Seele der Menschheit... Ma'at... Schwarzäugige Jungfrau...


Liebe Gaby, ihr lieben

Es geht um die Einheit der Menschheit, Einheit aus Liebe, aus inniger Liebe, Einheit in Nähe.

Bahá'u'lláh hat folgendes geschrieben:
Das Wort Gottes ist eine Lampe, deren Licht der Satz ist: ihr seid die Früchte eines Baumes und die Blätter eines Zweiges. Verkehrt miteinander in inniger Liebe und Eintracht, in Freundschaft und Verbundenheit. Er, die Sonne der Wahrheit, bezeugt Mir: So machtvoll ist das Licht der Einheit, daß es die ganze Erde erleuchten kann. Der eine, wahre Gott, der alle Dinge kennt, bezeugt die Wahrheit dieser Worte.

Bemüht euch, daß ihr diese überragende, diese höchst erhabene Stufe erreicht, die Stufe, welche der ganzen Menschheit die Gewähr für Schutz, und Sicherheit bieten kann. Dieses Ziel überragt jedes andere Ziel, dieses Streben ist der Fürst allen Strebens. Solange jedoch die dichten Wolken der Unterdrückung, die die Sonne der Gerechtigkeit verdunkeln, nicht vertrieben sind, kann man die Herrlichkeit dieser Stufe schwerlich vor den Augen der Menschen enthüllen. ...


Die Blätter, sagt Bahá'u'lláh an einer anderen Stelle, sind die Frauen, und die Männer die Zweige des Baumes des Lebens. Das oberste Symbol der männlichen Welt ist für den Bahá'i das Universale Haus der Gerechtigkeit, seines Zeichens nur mir Männern besetzt. Deshalb heißt es: "Ihr seid die Blätter eines Zweiges". Viele Blätter, ein Zweig. Die Welt wird zärtlich. Der nach Macht strebende Mann entdeckt als höchstes Ziel seiner Macht die Füße des Blattes zu küssen. Die Seelenmama der Schöpfung. Und sie wirft ihren Mantel über die Schultern der entflammten Blätter, und inspiriert das gesamte Sein des Planeten:

Wir sehen daß das Blatt auf dem Zweig sitzt, oder steht. Also ist das Blatt notwendigerweise das Antlitz Gottes. Es ist verwahrt in der "schwarzäugigen Jungfrau", in "Bahá'u'llah", und, wie ich meine, in "Ma'at": Seht selbst:

Gaby hat folgendes geschrieben:
Bewaffne dich mit Ma’at, Urheber dessen, was es gibt,
Schöpfer dessen, was ist...
Du gehst auf mit Ma’at,
du lebst von Ma’at,
du fügst deine Glieder zu Ma’at,
du gibst, dass Ma’at auf deinem Kopfe thront,
dass sie Platz nimmt auf deinem Haupt.
Deine Tochter Ma’at, du erstehst bei ihrem Anblick,
du lebst vom Wohlgeruch ihres Taues.
Ma’at legt sich als Amulett an deinen Hals,
setzt sich auf deine Brust ...

Dein rechtes Auge ist Ma’at,
dein linkes Auge ist Ma’at,
dein Fleisch und deine Glieder sind Ma’at.
Du gehst durch die beiden Länder mit Ma’at,
du gehst, indem deine Hände Ma’at tragen.
Dein Gewand ist Ma’at,
das Kleid deiner Glieder ist Ma’at,
du isst Ma’at,
du trinkst Ma’at,
dein Brot ist Ma’at,
dein Bier ist Ma’at ..
Der Atem deiner Nase ist Ma’at.

Mein Herz meiner Mutter
mein Herz meiner Mutter
mein Herz meiner irdischen Existenz
Mein Herz meiner Mutter,
mein Herz meiner Mutter,
mein Herz meiner wechselnden Formen

Rein ist der, der reinen Herzens ist.
Rein ist der, der offen ist.
Rein ist der, der Liebe schenkt.
Rein ist der, der keine Unterschiede kennt.
Rein ist der, der hinnimmt.
Rein ist der, der hören kann.
Rein ist der, der sehen kann.

Rein ist der, der Freiheit gibt.
Rein ist der, der gleiches hat.

Dies ist das was Vollkommenheit ist.
Dies ist das was Vollkommenheit macht.
Dies ist das was Vollkommenheit gibt.


