Foren-Übersicht
Login | Registrieren | Forum | Impressum | Suche

Islam vs. Christentum? Christentum vs. Islam ?












Lieber Isa,



<i>Ich denke, was mich an Deiner Glaubensansicht stört, ist, dass Du Dich auf die Reine Lehre/Botschaft Jesu beziehest und aus Ihr heraus Deinen Glaubensargumentation zu stützen wähnst.
Die protest.- Evang. Weg ablehnst aber gleichzeitig dich auf dieselbe bezügl. ihrer Lehrmeinungen stützt. Das heißt“ Die Entscheidung für Jesus Christus sei heilsrelevant, aber freiwillig.“ Und Nicht-evangelikale Christen werden im evangelikalen Spektrum als Namenschristen bezeichnet. Dieses Wort Namenschristen fällt bei Dir sehr oft.</i>

Auf was sollte ich mich denn als Christ Deiner Meinung nach stützen, wenn nicht auf Gottes Wort, die Bibel?
Namenschrist ist eine Bezeichnung für einen Menschen, der auf der Steuerkarte eine Religion angegeben hat, aber nicht daran glaubt.
Sehr wohl gibt es unter den evangelischen und katholischen Gläubigen viele "wahre" Christen.
Prüfe, was die Menschen glauben und wie sie leben.....

<i>Hypothesen:
1.Du bist auf einen Missionsweg, welcher Deine Darlegung des Glaubens beinhaltet, und Deine Aussage Jesus ist gleich Gott Impliziert, welcher einen Religiösen christl. Exklusivismus beinhaltet, allen anderen relig. Wege zu Gott auszuschließen.</i>

Nun, ich glaube, dass die Bibel die durch den Heiligen Geist inspirierte Heilige Schrift ist. Demnach versuche ich, mit Gottes Hilfe, immer mehr zu erkennen und danach zu leben.
Nicht mehr und nicht weniger.
Jesus sagt von sich, dass Er Gott ist und Er allein "der Weg und die Wahrheit und das Leben" ist. Er sagt, dass Er der einzige Weg ist, der zum Vater führt.

<i>
2.Oder Du gehst in dieser Hinsicht (Jesus= Gott) keinen Diskurs ein, weil Du nicht in der Lage bzw. nicht die Absicht hast, einen Flexibleren Umgang mit Deinen Christl. Glauben einzugehen, weil Du dies sonst als Aufweichung Deines eign. Glaubens empfinden würdest. Und somit bist Du nicht wirklich an einer Öffnung Deines GeistesInteressiert.</i>

Verlangst Du von mir, dass ich meinen Glauben, nur um des Diskurses willen, verleugne, die Wahrheit verdrehe? Ich kann doch nur von dem schreiben, was ich als Wahrheit erkennen durfte.
Für mich hat es den Anschein, als könntest Du es nicht ertragen, dass ich meinen Glauben so sehe. Es fragt sich - wer von uns beiden nicht diskussionsfähig ist, nicht in der Lage ist, sich geistig über den eigenen Horizont zu erheben......
Europas Dekadenz wurde doch auch dadurch ermöglicht, dass der Glaube an den einen Gott beliebig wurde. Jeder ist sich sein eigener Gott usw.
Wie sieht es denn mit Deinen Glaubensgrundsätzen aus? Bist Du nicht davon überzeugt, dass Du für Dich die Wahrheit erkannt hast? Ich akzeptiere dies - und klage Dich nicht der Engstirnigkeit und Scheuklappenglaubens an......

<i>3.Oder Du bist kritiklos in Deinem Galuben (Religiösen Ansichten) gefangen, welches wiederum eine gewisse Angst Impliziert ein Verleumder des Heilsweges zu sein, nach(Joh 14,6)“nur“ Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.</i>

Ohne ständiges, kritisches Hinterfragen des eigenen Glaubens etc. kann es keinen echten Glauben geben. Denn nur das, was ich als wahr und richtig erkannt habe, kann ich verinnerlichen und gegen jede Kritik von außen leben. Dazu gehört auch, dass ich in meinem Glauben ständig wachse und morgen schon weitergehende Erkennntisse habe.

<i>Wenn ich einige Deiner Beiträge lese strauchele ich in Deinen Motiven und Absichten. Dies ist nicht böse gemeint. Denn hier tanze ich wieder mit dem Eblis!
So sehe ich aber auch, dass es Dir schwer fällt Zugeständnisse zu machen bzw. neue Denkweisen in Deinen Glauben und Argumentationsweisen mit einzuflechten, welches sich auch in der Opferkritik Jesu zeigt.</i>

Es tut mir leid, wenn Du meine Auffassung so deutest. Dies liegt nicht in meiner Absicht.
Nur ist nun mal der Kreuzestod und vor allem die Auferstehung Jesu wesentlich für den christlichen Glauben. Ohne diese Ereignisse gibt es kein Christentum.
Verstehst Du das? Deshalb ist für mich Kreuzestod und Auferstehung Jesu nicht "verhandelbar". Ich hoffe, dass Du meinen Glauben nachvollziehen kannst.

<i>Überprüfe meine Vermutungen und sei bitte Aufrichtig. Denn wenn Du meine Bedenken nicht aus Deinem und meinem Herzen ausräumst, kann ein weitere Diskurs von uns sehr schnell Gefährlich und unschöne Formen annehmen!</i>

Bedenken? Hmm, meiner Meinung nach haben wir beide die für uns richtige und wichtige Wahrheit erkannt, nach der wir unser Leben ausrichten. Es sind zwei verschiedene Auffassungen, so dass wir sie beide aus Liebe dem Nächsten gegenüber respektieren, aber nicht akzeptieren müssen.

Für mich ist es wichtig, über andere "Wahrheiten" zu diskutieren um mein Gegenüber besser verstehen zu können. Niemals kann es aber heißen, dass ich meinen Glauben zur "Disposition" stelle. Für Dich mag dies "einbetoniert" erscheinen.

