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Wie steht der Koran zur Homosexualität?












Vortrag in der interkulturellen Veranstaltungsreihe zum Thema "Homosexualität & Islam" des Zentrums für MigrantInnen, Lesben und Schwule (MILES) im LSVD Berlin-Brandenburg e.V., Willmanndamm 8, 10827 Berlin, gehalten am 13.11.2002.

(Kurzfassung)

Wenn man einen traditionellen Islamgelehrten fragte, wie der Koran und somit auch der Islam zur Homosexualität stehe, würde er mit Sicherheit antworten, der Islam lehne diese als Sünde und Vergehen aufs Schärfste ab, da der Koran in der Geschichte vom Volk Lots eindeutig gegen Homosexualität Stellung nehme. Diese Ansicht kann man so oder ähnlich überall im traditionellen und modernen islamischen Schrifttum finden. Doch was sagt der Koran, der im Glauben der Muslime die Offenbarung Gottes an den Propheten Muhammad ist, wirklich?

Die Geschichte von Lot (arabisch: Lut) und seinem Volk, die der biblischen Sodom-Erzählung entspricht, wird im Koran (Entstehung ca. 610-632 n.Chr.) in mehreren leicht unterschiedlichen Varianten erzählt (die wichtigsten Stellen sind Sure 7: Verse 80-84; 11:77-83; 15:58-77; 26:160-175; 27:54-58; 29:28-35; 54:33-39). In einigen der betreffenden Koranpassagen wirft Lot, der Gottesgesandter und Warner ist, den Männern seines Volkes (also den Leuten von Sodom) unter anderem vor, die eigenen Ehegattinnen zu vernachlässigen und sich Männern begehrlich zu nähern - ein Vergehen, das keiner in der Welt zuvor begangen habe. Die Ausleger meinen nun, bei dieser Sünde handle es sich um Sex zwischen Männern und die Leute von Sodom seien die ersten gewesen, die sich diese Perversion einfallen ließen. Die Korankommentatoren erblicken in der Lot-Geschichte des Korans den Beleg dafür, dass Homosexualität, genauer: Geschlechtsverkehr zwischen Männern, sündhaft sei und den Zorn Gottes auf sich ziehe.

Bei dieser Deutung ergeben sich aus moderner Sicht jedoch mehrere Probleme: Zum einen spricht der Korantext nicht explizit von Sex und schon gar nicht von Homosexualität, Knabenliebe oder gar Analverkehr (diese Begriffe kommen im Koran nicht vor), Sex wird höchstens angedeutet: die arabische Wendung "zu jemandem im Gelüst kommen" kann, muss aber nicht sexuelle Bedeutung haben. Es ist zu beachten, dass die Anspielung auf homosexuelles Begehren und Tun Lot als rhetorische Frage und Vorwurf gegenüber den Männern des Volkes, das zu warnen er bestimmt ist, in den Mund gelegt wird. Zweitens handelt es sich um Männer, die verheiratet sind - die Ehefrauen werden ja ausdrücklich erwähnt. Und drittens tun sie ja anscheinend etwas ganz Neues, "was keiner in der Welt je zuvor getan hat" (Sure 7:80; 29:2. Dies passt ganz und gar nicht zu dem, was wir heute über Homosexualität wissen und was wir unter Lesbisch- oder Schwulsein verstehen. Der gewöhnliche moderne Schwule ist nicht mit einer Frau verheiratet und außerdem weiß er, dass es Homosexualität immer und überall in der Menschheit gegeben hat, und zwar in sehr unterschiedlichen Formen. Man muss also fragen, was ist wirklich das Vergehen der Leute von Sodom? Außerdem muss man folgendes wissen: im Koran werden legendarische und mythische Geschichten (teils mit biblischem Hintergrund wie in diesem Falle) erzählt, in einer Mischung aus Reimdichtung und Prosa vorgetragen (Qur'an = 'Vortrag, Rezitation'), um bestimmte geistige Wahrheiten zu vermitteln - und immer geht es auch um Glauben und Unglauben. Diese Geschichten werden zudem ausdrücklich als "Geschichten" bezeichnet (siehe etwa 12:3) und als solche muss man sie verstehen, nicht als "historische" Berichte, und - im Falle der Lotgeschichte - keinesfalls als geschichtliche oder moraltheologische Abhandlung über Homosexuelle. Die Texte, die den Anspruch erheben, Offenbarung Gottes zu sein, wollen gelesen und bedacht werden. Moderne Menschen werden sie anders lesen und andere Aspekte darin erblicken als die Alten es getan haben. Der Koran, so einige neuere Kommentatoren, spricht jeden Menschen direkt an, fordert ihn zum selbständigen Nachdenken auf und will nicht nur durch die Brille der Auslegung der mittelalterlichen oder modernen Gelehrten wahrgenommen werden. Dass letztere ein Auslegungsmonopol, beanspruchen steht auf einem ganz anderen Blatt, ist jedenfalls nicht koranisch begründbar.

