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Islam vs. Christentum? Christentum vs. Islam ?












@Isa


<i>Zitat:
Es gibt so viele stellen in den Heiligen Schriften wo deutlich wird wie eng die Beziehung von Mensch und IHM ist. Isa</i>

Genau, dies habe auch ich mehrmals betont!
Woraus schließt Du denn, dass ich anderes glaube?
Die Beziehung zu Gott ist so eng, dass Er (auch) in mir ist - Gott ist mir näher als jeder Mensch es je sein wird.


<i>Das der EINZIGE IN SICH EINIGE SCHÖPFER von uns Mensch in SEINER Absolutheit nicht erkannt werden kann ist logisch und macht mich in meiner Erkenntnis zu einen Gott ergebenen(Muslim).</i>

Genau dieses habe auch ich geschrieben, das ist auch mein Glaube.


<i>Du hast Jesus als Deinen Herrn angenommen. Und Du willst die Liebe Gottes nicht in der Bibel/Evangelium erkennen. Bitte Aida ?</i>

Wie kommst Du denn auf diese Annahme? Habe ich mich vielleicht derart mißverständlich ausgedrückt?
Für mich ist Gott die Liebe. Daher erkenne ich klar und deutlich Gottes Liebe in der Bibel.!

<i>Aida, das ist der Widerspruch in Dir den ich meine. Auf der Einen Seite Erkennst Du Gott als das was ER ist an: Als das absolute und unauflösliche Geheimnis, das gerade als solches erfasst und verstanden werden muss. Also als etwas unbegreifliches, weil der Bergriff Gott sich nicht mit anderen Begriffen verbinden lässt. So kann man im eigentlichen nur über Ihn in Metaphern sprechen.
Aber auf der anderen Seite sagst Du Jesus ist Gott und leugnest die enge Beziehung der Liebe zwischen Mensch und Gott und somit auch Deine eigene Offenbarung im Evangelium!
Verstehst Du was ich Dir sagen will Aida?</i>

Ich verstehe nur soviel aus Deinen Zeilen, dass Du nicht verstehst......
Du verdrehst meine Aussage so, dass sie meine Darlegung komplett verfälscht.....
Wo habe ich die Liebe Gottes zu uns Menschen, mir persönlich, geleugnet?
Du hast nichts verstanden, liegt wohl an mir......

<i>Das hatte sich aber anders angehört. Ich habe aus Deinen Worten herausgelesen, das man die Liebe Gottes aus den Zehn Geboten herauslesen kann. Dem habe ich widersprochen.
Eine Antwort hast Du mir auf meinen Widerspruch nicht geliefert.
Aber wenn Du sagst, das die Zehn Gebote nur eine Richtschnur bleiben, nach den man SEIN Leben ausrichten kann. So stimme ich Dir zu!
</i>

Welche Antwort auf welchen Widerspruch "fehlt" Dir? Bitte nochmal.
Die zehn Gebote sind Richtschnur, etwas anderes habe ich nicht behauptet.


<i>Ja. Oder was das Christentum (Klerus) und Du nach Ihm daraus machten. Gott hat die Macht die Sünde ohne Opfer zu vergeben und dies hat er im Alten und neuen Testamen bewiesen.</i>

Für mich ist Christentum nicht gleich Klerus, wieso diese Pauschalisierung?
Kirchliche Institutionen sind in Jesu Lehre an keiner Stelle erwähnt, "vorgesehen". Im Gegenteil, Jesus sagte, Er brauche keine bestimmte Gebäude und keine Menschen als "Mittler".


<i>Zitat:
Als solcher muss Er Schuld bestrafen.

Gott ist in diesem Punkt zu nichts gezwungen. Und zeigt hier keine Barmherzigkeit. Ja und so mangelt es mir am Verständnis!</i>

Gott ist allmächtig und hat ALLES geschaffen......aber Er ist auch die Gerechtigkeit und wird deshalb nicht gegen Seine eigenen Gesetzmäßigkeiten "verstoßen". Deshalb waren im AT die Opfer notwendig bis Jesus durch Seine Erlösungstat und davon befreite.

