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Ich habe den Kontext gelesen. Zu den Fragen:
- Ich glaube an Gott.
- Ich weiß das man den Koran mit Verstand lesen SOLLTE aber ich weiß auch, dass es unheimlich viele gibt, die das nicht tun. Und keiner, der die Hadithe so nimmt, wie sie da stehen, - was z.B. Sunniten machen sollten, wenn die Rechtsschulen das sagen - kann das wirklich friedlich verstehen. Da Sunniten die Mehrheit sind, habe ich eben so meine Bedenken.
- Ja, es kommen diverse Morddrohungen, wenn man sich in bestimmten Foren bewegt und z.B. sagt, dass man Christ ist oder - ganz schlimm - vom Islam zu einer anderen Religion konvertiert ist.
( Beliebt ist auch der Spruch "wenn du keinen hijab trägst, ist es kein Wunder wenn du vergewaltigt wirst" )
Meiner Meinung nach sollten die Rechtsschulen ähnlich liberal werden wie der Zentralrat der Muslime in Deutschland.
Mir ist vollkommen bewusst, dass die Zitate aus dem Zusammenhang gerissen sind ABER 1. rechtfertigt ein Krieg keinen solchen Aufruf ( den Gott der das verlangt, KANN man nicht anbeten ) und 2. werde ich keinen als Propheten ansehen, der Kriege führt und Gruben ausheben lässt um sie danach mit niedergemetzelten Männern zu füllen, deren Frauen und Kinder man als Sklaven verkauft. Das ist kein Prophet.
3. distanziere ich mich ebenso von allen kriegerischen Akten aus dem Alten Testament, die ich genauso krank finde.
4. wenn ich zu pazifistisch bin für diese Offenbarungen kann ich gut damit leben. Ich lasse mich eher umbringen als meinen Nächsten umzubringen. Klingt für euch vielleicht heftig aber das ist meine Meinung.
5. Gerade weil ich mit dem Herzen lese, ist DAS nicht mein Vorbild und wird es NIE sein.
6. Ich habe tiefen Respekt vor jedem, der seine Religion friedfertig auslebt. Dennoch ist es nicht möglich den Koran Wort-für-Wort zu verstehen und gleichzeitig einen friedlichen Propheten zu verehren.
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