Ein weiterer Aspekt, der unbedingt beachtet werden sollte, ist der, dass einige der Lot-Geschichten des Korans nahelegen, dass das eigentliche Vergehen der Sodomiter die angestrebte Vergewaltigung der Engel war, die als Gesandte (in Gestalt von Männern) zu Lot kamen (besonders Sure 11:78f; 15:68-71; 54:37); hierzu vergleiche man den Bericht im ersten Buch Mose (Genesis, Kapitel 19:4-9). Es geht somit um Übergriffe und Vergewaltigung, um Ungerechtigkeit, Unterdrückung und Verletzung des Gastrechts. Die Lot-Geschichte hat jedoch nichts mit Liebe, Beziehung, Freundschaft zu tun. Aus der Erzählung kann also nicht auf die Verurteilung homosexuell liebender Männer - und offensichtlich erst recht nicht auf Frauen - geschlossen werden.

Es gibt noch eine Stelle im Koran (Sure 4:15-16), die lautet: "Wenn eine von euren Frauen eine Schandbarkeit begeht, so nehmt vier von euch zu Zeugen gegen sie, und so sie es bezeugen, so schließt sie ein in die Häuser, bis der Tod ihnen naht oder Gott ihnen einen Ausweg verschafft. Und diejenigen, die es von euch begehen, straft beide. So sie aber bereuen und sich bessern, so lasst ab von ihnen, denn Gott ist vergebend und barmherzig." Diese Koranstelle wurde von den klassischen Auslegern fast immer auf Unzucht oder Ehebruch bezogen; lediglich eine Minderheit wollte darin eine Strafvorschrift sehen, die im ersten Teil Sex zwischen Frauen und im zweiten Teil Sex zwischen Männern betrifft. Allerdings wird gerade diese Meinung zunehmend von neueren Korankommentatoren vertreten. Die Koranstelle wäre somit nach dieser Deutung einer Minderheit der Ausleger eine gegen gleichgeschlechtlichen Sex gerichtete Strafvorschrift. Der Text ist aber, wie so oft im Koran, alles andere als eindeutig oder gar explizit.

Der Koran ist die wichtigste Quelle des Islams. Er gilt, wie schon gesagt, als direkte Offenbarung Gottes an den Propheten Muhammad. Die zweite wichtige Quelle - weitaus umfangreicher als der Koran - ist die Sunna, der "Brauch" des Propheten, wie er in Form vieler Tausender von Überlieferungsberichten (Hadith) in umfangreichen Werken (meist 9. Jahrhundert n.Chr.) gesammelt wurde. Eine Anzahl solcher nachkoranischer Überlieferungen legt dem Propheten Muhammad Worte in den Mund, denen zufolge er jene verdammt "die das tun, was das Volk Lots getan hat", ja sogar zur Tötung und Steinigung der "Sodomiter" (luti) auffordert. Auffälligerweise fehlen diese Aussprüche jedoch in den beiden bedeutendsten Hadith-Werken, Sahih al-Buchari und Sahih Muslim, und große Gelehrte des Islam haben diese Überlieferungen als unsicher oder gar unecht verworfen. Hier ist besonders der berühmte Ibn Hazm al-Andalusi zu nennen, der in seinem umfangreichen juristischen Werk al-Muhalla (um 1030 n.Chr.) die von der Mehrheit der alten Rechtsgelehrten angeführten Hadith-Begründungen für Todesstrafen bei "Sodomie" (lutiyya, liwat) allesamt widerlegt. (Ibn Hazm ist übrigens der Verfasser des bekanntesten arabischen Liebesbuches, Das Halsband der Taube, in dem auch Liebe zwischen Männern thematisiert wird, die nach dem Verfasser allerdings keusch zu bleiben hat.) Die Tatsache, dass klarsichtige Gelehrte solche extremen Überlieferungssprüche als unecht entlarvten, hat jedoch andere nicht daran gehindert, diese gefälschten Muhammadworte weiter zu propagieren, und so finden sie sich heute in den gebräuchlichen Hadith-Sammlungen sowie in den frommen Werken über Moral, Sitten und Recht. Schließlich bediente sich das in den ersten Jahrhunderten nach Muhammad entstehende islamische Recht dieser Aussprüche, um schwere Strafen für homosexuelle Vergehen festzulegen. Dabei interpretierten sie, ausgehend von der herrschenden Meinung bezüglich der koranischen Lot-Geschichte, die Sünde Sodoms als homosexuellen Analverkehr (lutiyya, liwat - analog zu lateinisch sodomia) und genau dieses Verbrechen sollte schwer bestraft werden: durch Steinigung, Herabstürzen von einem Berg oder gar durch Verbrennen bei lebendigem Leibe; letztere Strafe sollte die Vernichtung Sodoms nachahmen, ist jedoch sicherlich eine Übernahme aus dem christlich-römischen Recht.