<i>Aber ja wie leicht ist gerade diese Interpretation der Sinnhaftigkeit des Kreuzestodes, das Machtinstrument des nachfolgend entstandenen Christentums, den alleinigen Heilsanspruches der Erlösung der Sünden zu besitzen.</i>

Nein eben nicht, sonst würdest Du es verstehen. Das Christentum hat nicht die Macht der Sündenvergebung - die hat nur Gott allein!

<i>Zeige mir die Stelle im Evangelium wo Jesus sagte ich sterbe für eure Sünden! Was wäre das für eine Anklage gewesen gegenüber den Menschen, die ihn erkannten und liebten!</i>

"Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." Joh. 3,16

"Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe." Joh.10,11

<i>Da Jesus als Lebendes Wort Gottes ohne Sünde war hat er wohl das größte Opfer gebracht was ein Mensch geben kann. Des Schöpfers Menschliches eigene Leben.
Er Opferte sich aber nicht um es den Menschen einfacher zu machen, auf das allen alle Sünden in Zukunft vergeben werden.</i>

Einfach? Im Gegenteil, durch das Wissen und Erkennen um den Kern der christlichen Botschaft ist das Leben hier auf Erden alles andere als "einfach" für "echte" Christen. Denn nicht jeder, der sich Christ nennt, ist auch einer. Nach der Lehre Jesu zu leben bedeutet all das, was die Welt liebt, nicht zu lieben, gegen den Strom zu schwimmen. Wertvorstellungen zu leben, die in unserer Gesellschaft im günstigsten Falle belächelt werden usw.

<i>Ich frage Dich Aida bist Du als Christin bereit dies auch zu tun. Und in Jesu - Geistes Gottes dem Wort Gottes nachzufolgen und Gott treu zu bleiben und zu vergeben bis in den Tod, im Angesicht des Feindes?</i>

Sicher bin ich dazu bereit und hoffe es auch leben zu können.Es ist oft schwierig, wenn ich mich verletzt fühle, ungerecht behandelt werde usw. aber mit Gottes Hilfe und im festen Glauben und Vertrauen auf Ihn, fällt es mir immer leichter.

<i>Zitat:
Gott widerspricht sich niemals.

Du leider schon.
Aber so kann ich Dich Insha'Allah (so Gott will) nicht verstehen. Nur wenn Du mir Deine Sicht nicht erklären kannst, so solltest Du dich fragen, ob Gott will das Du sie überhaupt jemanden erklären solltest.</i>

Das mag sein, es ergeht mir mit Dir ähnlich. Wir sollten eben nachhaken, bis wir verstehen, was der andere wirklich meint und nicht, was wir daraus verstehen wollen.
Mit dem Satz, "ob Gott das überhaupt will, dass ich erklären sollte" hast Du recht. Genau dieses habe ich mich auch schon gefragt. Ich bin mir noch nicht ganz sicher - vielleicht bist Du der entscheidende Mensch ?
Ich finde es gut und hilfreich, dass Du es ansprichst.
Vielleicht sollte ich es ganz anders "anfangen", nur über meinen Glauben und nicht über Auslegung schreiben? Was meinst Du?

<i>Jesus kam für die Menschen und gerade für die Sündigen und ausgestoßenen! Und so geht es hier nur um die reine Vergebung von Mensch zu Mensch, die gleichzeitig Gottes Vergebung ist. Ich frage mich ob ihr Christen, damit meine ich nicht alle, die wahre Botschaft überhaupt noch verstehen.
Jeder Mensch ist in der Lage die Lehre Jesu zu verstehen das Christentum hat kein Monopol darauf.
Und gerade das macht die Wahre Gottesbotschaft aus, wenn man kein Monopol (Wahrheitsanspruch) als Christ erheben kann. Alles andere ist Lüge!</i>

Wie meinst Du das? Die Lehre Jesu als Teil einer "anderer" Lehre? Für Christen ist die Lehre Jesu einzigartig und vollkommend ausreichend. Warum sollte ich mich noch anderen Lehren widmen?
Wieso erhebt der Christ ein Monopol? Das tut allein Jesus in der Bibel. Gerne kann ich entsprechende Stellen zitieren.
Was ist für Dich Lüge? Ich verstehe nicht, was und wie Du es meinst?


