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Islam vs. Christentum? Christentum vs. Islam ?












Friede Sei mit Dir Lieber Isa.

Leider habe ich nicht immer die Zeit sofort zu antworten.

Danke für Deine offene und ehrliche Antwort, aus Deinen Zeilen spricht Dein tiefer, inniger Glaube an Gott.
Ich danke Dir, dass Du meinen Glauben respektieren kannst (dies ist eine Ausnahme, die ich zu schätzen weiß). Auch ich respektiere Deinen Glauben ebenso.
Für mich ist es hilfreich, dass ich endlich mal fundierte Antworten und Interpretationen durch einen Muslim erhalte. Lieb von Dir, dass Du nicht gleich die "Glaubenskeule" schwingst.
Es ist sicherlich für uns beide nicht einfach, sind wir doch jeweils von unserer "Glaubensrichtung" völlig überzeugt, tragen und erleben sie tief in unserem Herzen. Umso mehr freue ich mich über unseren Austausch.

<i>Wir beide haben wohl noch einige harte Streitpunkte!
Und ich habe Dir noch einige Dinge zu sagen. Und sie werden Dir nicht gefallen.
Aber wenn Du den Mut hast sie Dir aus dem Mund eines Gott ergebenen anzuhören, hast Du die Möglichkeit aus Deinem Herzen und Verstand ein Christ der Neuzeit des Ursprungs zu werden.
Ein Prophet des eigenen Herzens für den Verstand des Befreienden Gott!.
Du solltest Dich nicht in Deinem Aufrichtigen Glaubenden Herz durch meine manchmal forsche Art entmutigen lassen.</i>

Deine Sätze gebe ich so an Dich zurück, ich sehe es umgekehrt ähnlich.


<i>Ja, und Sprache ist ein sehr gefährliches Instrument. Denn der Teufel hat in der Kommunikation immer Seine tun mit inne. Und gerade wenn sich Menschen verstehen wollen werkelt er mit voller Wut.
So bitte ich um Gottes Seegen für unsere Kommunikation!</i>

Richtig, der Teufel heißt ja auch "Diabolos", der Durcheinanderbringer. Er ist nicht an friedlicher Kommunikation interessiert, schon garnicht wenn es um Gott und Glaubensdinge geht.

<i>Hier geht es nicht um Mission und niedermachen, hier geht es um verstehen, nachdenken, gedenken Gottes und lernen für SEIN Werk.</i>

Auch diesen Satz untersteiche ich gerne.

<i>Im Zusammenhang meiner Ausführung meine ich: Das die Lehre Jesu eine in sich einige Lehre des aus dem Geiste Stammenden Wortes des in SICH EINZIGEN EINEN GOTTES ist. Auch wenn sie das Fundament der Christlichen lehre ist, ist sie doch aus Gott für alle Menschen da und offen.
Ja das Wort Gottes steht über der Religion, weil das Wort Gottes die Religion bestimmt. Und so liegt in der Allmacht des EINEN und der tiefe seines Wortes die Möglichkeiten jegliche grenzen der Menschlichen Religionen als Illusion zu entlarven!
Es gibt nur Gott!</i>

Ja, für mich ist Jesu Lehre ebenfalls KEINE Religion. Ich sehe meinen Glauben auch nicht als Religion. Aber für mich kann es auch NEBEN Jesu Lehre KEINE andere Lehre geben. Verstehst Du, was ich damit aussagen möchte? (z.B. ist die katholische Kirche für mich ein "Irrweg", die leider von Jesu Lehre in vielen Dingen abgewichen ist.)

