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Ist es wirklich wichtig, ob Jesus Mensch oder Gott war ?












Ich weiß nicht, aber weil ich mir heute gerade diese Seite anschaute, bin ich im Zweifel. Was wissen wir wirklich ?

http://www.bibelkritik.ch/bibel/g21b.htm

Zitat:
Stattdessen erklärt er ungefragt seinen himmlischen Vater zum eigentlichen Verursacher dieses Dramas (Joh 19,11): "Du (Pilatus) hättest keine Macht über mich, wenn es dir nicht von oben her gegeben wäre. Darum: der mich dir überantwortet hat, der hat größere Sünde."

Was dieser Satz bedeuten soll, hat schon viele Theologenköpfe zum Rauchen gebracht. War nun Gott der Übeltäter und eigentliche Sünder?

Es sollte uns im höchsten Maße verwunderlich scheinen, dass Jesus zu keiner Zeit auch nur einige wenige glaubhafte Argumente zu seiner Verteidigung vorbrachte. Alle Gegenspieler signalisierten deutlich Gesprächsbereitschaft, aber Jesus scherte sich nicht darum.

Auch das erweckt den Eindruck, als habe hier einfach ein verurteilter Gottessohn sterben müssen, damit eine neue religiöse Galionsfigur entstehen konnte. Vor diesem Hintergrund wird der Prozess zu einer Nebensache, deren Bedeutung allenfalls eine literarische ist.



Ich glaube, es ist wichtig, auch mit Kritik umgehen zu können. Es wird die Menschen, die überzeugt sind, nicht vom Weg abbringen und die , die nicht glauben können oder wollen, wird es nur bestätigen, woran sie nicht glauben.

Durch Kritik beginnt das Besinnen. Man überprüft sich. Wägt ab , wie weit man glauben kann und wie weit Vernunft vorherrscht.

Kritik tut erst mal weh. Aber es beginnt ein Nachdenken und es kann keinem schaden. Vorausgesetzt, es bleibt im Rahmen ein tragbaren Diskussion.

Und im Leben wird es immer und überall Kritiker geben, egal, was man macht, egal, woran man glaubt. Letztendlich bleibt: man wählte eine Richtung, von der man überzeugt ist und beginnt , sich damit eingehender zu beschäftigen.

Es gibt nichts, was nicht kritisiert wird. Es fragt sich dann nur: was bleibt ?
Was will ich ? Woran kann ich glauben ? Was für Ziele habe ich und was stelle ich mir vor, was es meinem Leben gibt ?


http://www.kreudenstein-online.de/B.....itik/Trickkiste_Teil1.htm

Zitat:
Wer den Satz von Heisenberg ein zweites Mal liest, der stellt sich die Frage, ob es überhaupt jemanden gibt, der den Becher der Naturwissenschaft bis zur Neige leeren kann. Angesichts der Fülle des gesammelten Wissens eine unlösbare Aufgabe. Hat sich Heisenberg hier nicht genauso überschätzt wie jene Theologen, die glauben von Gott auserwählt zu sein, und die nun im Namen Gottes ihre eigenen Gedanken verbreiten?

Und welchen Gott meint Heisenberg? Meint er den Christengott, jene Vaterfigur aus dem "Vater unser", die ihren eigenen Sohn umbringen lassen muss, um die Welt von ihren Sünden erlösen zu können? Meint er Gott als Verkörperung der Weltformel, nach der die Wissenschaftler seiner Zeit gesucht haben? Meint er einen ansprechbaren Gott oder ein gesetzmäßiges Prinzip? Um diese Frage zu beantworten, hier noch zwei weitere Zitate von Heisenberg:



http://www.w-reich.de/hdochrist.htm

Zitat:
Francesco Carotta hat in seinem Buch War Jesus Caesar? aus diesen und weiteren Parallelen abgeleitet, daß wir 2000 Jahre eine Kopie Cäsars angebetet haben (11). Doch eine derartige Verortung Christi in der Geschichte ist unhaltbar, weil es zahllose dieser "Originale" gibt. Beispielsweise hätte Dennis R. MacDonald in seinem Buch The Homeric Epics and the Gospel of Mark das gleiche von Homers Odysseus behaupten können, dessen Geschichte in den Grundzügen identisch mit der von Jesus ist. Beide sind Zimmerleute, die zusammen mit einer Gruppe von 12 engen wenn auch ziemlich unzuverlässigen und dummen Gefährten eine "Odyssee" durchleiden, bei der sie gegen Dämonen und die Unbilden der See kämpfen. Jesus trifft auf den blinden Bettler Bartimäus, Odysseus in der Unterwelt auf den blinden Seher Teiresias. Jesu Einzug in Jerusalem entspricht Odysseus' Einzug in die Stadt der Phaiaken. Beim Gastmahl entdeckt der Held den staunenden Phaiaken seinen Namen. Die Salbung Jesu durch eine ungenannte Frau entspricht Odysseus' Ölung durch seine alte Amme Eurykleia, usw.usf. Die Parallelen sind zahllos. Man nehme speziell das Ende: nachdem Odysseus in der Gestalt eines verachteten Bettlers seine Widersacher, die um die Gunst Penelopes buhlten, massakriert und seine untreuen Mägde und Kechte zur Rechenschaft gezogen, also quasi "aus dem Tempel des Herrn geprügelt" hat, kommt es zu einer Art Auferstehung: Athene schenkt ihm sein jugendliches und königliches Aussehen zurück und es folgt eine Zeit allseitiger Versöhnung und Glückseligkeit (33).