<i>Sünden liebe Aida, kann jeder Mensch vergeben, vor allen dingen wenn sie an einem Selbst von anderen begangen werden. Da hast Du mich total falsch verstanden.
Und genau dies hat Jesus als Mensch in Gottes Geist vorgelebt. Das ist nicht die Botschaft Jesu, die Du beschreibst. Denn wenn nur Gott vergeben kann, dann negiert das, das Wort Gottes im Menschen Jesus! Und der Mensch hätte niemals die Möglichkeit Jesus nachzufolgen als „ich bin der Weg“! Damit würdet ihr Christen euch ausradieren.
Also Vorsicht, wenn Du für Gott und die Christen in der Allgemeinheit sprichst!</i>

Du hast mich falsch verstanden, klar sollten (müssen) wir Menschen einander vergeben, gemäß Jesu Lehre. Aber vergeben, im Sinne von ungeschehen, kann nur Gott.


<i>Ich erinnere Dich an den Garten Gezemaneh wo Jesus Blut im Inneren Kampf geschwitzt hat und somit meine ich in erster Linie einen Inneren Kampf (Djihad) für den Willen Gottes. Dem folgt ein erkennen. Und dann bist Du bereit für SEIN Werk der Hingabe und Unterwerfung des willen Gottes.
Hier reden wir völlig aneinander Vorbei!
In dem ich Dir diesen Beitrag schicke, fühlst Du Dich Provoziert. Dann wirst Du wütend (hoffe ich nicht) und musst einen inneren Kampf mit Dir aus tragen, um angemessen und ohne Wut zu schreiben in Gottes willen.</i>

Ich stimme Dir zu wenn Du AUSSCHLIEßlLich den inneren Kampf meinst. Niemals hat sich Jesus äußerlich gewehrt. Nicht bei Verfolgung, noch bei Ungerechtigkeiten und erst recht nicht in weltlichen (staatlichen) Dingen.
Warum sollte ich mich provoziert fühlen? Schließt Du vielleicht von Dir auf mich?
Eher frage ich mich, ob ich mich (wie bereits oben erwähnt) nicht deutlich genug ausdrücke.
Denn vieles scheint anders bei Dir "anzugkommen" als ich es meinte.

<i>Wenn Du es anders siehst, wünsche ich Dir viel Spaß, wenn Du in jeder Situation im Leben ohne die Hilfe Gottes auskommst weil Du als Christin handelst und somit Gott nicht brauchst.</i>

Das ist ziemlich arrogant von Dir ..... warum so beleidigend?
Als Christin kann ich ohne Gott nicht leben, Er ist mein Lebensinhalt, das wichtgste für mich, Er ist mein Ziel, meine Zukunft, meine Seligkeit, Freude, Friede. Seit ich Gott erkennen durfte, hat Er mich nie mehr verlassen und ich erlebe tiefen Frieden, den nur Gott geben kann.
Dies wünsche ich auch Dir aus ganzem Herzen.

Liebe Grüße
@Kiki @Isa

Danke für eure beiden Einträge in Bezug auf "Gottes Willen".

Ich gebe euch Beiden recht. Ihr habt es gut ausgedrückt.


Liebe Grüße
Friede Sei mit Dir Liebe Aida!

Auch wenn ich als Muslim zu Dir in einigen Ansichten in einer Konträren Meinung stehe, so bewundere ich doch Deine Aufrichtigkeit und Gottesliebe.
Ja und Deine Größe zeichnet sich dadurch aus, das Du Dich durch meine manchmal archaischen Sprachweise und Ansicht meiner Perspektive des reinen Gottglauben nicht trüben lässt. Ich kann Dein Großes glaubendes Herz spüren.