<i>So schreibt Karl Barth: Alle Religionen (auch das Christentum, insofern es sich als Religion versteht) sind blinde Versuche des Menschen, der göttlichen Wirklichkeit habhaft zu werden und sich auf diese Weise Gottes zu bemächtigen; sie sind daher grundsätzlich Irrtum und Sünde!</i>

Dieses zu behaupten ist das gute Recht von Barth. Ich kann dies so nicht akzeptieren. Schließlich ist Barth auch nur ein Mensch, Für mich gilt allein Gottes Wort, ich versuche danach zu leben.

Umgekehrt habe ich den Eindruck, dass das was Du mir vorhältst, für Dich selbst nicht gelten lässt.

Kannst Du damit leben, dass wir beide erst im Jenseits wirklich erfahren werden, wer denn nun "recht" hatte?



Gott segne Dich Isa

Liebe Grüße
Friede Sei mit Dir Aida!

Zitat:
Nein, so meinte ich es nicht. Was ich ablehne, ist die "Institution Kirche", die behauptet, das alleinige Recht auf Wahrheit und die einzig rechte Erkenntnis zu besitzen.
Für mich steht die Lehre Jesu im Vordergrund und die ist nicht an eine bestimmte Kirche gebunden.
Auch kenne ich einige Schriften neben der Bibel, die ich "anerkenne". Für mich es wichtig, dass alles was ich neben der Bibel akzeptiere, sich an dieser "messen" lassen muss, Es dürfen keine inhaltlichen Widersprüche zu Leitaussagen beinhaltet sein.


Ich sage liebe Aida Du machst dasselbe, wie die Kirche und schlimmer noch. Und scheinst es noch nicht einmal zu merken?
Das Du neben der Bibel noch andere Werke kennst finde ich gut. Versuchst Du dich auch mit verschiedenen Übersetzungen der Bibel und ihre Entstehung auseinanderzusetzen?
Wissen welches sich entwickelt Stärkt den Glauben!

Zitat:
Nicht grundsätzlich. Aber wenn diese Theologie gegen die Lehre Jesus angeht, ihr Ziel ist, Jesu Botschaft auszuhöhlen, zu widerlegen, (und das oft mit recht unwissenschaftlichen Methoden) lehne ich diese ab. Der Ausdruck "wissenschaftlich" in Zusammenhang mit "Theologie" ist doch sowieso eher subjektiv? Was meinst Du?

Dann versuchen alle von mir aufgeführten Autoren die Lehre Jesu auszuhöhlen und zu widerlegen?
Lies mal einige Autoren und deren Werke die ich aufgeführt habe. Du wirst erstaunt sein.

Zitat:
Da habe ich mich wohl wieder einmal etwas missverständlich ausgedrückt. Mit den Zitaten von Linnemann wollte ich einen Aspekt aufzeigen: die so genannte kritische Theologie ist auch nur, mehr oder weniger, ein "Glaubenskrieg" verschiedener Auffassungen, die nicht viel mit "Wissenschaft" zu tun hat. Verstehst Du, was ich damit sagen will?


Nun das Kommt darauf an aus welcher Perspektive man das betrachtet. Ich teile Deine Auffassung nicht, da ich es nicht als Glaubenskrieg betrachte. Und auch nicht als Aushölung der Lehre Jesu bzw. Schwächung des Chrislichen Glaubens. Sondern nur als Kritische Auseinandersetzung des Glaubens, welche mich auch besser das Christentum verstehen lassen. Ich Verstehe aber was Du mir sagen möchtest.

Zitat:
Nein, Erkenntnisse von "Menschen" mache ich mir nicht "automatisch" zu eigen. Außerdem beschäftige ich mich mit verschiedensten Texten, Schriften. Leider habe ich nicht viel Zeit....


Aida was ist die Bibel und was sind Offenbarungen. Das reine Gotteswort?
Aida niemals werden wir hier auf Erden das reine absolute Wort Gottes hören. Und wenn wir es hören (Propheten), so ist es schon in unsere Menschlichkeit und Irdischkeit eingedrungen und kann nicht mehr das absolut reine Gotteswort sein.
Was ist also die Bibel bzw. die Evangelium? Es sind weder Selbstzeugnisse Jesu noch historische Urkunden oder Augenzeugenberichte. Sie sind allenfalls Predigt und Missionsliteratur und Apologetik! Ich muss zugeben, dass die Evangelien hier und da göttlich hoch Inspiriert sind. Aber in der letzten Konsequenz bleiben die Evgl. Einzig und allein ein reines Zeugnis des Glaubens nach Joh.20;31, und somit ist das Christentum sehr schwer im Stande aus sich heraus andere Religionen als richtig und Gottgegeben zu akzeptieren. In dieser Beziehung ist wohl das Christentum um einiges rigoroser als der Islam.


Zitat:
Gerne lese ich auch kritische oder gegensätzliche Aussagen, hinterfrage meine eigene Glaubensauffassung. Ich finde dies wichtig, um nicht das große Ziel aus den Augen zu verlieren und sich seinen "eigenen Glauben" zu kreieren.


Finde ich Super! Welches große Ziel willst Du nicht aus den Augen verlieren? Und wer außer Dir kreiert Deinen Glauben? Finde ich sehr interessant nach meiner obigen Evangeliums- Darlegung.
Ich sage Dir liebe Aida „Viele male und auf vielerlei Weise hat Gott einst zu den Vätern gesprochen(…)(Hebr.) Gott ist Liebe und die Liebe ist in ihrem Wesen Kommunikativ. Liebe will sich mitteilen und sich offenbaren. Und Gott Offenbart sich durch das Wort/Logos und den Geist und dies tut ER auf vielerlei weise. Diese Offenbarung bezieht sich nicht nur auf die Heiligen Schriften oder eine bestimmte Zeit.
Und so hatte Abraham noch nicht einmal eine Heilige Schrift und Gott hat sich ihm viele male Offenbart und er war ein Gerechter und liebender vor Gott.

