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Ich finde folgenden Bericht sehr interessant...
Heidelberg (st). Suat Özbek und Thomas Holstein von der Abteilung Molekulare Evolution der Universität Heidelberg haben mit Kollegen aus Basel einen einzigartigen Beweis für die Theorie gleitender Übergänge in der Evolution gefunden.
"Evolution", die Entwicklung des Lebens in kleinen Schritten, wird von Anhängern der "intelligent design-Theorie" abgelehnt. Sie glauben, dass die Entwicklung und Veränderungen von Lebewesen von einer höheren Macht gesteuert werden. Doch mithilfe des Süßwasserpolyps Hydra konnten nun gleitende Übergänge in der Evolution nachgewiesen werden.
Die Evolutionsbiologen haben Hinweise dafür gefunden, dass neue Eiweiße oder Proteine aus Übergangsformen entstehen können, die ursprüngliche und neue Eigenschaften vereinen. Bisher konnte dies nur durch künstlich herbeigeführte Mutationen demonstriert werden, die evolutionäre Vorgänge aber nur simulierten.
Suat Özbek und Thomas Holstein in der Abteilung Molekulare Evolution der Universität Heidelberg ist es jetzt in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern vom Biozentrum in Basel gelungen, an Eiweißen des Süßwasserpolyps Hydra eine weitreichende Strukturänderung von Proteinen infolge von zwei Mutationsschritten nachzuweisen.
Bereits die Änderung einer einzelnen Aminosäure, den Bausteinen der Eiweiße, hat hier zu der Entwicklung einer Übergangsform geführt, die sowohl die ursprüngliche als auch eine gänzlich neue Eiweißgestalt annimmt.
Dieser natürliche Vorgang lässt sich experimentell nachvollziehen und stellt damit einen bisher einzigartigen Beweis der Theorie gleitender evolutionärer Übergänge bei der Entwicklung neuer und komplexer Eigenschaften von Lebewesen dar.
Die Evulotion ist die Konsequenz aus der unvollkommenheit des Genoms (egal ob Tier, Mensch oder Planze). Mutationen sind auftretende Fehler in der DNS (Desoxyribonukleinsäure). Wobei diese Veränderungen zum Vorteil des Lebewesens, aber auch zu deren Nachteil gereichen kann, dies entscheidet darüber ob ein Lebewesen überlebensfähig ist oder nicht.
Da sich der Mensch natürlich als Krönung des Lebens auf der Erde sieht, und sich selbst als vollkommenes Wesen darstellt. Ist es nicht verwunderlich das sich viele Menschen damit schwertun von einer immer primitiver werdenden Lebensform (je weiter man in die Vergangenheit geht) abzustammen.
Doch sind wir wirklich so Perfekt? So Besonders? Ich denke nicht. Eine Katze funktioniert (im biologischen Sinne) genauso wie ich oder wie Du, oder wie ein Elefant. Alles Leben auf der Erde ist miteinander verwand und der Ursprung liegt über Drei Milliarden Jahre zurück. Man könnte aber auch sagen das die Evolution 3000000000 Jahre gebraucht hat um den Menschen hervorzubringen (und das in Minischritten, da ist es nicht verwunderlich wie schwierig es ist die Evolution nachzuvollziehen).
Und eine Falschinterpretation gibt es noch!
Der Mensch stannt nicht vom Affen ab, er ist einer!!! (Und ich meinerseits finde das nicht schlimm, warum auch.)
Freundliche Grüße Meridian
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