Wir beide haben wohl noch einige harte Streitpunkte!
Und ich habe Dir noch einige Dinge zu sagen. Und sie werden Dir nicht gefallen.
Aber wenn Du den Mut hast sie Dir aus dem Mund eines Gott ergebenen anzuhören, hast Du die Möglichkeit aus Deinem Herzen und Verstand ein Christ der Neuzeit des Ursprungs zu werden.
Ein Prophet des eigenen Herzens für den Verstand des Befreienden Gott!.
Du solltest Dich nicht in Deinem Aufrichtigen Glaubenden Herz durch meine manchmal forsche Art entmutigen lassen.
Ja, und Sprache ist ein sehr gefährliches Instrument. Denn der Teufel hat in der Kommunikation immer Seine tun mit inne. Und gerade wenn sich Menschen verstehen wollen werkelt er mit voller Wut.
So bitte ich um Gottes Seegen für unsere Kommunikation!
Hier geht es nicht um Mission und niedermachen, hier geht es um verstehen, nachdenken, gedenken Gottes und lernen für SEIN Werk.
Kikki ist in meinem glaubenden Herzen an Allah/Gott ein Mensch dem ich sehr vertraue.
Evtl. so Gott will, wird sie, wenn es geht uns zum verstehen bringen.

Zitat:
Wie meinst Du das? Die Lehre Jesu als Teil einer "anderer" Lehre? Für Christen ist die Lehre Jesu einzigartig und vollkommend ausreichend.


Im Zusammenhang meiner Ausführung meine ich: Das die Lehre Jesu eine in sich einige Lehre des aus dem Geiste Stammenden Wortes des in SICH EINZIGEN EINEN GOTTES ist. Auch wenn sie das Fundament der Christlichen lehre ist, ist sie doch aus Gott für alle Menschen da und offen.
Ja das Wort Gottes steht über der Religion, weil das Wort Gottes die Religion bestimmt. Und so liegt in der Allmacht des EINEN und der tiefe seines Wortes die Möglichkeiten jegliche grenzen der Menschlichen Religionen als Illusion zu entlarven!
Es gibt nur Gott!

Ich sage noch mal und ich hoffe Du verstehst mich Aida!
Die Lehre Jesu aus dem Wort Gottes und dem Leben Jesu hat keinen Religionsanspruch! Das ist der Beweis, das das Wort des Jesus, Gottes Wort ist. Das nach Jesus entstandene Christentum/Christen sind ein Ergebnis des Wort Gottes und die Christen führen ihre Religion auf die Lehre Jesu zurück!
Es war aus Gott nie die Bedingung das das Namentliche Christentum aus der Lehre Jesu entstehen sollte.
Jesus kam für die Befreiung der ganzen Menschheit. Ein aufgefrischter Bund des EINEN mit Noah! (Regenbogen)
Es gab keinen Exklusiv Anspruch einer bestimmten Menschengruppe. Ja ich gehe soweit das ich sage, dass Jesus kam um jegliche religiösen Exklusivanspruch zu sprengen! Mit all den Mensch gemachten Dogmen!
Es gab nur noch ein Gesetz im Joh.-Evgl. Liebe Deinen Nächsten, daran werdet ihr euch erkennen. Darin werdet ihr Gott erkennen!
Das ist für mich der einigste und klarste Bewies des Gottes Wortes in der NT-Bibel.

Zitat:
Für Christen ist die Lehre Jesu einzigartig und vollkommend ausreichend.

Ja dem habe ich nie widersprochen. Ich sage nur, dass Jesus keinen Exklusivanspruch für das Christsein und das Christentum ist.
Jesus kam für die, die SEINE Liebe erkannten. Und diese Liebe ist ein Fluss ein Strom ein Gefühl, welches noch nicht einmal mit den Schönsten Worten der Mythischen Dichtkunst beschrieben werden kann. Mann muss es fühlen um IHN zu leben.
Dieses Gefühl ergreift alle Religionen, jeder Mensch kann ES fühlen. Nur wir Menschen müssen es in Dogmen und Religionen packen.

So war ein Gesetz Gottes unserer Väter , das wir niemals den Namen des SCHÖPFERs nennen sollten. Dem folgen wir schon lange nicht mehr! Das ist die größte Sünde, die wir Menschen je begangen haben und welche uns vom Himmel Reich trennt.
Wir Muslime Nennen GOTT/Allah und Ihr Christen gebt Gott auch einen Namen, welches wir niemals als Muslime verstehen können. Aber das Gefühl, was wir teilen ist die Liebe zu dem EINEN LIEBENDEN!

