshalb, so meine Sicht der Dinge, möchten wir gerne, dass der Andere versteht.


Ich kann nur wiederholen Aida ich verstehe Deine Sicht. Und was soll an Deiner Sicht falsch Sein, denn sie impliziert das Absolute als Teil des selben im menschlich verstehbaren.

Dagegen habe ich nie etwas gesagt. Wenn ich dies tun würde, dann würde ich Jesus, der Bibel und dem Christentum ihr unumstößliches Sein aus Gott absprechen. Oder meiner eigenen Existenz.

Zitat:
Es ist nicht meine Sichtweise, die bei Dir den Eindruck eines Absolutheitsanspruches hervorruft.

Doch leidere nur Deine. Denn die Bibel und die Lehre Jesu lässt den Menschen die Freiheit.
Jeder Gläubige geht eben Seinen weg und damit meine ich nicht die unterschiedlichen Religionen. Und wie welche Sätze in der Bibel oder anderen Heiligen Schriften zu Interpretieren sind, liegt in der eigenen Verantwortung der äußeren und inneren Bedeutung der Einzelnen Verse. Diese wiederum können in der Letzten konsequentz wieder nur in einer Gesamtbetrachtung und Komplentation gesehen werden.
Und jede Interpretation hat seine Auswirkungen im Leben im positiven, wie im negativen. Mann/Frau sollte sich dessen immer Bewußt sein.

Nathürlich hat Jesus Recht wenn er Sagt: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben - NIEMAND kommt zum Vater, denn durch mich.

Diese Aussage sagt viel mehr als den weg nur auf Jesus als Gott zu münzen. Jesus erkennt durch das Allumfassende SEIN das Zentrum seines Seins und aller anderen Menschen. Er will den Menschen SEIN Bewusstseinstrom der Zeitlosen göttlich fließenden Seeleerkenntnis Zeigen, die im Wesenskern identisch ist mit dem Allumfassenden SEIN/Vater. So das die Menschen in sich selbst erkennen was in Jesus in voller Klarheit innewohnt. So schenke ich den Wörtchen „durch mich“ besondere Bedeutung. Es ist ein eintauchen in das Göttliche Wesen, welches in uns allen Schlummert. Es ist eine Verschmelzung von Seele mit Seele um eins Zu werden mit dem Allumfassenden Sein. In sofern ist der Weg in der Verschmelzug mit dem Göttlichen "Absolut", da Gott Absolut ist. So transzentieren sich die Wörtchen „durch mich“ in der eigenen Immanenz des göttlichen, in „durch mich“ selbst.
Deutlicher wird dies noch in Jesus Aussage: Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst!
Wenn man das schafft in der Erfahrung dann erkennt man sich selbst in den anderen und merkt, das man im Fluss des Lebens nicht anderes ist als der andere. Die grenzen verschwimmen und man beginnt zu verstehen das alles Gott ist und auch mit Jesus verschmolzen ist, der in jedem andern Menschen da draußen und mir selbst Wohnt.
Jesus meinte nicht „durch mich“ als etwas Getrenntes von einem selbst, um Jesus absolut zu machen, sondern die Erkenntnis des Wesen Gottes, welcher er Jesus, in allen Menschen Erkannt hat.

Dazu möchte ich eine Geschichte erzählen, die dies eventuell Deutlicher machen soll:

Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen

Es war einmal ein kleiner Junge, der unbedingt Gott treffen wollte. Er was sich darüber bewusst, dass der Weg zu dem Ort, an dem Gott lebte, ein sehr langer war. Also packte er sich einen Rucksack voll mit einigen Coladosen und mehreren Schokoladenriegeln und machte sich auf die Reise.
Er lief eine ganze Weile und kam in einen Park. Dort sah er eine alte Frau, die auf einer Bank saß und den Tauben zuschaute, die vor ihr nach Futter auf dem Boden suchten. Der kleine Junge setzte sich zu der Frau auf die Bank und öffnete seinen Rucksack. Er wollte sich gerade eine Cola herausholen, als er den hungrigen Blick der alten Frau sah. Also griff er zu einem Schokoriegel und reicht in der Frau.
Dankbar nahm sie die Süßigkeit und lächelte ihn an. Und es war ein wundervolles Lächeln! Der kleine Junge wollte dieses Lächeln noch einmal sehen und bot ihr auch eine Cola an. Und sie nahm die Cola und lächelte wieder - noch strahlender als zuvor. Der kleine Junge war selig.
Die beiden saßen den ganzen Nachmittag lang auf der Bank im Park, aßen Schokoriegel und tranken Cola - aber sprachen kein Wort.
Als es dunkel wurde, spürte der Junge, wie müde er war und er beschloss, zurück nach Hause zu gehen. Nach eineigen Schritten hielt er inne und drehte sich um. Er ging zurück zu der Frau und umarmte sie.
Die alte Frau schenkte ihm dafür ihr allerschönstes Lächeln.
Zu Hause sah seine Mutter die Freude auf seinem Gesicht und fragte: "Was hast du denn heute Schönes gemacht, dass du so fröhlich aussiehst?"
Und der kleine Junge antwortete: "Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen - und sie hat ein wundevolles Lächeln!"
Auch die alte Frau war nach Hause gegangen, wo ihr Sohn schon auf sie wartete. Auch er fragte sie warum sie so fröhlich aussieht.
Und sie antwortete: "Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen - und er ist viel jünger, als ich gedacht habe." (Verfasser unbekannt)

Somit sehe ich in allen Gott es kommt nur auf mich an und was ich aus der Welt mache.

Was ich denke das bin ich!

Aber Absolut ist nichts in dieser Welt, den alle ist nur ein Teil des Absoluten und vergänglich. So denke ich sollte man sehr vorsichtig mit dem Wort Absolut in dieser Welt in Bezug zu dem Allumfassenden SEIN/Gott sein.

Mit Herzensgrüßen ISA
Liebe Aida!

Ich wollte noch mal auf Deine anderen Antworten kurz eingehen.

Zitat:
Nein, wir Menschen sind (nach Jesu Lehre) von uns aus nicht in der Lage, wirkliche Liebe zu leben. Diese Liebe kann nur durch Gottes Wirken durch uns gelebt werden.
Die Liebe, die im 1.Kor. beschrieben wird, ist Menschen nicht möglich aus sich heraus zu leben.

Nun das bleibt wohl Glaubens oder Ansichtsache(Interpretation). Ich denke jeder Mensch ist aus „Gott“ in der Lage wirkliche Liebe zu leben. Wir sind aus Gott frei und mit einem freien Willen und Geist gesegnet bzw. ausgestattet. Und so ist auch die Liebe frei und in jeden einzelnen von uns. Währe die Liebe in uns nicht frei und unabhängig bzw. nicht selbständig, so wäre die Liebe keine Liebe mehr. So würde ich die Liebe als ein Göttliches Feuer/Licht bezeichnen, welches zwar Seinen Ursprung hat, aber wie die Eigenschaft des Feuers in jeden von uns brennen kann ohne direkt mit dem Ursprungsfeuer verbunden sein zu müssen. Denn man kann das Feure/Liebe Gottes nicht von dem scheinbar getrennten Feuer/Liebe im Menschen unterscheiden. Liebe bleibt immer Liebe und steht nie in einer Abhängigkeit bzw. Unfreiheit. Alles andere würde best. Gesetzmäßigkeiten aufheben und damit Gott selbst.

Zitat:
Da gebe ich Dir völlig Recht. Ich will meinen Glauben doch nicht "übertragen" sondern ich versuche nur zu vermitteln, wie ich meinen Glauben sehe. Anderen gegenüber würde ich so, wie Dir gegenüber, nicht argumentieren. Hier tue ich es, weil es sich aus unserem Gespräch so ergeben hat.
Ich versuche stets, nur das zu erklären, wonach ich gefragt werde.
Es ist für mich schon außergewöhnlich, dass ich mich einem "Nichtchristen" gegenüber so offen äußern darf, ohne gleich in eine extreme Schublade gesteckt zu werden. Danke dafür, Isa, möge der Segen Gottes immer auf Dir sein.


Mhmm Aida, da täusch Dich mal nicht. In einer Schublade Steckst Du schon voll drin. Aber ich versuche mich da wieder herauszuholen.

Zitat:
…und erst recht lehrt diese Eigenverantwortung Jesu. Jesus geht soweit, dass Er keine einzige äußerliche Handlung als nötig für den rechten Glauben an Ihn erachtet.
Die Freiwillentlichkeit der Entscheidung für Gott, die Buße und der Wille nach Seinem Vorbild zu leben, Seine Lehre versuchen zu praktizieren ist wesentlich.


