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Islam vs. Christentum? Christentum vs. Islam ?












Salam Aida

Ich kann Martin H. nur zustimmen. Denn was er sagt/schreibt hat in meinen Ohren absolut Sinn.

Ich liebe Jesus, denn er ist für mich ein Beispiel der Frömmigkeit, der Liebe, der Entsagung und der Armut. An ihm richte ich mein Leben aus.

In Jesus verkörpert sich für mich die vom göttlichen Licht erleuchtete Menschheit. Dieses Licht in meinem Herzen ist tajalli.

Er Jesus ist die Manifestation der göttlichen Schönheit im Herzen von uns Menschen. Und dabei spielt die Religion keine rolle!

Womit ich nicht klar komme ist wenn Du in einem Atemzug mit Jesus über Schuld und Sünde sprichst:
Zitat:
Der christliche Glaube lehrt, dass jeder Mensch ohne Ausnahme Sünder ist.


Ist das die Lehre Jesu?

Zitat:
Alle sind Sünder und haben nichts aufzuweisen, was Gott gefallen könnte.


Warum ist das Wort Gottes Fleisch geworden, um uns das Wunder des Lebens nicht selbst vorzuleben?

Hat Gott selbst an Jesu Wort und damit auch an Sein handeln kein gefallen gehabt, welches doch SEIN eigen war?

Ich finde dies hoch verwirrend?

Aida Du schreibst:
Zitat:
Richtig, deshalb ist die christliche Lehre keine Religion, denn es gibt in ihr keine Gesetze(…)

Dem kann ich voll und ganz, in meinem kleinen Erkennen Jesu zustimmen.

Deine Formulierungen, wie ein Christ zu Glauben hat, hört sich für mich aber nach Gesetzgebungen und Dogmen an.

Meines Erachtens ist die Lehre Jesu Seine Geschichte und Seine Worte. Nicht mehr und nicht weniger.

Und ich erkenne den Wahren Christ darin in dem er in der Praxis des LEBENS Jesus folgt, und nicht behauptet an irgendetwas(Lehrkonstrukte) zu glauben.

Das echte das ursprünglich „Christentum“/Jesu- Lehre wird zu allen Zeiten möglich SEIN. Aber nicht durch bloßen Glauben, sondern durch das Tun in Jesus Christus und seiner Nachfolge!
Ich denke wenn man sein Christsein darauf beschränkt sein Bewusstsein in nichtstätigen Glauben also eine Bewusstseins- Phänomenalität zu reduzieren, dann zerstört Mann u. Frau das Jesu Leben und SEINE Botschaft der Christlichkeit=Menschlichkeit!

Ja ich gehe sogar soweit das man dann damit die Wahre Botschaft Gottes zerstört, wie es die Christlichen Institutionen tun im Macht streben und Macht erhalt.
LG ISA
An Aida

Zitat:
Der christliche Glaube lehrt, dass jeder Mensch ohne Ausnahme Sünder ist. Diese Schuld und Sünde trennt den Menschen von Gott. Die Bibel spricht in unterschiedlichen Bildern davon, was dieses Getrenntsein ausmacht: Tod, zerstörte Beziehung, kaputte Familien

Der Tod ist eine Notwendigkeit des irdischen daseins der zum Leben gehört, wie auch die Geburt. Wäre es anders, so wären wir noch Einzeller, die den natürlichen Tod nicht kennen, da sie sich unaufhörlich teilen.

Zitat:
... Der Mensch kann sich zwar bemühen, so zu leben, wie es Gott gefällt und so diesem Getrenntsein zu entgehen, er wird es aber nicht schaffen.

Gott gab uns den freien Willen und steht hinter unseren Entscheidungen, wie auch immer die ausfallen. Denn Gott weiß: letztlich erreichen wir alle Gott. Treffen wir Entscheidungen gegen das Wohl anderer, so müssen wir die Konsequenz früher oder später selbst erfahren.

Zitat:
Jeder Mensch muss erkennen: Ich bin Sünder und vor Gott verloren!

Also eine dem Menschen von Gott implantierte Unvollkommenheit.
Wie konnte Gott nur so pfuschen?

Genesis 1:27 Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie.

Zitat:
Er nahm damit die Strafe auf sich, die eigentlich jeder einzelne tragen muss.

Für die uns implantiere Unvollkommenheit?

