Wiedergeburt und Gerechtigkeit


ok. ich erzähle dir das in geschichtlicher form, so kann ich besser erklären.
also sagen wir mal, wir haben einen kerl namens klaus. der hat im jahre 1911 menschen gequält, uns familien gemodet. jetzt wirt er wiedergeboren. die seele hat gemerkt, das im letzten leben viel falsch gelaufen ist. und sie möchte es wieder gut machen. so kann es sein, das klaus, in diesem leben seine früheren opfer beschützt, oder gar heiratet. es kann sein, wenn er irgentwan in einem leben sie wieder trift, das er ihr leben rettet, weil die seele, ihre schulden begleicht. die seele, ist eigentlich ein kind am computer, uns die spielt das spiel, leben. und sie versucht den weg zu finden, mit denm man ein glückliches und erfülltes lerben führen kan. und sie will lernen. um das zu können, muss sie nunmal schulden begleichen. sonst hat sie ein schlechtes gewissen.
Zitat: "Denn da kommen in mir zwangsläufig Fragen hoch wie z.B. was hat ein Mensch verbrochen, der gefoltert wird, der mißhandelt wird, der ermordet wird... ich glaube nicht an diese Art der "Gerechtigkeit".
---

Hallo Luna !

Was ist also, wenn ein Mensch nur einmal lebt und so wie du schreibst 'gefoltert' wird (unschuldig) wie kommt der dann dazu ? Einfach so? weil er grad da war? Zufällig?

Das kann ich nicht glauben.

Ich meine alles hat einen Grund. Ich meine nicht dass alles eine Strafe und 'Rache Gottes' sein soll. Gott ist auch für mich ein Gott der Liebe und kein Gott der Rache. Aber Gott gibt uns die Gelegenheit zur Einsicht. Wir haben immer die freue Wahl - Gut oder Böse.

Ich liebe Gott über alles


_________________
Man weiß nie wozu man fähig ist, bevor man aufsteht und versucht es zu machen.
Liebe shadow,

bei Deinem Beispiel setzt es aber voraus, dass die gequälte Person auch wieder geboren wird, warum sollte sie das, nur um ihrem Peiniger die Gelegenheit zu geben, etwas gut zu machen ? .... da soll die Person mal selbst mit klar kommen, vielleicht, wenn diese Person dann wieder stirbt, hat sie sich selbst bewiesen, dass sie es auch anders kann, aber dem Opfer ist damit wohl kaum gedient.
Es wird nicht's ungeschehen gemacht und wenn man tausend Leben hat.

Womit ich zu Dir liebe Sinje komme,

dann bist Du also der Meinung, wenn einem etwas schlechtes wiederfährt, man das auch verdient hat ? wenn ein Kind mißbraucht wird, dann hat es das verdient ? Tut mir leid, aber damit kann und will ich mich nicht anfreunden. So können nur Menschen sprechen, die in allem eine Entschuldigung suchen, nur um etwas zu rechtfertigen, nämlich ihren Glauben/Religion, denkst Du das man so etwas ändert ?
Für mich hört sich das so an: na, es ist alles gut, so wie es ist, weil es so sein soll. - diesen Satz beziehe ich jetzt auf die Grausamkeiten, die geschehen. Und es zeigt mir auch, dass die Täter, höher eingeschätzt werden, als die Opfer.

Nein, das ist nicht mein Glaube.

Aber ja Gott läßt uns die freie Wahl ....

LG
Luna
Hallo liebe Luna,

nun, scheinbar kann ich meine Meinung nicht so rüberbringen wie ich es gerne würde.

Ich meine nicht, dass so ein Kind (bleiben wir bei dem Beispiel) einen Missbrauch etc 'verdient' hätte, sondern eher irgendwann einmal eine Ursache dafür gesetzt hat.

Ein anderes Beispiel:

Ein Kind wächst heran, schön, prächtig, lieb, klug usw. wird von allen geliebt, plötzlich wird das Kind schwar krank, ein Leidensweg beginnt und endet nach vielen Jahren mit dem Tod. Dieser Tod erscheint doch sinnlos - oder ? wenn man nicht an die Wiedergeburt glaubt.

Wie erklärst Du mir soetwas ?