Haben wir da nicht einen Nenner Gefunden, welcher doch beachtlich ist in einem Konsens des Interreligiösen Dialogs?

Mir gefällt die Eigenverantwortung, Freiwilligkeit der Entscheidung, Vorbild des Guten welches in die Praxis umzusetzen ist besonders gut.

Zitat:
Auch hier stimme ich Dir völlig zu. Aber, wenn mein Glaube nicht der einzig Richtige für mich ist - ist es dann überhaupt ein echter Glaube?
Wie kann ich als Gläubiger sagen, ich glaube zwar an die Lehre Jesu, aber alle anderen Lehren sind für mich ebenbürtig. (Auch wenn sie meinem Glauben widersprechen?)

Ich denke hier kommen wir ins eingemachte. Der Glaube an Jesus als die Liebe Gottes für die Menschen ist ein wirklich echter Praktischer und fester Glaube. Jesus hat Menschen geheilt, er hat vergeben und damit tote zum leben erweckt. Und wenn Du Aida Jesus in dieser Praxis Jesus folgst, dann neige ich mein Haupt in tiefen Respekt vor Dir, weil dann die Liebe Gottes in Dir wohnt.

Du kannst gerade als wahrhafte Gläubige/ Glaubender Mensch sagen, ich Praktiziere die Lehre Jesu und das ist mein Weg der Erlösung, den ich durch Gott erkannt habe, welcher wahrhaft ist.

Und wenn du dann noch sagen kannst, alle andern Wege zu Gott sind aus der Unendlichkeit, Absolutheit und Wahrhaftigkeit Gottes alle SEINE Wege, dann Erkennst Du, dass es in Wahrheit nur einen Weg gibt.

Die einzelne Religion sind nur Illusionen des Getrennt seins. Es ist wie auf einem großen Fluss. Wir sitzen jeweils nur auf einem anderen Floß. Das Wasser ist dasselbe und das Ziel ist dasselbe. Der unterschied besteht nur darin, das uns nur das eigene Floß das Gefühl gibt sicher zu sein, nicht ertrinken zu müssen und mit ihm sicher ans ziel zu kommen.

Zitat:
(Auch wenn sie meinem Glauben widersprechen?)


Sie (andere Religionen)widersprechen im Kern nicht Deinem eigenen Glauben. Du kannst sie für Dich nur nicht erkennen. Das macht sie aber noch lange nicht weniger wahrhaftig oder unwahr.

Zitat:
Du hast recht, ich bin, leider, sehr impulsiv Ich befürchte, dass sich (eben wegen meines Alters) dies auch nicht mehr groß ändern wird. Deshalb finde ich den Austausch mit Dir u.a. deswegen hilfreich.

Ja das mit Deiner Impulsivität verstehe ich, denn Du Identifizierst Dich mit Deinem Glauben als Deine abgrundtiefe Liebe, welche Deine leben Ja Deine Existenz ist. Und das spricht für Deinen Schöpferischen Geist, der Fest ist. Warum suchst Du sonst den Austausch im Interreligiösen Dialog?

Ich denke es geht hier um viel mehr als nur zu Zeigen was der eigene Glauben ist.

Zitat:
Dies tue ich gewiß. Ja und ich ahne, was Du sagen möchtest, ich glaube auch zu verstehen. Wir sehen die Wahrheit von verschiedenen Standpunkten aus....
Separierte Religion? Jesu Lehre war und ist niemals Religion gewesen. Was die institutionellen Kirchen daraus gemacht haben, steht auf einem anderen Blatt.


Da bin ich gezwungen Dir Zuzustimmen. Alles ist nur subjektiv und nichts in dieser Welt ist absolut. Und das die Lehre Jesu eine separierte Religion darstellt habe ich nie behauptet. Ich habe Dir nur unterstellt, in dem Du Jesus zu Gott als ein Absolutes für andere Menschen in dieser Welt machst gibst Du erst dem Nicht frei sein Nahrung. Nicht Freiheit weckt den drang sich befreien zu müssen. Und Gott ist nun mal Freiheit und Liebe. Verstehst Du worauf ich hinaus will…….? Diese für Dich wahrhafte Aussage Deines spirituellen Erkenntnisstandes kann nur ein Direktes intimes Wort an Dich (Seele) sein, um den Menschen in Liebe zu Dienen wie Jesus und Gott es tut.

