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Hallo ! Dies ist mein erstes Posting und ich möchte einfach mal meine Ansicht und Meinung darlegen.
Nach intensiverer Beschäftigung mit dem "Lebenslauf" der christlichen Kirche bin ich doch reichlich skeptisch, was die Wahrheitstreue und den Umsetzungsanspruch dieser Institution betrifft.
Die Göttlichkeit Jesu ist ja wohl 325 n. Chr. auf dem Konzil von Niccea per
Abstimmung beschlossen worden. Die Auswahl der Skripte, die dann für die Bibel getroffen wurde, mußte diesem "Faktum" natürlich Rechnung tragen.d.h. Alle Schriften in denen Jesus "nur" als Mensch beschrieben wird durften da nicht hinein. Später wurden Sie dann auch verboten.
Für mich persönlich ist eins klar. Wenn Jesus als Gottes Sohn, ausgestattet mit soviel Macht, diesen Leidensweg mit dieser Konsequenz und Entschlossenheit beschritten hat, umso bemerkenswerter wäre dies doch wohl wenn er lediglich "nur" Mensch war.
Was ich damit sagen will: Für mich ist es nicht wirklich wichtig, ob Jesus Mensch oder Gott war. Sondern seine Lehre, seine Idee des Gottverständnisses und sein daraus resultierendes Verhalten und Beispiel sind epochal und stehen haushoch über der Diskussion über seine Person, oder sollten es meiner Meinung nach zumindest.
Die Kirche hat in den ersten 1000 Jahren keine gr0ßen Anstrengungen
unternommen diese "Frohe Botschaft" unters Volk zu bringen. Sie predigten in lateinischer Sprache von der Kanzel. Wer verstand das damals ? Die ersten Übersetzungen in eine volksnahe Sprache mußten
geheim verfasst werden. In Frankreich wurden Mönche, denen es ein Anliegen war den Menschen die Botschaft zugänglich zumachen,von den Vertetern der Kirche kurzer Hand als Ketzer verbrannt. (Das muß man sich mal auf dem Hirn zergehen!). Eigentlich muß man nicht mehr sagen und die Verfolgung "weiser Frauen" durch die Inqusition ,als geschichtliches Faktum, sei nur am Rande erwähnt.
Meiner Meinung nach hat die Kirche als Institution im Laufe der Jahrhunderte ,soviel Schuld auf sich geladen, daß sie in meinen Augen den Anspruch auf "Blindes Vertrauen" verloren hat.
Mein Fazit: Ich brauche keine Institution zwischen mir und Gott. Denn, wenn ich nicht in der Lage bin Gottesnähe als lebendige Tatsache in mir zu fühlen, kann das auch keine Institution in mir bewirken. schon gar nicht eine, mit so einer Geschichte.
Ich freue mich auf eure Statements!
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