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Islam vs. Christentum? Christentum vs. Islam ?












@positiv

wie meinen?

Ich habe ein wichtiges, für mich erstrebenswertes, Lebensziel genannt.

Ich weiß, dass ich es niemals erreichen werde, denn ich kenne mich und meine Schwächen.

Aber ist ein Ziel, das erreichbar ist, wirklich ein Lebensziel?
Warum sollte ein Lebensziel nicht erreichbar sein?
Zitat:
Aida: Aber ist ein Ziel, das erreichbar ist, wirklich ein Lebensziel?


Wenn Du von Gott geführt hast und ein Gespür für Deine Innere Führung hast, wirst Du merken, ob es Dein Ziel ist - dann werden Dich alle Wege dahin führen. Widerstände werden Dich erwarten, und bei manchem Hindernis wirst Du Dich hinterfragen - dann hast Du eine Weggabelung und an der wirst Du stehen und Dir sagen: will ich es noch und warum stellen sich mir so viele Hindernisse in den Weg ? Soll es doch nicht sein, was kommt am Ende dabei heraus und wird man alles, was einem dann begegnet, als Erkenntnis nehmen oder als einen Irrtum. Und manchmal merkt man, wenn es nicht geklappt hat - erst im Laufe der Jahre, daß es gut war , daß es nicht so gekommen ist , weil man, wäre man in diese Situation gekommen, mit den Problemen nicht fertig geworden wäre. So merkt man, daß Gott einen doch beschützt hat - denn Gott kann auch Wünsche erfüllen, obwohl Gott weiß, daß es nicht gut ist, denn die Auswirkungen der Wünsche sieht Gott auch -

So lese ich im "Vaterunser" - Seite 94 - Wenn er aber diese Kämpfe durchgestanden und die nötigen Erfahrungen durchlitten hat, wird er merken, daß er von Anfang an offene Türen eingerannt hat. Er wird, falls er einsichtig genug geworden ist, auch erkennen können, daß alles, was er tat und was er erlebte, so auch die Kämpfe gegen Gott, immer schon Gottes Wille war. Denn auch die Befreiungskämpfe gegen Gott gehören wesensmäßig und darum notwendigerweise zur Entwicklung des Menschen und sind von Gott geplant. Erst hinterher wird der Mensch erkennen können, daß er ohne Gottes Willen gar nichts tun kann, daß er also gegen Gottes Willen nicht nur nicht anrennen, sondern überhaupt nichts unternehmen kann. Denn auch das Anrennen gegen Gottes Wille ist Gottes Wille."

"Die Freiheit des Menschen im Kampf gegen den Willen Gottes: Es ist ein Schauspiel in einer Kampfarena, die jeder Mensch früher oder später betritt. Die Arena ist im Menschen selbst errichtet und der Kampf in ihr gehört zu seiner Entwicklung."

Die spirituelle Entwicklung des Menschen - im Lichte des Evangeliums - vor dem Hintergrund der Reinkarnation.
Hallo Leer!

Aida trifft den Nagel auf den Kopf. Und dabei gibt es nichts mehr zu zerreden. Sie ist ehrlich und klingt für mich überaus authentisch. Ehrlichkeit ist ein Teil von Wahrheit und Wahrheit ist ein Teil von Wahrhaftigkeit. Und diese Wahrhaftigkeit entspringt aus der letzten Realität.
Und Gabriele ergänzt dies auf eine Weise, die tiefer ist, als das man dieses nicht als Teil seines Eigenen Lebens erkennen kann, egal wie man es im Wort Definiert und welchem Namen man dem Kind gibt und ES Kategorisiert.
Ich kann es Logisch Fühlen Das ist Leere die ausgefüllt wird…….
LG Isa
Aus der gleichen Quelle "Vaterunser" - spirituelle Entwicklung des Menschen im Lichte des Evangeliums - vor dem Hintergrund der Reinkarnation kommt noch so einiges:

Hier nur einige Passagen:

Die zwei Kriterien, warum der Menschen beten soll.