Zitat:
Ich habe keine Angst den Koran zu lesen. (habe es bisher nur teilweise getan, aus Zeitmangel).
Der wesentliche Unterschied ist für mich die absolute (schon wieder dieses Wort: ) Friedfertigkeit Jesu und Verse im Koran, die doch weltliche Macht und unter entsprechenden Umständen Gewalt gut heißen. Dies ist für mich als Christ undenkbar.


Leider ist der Koran nicht so leicht zu lesen, wenn man Biblisch (NT) geprägt ist. Und es gibt leider zu viele unterschiedliche Übersetzungen (Versionen) ins Deutsche. Auch sollte man immer den gestammt Kontext der Korans beim lesen betracht. Das heißt Du solltest immer die Historie der Zeit beim lesen inne haben. Was ich damit meine, die Bedingungen der Offenbarung Gottes an die Arabischen Stämme, welche oft in internen Kriegerischen Auseinandersetzungen lagen, waren andere als die Bedingungen in Galiläa und Judäa zu Jesu Zeit. (aber anderes Thema)
Du solltest beim Lesen des Qu`ran auch nicht zu sehr am einzelnen Wort und Vers hängen.
Das machen die Fanatiker des Islam schon zu genüge und die Menschen die die Liebe Gottes im Koran nicht erkennen im negativen sinne auch.

Aber solltest Du Fragen bezüglich des Koran haben stehe ich Dir gerne zur Verfügung. Nur solltest Du wissen, dass ich kein Repräsentant des Islam bin.
Ich bin nur ein Gott ergebener(Muslim) der den Gottglauben aus seinem Herzen praktiziert und nicht an Riten, Traditionen und Zeremonien haftet.

Ich bin ein Blumenkind, das die Liebe und die Freiheit liebt welche es ergeben ist und als Gott betrachtet. Aber was Gott ist so ist sich das Kind bewusst, das es nichts weiß. Und das spielt auch keine Rolle, denn es ist sich bewusst, das es frei ist und liebt und dadurch Lebt.

Mit Herzensgrüßen ISA!
Der Friede sei mit Dir, Isa


<i>Entschuldige ich habe wenig Zeit, desshalb kann ich Dir nur auf ein teil Deines Postes Antworten und werde evtl. später den rest nachholen.</i>

ja, dies trifft auch auf mich zu


<i>Doch leidere nur Deine. Denn die Bibel und die Lehre Jesu lässt den Menschen die Freiheit.</i>

Ja, ganz meine Ansicht. Kein Glaube läßt so sehr dem Menschen die Eigenverantwortung und die persönliche Freiheit wie Jesu Lehre.

<i>Jeder Gläubige geht eben Seinen weg und damit meine ich nicht die unterschiedlichen Religionen. Und wie welche Sätze in der Bibel oder anderen Heiligen Schriften zu Interpretieren sind, liegt in der eigenen Verantwortung der äußeren und inneren Bedeutung der Einzelnen Verse. Diese wiederum können in der Letzten konsequentz wieder nur in einer Gesamtbetrachtung und Komplentation gesehen werden.
Und jede Interpretation hat seine Auswirkungen im Leben im positiven, wie im negativen. Mann/Frau sollte sich dessen immer Bewußt sein.</i>

Jeder Gläubige MUSS seinen eigenen Weg gehen um zu der für ihn gültigen Wahrheit zu kommen. Durch wen oder was weiß aber der Gläubige, welcher Weg der rechte ist`? Woran erkennt er DEN Weg?
Jeder Weg wurde zuvor "gebaut" um überhaupt begangen zu werden.
Jeder Weg hat eine Begrenzung, hat ein Ziel, führt irgendwo hin, kommt an.......
Jesus hat einen ganz klaren, eindeutigen Weg vorgezeichnet: "Liebe Gott über alles und Deinen Nächsten wie Dich selbst"

<i>Somit sehe ich in allen Gott es kommt nur auf mich an und was ich aus der Welt mache.

Was ich denke das bin ich!</i>

Das steht meinem Glaubensempfinden konträr gegenüber!
Diese Aussage von Dir wirkt auf mich ziemlich egozentrisch und alles andere als demütig.
Jesus lehrt das Gegenteil: Es kommt nicht auf mich an - alles geschieht aus Gottes Gnade heraus, der Mensch kann NICHTS aus sich heraus tun.
Es kommt keinesfalls auf mich an und was ich denke,
sondern nur auf das, was ich glaube, der Glaube bestimmt mein Denken. Aber ich schaffe durch mein Denken nicht eine eigene Welt, die Realität, das wahre Leben ist die Ewigkeit bei und mit Gott.
Inzwischen kann ich die Worte des Paulus immer besser nachempfinden, dass wir bereits zu unseren Lebzeiten nicht mehr in dieser Welt "leben".