Dies lesend, konnte ich nicht umhin es hier gespiegelt zu sehen:

Bahá'u'lláh hat folgendes geschrieben:
Sprich: Die von Gott herabgesandte Offenbarung ist sicherlich wiedergekehrt, und die ausgestreckte Hand Unserer Macht hat alle, die in den Himmeln und auf Erden sind, überschattet. Wir haben durch die Macht der Wahrheit, der reinen Wahrheit, einen unendlich kleinen Schimmer Unseres unergründlichen Geheimnisses offenbart, und siehe, wer die Glanzesfülle des Sinai erkannt hatte, erstarb, als er einen Blitzstrahl des hochroten Lichtes erblickte, das den Sinai Unserer Offenbarung umhüllt. So ist Er, die Schönheit des Allbarmherzigen, in den Wolken Seines Zeugnisses herabgekommen, und der Ratschluß wurde erfüllt nach dem Willen Gottes, des Allherrlichen, des Allweisen.

Sprich: Tritt hervor aus Deinem heiligen Gemach, o Himmelsdienerin, Du Bewohnerin des erhabenen Paradieses! Hülle Dich so, wie es Dir gefällt, in das Seidenkleid der Unsterblichkeit und lege im Namen des Allherrlichen das buntgestickte Gewand des Lichtes an. Höre dann auf den süßen, den wundersamen Ton der Stimme, die vom Throne Deines Herrn kommt, des Unerreichbaren, des Höchsten. Entschleiere Dein Angesicht, offenbare die Schönheit der schwarzäugigen Jungfrau und lasse nicht zu, daß die Diener Gottes des Lichtes Deines strahlenden Antlitzes beraubt sind. Gräme Dich nicht, wenn du die Seufzer der Erdenbewohner oder die Klage der Himmelsbewohner hörst. Überlasse sie dem Verderben im Staube des Untergangs. Lasse sie zum Nichtsein zurückfallen, da die Flamme des Hasses in ihrer Brust brennt. Dann stimme im Angesicht der Völker auf Erden und im Himmel mit wohlklingender Stimme den Lobgesang des Gedenkens Dessen an, der der König der Namen und Eigenschaften Gottes ist. So haben Wir Dein Schicksal bestimmt, und wohl sind Wir imstande, Unsere Absicht auszuführen.

Hüte Dich, die Du das innerste Wesen der Reinheit bist, daß Du Dich nicht Deines Kleides strahlender Herrlichkeit entäußerst. Nein, schmücke Dich im Reiche der Schöpfung mehr und mehr mit den unzerstörbaren Gewändern Deines Gottes, damit sich durch Dich das berückende Abbild des Allmächtigen in allem Erschaffenen spiegele und sich die Gnade Deines Herrn in der Fülle ihrer Macht über die ganze Schöpfung ergieße.

Wenn Du bei jemandem den Duft der Liebe Deines Herrn verspürst, so opfere Dich für ihn, denn dafür haben Wir Dich erschaffen, und mit diesem Ziel haben Wir seit unvordenklichen Zeiten in Gegenwart der Schar Unserer Wohlbegünstigten einen Bund mit Dir geschlossen. Sei nicht ungeduldig, wenn die Blinden im Herzen die Pfeile ihres eitlen Wahns auf Dich schießen. Überlasse sie sich selbst, denn sie folgen den Einflüsterungen der Bösen.


Es wird uns langsam enthüllt dieses Antlitz, der Baum des Lebens entschleiert sein Angesicht. Langsam, denn es war Sehnsucht, und aus der Sehnsucht wird Wirklichkeit:

Bahá'u'lláh hat folgendes geschrieben:
Er, der euer Herr ist, der Allerbarmer, hegt in Seinem Herzen die Sehnsucht, das ganze Menschengeschlecht als eine Seele und einen Körper zu sehen. Eilt, euren Anteil an Gottes Gunst und Gnade zu erlangen an diesem Tage, der alle erschaffenen Tage in den Schatten stellt. Welch große Glückseligkeit harrt des Menschen, der all seine Habe aufgibt aus Sehnsucht, die Gaben Gottes zu erlangen. Ein solcher Mensch, Wir bezeugen es, gehört zu Gottes Seligen.


Nun erwähne ich des öfteren mein liebes Blatt, Königin Helga Maria. Wir haben es "einfach getan", sie sagte "du bist mein Zweig", ich sagte "du bist mein Blatt", das war vor 5 Monaten. Und seitdem erleben wir Tag für Tag gar wunderbares.