http://paxetbonum.de/index.php/category/eselsohr/

J
Zitat:
a, es ist irgendwie sperrig, dieses Buch, das einfach nur ein Thema hat, einen Menschen: Jesus aus Nazareth. Über 800 Seiten geht es um niemand anderen, um nichts anderes. Nahezu jede Facette, die jemals Streitpunkt war, die im Bewußtsein des gemeinen Christen oder Interessierten sein könnten, wird behandelt. Dabei wird nichts ausgelastet - das Aufräumen von Klischees, das Hinterfragen von wiss. Übereinkünften, das Hinterfragen der eigenen philosophischen Einstellung des Lesers, der ja mit einem bestimmten (manchmal unbewußten) Hintergrund an den Bibeltext geht. Recht wohltuend ist der Umgang mit nichtbiblischen Schriften, da auch sie durchaus einiges zum Wissen über diesen Mann beitragen können.



http://www.stereo-denken.de/zander.htm

Zitat:

In einer Menge pseudo-religiöser Bücher werden allerlei kühne Thesen über Jesus und seine Zeit aufgetischt, damit möglichst viele Leser schockiert werden und so der Verlagsgewinn steigt. Weil ich glaube, daß Hans Conrad Zanders Anti-Jesus-Buch nicht zu dieser Sorte gehört, stelle ich es hier vor und versuche eine christliche Antwort. »Warum ich Jesus nicht leiden kann,« nennt der Schweizer Ex-Dominikaner sein Buch (rororo, Reinbek 1994). Mir hat es den Glauben gestärkt, obwohl ich seiner Hauptthese scharf widerspreche - nur im Ganzen aber. In vielem sieht der Blick des leidenschaftlichen Kritikers die Dinge richtig. Wenn das Jesusbild des Durchschnittschristen einer Kinderzeichnung des Eiffelturms gleicht, so Zanders Schmähschrift einem exakten Foto - bloß steht der Turm verkehrt herum im Häusermeer. Welches Bild ist besser?

Jesus wird uns als größenwahnsinniger Zimmermann gezeigt, der ein Jahr lang blau macht. Aufgeregt zieht er im Lande umher und läßt sich von allerlei Damen aushalten, den eigenen Leuten erscheint er als Spinner. Weil seine Attraktivität in Galiläa schon nachläßt und die Kasse leer ist, zieht er nach Jerusalem und heizt die dort grassierende Intifada-Stimmung mutwillig an, warum? Um das schwerste Opfer zu vermeiden, »so unerträglich, daß ihm sogar der Opfergang ans Kreuz leichter fiel. Jesus hätte nicht nach Nazareth heimkehren können, ohne seinen Größenwahn zu opfern« (117).

nein, nicht das Konzil sondern Augustinus hat das konstruiert aber egal. Die Begründungen kannst du jederzeit in confessiones/de trinitate nachlesen.
Meine persönliche Meinung ist das auch nicht. Ich bin sowieso eher auf dem buddhistischen Weg aber es ging mir um die Möglichkeit es aus der Bibel zu lesen. Wenn man mehrere Lesarten für legitim ansieht muss man das zulassen, auch wenn es der eigenen Überzeugung nicht entspricht.
nebenbei gibt es auch genügend unterschiedliche Positionen zur Trinität selbst. Legt man diese nur als Wesenszüge von einem Gott aus ist das schon wieder etwas ganz anderes als wenn man jedes für sich als separate göttliche Substanz sieht. Pauschalisieren kann man da meiner Meinung nach gar nichts. Dafür ist die Kirchengeschichte und die der Systematischen Theologie zu heterogen.
Zitat:
Meiner Meinung nach hat die Kirche als Institution im Laufe der Jahrhunderte ,soviel Schuld auf sich geladen, daß sie in meinen Augen den Anspruch auf "Blindes Vertrauen" verloren hat.


Blind trauen sollten wir sowieso nicht!
Verzeihen sollen wir aber!

Zitat:
Die Auswahl der Skripte, die dann für die Bibel getroffen wurde, mußte diesem "Faktum" natürlich Rechnung tragen.d.h. Alle Schriften in denen Jesus "nur" als Mensch beschrieben wird durften da nicht hinein. Später wurden Sie dann auch verboten.


Wo hast Du das gelesen?
Für mich ist es wichtig, das Gott sich für eine kurze Zeit in Menschengestalt gezeigt und im "Fleisch" gelebt hat.

Für Christen ist es wichtig den Unterschied zwischen Gesetzlichkeit und Gnade zu kennen.
Gesetzlichkeit ist, sich unter die zehn Gebote zu beugen - Gnade ist es, dass Jesus sich für unsere Sünden am Kreuz opferte und durch seine Auferstehung die direkte Verbindung zu Gott wiederherstellte. (Dies war vorher, im AT, nicht möglich).

Christentum ohne Jesus als Gott ist somit hinfällig.

Für mich ist es auch wichtig zu wissen, dass ich keinen Mittler zwischen mir und Gott benötige.

Die historisch-kritische Theologie versucht den christlichen Glauben und die Bibel allein auf der Vernunftbasis zu hinterfragen.

Wer nicht mit offenen Herzen und seinem ganzen Verstand an die Texte der Bibel herangeht wird tausend Gründe finden, die gegen sie sprechen.

Dennoch ist die Bibel immer noch das meistverkaufte Buch der Welt. Sie wird in unzählige Sprachen übersetzt und ist Milliarden Hoffnung, Friede, Trost und Hilfe, Freude und Erbauung.

Liebe Grüße
Forum -> Judentum und Christentum

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