Zitat:
Deshalb bin ich auch Dir dankbar, durch Deine Beiträge muss ich meinen Glauben etc. hinterfragen und eventuell korrigieren.
Deshalb freue ich mich über unseren Dialog aufrichtigen Herzens und hoffe, es belastet Dich nicht zu sehr. Ich möchte unbedingt dazu sagen, dass es mir schwer fällt, eine "Grauzone" zu akzeptieren. Für mich gibt es meist nur "schwarz" oder "weiß". Dies führt oft zu Ablehnung. Daher bin ich dankbar, wenn Du mich darauf hinweist.


Vielen Dank liebe Aida! Bin sehr überrascht! Und Deine Ausdauer spricht für sich. Mich belastet es nicht! Ich habe lediglich Angst meinen Ton zu scharf anzuziehen. Den manchmal verliere ich aus den Augen das hinter den Zeilen ein Mensch aus Fleisch und Blut mit Gefühlen sitzt, die wirklich verletzt werden können. Verletzungen sind nicht meine Absicht.
Ich kann sie aber nicht ausschließen. Deshalb sage wenn es zu hart wird.

Zitat:
Für mich gibt es meist nur "schwarz" oder "weiß". Dies führt oft zu Ablehnung. Daher bin ich dankbar, wenn Du mich darauf hinweist.


Das ist Menschliche Größe dies zuzugeben! Ich kenne Tausend Nuancen. Damit mache ich mir unter vielen meiner Glaubensbrüder auch keine Freunde. Aber das betrifft wohl nur die schwarz weiß Denker.(Sorry)

Gott segne Dich Aida!

ISA!
Friede Sei mit Dir Aida!

Zitat:
Auf was sollte ich mich denn als Christ Deiner Meinung nach stützen, wenn nicht auf Gottes Wort, die Bibel?


Die Bibel Gottes Wort? Ich kann da leider nur auf meinen vorhergehenden Beitrag verweißen.

Kikki hatte da schon ein richtigen Blick:
"Prüft alles, das Gute behaltet!" - Bibel, 1.Thessalonicher 5,21

"Die allem zuhören, was gesagt wird und nur dem Besten folgen, das zu Gott führt. Das sind die von Gott Rechtgeleiteten, und sie sind es, die Verstand haben." - Koran, 39:18


Zitat:
Nun, ich glaube, dass die Bibel die durch den Heiligen Geist inspirierte Heilige Schrift ist. Demnach versuche ich, mit Gottes Hilfe, immer mehr zu erkennen und danach zu leben.
Nicht mehr und nicht weniger.


Eigentlich herrlich! Aber in welcher Auslegung? Deine Auslegung entspricht einer Absolutistischen Form, die den Exklusivismus der Religion Christentum in sich trägt.

So schreibt Aida:
Zitat:
Jesus sagt von sich, dass Er Gott ist und Er allein "der Weg und die Wahrheit und das Leben" ist. Er sagt, dass Er der einzige Weg ist, der zum Vater führt.


Jesus sagt das von sich selbst? Ich erinnere Dich: Die Evangelien sind weder Selbstzeugnisse Jesu noch historische Urkunden oder Augenzeugenberichte. Sie sind allenfalls Predigt und Missionsliteratur und Apologetik!
Dass er, Jesus Gott ist, hat er nie von sich selbst Behauptet! Ich erinnere Dich Aida, das Jesus Jude war und somit selbst auch ein jüdisch geprägtes Gottesbild des Monotheismus hatte. Ja Jesus nahm noch nicht einmal den Namen Gottes in den Mund! Aber Du legst es im Jesus in den Mund und schlimmer noch.
Er sagte ebenfalls nicht ich bin der Einzige Weg. Sondern er lud ein SEINEN Weg mit Ihm als Jünger zu gehen und das dieser Ganz sicher zum Vater führen werde.
Das Jesus behauptete, dass er der absolut einzige Weg ist Verwerfe ich und sage das ist ein Maßloser Irrtum!
Komm mit mir als Jünger sagte Jesus oder lasse es. Und wenn Du nicht mitkommen willst oder kannst wirst Du Deine Gründe haben, die ich respektiere. Und wenn Du ein Gerechtes Leben führst, wird unser „Vater=Mutter“ uns empfangen.
Aida ich will mich jetzt nicht in Zorn schreiben und deshalb versuche ich mich mäßig auszudrücken.

Wenn Jesus Gott wäre, dann wäre in Christus von Gott alles gesagt! Sozusagen als letzte Wort vor der Parusie. Alle vorangegangenen Offenbarungen und Religionen wären aufgehoben und alle Nachfolgenden Offenbarungen und Religionen wären somit nicht von Gott. Und somit auch absolut sinnlos.
Wenn Gott sich vollständig in Jesus und absolut Inkaniert hätte, dann wäre das Christentum die einzige von Gott selbst gestiftete, absolute und für alle Menschen bestimmte Religion im Heilsversprechen.
Jegliche Offenbarungen und Religionen außerhalb des Christentums wären überflüssig und falsch.
Das ist Deine Aussage Aida, wenn Du sagst Jesus ist Gott.
Somit liegt in dieser Deiner Aussage ein Exklusivismus, der einer Form des Christlichen Fundamentalismus entspricht. Diese Deine Aussage ist Menschenfeindlich für die, die nicht den Weg zu Gott über das Christsein wählen und gehen. Diese Menschenfeindlichkeit, kann nicht mit Jesus konform sein!
Somit ist Deine Aussage Jesus ist Gott für Menschen anderer Glaubensrichtungen eine Aggressive Missionsaussage. Weil sie die Menschen und alle anderen Wege zu Gott ausschließt!
Das ist ein riesiger Sprengstoff, den Du Aida beachten solltest, wenn Du in die Welt hinausziehst und Predigst.
Denk mal drüber nach Aida.

Zitat:
Für mich hat es den Anschein, als könntest Du es nicht ertragen, dass ich meinen Glauben so sehe.


Wenn ich es aus meiner eben u. oben dargelegten Perspektive betrachte: Ja dann sage ich Dir Aida, mir brennt es mein Herz aus meinem Leib und meine Seele weint, das die Botschaft Jesu so rigoros von Dir ausgelegt wird. Ich empfinde Deine Auslegung Jesus ist Gott als eine Intoleranz und Boshaftigkeit aller der Menschen gegenüber, die außerhalb des Christentums stehen. Das nur ein Mensch das so auffassen könnte hätte Gott nie gewollt und Jesus auch nicht!