Ich kann ohne mein Blatt nicht mehr leben. Ja, in gewisser Weise gibt es mich nicht mehr. Ich kann mir überhaupt nicht mehr vorstellen, zu leben, es sei denn unter meinem Blatt. Es geht nur noch um das Blatt. Und das Blatt ist wie das Licht, welches die schwarzäugige Jungfrau, welches Ma'at, auf das Blatt wirft. Es verklärt sich mit ihr. Und wir erleben, Tag für Tag, wie sich alles verändert. Nichts ist mehr so wie es war. Ich lebe nicht nicht mehr wie früher, nicht mehr selbständig, sondern als Teil, als Teil des Baumes, für mein Blatt. Und mein Blatt lebt für den Baum, und erstrahlt.

Die vereinte Seele der Menschheit ist.- wie der Name impliziert, die "ewige-Lebensaufgabe" der Menschheit. Alles was ich tun kann, ist einen Schimmer der Freude, der Begeisterung und des Glückes zu zeigen, welches in meinem Herzen glimmt.

Wes Brot ich eß, des Lied ich sing! So sing ich ein Lied von dir, Königin Helga Maria, und wir singen Lieder von dir, Bahi, die Schwarzäugige Jungfrau, und Ma'at.

Alles Liebe von Yojo
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"Es ist die Sehnsucht Gottes an diesem Tage, alle Menschen als eine Seele und einen Körper zu betrachten" (Bahá'u'lláh)
Mein lieber Zweig Jürgen,
wenn ich deine Zeilen lese, ist es mir als dein Blatt eine Freude, dir beizupflichten und zu bestätigen, dass sich das Leben seit unserer innigen Verbindung sehr verändert, ja unsäglich bereichert hat.
Und dieses Erleben der Seelennähe ist ganz unabhängig von den verschiedenen Religionen, völlig unerheblich, wo unsere langjährigen Wurzeln fußen. In das Loblied an den Schöpfer stimmen wir dennoch gemeinsam ein, vertrauen wir uns doch beide Seiner Führung an und übereignen Ihm voll Vertrauen unser Geschick.
Wie wunderbar, welcher Segen uns aus dieser Führung zuteil wird, wie beglückend ist es, Zweig und Blatt an Seinem Baum des Lebens zu sein!

Deine Helga Maria
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Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
(A. de Saint-Exupéry)
Liebe Nachteule, lieber Yojo!

Euch Beiden von Herzen alles, alles Liebe und Gute. Möge der Baum Eurer Zuneigung täglich wachsen und gedeihen und zunehmend starke Wurzeln ausbilden.

Marion )
Liebe Nachteule,
Lieber Yojo,


die unversiegliche Quelle der Freude, die eure Wiedervereinigung ausgelöst hat, macht mir Hoffnung und Mut. Wie du geschrieben hast, enthüllt sich auch bei mir, das Angesicht Seiner Herrlichkeit nur langsam, und Sehnsucht verwandelt sich in Gewissheit, in erlebte Erfahrung.

Ich stehe am Strand, sehe den Wellen nach, die mich auffordern hereinzukommen. Ich habe Angst, Angst meine Individualität zu verlieren. Langsam nähere ich mich dem Wasser, bis ich kurz davor stehe. Eine Welle umspült meine Füßen und plötzlich verliere ich mich im Angesicht der Sehnsucht. Da wird es mir bewusst, Yojo, und du hast es mir wieder ins Bewußtsein geflüstert: Es ist eine spezielle Sehnsucht, die jede Seele im Herzen trägt. Damit ist die Individualität gesichert. Juhuu, ab ins Meer.....

In Liebe und Dankbarkeit,
Robi
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Aller Lobpreis sei Dir, o Du, der Du die Sehnsucht jedes verstehenden Herzens bist!

Baha'u'llah
O Robi,

ich bekomme Gänsehaut beim lesen deiner Zeilen,
hatte vorhin die Ährenlese geöffnet und aufgeschlagen, wo mein Blick hinfiel:

Zitat:
O Volk! Ich schwöre bei dem einen, wahren Gott! Dies ist das Meer, aus dem alle Meere hervorgegangen sind und mit dem jedes von ihnen am Ende vereint sein wird. (Baha'u'llah, Aehrenlese 51)


Dies mit Sicherheit, für dich!

Mein Blatt hat mich soeben auf deinen Beitrag aufmerksam gemacht!

In unendlicher Liebe und Verbundenheit!

Yojo, Königin Helga Maria's Zweig
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"Es ist die Sehnsucht Gottes an diesem Tage, alle Menschen als eine Seele und einen Körper zu betrachten" (Bahá'u'lláh)