Zitat:
So verspricht die Bibel, wird jeder, der an Jesus Christus glaubt, von Gott freigesprochen wird. Ein Aspekt des Freispruchs Gottes ist, dass der gläubige Mensch ewiges Leben haben wird.

Wie deckt sich das mit Deiner Aussage zu meiner Frage, ob es denn dann auch Seelen gäbe, die nicht ewig leben:

Zitat:
Nein, denn keine Seele wird "verlorengehen".


Zitat:
Denn darin sind die Menschen gleich: Alle sind Sünder und haben nichts aufzuweisen, was Gott gefallen könnte.

... außer die Tatsache, dass wir Gottes Geschöpfe sind und Gott die Liebe zu uns und das Gefallen an uns hat, das nicht einmal eine Milliarde Mütter hätten.

Zitat:
Um unsere Schuld zu sühnen, hat Gott seinen Sohn am Kreuz für uns verbluten lassen.

Ein liebender Gott würde freundlichere Wege finden, als es mansche Menschen tun.

Zitat:
Nur durch den Glauben an Jesus kann der Mensch gerettet werden – so wollte Gott es.

So wollten es die Kirchen, die sich selbst als Vermittlerinstanz zwischen Gott uns Mensch verstanden. Jesus lebte vorbildlich, kein Zweifel. Aber andersgläubige zu verdammen, so etwas hat sich der Mensch ausgedacht, nicht Gott. So wurde der Einfluss weltlich-religiös geprägter Klöster erweitert.

* * *


„Heilsgewissheit“ bedeutet eine Gewissheit des Heils!
Eine Gewissheit hat keine Bedingungen.

Zitat:
Richtig, deshalb ist die christliche Lehre keine Religion, denn es gibt ih ihr keine Gesetze, keine Werke die der Mensch tun könnte, um zu Gott zu kommen - allein nur den Glauben an ihn.

Denkfehler: wenn alleine der Glauben an ihn zu Gott führen würde, so hätte die „Gewissheit“ Bedingungen. Eine Gewissheit mit Bedingungen ist keine Gewissheit. Somit gäbe es auch keine Heilsgewissheit sondern nur eine Heilsungewissheit.
@Martin

<i>Zitat:
Jeder Mensch muss erkennen: Ich bin Sünder und vor Gott verloren!

Also eine dem Menschen von Gott implantierte Unvollkommenheit.
Wie konnte Gott nur so pfuschen?

Genesis 1:27 Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie.</i>

Ja, wir wurden nach Gottes Ebenbild vollkommen geschaffen.
Woher kam für Dich das "Böse", denn dies steht doch im Widerspruch zur Vollkommenheit!

<i>Zitat:
Er nahm damit die Strafe auf sich, die eigentlich jeder einzelne tragen muss.

Für die uns implantiere Unvollkommenheit?</i>

Lies doch mal die Evangelien und Du wirst (vielleicht) verstehen.....Gott ist die Liebe und hat mit dem "Bösen" nichts gemein.

<i>Zitat:
So verspricht die Bibel, wird jeder, der an Jesus Christus glaubt, von Gott freigesprochen wird. Ein Aspekt des Freispruchs Gottes ist, dass der gläubige Mensch ewiges Leben haben wird.

Wie deckt sich das mit Deiner Aussage zu meiner Frage, ob es denn dann auch Seelen gäbe, die nicht ewig leben:

Zitat:
Nein, denn keine Seele wird "verlorengehen".</i>

Wieso? Wir werden ewig leben, in Gottes Nähe oder Ferne, ganz unserem Glauben entsprechend. Denn wir können auf der "geistigen" Ebene nur das leben, was wir auf Erden "gelernt" haben, unser Glauben etc.


<i>Zitat:
Denn darin sind die Menschen gleich: Alle sind Sünder und haben nichts aufzuweisen, was Gott gefallen könnte.

... außer die Tatsache, dass wir Gottes Geschöpfe sind und Gott die Liebe zu uns und das Gefallen an uns hat, das nicht einmal eine Milliarde Mütter hätten.</i>

Ja sicher, doch Gott ist auch gerecht....hast Du diesen Absatz überlesen?

<i>Zitat:
Um unsere Schuld zu sühnen, hat Gott seinen Sohn am Kreuz für uns verbluten lassen.