Wirft man nun einen Blick in die islamische Geschichte, so stellt man fest, dass eben gerade diese grausamen Strafen im Allgemeinen nicht angewandt wurden. Ganz im Gegenteil: Homosexualität, jedenfalls in der Form der Knabenliebe, war gang und gäbe - sie galt beispielsweise als Standeslaster gerade der Richter - und von "Sodomiterverfolgungen" wie im europäischen Spätmittelalter konnte keine Rede sein.

Schließlich gab und gibt es im Koran ja auch Stellen, die homoerotisch gefärbt sind. Sowohl im heiligen Buch als auch in der Prophetenüberlieferung, dem Hadith, gibt es versteckte erotische Anspielungen auf Jünglinge und Knaben, die ja im Vorderen Orient stets als begehrenswerte Sinnbilder für Schönheit, Liebe und Sexualität stehen - das arabische Wort für 'Jüngling' (ghulam) kommt von einer Wortwurzel mit der Bedeutung "von fleischlicher Begierde übermannt werden." In den koranischen Paradiesesbeschreibungen gibt es nicht nur die "großäugigen Jungfrauen" (volkstümlich Huris genannt), deren Geschlecht im Koran übrigens ambivalent ist (arab. hur in Sure 52:20 und 56:22 kann männlich und weiblich sein), sondern auch Jünglinge, die den Paradiesesbewohnern gehören und ihnen Wein ausschenken: "Burschen, die sie [die Paradiesesbewohner] bedienen, (so vollkommen an Gestalt) als ob sie wohlverwahrte Perlen wären, machen unter ihnen die Runde", heißt es in Sure 52:24 und Sure 56:15-18 beschreibt das üppige Leben der Gläubigen im Jenseits so: "Auf golddurchwirkten Ruhebetten liegen sie behaglich einander (gegenüber), während ewig junge Knaben die Runde unter ihnen machen mit Humpen und Kannen (voll Wein) und einem Becher (voll) von Quellwasser". Dies nimmt bereits die Figur des Schenken (saki) vorweg, der in der späteren islamischen Dichtung (z.B. bei Schamseddin Hafes) der Inbegriff des Geliebten, ja sogar Symbol für Gott ist.

Dass Knaben oder Jünglinge als besonders begehrenswert und verführerisch galten, bezeugen zahlreichen Überlieferungen. Selbst der Prophet Muhammad soll einmal einen Jüngling in einer Versammlung hinter sich plaziert haben mit dem Hinweis, dass der Blick zur Versuchung führen könne. Muhammad selbst, heißt es in einigen Überlieferungen, soll Gott "in schönster Gestalt" erblickt haben, spätere Mystiker sahen Gott in der Gestalt eines schönen jungen Mannes oder eines "Türken mit schiefsitzender Seidenmütze" (Türken aus Zentralasien galten als besonders schön). Homoerotische Vorstellungen, wenn auch stark sublimiert, waren mit dem religiösen Denken besonders der Mystiker engstens verwoben.

Nun, die Zeit, als die Knabenliebe als die höchste Form der irdischen Liebe galt, ist vorbei. Heutzutage scheinen eher puristische Tendenzen das islamische Denken zu beherrschen. Der Orient war in früheren Zeiten sicherlich nicht für Prüderie und Leibfeindlichkeit berühmt, heutzutage erscheint jedoch die westliche Freizügigkeit, die überwiegend als moralische Zügellosigkeit wahrgenommen wird, als Bedrohung für die islamische Welt. Dies hat zur Folge, dass in orthodoxen islamischen Kreisen das Thema Homosexualität wieder diskutiert wird, leider aber überwiegend nur im völlig unkritischen Rückgriff auf die klassischen Gelehrtenmeinungen zur Lot-Geschichte und mit Bezugnahme auf die schweren Strafen des (meist nur in der Theorie existierenden) traditionellen Scharia-Rechts.

