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Islam vs. Christentum? Christentum vs. Islam ?












Zitat:
_Leer_ : Ich wollte mich nur möglichst deutlich ausdrücken
Sagen wir: Widerwärtige Gestalt.


Zwinkeräugchen läßt grüßen -

Ja, das ist es, wieso erfahren die einen etwas und die anderen nichts oder noch nichts ?

Wieso soll sich Gott sehen lassen ?

Wieso soll Gott eine Gestalt haben ?

Wieso kann Gott nicht als Kraft angesehen werden, die nicht nur in allem, sondern alles ist ?

Wieso muß ich für alles Beweise erbringen oder erhalten ?

Wieso kann der Mensch nicht wissen, was ihm die Zukunft bringt ?

Weshalb sind Menschen manchmal verbohrt ?

Weshalb wissen wir so wenig von Gott und erfahren es nur durch Hinwendung ?

Weshalb muß sich jeder einzelne Mensch selbst auf den Weg machen ?

Antworten geben können vielleicht Menschen, die schon tiefer gegangen sind, die vielleicht schon innere Erfahrungen gemacht haben.

Warum soll Gott sich gefangen nehmen lassen von nur einem oder einer Religion oder Geisteswissenschaft - weshalb glauben wir, sind wir existent ohne Gott - weshalb fragen Menschen nach dem Sinn des Lebens und verzweifeln an sich selbst ?

Viele Fragen - und wo sind die Antworten ?


Nachtrag - passend zum Thema heute Aivanhovs Tagesgedanke:

Was man im spirituellen Leben Stille nennt, ist keine stumme, stimmlose Welt. Deshalb sprechen die Weisen des Orients von der »Stimme der Stille« und sie bemühen sich, diese Stimme zu hören. Für den, der hinhören kann, hat die Stille, die wahre Stille, eine Stimme: Sie ist der Ausdruck des Lebens, der Fülle des göttlichen Lebens.
Die Stimme der Stille ist die Stimme Gottes. Diese Stimme kann man nur dann in sich selbst hören, wenn es einem gelingt, allen inneren Aufruhr, alle Auflehnungen, Ängste und Begierden zu besänftigen. Die Stimme Gottes verschmilzt mit der Stimme unserer höheren Natur. Sie kann sich nur ausdrücken, wenn alle Leidenschaften schweigen.

Omraam Mikhaël Aïvanhov

Ist die Stimme gestorben, weil wir im Lärm leben ? Von Lärm umgeben sind und damit überhaupt nichts mehr hören können ?
Zitat:
Wieso soll sich Gott sehen lassen ?

Wieso soll Gott eine Gestalt haben ?

Wieso kann Gott nicht als Kraft angesehen werden, die nicht nur in allem, sondern alles ist ?


Ist das nicht eine Frage der eigenen Definition eines Gottes? Ob ich mir ein altes Bild nehme (alter Mann mit Bart bspw) oder diesen Gott als Kraftfeld, ich glaube eher, dass es eine Rolle soielt, inwiefern der einzelne Mensch sich von Vor-Bilder befangen läßt!

Gruß
Wie es uns schon das Forum zeigt: man kann den Glaubenden den Glauben nicht nehmen und den Nicht-Glaubenden den Glauben nicht einbleuen.

Des Menschen Wege sind vielschichtig und so können wir darüber nur diskutieren. Leben spielt sich mehr in unserer wahrnehmbaren Realität ab.

***So wie ihre Gesichter nicht dieselben sind, so sind ihre Ansichten nicht die selben*** (Tan, Pinchas 10)

Es gibt Menschen, die wandeln sich vom Saulus zum Paulus und manche vom Paulus zum Saulus.

Gottes Wege sind unergründlich, vor allem erkennt man das, wenn man das Schicksal von Menschen betrachtet und die Lebenswege verfolgen kann.

Was soll man groß darüber diskutieren - glaubt oder glaubt nicht -



Jetzt zur Weihnachtszeit sollte Ruhe in unsere Herzen einkehren.
Zitat:
Viele Fragen - und wo sind die Antworten ?


Um ehrlich zu sein: Mich interessieren weder die Fragen noch die Antworten.
Eine Frage:

Warum beteiligt sich ein Mensch in einem Diskussions-Forum, wenn er keine Fragen hat und wenn ihn noch weniger irgendwelche Antworten interessieren?

Es ist ja klar, definitive Antworten gibt es kaum auf etwas. Kann mir jemand sagen, wieso jemand gerade mit seinen Zahlen den Jak-Pot knackt? Einfach: Weil er eben die richtigen Zahlen angekreuzt hat oder weil er nur (fest) daran glaubte, dass ihn/sie das große Glück streifen würde?

Warum glaubt ein Mensch an den Eintritt einer Möglichkeit bei ihm selbst, wenn die Wahrscheinlichkeit gerade einmal 1 zu vielen vielen Millionen steht? Sagen wir - weil er hofft?

Und so glauben, hoffen und leben Millionen Menschen. Nicht ein genaues Wissen bestimmt sie - sondern die Einsicht, dass sie in Möglichkeiten eingebettet sind, deren Wahrscheinlichkeit oft verschwindend klein ist.

Ob richtig oder nicht, viele finden sich mit dem Spiel der Möglichkeiten ab und bauen sich an ihnen große Vorstellungen auf. Doch gleichzeitig schließen unzählige Menschen jene Möglichkeit kategorisch aus, dass es Gott, Seele und das persönliche Überleben gibt? Warum achten sie nicht auf Hinweise, auf Erfahrungswerte, die ihnen von anderen Menschen zugespielt werden?

Vielleicht weil sie dann mehr beachten müssten? Etwa Toleranz, das Wunder eines beglückenden Lächelns, das feine, gefühlvolle Zugehen aufeinander?

Wäre das etwas zum Überlegen? frägt - reinwiel
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