"Erstens: Wenn er bittet, so stellt er sich auf den Platz, der ihm zukommt, auf dem er in Wahrheit steht, selbst dann, wenn er meint, anderswo oder höher zu stehen. Er muß wissen, daß er von sich aus nicht erreichen oder nichts haben kann. Alles, was er ist, und alles, waws er hat, wird ihn von oben gegeben.Es wird ihm nur anvertraut und er soll sich das bewußt machen. Er soll um sein Abhängigkeitsverhältnis von Gott wissen und sich dazu auch stellen. Wenn er also Gott bittet, so erkennt er seine Abhängigkeit von Gott und damit erkennt er die Wahrheit an. Wenn er dies nicht tut, wenn er meint, alles allein erreichen und machen zu können, so schadet er Gott keineswegs, aber er schadet sich selber. Denn dann verschließt er sich vor der Wirklichkeit und der Wahrheit."

"Zweitens: Der Mensch muß sich Klarheit über seine Befürfnisse verschaffen. Er muß sich selbst formulieren, was er wirklich braucht. Er muß seine Bitten freilich nicht in eine stilistisch einwandfreie Sprache bringen, ja , sie nicht einmal sprachlich formulieren, sondern sie für sich objektivieren.Er muß also "vor sich" stellen, was er sich wirklich wünscht. Es gibt sehr viele vage Wünsche, auch solche, die der Mensch auf sich zukommen läßt, ohne zu ihnen Stellung zu beziehen. Der Mensch glaubt, sich etwas nicht zu wünschen, was er sich im Herzen dennoch wünscht, und er kann sich etwas, wie er meint, wünschen, was ihm doch gleichgültig ist. Der Grund dafür ist meistens Selbsterkenntnis. Oft ist er aber auch zu feige und ein Heuchler, so daß er es nicht wagt, Wünsche, die er in seinem Herzen hegt, sie als seine eigenen Wünsche, anzuerkennen.
Indem sich nun der Mensch Klarheit über seine Bedürfnisse und Wünsche verschafft, lernt er sich zugleich zu erkennen und Farbe zu bekennen. Er lent, zu dem, was in ihmist, zu stehen, und damit sich so anzunehmen, wie er ist.
"

"Der Mensch wird zu nichts gezwungen, weder von seinen Geistigen Führern noch von Gott, seine Biten aber werden erhört. Und er wird in seinem eigenen Interesse belehrt, wie und worum er bitten soll."

Der Sinn des Betens

"Wenn jemand meint, ohne Hilfe seiner Geistigen Führer auszukommen, und sich deshalb nur an Gott wendet: an die "Höchste Gottperson", an den "Vater", so kennt er die Kosmische Realität nicht. Hinter diesem Gebaren steckt meistens der Versuch einer Selbstaufwertung, in dem Sinne: "Für mich ist nur das Allerhöchste gut genug."

"DAs Höchste aller meister ist Jesus.
Außer den Geistigen Führern hat der Mensch noch Helfer, die auch Abgeschiedene, also Menschen, die im Jenseits weilen, sein können.
Es gibt für jede Art von Tätigkeit, die ein Mensch ausübt, eine Gruppe von Helfern, die ihm bei deren Ausübung beistehen. Der Mensch soll auch seine Helfer um Beistand ersuchen, aber beten soll er zu Gott. Seine Gebete gehen gleichsam durch seine Geistigen Führer hindurch, denn sie sind es, die dem Menschen praktisch helfen und beistehen. "

"Der Mensch kann sich Gott nicht göttlich genug, nicht groß genug, nicht hinreichend nichtmenschlich, über alles erhaben und über alles seiend, nicht vollkommen genug vorstellen. Ja, der Mensch kann sich ihn überhaupt nicht vorstellen. Zu allen Zeiten gab es und gibt es Menschen, die wußten und wissen,d aß Gott absolut unzugänglich ist und alles, was der Mensch glaubt, von Gott erfassen oder gar aussagen zu können, nur die Spiegelung menschlicher Vorstellungen ist, die Gott gewissermaßen in Menschengestalt hüllt, um ihn überhaupt auf eine Weise fassbar zu machen."