Zitat:
Verlangst Du von mir, dass ich meinen Glauben, nur um des Diskurses willen, verleugne, die Wahrheit verdrehe? Ich kann doch nur von dem schreiben, was ich als Wahrheit erkennen durfte.


Nein Deinen Glauben nicht, aber Deine Ansichten im Glauben für andere Menschen solltest Du überdenken.
Du segelst zwar mit Deinem Glaubensbot auf das Meer Gottes hinaus aber nur soweit das Du noch Land siehst. Vertrau auf Gott und entdecke mit Deinem Glaubensbot die Welt. Erkenne, das, dass Universum, die Welt Rund ist und alles ineinander greift. Es gibt Millionen ja Milliarden Formen und Arten des SEINS und jede findet SEINEN Weg zurück zu IHM.
Denn nichts ist außer Gott.

Und was die Wahrheit betrifft: Wahrheit erkennen? Darin liegt für mich auch eine Form des Verstehens. Diesbezüglich kann die Wahrheit in den Religionen, die sich auf Gott bezieht nur ein Bruchteil der göttlichen Wahrheit sein. Also nichts absolutes!

Zitat:
Es fragt sich - wer von uns beiden nicht diskussionsfähig ist, nicht in der Lage ist, sich geistig über den eigenen Horizont zu erheben......
Europas Dekadenz wurde doch auch dadurch ermöglicht, dass der Glaube an den einen Gott beliebig wurde. Jeder ist sich sein eigener Gott usw.


Liebe Aida zwecks der Diskussionsfähigkeit, so kommt es nur darauf an was Du bereit bist zu geben. Denke und Glaube dann werde ich aus Eis zu klarem Wasser.
Was Europa angeht da redest Du vom Teufel das Hat nichts mit dem EINEN WAHREREN GOTT zu tun. Und so bin ich der Luzifer für Dich Aida!

Zitat:
Wie sieht es denn mit Deinen Glaubensgrundsätzen aus? Bist Du nicht davon überzeugt, dass Du für Dich die Wahrheit erkannt hast? Ich akzeptiere dies - und klage Dich nicht der Engstirnigkeit und Scheuklappenglaubens an......


Was für eine Wahrheit Aida? Eine Wahrheit so wie Deine, das Jesus Gott ist? So erbarmungslos und Absolut im Ausschluss?
Von was für Glaubensgrundsätzen (Prinzipien, Regeln) redest Du? Ich kenne dies nicht.
Wie willst Du mich denn anklagen? In Engstirnigkeit und Scheuklappenglaubens?
Ist das ein Vortschritt in Deinem Glaubenden Geist oder fühlst Du Dich vorgeführt und angegriffen?

Zitat:
Bist Du nicht davon überzeugt, dass Du für Dich die Wahrheit erkannt hast?


Aida was für eine Wahrheit? Hier im Leben von Wahrheit zu sprechen ist als wenn man Gott in eine Definition packen könnte.
Ich erzähle Dir was von meiner Illusion, die keine Wahrheit ist und wenn, dann nur als absoluten Bruchteil.
Ich bin in frei! Diese Freiheit drückt sich in Liebe aus. Und dieses erfahre ich in meinem Leben. Und was ich in Diesem Leben tun möchte ist ein guter Mensch sein und werden, der liebt, liebe gibt und liebe empfängt.

Was soll ich als Wahrheit verteidigen Aida? Meinen Glauben ? Meine Religion? Mein Leben? Meinen Weg? Nichts davon ist zu verteidigen, weil nichts mir gehört und dies alles in der letzten Konsequenz nur eine Täuschung ist. Denn nichts ist außer Gott! Und selbst daran haben wir Menschen noch Zweifel, wenn wir die Religionen als bloße Ideologien und Menschliche ILLUSIONEN entlarven. Was bleibt da noch, wir erbärmlichen Menschen!
Wir klammern uns an unsere Religionen als wenn uns Gott nur lieben würde, wenn wir ja Sklaven der eigenen Konversion sind.
Schlimmer noch, wir versuchen unseren Glauben anderen unter dem Deckmäntelchen der Toleranz, dem Dialog und der Verständigung zu verkaufen.
Und wenn es nicht klappt sagt man einfach, wir sind halt zu verschieden und können uns nicht verstehen (Du hast halt Deinen Glauben u. Ich habe meinen) und wir werden sehen was im Jenseits passiert.
So fange ich an das Erbärmliche Menschliche klammern an den Religionen und den klein karierten Ansichten der Konfessionen als Heilbringende Wahrheit zu verachten!

Wenn Du mich Aida deswegen anklagen kannst dann bitte!

Zitat:
Ohne ständiges, kritisches Hinterfragen des eigenen Glaubens etc. kann es keinen echten Glauben geben. Denn nur das, was ich als wahr und richtig erkannt habe, kann ich verinnerlichen und gegen jede Kritik von außen leben. Dazu gehört auch, dass ich in meinem Glauben ständig wachse und morgen schon weitergehende Erkennntisse habe.


halelu-Jáh geprießen sei der EINE in SEINER Rechtleitung!

Zitat:
Es tut mir leid, wenn Du meine Auffassung so deutest. Dies liegt nicht in meiner Absicht.
Nur ist nun mal der Kreuzestod und vor allem die Auferstehung Jesu wesentlich für den christlichen Glauben. Ohne diese Ereignisse gibt es kein Christentum.
Verstehst Du das? Deshalb ist für mich Kreuzestod und Auferstehung Jesu nicht "verhandelbar". Ich hoffe, dass Du meinen Glauben nachvollziehen kannst.


Ja mir gefällt es auch nicht, dass ich einige Deiner Auslegungen so deuten muss. Das es nicht in Deiner Absicht liegt glaube ich, den ich glaube an das gute im Menschen. So bist Du Dir scheinbar nicht Bewusst, wie einige Deiner Aussagen bei nicht Christen ankommen.