LG - Sinje
_________________
Man weiß nie wozu man fähig ist, bevor man aufsteht und versucht es zu machen.
libe luna bei dir klingt die wiedergeburt wie ne freiwillige sache. schön wäre es. man trifft immer wesen aus ingenteinem vergangenen leben wieder. die seelen, besprechen sich nicht untereinander wo jeder gerne hin möchte. also treffen sie sich früher oder speter. und sollte es nicht so sein, kann man die schuld auch anders begleichen.
Liebe Luna

Zitat:
wenn ein Kind mißbraucht wird, dann hat es das verdient ?

Definitiv nicht!
Das so etwas passiert liegt an dem Ego des Täters der sich Behaupten will, der sich selbst beweisen will Macht zu haben. Diese Macht sucht er bei Schwächeren, bei Kindern die eben noch Hilflos und Unwissend sind.
In vielen Fällen zerbrechen die kleinen Geschöpfe an der an ihnen ausgeübten Tat und das ist es, was dem Täter genau dieses gewünschte Machtgefühl vermittelt. Bei einer Vergewaltigung oder bei sexuellem Missbrauch geht es nicht um Sex und schon gar nicht um Liebe; denn würde der Täter wirklich lieben - er würde diese Liebe nicht zerstören.
"Ich denke", das der Täter der nach Macht durch Zerstörung strebt erst Liebe erfahren muss bevor er Liebe weitergeben kann und Macht vergisst. Entweder er findet sie durch Einsicht oder durch einen/die Menschen.

lieben Gruss
Gaby
shadow hat folgendes geschrieben:
libe luna bei dir klingt die wiedergeburt wie ne freiwillige sache. schön wäre es. man trifft immer wesen aus ingenteinem vergangenen leben wieder. die seelen, besprechen sich nicht untereinander wo jeder gerne hin möchte. also treffen sie sich früher oder speter. und sollte es nicht so sein, kann man die schuld auch anders begleichen.


ja, liebe shadow,
bei mir klingt es nach "freiwillig", denn ich kann mir nicht vorstellen (und möchte es auch gar nicht), dass Gott so grausam ist und jemanden noch einmal hier her schickt, der es absolut nicht möchte. *nein-nein!*

Liebe Sinje,
ich habe Dich schon verstanden, ich sehe es aber nicht so. Es ist natürlich auch eine Glaubensfrage, ganz bestimmt sogar.
Vielleicht kannst Du etwas aus Deinem Leben berichten, was Dir unter die Haut ging, oder wo Dir jemand etwas angetan hat, wenn Du mir dann sagst, Du hast das weggesteckt, weil Du ja selbst Schuld bist, dass es Dir passiert ist, dann ist das okay...für Dich das Du so gut damit umgehen kannst. Ich denke man kann mit etwas umgehen, wenn man es hinter sich hat, aber das ist ein anderes Thema, es geht sehr in die Psychologie.
Und zu Deiner Frage...wer an Gott glaubt, an ein Leben nach dem Tod, mal abgesehen davon, dass es immer schwer ist einen Menschen zu verlieren, dass man dann trauert - keine Frage-, aber dennoch sollte der Glaube an Gott doch soweit helfen, dass dieser Mensch jetzt bei Gott ist.
Wir müssen eben alle einmal gehen, ob wir Gutes tun oder nicht, spielt da wohl keine große Rolle, auch das Alter spielt keine Rolle.

Richtig liebe Gaby,
so sehe ich das auch !
ich denke, dass der Grundstein in der Kindheit gelegt wird. Es bedarf nicht unbedingt Religiosität um seinen Kindern beizubringen, wie man sich anderen Wesen gegenüber zu verhalten hat..hört sich einfach an, ist aber ziemlich schwer, weil man seine Kinder ja nicht alleine groß zieht, sie werden ja mit allem möglichen konfrontiert....
Auch ist es m.E. wichtig,. dass, hatte man selbst ein schlechtes Erlebnis, man es nicht wiederholen sollte, sondern bemüht sein sollte, den Kreis zu durchbrechen.
Also wenn ich z.B. als Kind geschlagen wurde dass ich das meinen Kindern nicht antu'. Aber leider ist es genau so.
Die meisten Eltern, geben immer das an ihre Kinder weiter, was sie selbst erfahren haben, mit der Begründung: mir hat das auch nicht geschadet.
Oder bei Mißbrauch von Kindern, wurde sehr oft auch der Täter in seiner Kindheit mißbraucht.
Ein jeder sollte da an sich selbst arbeiten, dazu gehört aber das Erkennen, viele sehen, oder wollen es aber nicht so sehen.