So benennt der Mensch Gott mit Hilfe von Ausdrücken, unter denen er sich im Grunde nicht viel oder - falls er aufrichtig genug ist, es sich einzugesehen - konkret nichts mehr vorstellen kann. Solche Ausdrücke, die Attribute - Merkmale oder Eigenschaften - Gottes bezeichnen sollten und von denen einige notgedrungen auch in dieser Arbeit verwendet werden, sind zum Beispiel: Urgrund, das Absolute, Urquell aller Kraft, Ursprung aller Energie, Urschwingung, das absolute Sein und das absolute Wissen, das Eine, das Höchste und wie sie immer heißen. Sie gelten als Attribute für jenes Wesen. (auch"Wesen" ist natürlich unzugänglich), das überhaupt keine Attribute hat, da er alles in sich enthält und in allem, wie die Philosophen sagen würden - "west". "


"Sämtliche Bemühungen, über Gott doch etwas auszusagen, laufen Gefahrn, in leere Spekulationen zu münden oder in blossen Wortspielereien zu versanden."


Vielleicht liegt darin die Ursache für all die Kriege und Auseinandersetzungen - wir erkennen Gott nicht - vielleicht können wir einen Zipfel erspähen - aber es muß etwas unvorstellbar - nach menschlichem Ermessen - Grosses sein. Es braucht unheimlich viel Fantasie, sich da hineinzudenken. Es bleibt nur das Wort "WOW" - und dann folgt Sprachlosigkeit.

So erkennen wir auch:

"Die Schöpfung ist kein einmaliges Ereignis, sie ist vielmehr permanent. Die Welt wird unablässig erschaffen.

Die Urkraft, die die Schöpfung ununterbrochen hervorbringt, kann als "Geist" bezeichnet werden. Der erste Aspekt Gottes entspricht der geistigen Potenz, durch welche Sein und Wissen aktualisiert werden. Diese Potenz durchflutet und erfüllt das Universum mit Energie.
Der Geist ist also das aktive Prinzip.
Indem der Vater als der erste Aspekt Gottes die Urkraft repräsentiert, ist er der Inbegriff der Macht, nämlich der Möglichkeit, alles tun und erschaffen zu können, und er ist der Träger des Willens, nämlich der Fähigkeit, die Urkraft nach Belieben einzusetzen und wirksam werden zu lassen."

Christus ist Gottes zweiter Aspekt:
Er repräsentiert das passive Prinzip, jene Potenz, die die Wirkung des Geistes auffangen und empfangen und ihm zu fruchtbringender Wirksamkeit verhelfen kann.
Das schöpferische Prinzip, der Geist, kann erst wirksam werden, wenn seine Wirkung eingefangen und empfangen wird. Dem aktiven, geistigen Prinzip steht das passive Prinzip zur Seite, auf welches die Aktivität einwirken und in welchem sie befreiend wirken kann.
Dieses zweite Prinzip ist das seelische Prinzip. Ist das erste Prinzip der Urkraft alles Geistigen, so ist das zweite der Urgrund alles Seelischen.
Weiterer Text erklärt Wirkungsprinzip.

Die Ordnende Intelligenz
oder der Heilige Geist ist Gottes dritter Aspekt. "

Weiterer Text erklärt es.

Lasse ich mir diese Zeilen durch den Kopf gehen, dann weiß ich, ich kann es nachvollziehen - aus logischer Sicht - aber so bleibt Gott manchen Menschen sehr fern - sie brauchen eine Gestalt, die ihnen Gott menschlich näher bringt. Sie brauchen etwas für sich Faßbares. Ich kann es verstehen - obwohl ich immer sprachlos werde, wenn ich an Gott denke - an seine Größe und diese Erhabenheit - so unendlich und doch so nah in allem, was um mich ist. Das ist mein Staunen.
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