Eine wichtige Frage, nämlich die nach Liebe und Partnerschaft, wird in diesen Kreisen nicht gestellt. Dabei heißt es doch im Koran (Sure 30:21), dass Gott für die Menschen Partner/Gatten geschaffen hat, bei denen sie Ruhe, Liebe und Barmherzigkeit finden; darin sei überdies ein Zeichen für Leute, die nachdenken. Der Koranvers ist so formuliert, dass alle Personen männlich oder weiblich sein können. Das arabische Wort für "Partner" (zaudsch) kann also Männer oder Frauen bezeichnen, es muss nicht notwendigerweise "Ehegattinnen" bedeuten, wie die meisten Koranübersetzer schreiben. Jeder Mensch - auch der schwule Muslim und die lesbische Muslima - darf hierin eine grundsätzliche Anerkennung von Liebe und Partnerschaft erkennen. Das heißt also, dass auch für eine mann-männliche oder weib-weibliche Beziehung Platz im Islam sein kann und muss. Im orthodoxen Islam und in fundamentalistischen Kreisen wird es zwar weiterhin keinen Platz für schwule und lesbische Muslime geben, doch es gibt durchaus liberale muslimische Gruppen, in denen die homosexuelle Orientierung von Mitgliedern kein Problem ist, und es gibt auch erste Ansätze zu einer modernen Koraninterpretation (verbunden mit einer mutigen Traditionskritik), die den heutigen Erkenntnissen und Bedürfnissen Rechnung trägt.

Andreas Ismail Mohr
[Anmerkung: Dies ist eine überarbeitete und verbesserte Version der Kurzfassung des am 13.11.2002 gehaltenen Vortrages, die unter den Teilnehmern der interkulturellen Veranstaltungsreihe zum Thema "Homosexualität & Islam" des Zentrums für MigrantInnen, Lesben und Schwule (MILES), Berlin, verteilt wurde.]

Literaturhinweise

Grundsätzliche Werke zum Thema sowie im Text genannte Quellen.

* Baldauf, Ingeborg: Die Knabenliebe in Mittelasien. Bacabozlik. Berlin, 1988.
* Duran, Khalid: Homosexuality and Islam. In: Arlene Swidler (ed.): Homosexuality and World Religions. Valley Forge, Pennsylvania, 1993. S. 181-198.
* Encyclopaedia of Islam. New Edition. Leiden, 1960 ff. Band IV, S. 776-779: Artikel Liwat.
* Encyclopedia of Homosexuality. New York, 1990. Artikel Islam, Rumi, Sadi, Sufism, Turkey u.a.
* Hafis, Muhammad Schams ad-Din: Gedichte aus dem Diwan. Ausgewählt und herausgegeben von Johann Christoph Bürgel. Stuttgart, 1988.
* Hafis: Liebesgedichte. Übertragen von Cyrus Atabay. Frankfurt a.M., 1996.
* Ibn Hazm al-Andalusi: Das Halsband der Taube. Von der Liebe und den Liebenden. Übertragen von Max Weisweiler. Frankfurt a.M., 1988.
* Koran. Einzige wissenschaftliche Übersetzung in deutscher Sprache: Der Koran. Übersetzung von Rudi Paret. 2. verbesserte Auflage. Stuttgart, 1989. - Sehr ausführlich ist: Der Koran. Arabisch-Deutsch. Übersetzung und wissenschaftlicher Kommentar von Adel Theodor Khoury. 12 Bände. Gütersloh, 1990-2001.
* Murray, Stephen O. / Will Roscoe: Islamic Homosexualities. Culture, History and Literature. New York, London, 1997. - Zahlreiche Beiträge, u.a. Muhammad and Male Homosexuality; The Symolism of Male Love in Islamic Mystical Literature; Woman-Woman Love in Islamic Societies.
* Schmitt, Arno / Jehoeda Sofer: Sexuality and Eroticism Among Males in Moslem Societies. New York, 1992. (Auch Nachdruck bei Rosa Winkel, Berlin, 1995).
* Schmitt, Arno / Gianni de Martino: Kleine Schriften zu zwischenmännlicher Sexualität und Erotik in der muslimischen Gesellschaft. Berlin, 1985.
* Wright, J.W. / Everett K. Rowson (Hrsg.): Homoeroticism in Classical Arabic Literature. New York, 1997.