Wenn wir die Namen wecklassen so wie es uns der SCHÖPFER von Anbeginn Befohlen hat, werden wir uns als Liebende erkennen!
Das währe die Erfüllung des EINEN in allen Religionen und gleichzeitig die Zerstörung der Grenzen, welche alle Religionen in sich tragen!

Also Aida, Du sollst keiner anderen Lehre, als der reinen Jesu Lehre folgen!

Hüte Dich vor den erste Theologen wie Paulus. Er war voller Liebe für Jesus aber er erkannte Jesus nicht vollständig und diente nur der neu aufkommenden weltlichen Religion. (So Gott es wollte)

Zitat:
Wieso erhebt der Christ ein Monopol?


Weil er/sie sich Christ nennt und ein Heilsanspruch aus den Herkömmlichen Interpretationen des Christentums als Religion erhebt. (Historie)-(Schriften des Paulus)-(Klerus)

Wäre Paulus nicht gewesen als erster Theologe und Verwalter des aufkeimenden jungfräulichen „Christentum“ aus Jesu. So wäre der Islam aus Gott wohl nicht nötig gewesen.

Zitat:
Wieso erhebt der Christ ein Monopol? Das tut allein Jesus in der Bibel.


Das bitte Zeige mir Aida, das dies allein Jesu tut. Und wir sehen weiter.(So Gott will)

Zitat:
Was ist für Dich Lüge?


Das Gottes Wort in Jesus eine „neue“ abgegrenzte Religion ergeben sollte. Eine Religion der verschiedensten Glaubensbekenntnisse, Sichtweisen und unzähligen Dogmen der gespaltenheit.

Und so werde ich die Lüge verhindern, sofern es der HERR zulässt!

Zitat:
Denn vieles scheint anders bei Dir "anzugkommen" als ich es meinte. aida

Wenn Du es anders siehst, wünsche ich Dir viel Spaß, wenn Du in jeder Situation im Leben ohne die Hilfe Gottes auskommst weil Du als Christin handelst und somit Gott nicht brauchst.isa

Das ist ziemlich arrogant von Dir ..... warum so beleidigend?aida


Möge mir der HOCHGEPRIESENE vergeben, dass ich mich vom Eblis leiten ließ. Und Deine Worte bei mir anders ankamen, so das ich dachte, Du bist Hochmütig im Glauben.
Das war nicht meine Absicht, Dich zu beleidigen!


Ich bin jetzt müde und muss morgen auch wieder Arbeiten. Deshalb beende ich jetzt meine Post an Dich.

Wenn ich Zeit finde werde ich nochmals (leider) auf das Opfer Jehoschua eingehen müssen.

Ich bemühe mich in diesen Punkt aber Sachlich zu bleiben. So habe ich Dich diesbezüglich sehr wohl schon lange deutlich verstanden. Aber als Muslim versuche ich meinen Standpunkt noch mal ohne größere Angriffe deutlich zu machen.

So Gott will wirst Du dann neue Perspektiven innerhalb des Christseins bekommen.

Gott segne Dich Aida!

ISA!
Friede Sei mit Dir Aida!