Ein liebender Gott würde freundlichere Wege finden, als es mansche Menschen tun.</i>

Ja, es ist eine unglaublich große, für uns Menschen unfassbare, Liebestat Gottes. Vielleicht gab es noch andere Möglichkeiten der Erlösung, doch Gott wählte diese.

<i>Zitat:
Nur durch den Glauben an Jesus kann der Mensch gerettet werden – so wollte Gott es.

So wollten es die Kirchen, die sich selbst als Vermittlerinstanz zwischen Gott uns Mensch verstanden. Jesus lebte vorbildlich, kein Zweifel. Aber andersgläubige zu verdammen, so etwas hat sich der Mensch ausgedacht, nicht Gott. So wurde der Einfluss weltlich-religiös geprägter Klöster erweitert.</i>

Nochmal: (wie oft denn noch?) gerade die katholische Kirche hat die biblische Lehre Jesu verfälscht, für ihre eigenen egoistischen Bestrebungen nach Macht und Besitz über Mensch und Materie benutzt. Jesu Ersösung hat nichts mit der Kirche zu tun.

Wo siehst Du denn, dass ich Andersgläubige verdamme? Dass tust Du doch wohl eher mit mir . Wobei dies für mich nicht ungewöhnlich ist, denn Jesus sagt: Die Welt wird euch hassen, wie sie mich gehasst hat.......Deshalb, wenn sie mich lieben würde, würde doch etwas mit meinem Glauben nicht stimmen - oder?



<i>Denkfehler: wenn alleine der Glauben an ihn zu Gott führen würde, so hätte die „Gewissheit“ Bedingungen. Eine Gewissheit mit Bedingungen ist keine Gewissheit. Somit gäbe es auch keine Heilsgewissheit sondern nur eine Heilsungewissheit.</i>

Bist Du der Meinung völlige "Beliebigkeit" im Glauben, an wen auch immer, genüge?
Eine für mich merkwürdige Vorstellung, dass Glaube eine "Bedingung" sei....damit kann ich leider nichts "anfangen".....

Liebe Grüße
@Isa

<i>Und ich erkenne den Wahren Christ darin in dem er in der Praxis des LEBENS Jesus folgt, und nicht behauptet an irgendetwas(Lehrkonstrukte) zu glauben.</i>

Worin erkennst Du, dass ich an ein Lehrkonstrukt glaube? Ich frage mich, wieso meine Beiträge so missverständlich herüberkommen.
Immer wieder schreibe ich davon, dass der christliche Glaube EBEN NICHT von Institutionen, Gesetzen, äußerlichen Riten, Gebäuden, Saktramenten etc. abhängt.....
Übrigens ganz im Gegenteil zum Islam.


<i>Das echte das ursprünglich „Christentum“/Jesu- Lehre wird zu allen Zeiten möglich SEIN. Aber nicht durch bloßen Glauben, sondern durch das Tun in Jesus Christus und seiner Nachfolge!
Ich denke wenn man sein Christsein darauf beschränkt sein Bewusstsein in nichtstätigen Glauben also eine Bewusstseins- Phänomenalität zu reduzieren, dann zerstört Mann u. Frau das Jesu Leben und SEINE Botschaft der Christlichkeit=Menschlichkeit!

Ja ich gehe sogar soweit das man dann damit die Wahre Botschaft Gottes zerstört, wie es die Christlichen Institutionen tun im Macht streben und Macht erhalt. </i>

Ja, es ist schwer, einzusehen, dass wir mit unseren "Werken" Gott nicht "helfen" können im Sinne von wirklicher Hilfe. Gott ist allmächtig, ihm ist ALLES möglich, was sollte ein Menschlein da ausrichten können?

ABER:

so wie ein Kind durch gute Taten seine Eltern erfreut, kann es ebenso ein Gläubiger gegenüber Gott tun.

UND:

Jesus sagt: "An den Früchten werdet ihr die wahren Gläubigen erkennen".

Deine Aussage zäumt das Pferd von hinten auf!

Zuerst kommt der Glaube und die Erkenntnis, was Jesus für uns getan hat. Vor allem das Wissen, dass Jesus auch für mich und meine Sünden am Kreuz starb, für mich und meine Erlösung nach drei Tagen von den Toten auferstand, erfüllt mich mit tiefer Liebe zu Gott.

Diese Erkenntnis der Liebe Gottes zu mir, seiner unendlichen Gnade und Barmherzigkeit schenkt mir tiefen inneren Frieden und die Gewißheit für immer in "Gottes Hand" geborgen zu sein - ganz gleich, was passiert.

