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In der Nachkriegszeit kamen drei Männer zu einem Wiener Uhrmacher und kauften
gemeinsam einen Wecker. Der kostete S 30.-; jeder zahlte S 10.-, dann gingen sie
mit der Uhr weg. Plötzlich fiel dem Uhrmacher ein, daß er zuviel verlangt hatte -
er gab seinem Lehrling S 5.- und sagte ihm, er solle den Dreien nachlaufen und
ihnen das Geld zurückgeben. Der lief los, dann aber dachte er bei sich: "Wie soll
ich denn bloß das Geld auf drei Leute aufteilen?" - da kam ihm eine glorreiche Idee:
Als er die Männer gefunden hatte, gab er jedem einen Schilling; zwei behielt er für
sich. So waren alle zufrieden - der Meister wegen seiner Ehrlichkeit, die drei, weil sie
noch Geld zurückbekommen hatten, und der Lehrling mit seinem ungerechten Gewinn
- bis er anfing zu überlegen: "Jetzt hat eigentlich jeder der Drei S 9.- bezahlt, das
sind zusammen 27, zwei habe ich in der Tasche, gibt 29 - wo ist der dreißigste "
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Hochschieb - es gibt zwar hier keine Punkte zu gewinnen, aber ich finde das Problem
interessant. Nachdenkhilfe: der Fehler in der Argumentation fällt leichter auf, wenn man
andere Zahlenwerte einsetzt - wenn z.B. der Wecker eigentlich nur S 10.- gekostet,
und der Uhrmacher den Lehrling mit S 20.- losgeschickt hätte...
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stimmt, der Wecker hat die dreu Leute 27 S. gekostet, weil er 25 S. (der "neue" und eigentliche Preis) gekostet hat, plus die zwei, die der Lehrling noch draufgelegt hat, damit er sie unterschlagen kann.
Das macht dann 27 S.
und ich will jetzt trotzdem nen Punkt dafür!
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Gut gedacht, frAgor, nur hab' ich leider keine Punkte zu vergeben -
aber ich habe ja selbst einen, glaub' ich. Den spendier' ich Dir gern
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