<i>Aber Absolut ist nichts in dieser Welt, den alle ist nur ein Teil des Absoluten und vergänglich. So denke ich sollte man sehr vorsichtig mit dem Wort Absolut in dieser Welt in Bezug zu dem Allumfassenden SEIN/Gott sein.</i>

ja, richtig. Die Ewigkeit ist das Absolute, die Realität.
.

<i>Nun das bleibt wohl Glaubens oder Ansichtsache(Interpretation). Ich denke jeder Mensch ist aus „Gott“ in der Lage wirkliche Liebe zu leben. Wir sind aus Gott frei und mit einem freien Willen und Geist gesegnet bzw. ausgestattet. Und so ist auch die Liebe frei und in jeden einzelnen von uns. Währe die Liebe in uns nicht frei und unabhängig bzw. nicht selbständig, so wäre die Liebe keine Liebe mehr. So würde ich die Liebe als ein Göttliches Feuer/Licht bezeichnen, welches zwar Seinen Ursprung hat, aber wie die Eigenschaft des Feuers in jeden von uns brennen kann ohne direkt mit dem Ursprungsfeuer verbunden sein zu müssen. Denn man kann das Feure/Liebe Gottes nicht von dem scheinbar getrennten Feuer/Liebe im Menschen unterscheiden. Liebe bleibt immer Liebe und steht nie in einer Abhängigkeit bzw. Unfreiheit. Alles andere würde best. Gesetzmäßigkeiten aufheben und damit Gott selbst.</i>

Auch hier gebe ich Dir in dem Punkt recht, dass die Liebe an sich frei ist.
Was ich sagen wollte, ist, dass es eine Liebe gibt, die uns Menschen nicht möglich ist - eben die göttliche Liebe, die allumfassend, ewig usw. ist.
Diese Liebe zeigt sich insbesondere in der Feindesliebe, in der Liebe, die andere "Wange" hinzuhalten.
Diese Liebe können wir nur mit Gottes Hilfe leben, sie ist in unseren Augen "unmenschlich".
Das Hauptaugenmerk ruht hier auf Barmherzigkeit und Gnade und nicht auf Recht und Gerechtigkeit.
Es steht jedem Menschen frei, diese besondere Liebe von Jesus anzunehmen oder nicht. Gott würde niemals den freien Willen des Menschen mißachten. Allerdings muss dieser dann auch die Konsequenzen daraus tragen.


<i>Mhmm Aida, da täusch Dich mal nicht. In einer Schublade Steckst Du schon voll drin. Aber ich versuche mich da wieder herauszuholen.</i>

Auch gut, im Prinzip habe ich auch nichts anderes erwartet Danke für Deine Ehrlichkeit, ich verstehe Dich gut.

Jesus sah dies bereits voraus:
"18 Wenn die Welt euch hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat.19 Wenn ihr von der Welt wäret, würde die Welt das Ihre lieben; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt. 20 Gedenkt des Wortes, das ich euch gesagt habe: Ein Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie mein Wort gehalten haben, werden sie auch das eure halten. 21 Aber dies alles werden sie euch tun um meines Namens willen, weil sie den nicht kennen, der mich gesandt hat. 22 Wenn ich nicht gekommen wäre und zu ihnen geredet hätte, so hätten sie keine Sünde; jetzt aber haben sie keinen Vorwand für ihre Sünde. 23 Wer mich hasst, hasst auch meinen Vater. " Joh. 15, 19-23


<i>Ich denke hier kommen wir ins eingemachte. Der Glaube an Jesus als die Liebe Gottes für die Menschen ist ein wirklich echter Praktischer und fester Glaube. Jesus hat Menschen geheilt, er hat vergeben und damit tote zum leben erweckt. Und wenn Du Aida Jesus in dieser Praxis Jesus folgst, dann neige ich mein Haupt in tiefen Respekt vor Dir, weil dann die Liebe Gottes in Dir wohnt.</i>

Bitte nicht, denn alle Ehre, alles Lob nur dem Einen - Gott. Wenn durch mich Gutes geschieht, dann ist es allein Gottes Werk, nur das Schwache, Schlechte kommt von mir.