LG
Luna
Apropros Gerechtigkeit... (passt aber auch gut in den Thread Sünde/Schuld)
Ist hoffe es ist einigen bekannt, das es Anfangs 8 Todsünden gab?
Erstmals verfasste ein Grieche, namens
Evagrius v. Pontus, in den Jahren 346 - 399/400 diese Sünden in Schriftform. Zu ihnen gehörten:
Völlerei, Wolllust, Habgier, Traurigkeit, Zorn, geistige Faulheit, Ruhmsucht und Stolz.
Erst später wurden sie von der katholischen Kirche geändert und zusammen gefasst, so das man auf 7 kam.
Interessant finde ich hierzu folgende Erklärung der Sinnhaftigkeit dieser Sünden, erwähnt im Kathechismus:
Es stirbt die Liebe im Herzen des Menschen. "Die Wurzel aller Sünden liegt im Herzen des Menschen. Ihre Art und ihre Schwere werden hauptsächlich nach ihrem Objekt bestimmt" Die Todsünde "zerstört in uns die göttliche Tugend der Liebe, ohne die es keine ewige Seligkeit geben kann. Falls sie nicht bereut wird, zieht sie den ewigen Tod nach sich"

Demzufolge klingt für mich heraus, das, jemand der zu Lebzeiten sich gegen die Liebe 'extrem' gewehrt hat, auch nicht die Wiedergeburt erfahren wird, sondern einfach brach in der Erde liegt. Würde heissen: kein Jenseits - kein Paradis.
Das zum Thema Gerechtigkeit im Sündenfall.

edit:
Das passt auch wieder sehr schön zu meiner gern erwähnten Ma'at.
(ich kopiere hier hinein)
Am Tage des jüngsten Gerichts wacht sie über die Waage auf der das Herz gegen die Schuld aufgewogen wird. Und wenn die Waage im Gleichgewicht steht, ist es möglich in das Reich des (damals alt-ägyptischen Götter) Gottes aufzusteigen - sprich: ins Antlitz Gottes sehen und ins Paradis einkehren.

liebe Grüss
Gaby
_________________
Lieben Gruss
Gaby
--
Zitat:
jw MAa.t xai.tw r-HA.t =k
mAa.t r-Hna =k
Ein sehr kompliziertes Thema...da muss man ja aufpassen was man schreibt damit die Meinung so rüberkommt wie man sie meint.

Für Sünden die man begangen hat wird man bestraft, wenn auch nicht gleich in Jahren, Jahrzehnten etc. Ich finde kein Kind hat es "verdient" missbraucht zu werden. Aber es geschieht. Warum? Darauf wissen nur die Täter die Antwort, nicht das Opfer. "Zufällig" ist niemand am falschen Ort zur falschen Zeit. Ich will damit nur sagen das alles eine Ursache hat, alles. Und jede Ursache hat eine Wirkung. Leider bekämpfen wir nur die Wirkung.

Ich vergleiche das gerne mit der "modernen" Medizin. Viele Medikamente bekämpfen nur die Wirkungen, nicht aber die URSACHE. Weil wir sie vielfach nicht kennen...aber scheinbar fällt das niemanden genauer auf, viele Nebenwirkungen sind das Resultat. EXOTERISCHE Behandlungsmethoden sind gang und gebe.

Vielleicht sollten wir uns mit Esoterik, mit unserer Grundeinstellung. Man hat schon viele Wunderheilungen beobachtet. Menschen die plötzlich nach Jahren im Koma erwachen. Spontane Selbstheilungen. Ich glaube jeder Mensch ist dazu in der Lage! -man muss nur lernen an sich zu glauben...und glauben lernen....siehe Placebos.....

lg phödi
also, es gibt auch sellen, die sich über gottes schöpfung lustig machten. und die hat er straf verdonnert!!!!! die wiedergeburt, ist ne total unfreiwillige sache. wenn es freiwillig wäre, glaubst du ich wäre dann noch da???.......
sag phödi, was ist für dich eigentlich esuterik, oder okultik?