<i>Ich sage noch mal und ich hoffe Du verstehst mich Aida!
Die Lehre Jesu aus dem Wort Gottes und dem Leben Jesu hat keinen Religionsanspruch! Das ist der Beweis, das das Wort des Jesus, Gottes Wort ist. Das nach Jesus entstandene Christentum/Christen sind ein Ergebnis des Wort Gottes und die Christen führen ihre Religion auf die Lehre Jesu zurück!
Es war aus Gott nie die Bedingung das das Namentliche Christentum aus der Lehre Jesu entstehen sollte.
Jesus kam für die Befreiung der ganzen Menschheit. Ein aufgefrischter Bund des EINEN mit Noah! (Regenbogen)
Es gab keinen Exklusiv Anspruch einer bestimmten Menschengruppe. Ja ich gehe soweit das ich sage, dass Jesus kam um jegliche religiösen Exklusivanspruch zu sprengen! Mit all den Mensch gemachten Dogmen!
Es gab nur noch ein Gesetz im Joh.-Evgl. Liebe Deinen Nächsten, daran werdet ihr euch erkennen. Darin werdet ihr Gott erkennen!
Das ist für mich der einigste und klarste Bewies des Gottes Wortes in der NT-Bibel.</i>

Deine Sätze könnten von mir sein. Ja, genauso sehe ich es auch!
Jesu Lehre ist für mich vollkommen, deshalb lehne ich zusätzliche "Lehren" ab.

<i>Ich sage nur, dass Jesus keinen Exklusivanspruch für das Christsein und das Christentum ist.</i>

Nein,dass ist Er ganz sicher nicht. Das habe ich so nie behauptet. Vielleicht habe ich mich mißverständlich ausgedrückt.


<i>Also Aida, Du sollst keiner anderen Lehre, als der reinen Jesu Lehre folgen!</i>

Will ich denn etwas anderes? Ich habe allerdings den Eindruck, dass wir beide über der "Lehre Jesu" unterschiedliche Ansichten haben.

<i>Hüte Dich vor den erste Theologen wie Paulus. Er war voller Liebe für Jesus aber er erkannte Jesus nicht vollständig und diente nur der neu aufkommenden weltlichen Religion. (So Gott es wollte)</i>

Nein, mit dieser Aussage bin ich nicht einverstanden. Jesus erschien ihm persönlich. Für mich ist die Bibel "Gottes Wort" und somit vollständig und wunderbar aufeinander aufbauend. Jahrelang beschäftige ich mich damit. Anfänglich verstand ich manches nicht, einiges kam mir widersprüchlich vor. Doch heute erkenne ich die wunderbare Homogenität der Bibel, es gibt keine wirklichen Widersprüche.
Jesus sagt in der Bibel: Der Geist Gottes wird euch alles lehren. Es stimmt, ich erlebe es tagtäglich.

Das die katholische Kirche gerade Paulus für ihre "Irrlehren" mißbrauchte, läßt für viele Menschen diesen Apostel in einem zwielichtigen Licht erscheinen. Leider.


<i>Weil er/sie sich Christ nennt und ein Heilsanspruch aus den Herkömmlichen Interpretationen des Christentums als Religion erhebt. (Historie)-(Schriften des Paulus)-(Klerus)

Wäre Paulus nicht gewesen als erster Theologe und Verwalter des aufkeimenden jungfräulichen „Christentum“ aus Jesu. So wäre der Islam aus Gott wohl nicht nötig gewesen.</i>

Woher, bzw. woraus nimmst Du diese Schlußfolgerung? Hast Du die Bibel vollständig gelesen oder vertraust Du allein menschlichen Aussagen? z.B. die sogenannte historisch/kritische Theologie nichts mit Jesu Lehre zu tun. Diese Theologie wird von Menschen gelehrt, die nicht glauben. Es gibt gute Texte hierzu. Eine namhafte Professorin, ursprünglich mit dieser Theologie bestens vertraut, warnt inzwischen davor, denn sie durfte Jesus erkennen und den wahren Glauben finden.

<i>Zitat:
Wieso erhebt der Christ ein Monopol? Das tut allein Jesus in der Bibel.
Das bitte Zeige mir Aida, das dies allein Jesu tut. Und wir sehen weiter.(So Gott will)</i>

Vielleicht verstehe ich Dich nicht richtig. Was meinst Du mit Monopol und was soll ich Dir anhand der Bibel zeigen?