Aus dieser Liebe heraus versuche ich mein ganzes Leben auf Jesus auszurichten, so zu leben, wie er es uns vorlebte.

Und hierin ist eben der Unterschied - aus Liebe zu Gott (und nicht aus Angst vor Strafe oder weil ich mir den Himmel "verdienen" möchte) nach Jesu Vorbild zu leben, so dass Jeder an meinem Verhalten, Vorleben sehen kann, erlebt, dass mein Leben auf Christus ausgerichtet ist.

Leider gelingt dies mal mehr, mal weniger.

Liebe Grüße
Salam Aida!

Wieder mal dränge ich mich dazwischen. Aber ich denke Du wirfst mehr Fragen auf, als das Du sie Beantwortest.

Zitat:
Ja, wir wurden nach Gottes Ebenbild vollkommen geschaffen.
Woher kam für Dich das "Böse", denn dies steht doch im Widerspruch zur Vollkommenheit!


Wieso sollte dies in einem Widerspruch zur Vollkommenheit Stehen?

Gegenfrage was würdest Du machen, wenn Du die LIEBE in Reinform währest aber sie nicht teilen kannst. Denn Liebe, die nicht gelebt, nicht geteilt wird und somit nicht erfahren wird, ist eine Liebe die nicht wirklich existiert.
Wie würdest Du das Universum erschaffen?
Kann man die LIEBE/GOTT überhaupt erkennen, wenn man nur in ihr Lebt. Ist sich die LIEBE dann überhaupt bewusst?
Woher glaubst Du Aida, das das Böse kommt?

Zitat:
Lies doch mal die Evangelien und Du wirst (vielleicht) verstehen.....Gott ist die Liebe und hat mit dem "Bösen" nichts gemein.


Die Liebe hat nichts mit dem Bösen gemein aber wie wird sie für den Menschen Erkannt?

Zitat:
Wieso? Wir werden ewig leben, in Gottes Nähe oder Ferne, ganz unserem Glauben entsprechend. Denn wir können auf der "geistigen" Ebene nur das leben, was wir auf Erden "gelernt" haben, unser Glauben etc.


Interessant, mir wurde der Glauben geschenkt. Niemand hat ihn mir beigebracht, außer evtl. Gott selbst.

Zitat:
Um unsere Schuld zu sühnen, hat Gott seinen Sohn am Kreuz für uns verbluten lassen.

Ein liebender Gott würde freundlichere Wege finden, als es mansche Menschen tun.

Ja, es ist eine unglaublich große, für uns Menschen unfassbare, Liebestat Gottes. Vielleicht gab es noch andere Möglichkeiten der Erlösung, doch Gott wählte diese.


Dies bleibt eine Pervertierte Art die Liebe zu Zeigen, die sich mit Gott nie vereinen lässt! Und dies ist auch ein wiederspruch in Deiner Glaubensansicht der Unvereinbahrkeit der Liebe und dem Bösen.

Liebe Aida Zeige mir die Worte Gottes, die diese Art der ERLÖSUNG in SEINEM Namen untermauern! Lehre mich eines besseren.

Zitat:
Wo siehst Du denn, dass ich Andersgläubige verdamme?


In Deinen Aussagen der Absolutistischen Jesuserlösung/Lehrkonstrukt. Denn wer diese Erkenntnis nicht annimmt bzw. Erkennt, wird das Himmelreich wohl nicht Erlangen. Und die Betonung liegt hier auf Erlangen!
Mit Deinen Worten :
Zitat:
„Wir werden ewig leben, in Gottes Nähe oder Ferne, ganz unserem Glauben entsprechend. Denn wir können auf der "geistigen" Ebene nur das leben, was wir auf Erden "gelernt" haben, unser Glauben etc.(Aida)“

Ich frage Dich Aida warum Streiten sich die Menschen soviel über die Religion sowie in ihr und vergessen dabei Gott und das Göttliche in der Lebenspraxis der einfachen Menschlichkeit?

Zitat:
Bist Du der Meinung völlige "Beliebigkeit" im Glauben, an wen auch immer, genüge?

Ist Gott der im eigentlichen Keinen Nahmen haben kann, weil er die Existenz das Leben selbst ist die Beliebigkeit?

Oder verstehe ich da was falsch?

LG ISA!
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