Habe ich jemals den Kreuzestod Jesu für Dich in Frage gestellt? Nein, ich habe Anstoß an Deiner Auslegung des Kreuzestodes Jesu genommen!

Habe ich die Auferstehung Jesu in Deinem Glauben geleugnet? Wir haben noch gar nicht über die Auferstehung Jesu geredet.

Warum so voreilig Aida lese ich aus Deinen Zeilen Zorn heraus?
Aida den Glauben vieler Christen kann ich nachvollziehen und Respektiere ich. Und ihren glauben an den Kreuzestod Jesu und Seine Auferstehung. Warum sollte ich den Glauben der Christen anzweifeln? Ich währe mich gegen bestimmte Auslegungen des Christentums, wie im Islam!

Zitat:
Bedenken? Hmm, meiner Meinung nach haben wir beide die für uns richtige und wichtige Wahrheit erkannt, nach der wir unser Leben ausrichten. Es sind zwei verschiedene Auffassungen, so dass wir sie beide aus Liebe dem Nächsten gegenüber respektieren, aber nicht akzeptieren müssen.


Ja das ist wohl für Dich die einfachste Lösung. Wenn Du es so willst soll es so sein.

Zitat:
Für mich ist es wichtig, über andere "Wahrheiten" zu diskutieren um mein Gegenüber besser verstehen zu können. Niemals kann es aber heißen, dass ich meinen Glauben zur "Disposition" stelle. Für Dich mag dies "einbetoniert" erscheinen.


Nun Dein Glauben sollte nicht zur Disposition stehen aber Deine Fundamentale absolutistische Ansichten und Auslegungen sollten von Dir überdacht werden(Jesus=Gott), wenn Du mit andersgläubigen diskutieren willst. Und ob diese nur eine Erscheinung meiner Wahrnehmung sind ? Ich denke nicht. Ich beziehe zu Deinen Ansichten nur eine klare Stellung, die Dir nicht gefällt. Das macht Kritik aus. Geht mir nicht anders.

Zitat:
Isa schrieb:
So schreibt Karl Barth: Alle Religionen (auch das Christentum, insofern es sich als Religion versteht) sind blinde Versuche des Menschen, der göttlichen Wirklichkeit habhaft zu werden und sich auf diese Weise Gottes zu bemächtigen; sie sind daher grundsätzlich Irrtum und Sünde!
Aida schreib:
Dieses zu behaupten ist das gute Recht von Barth. Ich kann dies so nicht akzeptieren. Schließlich ist Barth auch nur ein Mensch, Für mich gilt allein Gottes Wort, ich versuche danach zu leben.


Über Gottes Wort habe ich Dir Aida oben schon einiges geschrieben. Ja und Karl Barth ist nur ein Mensch wie alle anderen Menschen auf der Erde sind und wahren. Ob Propheten und Bibelschreiber.
Aber jeder der ein bisschen Verstand, Herz und Glauben in seiner Seele Trägt erkennt die Wahrhaftigkeit in den Worten dieses Mannes!
Deine Ablehnung Aida dieser Worte zeigt mir Deine Angst mit Jesus Christus auf das offene Meer Gottes zu fahren.

Zitat:
Umgekehrt habe ich den Eindruck, dass das was Du mir vorhältst, für Dich selbst nicht gelten lässt.

Was halte ich Dir vor Aida?

Zitat:
Kannst Du damit leben, dass wir beide erst im Jenseits wirklich erfahren werden, wer denn nun "recht" hatte?


Recht, Aida was für ein Recht haben wir vor Gott? Ich lebe jetzt und hier. Das Leben gestaltet sich jetzt und nicht im Jenseits.
Das Jenseits kommt bestimmt aber was wissen wir davon.
Aber wenn es Dich Glücklich macht, das ich damit leben kann: Umarme ich Dich und sage Dir ja wir schaun mal.

Gott segne Dich Aida!

ISA!
Sakinah für alle.

Als Leküre kann ich das
Abkommen zwischen Imam Ali (a.) und Christen
http://eslam.de/manuskripte/vertrae.....mam_alis_mit_christen.htm
sehr empfehlen.
und dieser Vertrag bzw.Abkommen blieb solange gültig bis er durch gegenseitige? einseitige? Kränkung aufgehoben wird wurde.

nun ist die Frage wie wird "Kränkung" definiert.Welche Kränkung bewirkte die Aufhebung dieses Abkommens.

Wenn ich Kränkung bei googel eingebe kommen etwa 200000 Ergebnisse.

Aber einiges das mir vorher nicht bewust war fand ich sehr interesant und mitteilenswehrt.lesenswert.

Zitat:
Das einundzwanzigste Jahrhundert beginnt als ein Jahrhundert kollektiver Kränkungen.

http://www.reformforum-neopolis.de/13-0-philosophie.htm
Erkenntnis als Kränkung
und
http://fowid.de/fileadmin/textarchi.....d_Vollmer___TA-1994-1.pdf
Zitat:
"a) Der Mensch glaubte zuerst in den Anfängen seiner Forschung, daß sich sein Wohnsitz, dieErde, ruhend im Mittelpunkt des Weltalls befände. Die Zerstörung dieser narzißtischen Illusion knüpft sich für uns an den Namen und das Werk des Nik. Kopernikus im sechzehnten Jahrhundert. Auch die große Entdeckung des Kopernikus war also schon vor ihm gemacht worden. Als sie aber allgemeine Anerkennung fand, hatte die menschliche Eigenliebe ihre erste, die kosmologische Kränkung erfahren.
usw.
Wir müßen also lernen mit Kränkungen umzugehen und lernfähig bzw. dialogfähig zu bleiben um weiterhin wünschenswerte Abkommen Verträge Vereinbarungen abzuschließen oder zu ermöglichen.

PS. Ibn Chaldun!-- ein sehr bemerkenswerter Mensch,Denker, Wissenschaftler!.

mfggg gnostik
@Lieber Isa
Der Friede sei mit Dir!