Ich habe mir überlegt, wie ich meine Position, der Opferkritik Jesu für Dich am besten klar machen kann, ohne mit der Islamischen Keule zu kommen.
Um sachlich und für Dich nachvollziehbar zu bleiben, werde ich hauptsächlich Christliche Autoren ziteren, die mit meiner Islamischen Ansicht konform sind.
„Unter einem ethischem Aspekt besagt Opfer einen Verzicht aus Liebe zu Gott. (vgl.Hos6:6) Unkritische Praxis führt zu einer "Öpferchenfrömmigkeit", die skurrile Formen hervorbringen kann. Trotzdem bleibt der Opferbegriff aktuell als Ausdruck für einen mühe- und entsagungsvollen Verzicht auf einen geringeren Wert zu Gunsten eines höheren, und zwar aus innerer Freiheit. Ein so verstandenes Opfer verlangt Selbstidentität, die befähigt, sich von gewissen Dingen zu lösen. Maßgeblich ist die Motivation, deren höchste Form in der Liebe zu sehen ist.
Opfer im Zusammenhang mit der Gottesverehrung bedeutet den äußeren Ausdruck einer inneren Haltung (Abstinenz, Fasten usw.), wobei Überheblichkeit und Werkfrömmigkeit zu meiden sind, also Leistungsdenken, da die Gnade weder käuflich noch verdienbar ist.
Die gegenwärtige prot. Theologie (zusammenfassend nach THEOLOGISCHE REALENZYKLOPÄDIE) favorisiert die These, dass die neutestamentliche Interpretation des Todes Jesu als Opfer nur ein hermeneutisches (d.h. erklärendes) Instrumentarium ist, um das völlig unkultische Geschehen des Kreuzes und der Erhöhung Christi in vertrauten, kultischen Kategorien zu deuten. Auf der einen Seite haben wir die Kernaussage des christlichen Glaubens: Jesus ist für uns gestorben; auf der anderen Seite eine kontroverse und in Neuzeit und Gegenwart massiv kritisierte Zuspitzung des neutestamentlichen Zeugnisses vom Heilstod Christi: Er ist ein Opfer, das mit Gottes Zorn versöhnt, nicht nur wegen der Erbsünde, sondern auch wegen aller anderen Sünden. Hier greifen die verschiedenen Aspekte der modernen Opferkritik an:
Historische Kritik: Opfer sind zeitgebundene religiöse Verhaltens- und Vorstellungsformen, die nach der Überwindung der Opferpraxis ihre Verbindlichkeit verloren haben und unverständlich geworden sind; die Rede von Jesu Opfertod ist dogmatisch und homiletisch nicht mehr gerechtfertigt.
Logische Kritik: Die Opfertheologie enthält einen Selbstwiderspruch (Blutschuld kann nicht durch neues Blutvergießen gesühnt werden) und läuft auf eine Selbstaufhebung des Evangeliums hinaus (das Opfer eines Unschuldigen für die Sünden der Schuldigen gleicht einer Bankrotterklärung der christlichen Botschaft (schauderhaftes Heidentum!").(Vgl. auch Baudler)
Moralische Kritik: Opfer sind selbstwidersprüchliche Mittel zur Lösung eines Problems, das gar nicht zu lösen ist. Sie gehen von einem grundsätzlich inadäquaten Verständnis von Gott und des Menschen Verhältnis zu ihm (und umgekehrt) aus. Dieses besteht weder in einem Rechtsverhältnis (beiderseitige Zuschreibung von Rechten und Pflichten) noch in einem Tauschverhältnis (wechselseitiges Geben und Nehmen). Beide Denkmodelle haben moralisch inakzeptable Konnotationen und können zu fragwürdigen Religionspraktiken führen.
Theologische Kritik: Die Opferidee allgemein und besonders die Rede vom Opfertod Jesu setzen ein fragwürdiges Gottesverständnis voraus. Gott kann durch Opfer nicht bestochen oder durch menschliche Gaben und Taten zur Änderung seiner Absichten veranlasst werden (vgl.Plato). Daraus folgt: Sünde gegenüber Gott kann durch Opfer nicht getilgt werden, also auch nicht durch den Opfertod Christi– „Und Liebe will ich nicht Opfern“….. .(Hos6;6) sowie Mt9,13 und Mt 12,7) Der Opfertod ist in der Bibel- exegetischen Konsequenz nur auf den Hebräer Brief zurückzuführen. (vgl. auch R.Girard) Dieser hat unter anderem mit dem Kern der Jesu Botschaft und den direkten aussagen Jesu kaum noch etwas gemein, da die Entstehung des selben (Häb.)weit nach den vier Evangelien zu datieren sind und unter einer andern Autoren Motivation unterliegen.
Sozialgeschichtliche Kritik: Mit der Opferkategorie ist im Laufe der Epochen n.C. durch politisch-ideologischen Missbrauch solch ein Schindluder getrieben worden (Stichworte: Wille zum Opfer, absolute Opferbereitschaft als christliche Konsequenz von Jesu Opfertod usw.), dass sie als soteriologisches Interpretament als verschlissen zu bezeichnen ist.
Hermeneutische Kritik: Die typologische Bedeutung des alttestamentlichen Opfers als Verweis auf Christus darf keinen bleibenden Wert beanspruchen. Jesu Tod kann als Opfertod verstanden werden, muss aber nicht. Die Opfertradition ist als bleibende theologische Kategorie nicht gerechtfertigt.
Exegetische Kritik: Die opfertheologischen Aussagen über den Tod Jesu stellen im Neuen Testament bestenfalls eine Nebenlinie dar. Daher dürfen sie dogmatisch nicht überbewertet werden. Nach G. Barth des Wuppertaler Exegeten und der jahrzehntelangen exegetischen Diskussion der neutestamentlichen Texten, stehen neun Versuche den Tod Jesu zu verstehen neben einander. Die Deutung des Todes Jesu als eine Stellvertretenden Sühne ist nur ein Versuch neben acht anderen. (Vgl. G. Barth)
Kreuzestheologie darf nicht mit Opfertheologie identifiziert werden. Jesu Tod kann als Heilstod gesehen werden, ohne ihn als Opfertod zu verstehen.“(siehe Quellen)
Ich möchte Dich zum Denken anregen Aida auf das sich der Geist Jesu völlig als Paraklet in Deinem Herzen der neuen Freiheit des kommenden Himmelsreiches für andere entfalten kann. In dieser Befreiung Gottes wird jeder im Anbeginn in SEINER eigenen Religion gebraucht.
Aida in der Entwicklung das Glaubens, darf man sich selbst in seinem eigenen Glauben nicht einzementieren. Im Glaubensakt der Evolutionären Entwicklung des eigenen Glauben - Gottesgeist kommen für den Menschen zwei Erkenntnisordnungen ins Spiel, Glaube (fides) und Vernunft (ratio) mit je verschiedenen Prinzipien und Gegenständen. Trotzdem besteht kein Widerspruch zwischen beiden, denn beide gründen in Gott.