<i>Das Gottes Wort in Jesus eine „neue“ abgegrenzte Religion ergeben sollte. Eine Religion der verschiedensten Glaubensbekenntnisse, Sichtweisen und unzähligen Dogmen der gespaltenheit.</i>

Nein, Jesus hat niemals eine "Religion" gegründet. Wie kommst Du darauf, dass ich es so ausgedrückt habe? Die verschiedensten Glaubensbekenntnisse, Spaltungen etc. kommen doch nicht von Jesus, niemals würde Er dies wollen. Nein, ich denke, hier hat der Teufel gute Arbeit geleistet. Jede Art von Spaltung etc. ist ein Werk von Satan.
Somit gebe ich recht, dass wir gegen diese Lüge "kämpfen" müssen.


<i>Möge mir der HOCHGEPRIESENE vergeben, dass ich mich vom Eblis leiten ließ. Und Deine Worte bei mir anders ankamen, so das ich dachte, Du bist Hochmütig im Glauben.
Das war nicht meine Absicht, Dich zu beleidigen!</i>

Ich habe Dich verstanden, manches kommt von mir auch ähnlich "rüber", obwohl ich nicht arrogant und beileidigend sein möchte. Du hast recht, wir fallen (leider) noch oft über die "Fallstricke" Diabolos....

Auf Deinen nächsten Post werde ich sobald wie möglich eingehen

Gott segne Dich Isa

liebe Grüße

Aida
Friede Sei mit Dir Isa


<i>Um sachlich und für Dich nachvollziehbar zu bleiben, werde ich hauptsächlich Christliche Autoren ziteren, die mit meiner Islamischen Ansicht konform sind.</i>

Du beziehst Dich zwar auf christliche Autoren, aber weißt Du denn, dass diese auch glaubende Christen sind? Nicht jeder, der sich Christ nennt, ist auch einer!

<i>Trotzdem bleibt der Opferbegriff aktuell als Ausdruck für einen mühe- und entsagungsvollen Verzicht auf einen geringeren Wert zu Gunsten eines höheren, und zwar aus innerer Freiheit. Ein so verstandenes Opfer verlangt Selbstidentität, die befähigt, sich von gewissen Dingen zu lösen. Maßgeblich ist die Motivation, deren höchste Form in der Liebe zu sehen ist.</i>

Durch das Erkennen der Liebe Gottes zu mir, ist ein Verzicht auf Dieses und Jenes kein Opfer. Jesus will diese Art Opfer nicht, sondern Verzicht aus Liebe zu Gott und aus der inneren Erkenntnis und Freiwillentlichkeit heraus bedeute Freude, Friede. Das Wort "Opfer" klingt für mich nach "Zwang" "Werk" usw.

<i>Die gegenwärtige prot. Theologie (zusammenfassend nach THEOLOGISCHE REALENZYKLOPÄDIE) favorisiert die These, dass die neutestamentliche Interpretation des Todes Jesu als Opfer nur ein hermeneutisches (d.h. erklärendes) Instrumentarium ist, um das völlig unkultische Geschehen des Kreuzes und der Erhöhung Christi in vertrauten, kultischen Kategorien zu deuten. Auf der einen Seite haben wir die Kernaussage des christlichen Glaubens: Jesus ist für uns gestorben; auf der anderen Seite eine kontroverse und in Neuzeit und Gegenwart massiv kritisierte Zuspitzung des neutestamentlichen Zeugnisses vom Heilstod Christi: Er ist ein Opfer, das mit Gottes Zorn versöhnt, nicht nur wegen der Erbsünde, sondern auch wegen aller anderen Sünden.</i>

Leider hat sich die evangelische Theologie schon sehr weit von Jesu Lehre entfernt. Deshalb kann ich Theologen, die darauf Bezug nehmen, nicht als wahre Gläubige in Jesu Sinne akzeptieren.