"Niemand ist gut, als nur einer, Gott" (Lukas, 18,19)

<i>Die einzelne Religion sind nur Illusionen des Getrennt seins. Es ist wie auf einem großen Fluss. Wir sitzen jeweils nur auf einem anderen Floß. Das Wasser ist dasselbe und das Ziel ist dasselbe. Der unterschied besteht nur darin, das uns nur das eigene Floß das Gefühl gibt sicher zu sein, nicht ertrinken zu müssen und mit ihm sicher ans ziel zu kommen.</i>

Bist Du zutiefst in Deinem Inneren zufrieden mit dieser Aussage? Das Suchen hat für Dich ein Ende?
Dann wünsche ich Dir Segen auf Deinem Weg, möge er Dich zur Wahrheit führen.

Wenn wir beide davon ausgehen, dass es nur den einen Gott gibt, den Gott Moses und Abraham, dann ist es wohl derselbe!

"Der Herr, unser Gott ist ein einziger Gott,
und niemand und nichts ist ihm gleich,
einmalig, unteilbar von Ewigkeit her,
und sein ist die Macht und das Reich.

Ihn sollten wir lieben aus Leidenschaft,
anbetend bewundern den Herrn,
das Beste ihm weihen an Geist und an Kraft
ihn loben ohn' End und gern!"


<i>Sie (andere Religionen)widersprechen im Kern nicht Deinem eigenen Glauben. Du kannst sie für Dich nur nicht erkennen. Das macht sie aber noch lange nicht weniger wahrhaftig oder unwahr.</i>

Dies lasse ich mal so stehen



<i>Da bin ich gezwungen Dir Zuzustimmen. Alles ist nur subjektiv und nichts in dieser Welt ist absolut. Und das die Lehre Jesu eine separierte Religion darstellt habe ich nie behauptet. Ich habe Dir nur unterstellt, in dem Du Jesus zu Gott als ein Absolutes für andere Menschen in dieser Welt machst gibst Du erst dem Nicht frei sein Nahrung. Nicht Freiheit weckt den drang sich befreien zu müssen. Und Gott ist nun mal Freiheit und Liebe. Verstehst Du worauf ich hinaus will…….? Diese für Dich wahrhafte Aussage Deines spirituellen Erkenntnisstandes kann nur ein Direktes intimes Wort an Dich (Seele) sein, um den Menschen in Liebe zu Dienen wie Jesus und Gott es tut.</i>

Stimmt, dieses irdische Leben ist subjektiv und nur die Ewigkeit Realität.
Ich möchte nochmal betonen, dass jeder Mensch die Freiheit hat, sich für oder gegen Jesus zu entscheiden.
Jesus selbst sagt aber auch, dass er kein "beliebiger" Gott ist. Seine Gesetzmäßigkeiten lassen sich in Ursache und Wirkung wiederfinden. Durch seine, für uns Menschen unvorstellbar große Liebe, Gnade und Barmherzigkeit, kann (und tut) er (allerdings nur auf die Bitte des Menschen, aufgrund von Buße und Umkehr) die "Wirkung" unseres Tuns beeinflussen, verändern.
Denn bei Gott ist ALLES möglich.


<i>Du solltest beim Lesen des Qu`ran auch nicht zu sehr am einzelnen Wort und Vers hängen.
Das machen die Fanatiker des Islam schon zu genüge und die Menschen die die Liebe Gottes im Koran nicht erkennen im negativen sinne auch.

Aber solltest Du Fragen bezüglich des Koran haben stehe ich Dir gerne zur Verfügung. Nur solltest Du wissen, dass ich kein Repräsentant des Islam bin.
Ich bin nur ein Gott ergebener(Muslim) der den Gottglauben aus seinem Herzen praktiziert und nicht an Riten, Traditionen und Zeremonien haftet.</i>


Danke für Dein liebes Angebot, dass ich zur gegebenen Zeit gerne in Anspruch nehmen werde.
Gerade weil Du Deinen Glauben so siehst, wie Du es beschreibst, glaube ich, dass Du mir im Bezug auf den Koran und den muslimischen Glauben weiterhelfen kannst. Welche Übersetzung würdest Du mir empfehlen?


Liebe, herzliche Grüße

Aida
Forum -> Islam

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