Bezugnehmende und weiterführende Quellen:
G. Barth: Der Tod Jesu im Verständnis des Neuen Testament
Georg Baudler: Die Befreiung von einem Gott der Gewalt
Perry Schmidt-Leukel: Grundkurs
Fundamentaltheologie.
Hansjürgen Verweyen: Gottes letztes Wort.
Wolfgang Klausnitzer: Glaube und Wissen.
Hans Waldenfels: Einführung in die Theologie der Offenbarung.
John Hick: Gott und seine vielen Namen.
John Hick: Religion.
Christian Heller: John Hicks Projekt einer religiösen Interpretation der Religion.
L. Lapide: Paulus zwischen Damaskus und Qumran. Mohn, Gütersloh
R.Lay:Ketzer, Dogmen, Denkverbote. Christ sein heute, Düsseldorf, (Hg. Ulrike Preußinger-Meiser)
Paul J. Knitter: Horizonte der Befreiung.
Paul J. Knitter: Towards a Protestant Theology of Religions.
Raimon Panikkar: Gottes Schweigen (u.a.).
Hans-Gerd Schwandt (Hg.): Pluralistische Theologie der Religionen.
Karl-Heinz Menke: Die Einzigkeit Christi.
G. L. Müller/ M. Serreti (Hg.): Einzigkeit und Universalität Jesu Christi.
Zusammengefasst u. Zitiert aus den Arbeiteten des Manfred Gerigk und Schriften des R. Girard sowie den oben aufgeführten Autoren.

Weesalam

ISA
Sakina für alle.

@Isa
In dieser Befreiung Gottes wird jeder im Anbeginn in SEINER eigenen Religion gebraucht.

Zitat:
Welches ist nun der Gott Abrams ?
Es ist der Vater (Abu) Ra. Ra oder Re ist der ägyptische Sonnengott Re.
Abram oder Abraham war in Ägypten. In 1. Mose 12, ab Vers 10 lesen wir: „Es kam aber eine Hungersnot über das Land. Da zog Abram nach Ägypten hinab, um dort eine Weile zu verbleiben.
http://www.koinae.de/1Urvaeter.htm

Welchen "Gott der Liebe" müßen wir den nun aus den Fängen der Gesetzes-Gelehrten und Verkünder befreien.

Zitat:
http://www.koinae.de/Verzeichnis.htm

Ein Versuch Gott Allah und seine Entstehungs-Geschichte nachzuzeichnen.
für Befreiungsversuche geeignet.

mfggg gnostik
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