<i>Historische Kritik: Opfer sind zeitgebundene religiöse Verhaltens- und Vorstellungsformen, die nach der Überwindung der Opferpraxis ihre Verbindlichkeit verloren haben und unverständlich geworden sind; die Rede von Jesu Opfertod ist dogmatisch und homiletisch nicht mehr gerechtfertigt.
Logische Kritik: Die Opfertheologie enthält einen Selbstwiderspruch (Blutschuld kann nicht durch neues Blutvergießen gesühnt werden) und läuft auf eine Selbstaufhebung des Evangeliums hinaus (das Opfer eines Unschuldigen für die Sünden der Schuldigen gleicht einer Bankrotterklärung der christlichen Botschaft (schauderhaftes Heidentum!").(Vgl. auch Baudler)</i>

Welch seltsame Erklärungen......ja, ja, der Mensch möchte immer das letzte Wort haben und es besser wissen.......Wieso widerlegen sogenannte Christen ihren eigenen Glauben? Was sind diese Menschen für Christen, die noch nicht einmal die Heilige Schrift, das Wort Gottes ernst nehmen?
Es tut mir leid, aber ich kann diese Texte der von Dir angeführten Theologen nicht akzeptieren.

Dem heilsgeschichtlichen Ereignis des Kreuzestodes Jesu liegt als Ursache die Sünde des Menschen zugrunde; eine Schuld, eine Trennung von Gott, aus der der Mensch aus eigener Anstrengung nicht herauskommt.

Kein Mensch, der selber sündig ist, kann für einen anderen dessen Schuld bezahlen. In der Bibel ist ein Blutopfer nötig, um die menschliche Schuld gegenüber Gott zu tilgen (Hebräer 9,22; vgl. 3.Mose 17,10). Das Opferwesen des Alten Testaments ist ein bildhaftes Geschehen, das auf die endgültige Lösung der Schuldfrage hinweist, sie symbolhaft vorwegnimmt (Hebräer 9,16-2. Allerdings wäre kein Blutopfer, das je ein Mensch bringen könnte, rein genug zur dauerhaften Tilgung der Schuld. Deshalb braucht es ein Opfer, das absolut rein ist, mit anderen Worten: das selbst völlig unschuldig und sündlos ist. Nur Gott selbst, Mensch geworden und dennoch vollständig Gott geblieben, konnte solch ein Opfer sein.

Der Opfertod Jesu bedeutet also das stellvertretende Sterben des Unschuldigen an der Stelle der Schuldigen. Indem Jesus die Strafe für die Sünde - den leiblichen und den geistlichen Tod - freiwillig auf sich nimmt, obwohl er sie niemals hätte erleiden müssen, bezahlt er an unserer Stelle. Das hätte keiner von uns tun können.

Seither gilt jedoch: Wir brauchen sie auch nicht mehr zu bezahlen, wir sind schuldenfrei und rein vor Gott. Das ist der heilsgeschichtliche Sinn des stellvertretenden Opfertodes

<i>Gott kann durch Opfer nicht bestochen oder durch menschliche Gaben und Taten zur Änderung seiner Absichten veranlasst werden (vgl.Plato). Daraus folgt: Sünde gegenüber Gott kann durch Opfer nicht getilgt werden, also auch nicht durch den Opfertod Christi– </i>

Natürlich kann Gott nicht "bestochen" werden. Nicht mit Wallfahrten, nicht mit guten Gaben, nicht mit irgendwelchen Werken, Gelübden, Ablässen etc.
Aber: Jesus ist Gott und nicht irgendein Mensch. Deshalb gehen diese Zeilen von einer falschen Basis aus.

Jesus selbst hat mehrmals in den Evangelien über Seine Sendung gesprochen und Seinen Tod vorhergesagt. Propheten des AT ebenfalls. Ich glaube Jesus mehr als selbsternannten Theologen die nur aus dem Verstand heraus argumentieren.


<i>Hermeneutische Kritik: Die typologische Bedeutung des alttestamentlichen Opfers als Verweis auf Christus darf keinen bleibenden Wert beanspruchen. Jesu Tod kann als Opfertod verstanden werden, muss aber nicht. Die Opfertradition ist als bleibende theologische Kategorie nicht gerechtfertigt.
Exegetische Kritik: Die opfertheologischen Aussagen über den Tod Jesu stellen im Neuen Testament bestenfalls eine Nebenlinie dar. Daher dürfen sie dogmatisch nicht überbewertet werden. Nach G. Barth des Wuppertaler Exegeten und der jahrzehntelangen exegetischen Diskussion der neutestamentlichen Texten, stehen neun Versuche den Tod Jesu zu verstehen neben einander. Die Deutung des Todes Jesu als eine Stellvertretenden Sühne ist nur ein Versuch neben acht anderen. (Vgl. G. Barth)
Kreuzestheologie darf nicht mit Opfertheologie identifiziert werden. Jesu Tod kann als Heilstod gesehen werden, ohne ihn als Opfertod zu verstehen.“(siehe Quellen)</i>

ja ich kenne die historisch/bibelkritischen Argumente. Jedoch lassen sie mich schon lange nicht mehr zweifeln. Ich sehe in diesen Abhandlungen das Werk antichristlicher Strömungen.

