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Ich greife mal ein Beispiel aus der angegebenen Seite heraus:
| intelligentdesigner hat folgendes geschrieben: |
Martin Neukamm: Eine günstige Anpassung vergrößerte aus Schutzgründen die Vertiefung immer mehr und schloß das Becherauge bis auf eine kleine Lichtöffnung.
Frieder Meis: Eine Vertiefung und ein Verschluss haben eine permanente Verschlechterung der Lichtausbeute zur Folge. Mit jedem Schritt kann das Lebewesen schlechter zwischen hell und dunkel unterscheiden. Die Selektion wird immer dann von Evolutionstheoretikern solange "deaktiviert", bis sich am Ende einer Kette von Veränderungen ein größerer Vorteil ergibt als die Summe der einzelnen Nachteile. Hier wird der Selektion einfach vorausschauende Intelligenz unterstellt! Die erwähnte unbekannte "günstige" Anpassung besteht also aus einer Reihe von nachteiligen Veränderungen, die aber im Endergebnis Vorteile bringen soll. Am Ende der Kette wird die Selektion dann wieder zum Zwecke der Überprüfung des Endergebnisses "rekrutiert". |
Meis hat Neukamm nicht verstanden (oder tut so als ob). Die günstige Anpassung besteht nicht aus einer Reihe von nachteiligen Veränderungen sondern wird mit Schutzgründen belegt. Die Selektion wird also keineswegs deaktiviert sondern läuft den Umweg über eine Doppelfunktion. Das hat nichts mit vorausschauender Intelligenz zu tun. Meis unterstellt hier Neukamm irrtümlich oder absichtlich Fehler, die dieser gar nicht begangen hat. Die Verschlechterung der Lichtausbeute kann so schlimm nicht sein, denn unser Auge bekommt noch genug Licht zum Sehen, obwohl die Netzhaut tief in einer Höhle hinter einer winzigen Öffnung liegt.
Es gibt auch eine Antwort von Neukamm: http://www.martin-neukamm.de/meis.html
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Hi Kereng,
lass das SonnenLicht direkt in Dein Herz - ist besser.
Und Licht hat eine DoppelNatur - Gott sprach es werde Licht! Und es ward Licht - siehe hier das Doppelte Wort - Licht - in der Schöpfungs Mythologie. Genesis 1.3-4.
biogral-micha&Girls
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