<i>Isa: Versuchst Du dich auch mit verschiedenen Übersetzungen der Bibel und ihre Entstehung auseinanderzusetzen?
Wissen welches sich entwickelt Stärkt den Glauben!</i>

Natürlich und richtig, wir entwickeln uns weiter durch zunehmendes Wissen.

<i>Isa: Aida was ist die Bibel und was sind Offenbarungen. Das reine Gotteswort?
Aida niemals werden wir hier auf Erden das reine absolute Wort Gottes hören. Und wenn wir es hören (Propheten), so ist es schon in unsere Menschlichkeit und Irdischkeit eingedrungen und kann nicht mehr das absolut reine Gotteswort sein.
Was ist also die Bibel bzw. die Evangelium? Es sind weder Selbstzeugnisse Jesu noch historische Urkunden oder Augenzeugenberichte. Sie sind allenfalls Predigt und Missionsliteratur und Apologetik! Ich muss zugeben, dass die Evangelien hier und da göttlich hoch Inspiriert sind. Aber in der letzten Konsequenz bleiben die Evgl. Einzig und allein ein reines Zeugnis des Glaubens nach Joh.20;31, und somit ist das Christentum sehr schwer im Stande aus sich heraus andere Religionen als richtig und Gottgegeben zu akzeptieren. In dieser Beziehung ist wohl das Christentum um einiges rigoroser als der Islam.</i>

Du magst es so sehen. Für mich ist die Bibel das durch den Heiligen Geist inspirierte Wort Gottes, dass durch Menschen niedergeschrieben wurde.
Etliche Bücher in verschiedenen Sprachen zu verschiedenen Zeiten wurden in der Bibel zu einermhomegenen, aufeinander aufbauenden Text zusammengefasst. Das NT und Jesus Christus ist in Bildern und Geschehnissen des AT vielfach beschrieben. Gerade in den 5 Büchern Mose ist das ganze NT beinhaltet. Natürlich müssen wir den Geist der hinter den Buchstaben "weht" erkennen und dies ist eben nur mit Hilfe des Heiligen Geistes möglich. Jesus hat für jeden Bereich unseres Lebens Beispiele und ganz klare Aussagen getroffen. Wäre dies Menschen möglch? Wäre es Menschen möglch ein Buch zu schreiben in denen alle Bereiche des Lebens, vor allem seelische und geistliche Belange beinhaltet sind? Würden Menschen die Feindesliebe propagieren? Würden Menschen es für wichtig halten, sich Ungerechtigkeiten etc. in Demut und Geduld gefallen zu lassen? usw. es gibt soviele Beispiele.....

Ja, Du hast recht, Jesu Lehre ist radikal in ihrer Friedlichkeit, absolut gewaltfrei, selbst wenn man sich im Recht befindet. Eben Liebe gegenüber allen Menschen und Geschöpfen der Erde.
Dies in die Praxis umzusetzen ist nicht einfach, wir sind eben leider nur schwache Menschen, aber Gott weiß dies und ist unendlich barmherzig und gnädig zu uns......eben die Liebe.


<i>Welches große Ziel willst Du nicht aus den Augen verlieren? Und wer außer Dir kreiert Deinen Glauben? Finde ich sehr interessant nach meiner obigen Evangeliums- Darlegung.</i>

Mein Ziel ist, immer mehr nach Jesu Vorbild mein Leben zu leben, immer mehr seine Lehre "umzusetzen" in meinem Alltag.
Ich kreiere nicht meinen "eigenen" Glauben sondern, den, der in der Bibel beschrieben ist. Millionen von Jesu Nachfolgern versuchen diesen Glauben zu leben, so wie ich auch.


<i>Und so hatte Abraham noch nicht einmal eine Heilige Schrift und Gott hat sich ihm viele male Offenbart und er war ein Gerechter und liebender vor Gott.</i>

Richtig, um zu Gott zu finden brauche ich keine Schrift. Es genügt ein Mensch (oder Gott selbst) der sich mir offenbart.

<i>Ich habe lediglich Angst meinen Ton zu scharf anzuziehen. Den manchmal verliere ich aus den Augen das hinter den Zeilen ein Mensch aus Fleisch und Blut mit Gefühlen sitzt, die wirklich verletzt werden können. Verletzungen sind nicht meine Absicht.
Ich kann sie aber nicht ausschließen. Deshalb sage wenn es zu hart wird.</i>

Schreibe nur, was Dir wichtig und richtig erscheint. Es kann für mich niemals zu "hart" sein. Denn die Liebe, die wir durch Gottes Offenbarung erfahren dürfen, "erträgt" alles.
Seit ich Jesus persönlich in meinem Leben "erleben" durfte, kann mich niemand wirklich verletzen und beleidigen.


<i>So schreibt Aida:
Zitat:
Jesus sagt von sich, dass Er Gott ist und Er allein "der Weg und die Wahrheit und das Leben" ist. Er sagt, dass Er der einzige Weg ist, der zum Vater führt.</i>


<i>Jesus sagt das von sich selbst? Ich erinnere Dich: Die Evangelien sind weder Selbstzeugnisse Jesu noch historische Urkunden oder Augenzeugenberichte. Sie sind allenfalls Predigt und Missionsliteratur und Apologetik!
Dass er, Jesus Gott ist, hat er nie von sich selbst Behauptet! Ich erinnere Dich Aida, das Jesus Jude war und somit selbst auch ein jüdisch geprägtes Gottesbild des Monotheismus hatte. Ja Jesus nahm noch nicht einmal den Namen Gottes in den Mund! Aber Du legst es im Jesus in den Mund und schlimmer noch.
Er sagte ebenfalls nicht ich bin der Einzige Weg. Sondern er lud ein SEINEN Weg mit Ihm als Jünger zu gehen und das dieser Ganz sicher zum Vater führen werde.
Das Jesus behauptete, dass er der absolut einzige Weg ist Verwerfe ich und sage das ist ein Maßloser Irrtum!</i>

Du streitest mir also meinen Glauben ab?
Das, was Du da behauptest, hast Du selbst überprüft, hast jedes Evangelium aufmerksam durchgelesen?
Du nimmst meinem Glauben und des vieler Millionen, die an Jesus/Gott glauben, die Basis....
Dieses maßt Du Dir an?
Du hast das wirklich erkannt?