Das grundsätzliche Anliegen der historisch-kritischen Bibelauslegung, mit wissenschaftlichen Methoden an die Bibel heranzugehen, ist an sich gut. Das Problem der HKM sind die unangemessenen Denkvoraussetzungen, mit der diese Arbeit betrieben wird. Sie kommt zu Aussagen, die nicht der Aussage der Bibel entsprechen. Denn diese ist nach ihrem Selbstverständnis von Gott inspiriert, sein Wort an die Menschen und unfehlbar. Das heißt nun nicht, daß alle Aussagen der Bibel wissenschaftlich beweisbar wären; jede wissenschaftliche Methode hat ihre Grenzen. Wenn diese Grenze erreicht ist, bedeutet es, dass ich glauben darf.

Glaubst Du mir, wenn ich behaupte, dass Gott mir etwas anderes in Herz gelegt hat? Und tausenden von Mitgeschwistern sehen es ebenso wie ich?
Sind wir nun alle dem Teufel auf den "Leim" gegangen?
Ist es denn unsere Auffassung von Jesu Lehre so "abwegig"?
Oder ist es nicht eher so, dass Menschen nur das glauben wollen, was sie auch bis ins Letzte begreifen können?

<i>Ich möchte Dich zum Denken anregen Aida auf das sich der Geist Jesu völlig als Paraklet in Deinem Herzen der neuen Freiheit des kommenden Himmelsreiches für andere entfalten kann. In dieser Befreiung Gottes wird jeder im Anbeginn in SEINER eigenen Religion gebraucht.</i>

Kannst Du das konkreter beschreiben? übrigens gehöre ich keiner Religion an - ich versuche lediglich Jesu Lehre zu folgen.

<i>Aida in der Entwicklung das Glaubens, darf man sich selbst in seinem eigenen Glauben nicht einzementieren</i>

Natürlich nicht, da stimme ich Dir zu.
Andererseits verstehe ich Glauben so, dass ich inerlich davon überzeugt sein sollte, mit ganzem Herzen, ganzer Seele UND ganzem Verstand.
Es ist wichtig für mich, dass ich meinen Glauben so verinnerlicht habe dass ich davon überzeugt bin: (ich zitiere einen meiner Lieblingsverse):

"Denn ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch Mächte,39 weder Höhe noch Tiefe, noch irgendein anderes Geschöpf uns wird scheiden können von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn."
Römer, 8,38+39


Der Friede Gottes sei mit Dir,

liebe Grüße
Sakina für alle.

Zitat:
O ihr Menschen, wenn ihr über die Auferstehung im Zweifel seid, so (bedenkt,) dass Wir euch aus Erde erschaffen haben, dann aus einem Samentropfen, dann aus einem Blutklumpen, dann aus einem Klumpen Fleisch, teils geformt und teils ungeformt, auf dass Wir es euch deutlich machen. Und Wir lassen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in den Mutterschössen ruhen, was Wir wollen; dann bringen Wir euch als Kinder hervor; dann (lassen Wir euch groß werden,) auf dass ihr eure Vollkraft erreicht. Und mancher von euch wird abberufen, und mancher von euch wird zu einem hinfälligen Greisenalter geführt, sodass er, nachdem er gewusst hatte, nichts mehr weiß. Und du siehst die Erde leblos, doch wenn Wir Wasser über sie niedersenden, dann regt sie sich und schwillt und lässt alle Arten von entzückenden Paaren hervorsprießen. Dies (ist so), weil Allah die Wahrheit ist und weil Er es ist, der die Toten lebendig macht, und weil Er die Macht über alles hat. Koran(22:5-6)
http://de.fgulen.com/index.php/content/view/243/3/


Zu diesem Text habe ich eine Frage.möglicherweise kann sie jemand beantworten.

