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Hallo,
@kereng
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| Die Evolutionstheorie ist aber die weltweit allgemein von Experten anerkannte Lehre. |
Bestimmt nicht weil sie wissenschaftlich überzeugend ist. Es ist aber wieder ein Thema für sich warum man trotzdem immer noch hartnäckig daran festhält. Der Trend geht auf jedenfall in die andere Richtung.
zur nichtreduzierbaren Komplexität:
Du hast folgeneden Link als Referenz angezeigt:
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| http://www.martin-neukamm.de/zufall.html |
Solche Menschen geben ein wunderbares Beispiel dafür dar, wie man beim Blenden vorgehen sollte!
Kennt ihr die Situationen wo man nicht weis ob man Lachen oder Weinen soll ?
Am Besten selber lesen, ein sehr schöner Beitrag von richtigen Wissenschaftlern:
http://www.intelligentdesigner.de/Wahrscheinlichkeit2.html
Auf dein Beispiel mit der Venusfliegenfalle dürfte dieser Auschnitt antworten:
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M. Neukamm: Das "Becherauge" einer Schnecke braucht weder einen Glaskörper, noch eine Linse oder eine Hornhaut, geschweige denn ein Augenlid oder gar ein kompliziertes Sehzentrum, um zu funktionieren, denn seine Funktion bestand zunächst lediglich darin, dem Weichtier das Richtungssehen zu ermöglichen.
Niemand behauptet, ein hochkomplexes Becherauge hätte völlig fertig auf einen Schlag entstehen müssen, denn das wäre ja "reduzierbare Komplexität". Intelligent-Design-Theoretiker betrachten den nicht mehr weiter simplifizierbaren Fall des primitivsten Auges, dass man noch als Auge bezeichnen könnte, und lediglich eine Minimal-Seh-Funktion liefert. Das ist "nichtreduzierbare Komplexität"! Alle für ein solches Auge notwendigen Bestandteile müssen gleichzeitig vorhanden gewesen sein und mussten korrekt interagieren können (Synorganisationsproblem), damit Selektion nicht zerstörerisch wirkt. Entsteht nur ein Bestandteil, würde dieser als überflüssig erkannt und ausselektiert. Doppelfunktionen sind abgesehen von ihrem spekulativen Charakter keine Erklärung der gleichzeitigen Verschonung jeweils alle Bestandteile aller Organe aller Lebewesen vor der unbarmherzigen Selektion. Auch kann nicht jede hypothetische Verbesserung in kleinen Schritten erfolgt sein, da selbst Strukturen mit vorher anderen Funktionen (eben Doppelfunktionen) ihre Funktionalität schlagartig hätten verändern (oder erweitern) müssen, als sich synorganisierte Strukturen spontan bildeten oder andere Funktionen ihre bisherige Funktion aufgaben oder mehrere Funktionen gleichzeitig auszuführen in der Lage waren, um fortan neue Aufgaben zu erfüllen. Es mussten auf jeden Fall sehr viele Änderungen gleichzeitig stattgefunden haben, damit sich neue Fähigkeiten oder neue komplexe Strukturen bilden konnten, ohne dass die veränderungshemmende (und damit evolutionsfeindliche) Selektion einen Strich durch die Rechnung machen konnte. Auch Doppelfunktionen unterliegen dem Synorganisationsproblem und sind in der Häufigkeit ihres Auftretens natürlich wesentlich seltener als Organbestandteile mit Einfachfunktionen. In der Regel haben Organbestandteile sogar nur im Zusammenspiel mit anderen Bestandteilen und innerhalb eines kompletten Organs eine Funktion. Ohne dieses Zusammenspiel sind sie ohnehin funktionslos.
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Das Auge alleine reicht um die gesamte Theorie auf die Müllhalde der Geschichte zu werfen !
Ein weiterer Leckerbissen der die Ausweglosigkeit hervorhebt:
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* Selektion kann bei der Entstehung des ersten reproduktionsfähigen Lebewesens nicht greifen.
* Entscheidungsfreiheit haben nur intelligente Wesen, Naturgesetze nicht.
* Doppelfunktionen Die Entstehung einer Struktur, die mehrere Funktionen ausführt, ist natürlich noch weit unwahrscheinlicher, als die Entstehung einer Struktur, die nur eine einzige Funktion hat.
* Genkopplung verkompliziert die zufällige Entstehung eines ersten Lebewesens und bringt dort nichts.
Tatsächlich ist keine der angeführten Punkte von irgendeiner Relevanz, wenn es um die Entstehung eines ersten Lebewesens aus "toter" Materie geht. Aber selbst wenn man ein erstes Lebewesen einfach als vorhanden voraussetzt (wie Darwin das vor den Tatsachen kapitulierend tat), können obige Mechanismen die Vielfalt an Lebewesen nicht erklären. Selektion wirkt veränderungshemmend. Evolution hat keine Entscheidungsfreiheit, sondern existiert empirisch zugänglich nur im Rahmen einer auf Dauer gesehen degenerierenden Mikroevolution. Eine Höherentwicklung ist eine unzulässige Extrapolation aus allmählicher Abwärtsentwicklung. Doppelfunktionen müssen, wie der Name schon andeutet, mindestens zwei Funktionen gleichzeitig ausführen können. Die Entstehung solcher Doppelfunktionen ist logischerweise unwahrscheinlicher als die Entstehung von Einfachfunktionen.
Letztendlich bringen alle hier vorgebrachten Erklärungsversuche neue Probleme, statt die bestehenden Probleme der Evolutionstheorie zu beseitigen oder zu verringern: Ohne Selektion wäre eine Evolution ungerichtet (und so eine Evolution braucht man nicht), mit Selektion wird Evolution andererseits stark behindert (um nicht zu sagen: verhindert). Mutationen sowie Kopierfehler werden zwar als grundsätzlich negativ angesehen, aber ohne sie gäbe es überhaupt keine Veränderungen. Doppelfunktionen verringern das Problem der Synorganisation zwar ein wenig, potenzieren jedoch die Unwahrscheinlichkeit ihrer Entstehung. Es ist so wie Junker und Scherer es in ihrem Kritischen Lehrbuch treffend formulieren:
Die Einbeziehung innerer Selektionswirkungen [z.B.: Genkopplung, Anm. von mir] ist zwar sicher eine theoretische Notwendigkeit, aber in dieser Theorie einer evolutiven Entstehung neuer Strukturen werden ebensoviele neue Probleme aufgeworfen wie alte als gelöst angesehen werden. [...] Den Erklärungsversuchen für Makroevolution durch "Präadaption", "additive Typogenese" und "Doppelfunktionen" gelingt nur eine "Verkleinerung" der Problematik, sie können jedoch keine Lösungen anbieten (S. 93). |
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