Wenn Du möchtest, kann ich Dir zig Aussagen nennen, die aussagen, dass Jesus Gott ist ,die das Gegenteil Deiner Aussage beschreiben.


<i>Komm mit mir als Jünger sagte Jesus oder lasse es. Und wenn Du nicht mitkommen willst oder kannst wirst Du Deine Gründe haben, die ich respektiere. Und wenn Du ein Gerechtes Leben führst, wird unser „Vater=Mutter“ uns empfangen.</i>

Was ist das für eine Aussage und, was mir ganz wichtig ist, was bedeutet diese Aussage für Dich?
Kann denn ein Mensch wirklich ein durch und durch gerechtes Leben führen, jede Sekunde seines Lebens?

<i>Wenn Jesus Gott wäre, dann wäre in Christus von Gott alles gesagt! Sozusagen als letzte Wort vor der Parusie. Alle vorangegangenen Offenbarungen und Religionen wären aufgehoben und alle Nachfolgenden Offenbarungen und Religionen wären somit nicht von Gott. Und somit auch absolut sinnlos.
Wenn Gott sich vollständig in Jesus und absolut Inkaniert hätte, dann wäre das Christentum die einzige von Gott selbst gestiftete, absolute und für alle Menschen bestimmte Religion im Heilsversprechen.
Jegliche Offenbarungen und Religionen außerhalb des Christentums wären überflüssig und falsch.
Das ist Deine Aussage Aida, wenn Du sagst Jesus ist Gott.</i>

So ist es!

<i>Somit liegt in dieser Deiner Aussage ein Exklusivismus, der einer Form des Christlichen Fundamentalismus entspricht. Diese Deine Aussage ist Menschenfeindlich für die, die nicht den Weg zu Gott über das Christsein wählen und gehen. Diese Menschenfeindlichkeit, kann nicht mit Jesus konform sein!</i>

Warum nicht? Wenn Jesus sagt: Niemand kommt zum Vater, denn durch mich?


<i>Somit ist Deine Aussage Jesus ist Gott für Menschen anderer Glaubensrichtungen eine Aggressive Missionsaussage. Weil sie die Menschen und alle anderen Wege zu Gott ausschließt!
Das ist ein riesiger Sprengstoff, den Du Aida beachten solltest, wenn Du in die Welt hinausziehst und Predigst.
Denk mal drüber nach Aida.</i>

Da hast Du recht. Jesus selbst sagt ja auch dazu, dass er nicht gekommen ist, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Er meint damit, dass durch seine ganz klaren Aussagen eben das passieren wird, was Du im vorhergehenden Absatz beschreibst.
Die Christen sind deshalb die am meisten verfolgten und gehassten Gläubigen - warum wohl?
Das menschliche Ego reagiert zornig, verletzt, beleidigt........Der Mensch möchte sich selbst erlösen, sich durch gute Taten und Werke beweisen usw.....aber Jesus sagt, nur durch meine Gnade könnt ihr zu mir kommen.......

Natürlich gibt es viele Wege zu Gott, sie müssen aber letztendlich alle in einem Ziel enden - Jesus Christus. Dies ist nicht meine Erkenntnis, sondern Jesu Aussage.


<i>Wenn ich es aus meiner eben u. oben dargelegten Perspektive betrachte: Ja dann sage ich Dir Aida, mir brennt es mein Herz aus meinem Leib und meine Seele weint, das die Botschaft Jesu so rigoros von Dir ausgelegt wird. Ich empfinde Deine Auslegung Jesus ist Gott als eine Intoleranz und Boshaftigkeit aller der Menschen gegenüber, die außerhalb des Christentums stehen. Das nur ein Mensch das so auffassen könnte hätte Gott nie gewollt und Jesus auch nicht!</i>

Nun brennt mein Herz und ich bin traurig darüber, dass Du meine Aussagen so verstehst und auslegst. Warum nur wirkt mein Glaube (und damit der von Millionen Glaubensgeschwister) so aggressiv auf Dich? Wer weiß denn, wie Gott später richten und wie er was beurteilen wird?

Boshaft - ich könnte weinen, weil Du meine Worte so auffasst. Dies wollte ich mit Sicherheit nicht. Ich wollte lediglich meinen Glauben "erklären" nach meinem Verständnis. Ich respektieren jeden Menschen und seinen Glauben, das ist boshaft?
Boshaft - weil ich meinen Glauben ernst lebe, mein ganzes Leben nach Jesus Vorbild versuche auszurichten? Ich verstehe die Welt nicht mehr, Deine Betroffenheit verwirrt mich.......


<i>Wie willst Du mich denn anklagen? In Engstirnigkeit und Scheuklappenglaubens?
Ist das ein Vortschritt in Deinem Glaubenden Geist oder fühlst Du Dich vorgeführt und angegriffen?</i>

Nein, ich will Dich nicht anklagen und über Deinen Glauben urteilen will und kann ich nicht. Ich fühle mich nicht vorgeführt aber leider manchmal etwas angegriffen....Entschuldige bitte...
Mir fehlt eben noch viel von der Liebe, Sanftmut, Geduld, Demut, die ich als Christ haben sollte.....


<i>Was soll ich als Wahrheit verteidigen Aida? Meinen Glauben ? Meine Religion? Mein Leben? Meinen Weg? Nichts davon ist zu verteidigen, weil nichts mir gehört und dies alles in der letzten Konsequenz nur eine Täuschung ist. Denn nichts ist außer Gott!</i>

Richtig, Gott ist die einzige Realität!