Im Islam wird oft die Einzigkeit Gottes-Allahs betont.Wiso spricht Gott-Allah in diesem Text so oft von Wir wen er sich selber meint?.
Ist es eine falsche Übersetzung aus dem Arabischen? auch andere Erklärungen sind erwünscht.
Zitat:
dass Wir euch aus Erde erschaffen-dass Wir es euch- wenn Wir Wasser über


mfggg gnostik
Salam Gnostik,

Zitat:
Wiso spricht Gott-Allah in diesem Text so oft von Wir wen er sich selber meint?.


In einer Welt, wo die Doktrin der Trinität prävalent ist, sind einige Leute von Gottes Gebrauch der Pluralformen im Koran fasziniert. Die überwältigende Botschaft des Korans, bei welcher es absolut keinen Kompromiss gibt, ist die Botschaft "GOTT IST EINER" (2:133, 163; 4:171 5:73; 6:19; 9:31; 12:39; 13:16; 14:48, 52; 16:22, 51; 18:110; 21:108; 22:34; 37:4; 38:65; 39:4; 40:16; 41:6; 112:1).

Wenn die erste Person Plural vom Allmächtigen gebraucht wird, indiziert es ausnahmslos eine Teilnahme anderer Wesenheiten, wie z.B. den Engeln. Als Beispiel: die Offenbarung dieses Korans involvierte die Teilnahme des Engels Gabriel und des Propheten Muhammad. Daher der Gebrauch der Pluralform in 15:9: "Wir haben diese Ermahnung herabgesandt, und Wir werden ihr Hüter sein." Die Pluralform reflektiert hier die einfache Tatsache, dass der Engel Gabriel und der Prophet Mohammed im Prozess der Überlieferung des Korans teilgenommen haben.

Ein weiteres Beispiel befasst sich mit dem Einhauchen des Lebenshauches in Adam und Jesus. Die Schöpfung Adams fand im Himmel statt und Gott blies ihm direkt das Hauch des Lebens ein. Also wird die erste Person Singularform konsistenterweise gebraucht: "und ihm Meinen Geist eingehaucht habe" (15:29, 38:72).

Die Schöpfung von Jesus andererseits geschah auf Erden und Gabriel übertrug Gottes "Wort" zu Maria. Die Pluralform wird konsistenterweise gebraucht, wenn die Schöpfung Jesu in Betracht gezogen wird (21:91, 66:12). Als Gott zu Moses direkt sprach, ohne die Vermittlung der Engel, sehen wir, dass Gott exklusiv in der Singularform spricht: "Wahrlich, Ich bin Gott. Es ist kein Gott außer Mir; darum diene Mir und verrichte das Gebet zu Meinem Gedenken." (20:14).

Jedes Mal, wenn die Anbetung von Gott gemeint wird, wird die Singularform gebraucht (51:56).
Sakina für alle.

@zaf-ad
Die Pluralform reflektiert hier die einfache Tatsache, dass der Engel Gabriel und der Prophet Mohammed im Prozess der Überlieferung des Korans teilgenommen haben.

Die Pluralform wird anscheinend aber auch an Stellen benutzt wo Mohamed ganz bestimmt nicht im Wir integriert sein kann.
dann bringen Wir euch als Kinder hervor;
doch wenn Wir Wasser über sie niedersenden


und an dieser Stelle kann logischerweise auch der Engel Gabriel nicht im Wir enthalten sein.
Und (gedenke der Zeit) da Wir zu den Engeln sprachen: «Verneigt euch vor Adam», und sie alle verneigten sich; nur Iblis nicht.

Ich wollte auch nicht über das Einige Wesen Allahs Gottes diskutieren sondern über den Sprachgebrauch im Koran.Da ich keinerlei arabisch Kenntnise habe bin ich auf Auskünfte von Wissenden angewiesen.

Redet Gott im majestätis Plurales von sich oder wie ist die orginale arabische Schreib- oder Ausdrucksweise.

mfffgggg gnostik
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