<i>Und selbst daran haben wir Menschen noch Zweifel, wenn wir die Religionen als bloße Ideologien und Menschliche ILLUSIONEN entlarven. Was bleibt da noch, wir erbärmlichen Menschen!
Wir klammern uns an unsere Religionen als wenn uns Gott nur lieben würde, wenn wir ja Sklaven der eigenen Konversion sind.
Schlimmer noch, wir versuchen unseren Glauben anderen unter dem Deckmäntelchen der Toleranz, dem Dialog und der Verständigung zu verkaufen.
Und wenn es nicht klappt sagt man einfach, wir sind halt zu verschieden und können uns nicht verstehen (Du hast halt Deinen Glauben u. Ich habe meinen) und wir werden sehen was im Jenseits passiert.
So fange ich an das Erbärmliche Menschliche klammern an den Religionen und den klein karierten Ansichten der Konfessionen als Heilbringende Wahrheit zu verachten!</i>

Deshalt kann das Christentum keine Religione sein und die Konfessionen sind Irrwege......da gebe ich Dir völlig recht.

<i>Wenn Du mich Aida deswegen anklagen kannst dann bitte!</i>

Wenn Du mich nun anklagen willst - bitte, umgekehrt könnte ich es niemals. Wofür sollte ich Dich denn anklagen? Dass Du mir Deine innersten Gedanken darlegst, dass Du den Mut und die Ausdauer hast, mir dies alles zu schreiben, obwohl Du deshalb angegriffen werden könntest?
Nein, wirklich nicht. Ich bedanke mich bei Dir, dass Du mir so geduldig antwortest. Ich bin erstaunt darüber, dass Du es tust, obwohl ich, nach Deiner Meinung, so intolerant, engstirnig und unsensibel bin. Teilweise gebe ich Dir recht.....


<i>Warum so voreilig Aida lese ich aus Deinen Zeilen Zorn heraus?</i>

Nein, wenn es Dir so erscheint, dann bitte ich um Verzeihung. Es stimmt, manchmal bin ich zu über eifrig. Muss ich mir noch abgewöhnen....*seufz*, es ist garnicht so einfach, Jesu Lehre und praktisches Leben danach.


<i>Zitat:
Bedenken? Hmm, meiner Meinung nach haben wir beide die für uns richtige und wichtige Wahrheit erkannt, nach der wir unser Leben ausrichten. Es sind zwei verschiedene Auffassungen, so dass wir sie beide aus Liebe dem Nächsten gegenüber respektieren, aber nicht akzeptieren müssen.

Isa:
Ja das ist wohl für Dich die einfachste Lösung. Wenn Du es so willst soll es so sein.</i>

Du findest, ich mache es mir zu einfach? Bitte erklär mir, warum. Deine Antwort ist mir wichtig.

<i>Nun Dein Glauben sollte nicht zur Disposition stehen aber Deine Fundamentale absolutistische Ansichten und Auslegungen sollten von Dir überdacht werden(Jesus=Gott), wenn Du mit andersgläubigen diskutieren willst. Und ob diese nur eine Erscheinung meiner Wahrnehmung sind ? Ich denke nicht. Ich beziehe zu Deinen Ansichten nur eine klare Stellung, die Dir nicht gefällt. Das macht Kritik aus. Geht mir nicht anders.</i>

Bedeutet dies, dass es besser wäre, ich würde meine Auffassung von Glauben lieber für mich behalten? Du beziehst doch ebenfalls klare Stellung ?


<i>Isa schrieb:
So schreibt Karl Barth: Alle Religionen (auch das Christentum, insofern es sich als Religion versteht) sind blinde Versuche des Menschen, der göttlichen Wirklichkeit habhaft zu werden und sich auf diese Weise Gottes zu bemächtigen; sie sind daher grundsätzlich Irrtum und Sünde!
Aida schreib:
Dieses zu behaupten ist das gute Recht von Barth. Ich kann dies so nicht akzeptieren. Schließlich ist Barth auch nur ein Mensch, Für mich gilt allein Gottes Wort, ich versuche danach zu leben.
Isa:
Aber jeder der ein bisschen Verstand, Herz und Glauben in seiner Seele Trägt erkennt die Wahrhaftigkeit in den Worten dieses Mannes!
Deine Ablehnung Aida dieser Worte zeigt mir Deine Angst mit Jesus Christus auf das offene Meer Gottes zu fahren.</i>

Mmh, mir scheint, lieber Isa, dass wir uns über diesen Punkt nicht verständigen können. -leider-
Keinesfalls habe ich Angst, allein. dass Du diese bei mir zu erkennen scheinst, zeigt mir, dass wohl zu dieser Frage keine Verständigung möglich ist.
Angst - dieses Wort und das was damit zusammenhängt ist mir durch Jesus ein für allemal genommen worden. In einem kann ich zustimmen: Religion hat nicht unbedingt mit Gotteserkenntnis zu tun. Für mich ist Christentum KEINE Religion, kann es nicht sein. Deshalb lehne ich auch die Institutionen für mich ab - sie vermitteln mir nicht das "wahre" Christentum sondern meist das, was Barth so anprangert - hierin gebe ich Barth vollkommen recht.



<i>Ich lebe jetzt und hier. Das Leben gestaltet sich jetzt und nicht im Jenseits.
Das Jenseits kommt bestimmt aber was wissen wir davon.
Aber wenn es Dich Glücklich macht, das ich damit leben kann: Umarme ich Dich und sage Dir ja wir schaun mal.</i>

Sicher, aber ist es nicht ausschlaggebend, wie wir heute leben? Ist das Heute nicht wichtig für das Morgen? Einer meiner Lieblingssprüche lautet: "Gott kennt dein gestern, gib Ihm dein Heute, Er sorgt für dein Morgen".

Gott segne Dich Isa!
Forum -> Islam

Zurück  
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20,
21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40,
41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 59, 60,
61, 62, 63  Weiter
Ähnliche Themen
Muss ich offen zeigen, das ich zum Islam konvertiert bin?
Islam-Forum entsperrt
Islam Thread geschlossen?
Soll das Islam-Forum wieder aufgemacht werden?
Zinsverbot im Islam
ein Priester gibt zu dass der Islam die Wahrheit ist.
Islam
Wird durch den Islam das Christentum überflüssig?
Im Islam ist alles erlaubt...
Busta Rhymes ist zum Islam konvertiert