Quelle: http://www.lsvd.de/bund/binats/koran.html

Was sagt Ihr zu diesem Vortrag?
Hallo Pax habs mir durchgelesen und find ihn sehr interressant...

Ich weiss leider noch nicht, was ich sagen soll ..
Hallo Nikko,

ist doch klar; Die orthodoxen Muslime halten sich gemaess diesem Text nicht an den Koran.
So einfach ist das.

LG
hallo und frieden mit euch allen

Hier versucht man den koran und die Sunna so auszu legen als ob für Homosexualotät platz im Islam wäre doch im Koran wird das eindeutig geklärt !
Es wird hier absichtlich versucht meiner Meinung nach durch falsch auslegen der Verse im Koran einen Platz im Islam für diese Krankheit zu finden.

Aber Gott hat den Menschen nicht umsonst aus Mann und Frau erschaffen. Es ist eine große Sünde was diese Menschen begehen. Um es zu verdeutlichen habe ich ein paar Verse aus dem Koran gepostet.

Auch die Annahme das der Koran im übertragenen Sinne verstanden werden müsse also das zB. die Berichte über die Propehten wie Yusuf, Moses, Jesus, Abraham, Noa, Yunus, Salomon, Gottes Frieden auf ihnen allen nicht als wahr betrachtet werden sollen sondern lediglich als Geschichten ist falsch denn Gott berichtet über diese Völker zu denen Propheten kamen und wie sie handelten auf das die Menschen daraus lernen.

Jeder der sich Muslim nennt, glaubt an den Koran als Gottes Wort und nicht als Gute-Nacht Geschichten Sammlung, es wird versucht zu bahaupten das Gott die Homosexualität nicht eindeutig als Sünde erklärt, doch dies ist nur ein versuch des Zentrums für MigrantInnen, Lesben und Schwule (MILES) im LSVD Berlin-Brandenburg e.V., Willmanndamm 8, 10827 Berlin, gehalten am 13.11.2002. von denen diese Vortragsreihe stammt für ihr verhalten und Lebensweise auch ein Platz im Islam zu finden doch der Koran und auch die Sunna lehren uns das dieser Weg ein schändlicher Weg ist.


Das Volk Lots bezichtigte den Gesandten der Lüge , [26:160]
als ihr Bruder Lot zu ihnen sagte: "Wollt ihr nicht gottesfürchtig sein? [26:161]
In Wahrheit, ich bin euch ein vertrauenswürdiger Gesandter. [26:162]
So fürchtet Allah und gehorcht mir. [26:163]
Und ich verlange von euch keinen Lohn dafür; mein Lohn ist allein beim Herrn der Welten. [26:164]
Vergeht ihr euch unter allen Geschöpfen an Männern [26:165]
und lasset eure Frauen (beiseite), die euer Herr für euch geschaffen hat? Nein, ihr seid ein Volk, das die Schranken überschreitet." [26:166]
Sie sagten: "Wenn du (davon) nicht abläßt, o Lot, so wirst du gewiß einer der Verbannten sein." [26:167]
Er sagte: "Ich verabscheue euer Treiben. [26:168]
Mein Herr, rette mich und die Meinen vor dem, was sie tun." [26:169]
So erretteten Wir ihn und die Seinen allesamt , [26:170]
bis auf eine alte Frau, die unter denen war, die zurückblieben. [26:171]
Dann vernichteten Wir die anderen. [26:172]
Und Wir ließen einen Regen auf sie niederregnen; und schlimm war der Regen für die Gewarnten. [26:173]
Hierin liegt wahrlich ein Zeichen, jedoch die meisten von ihnen glauben es nicht. [26:174]

Und da sagte Lot zu seinem Volk: "Ihr begeht eine Schändlichkeit, die keiner von allen Menschen je vor euch begangen hat. [29:28]
Vergeht ihr euch tatsächlich an Männern und macht die Wege unsicher? Und bei euren Versammlungen begeht ihr Abscheuliches!" Jedoch die Antwort seines Volkes waren nur die Worte: "Bringe Allahs Strafe über uns, wenn du die Wahrheit redest." [29:29]
Er sagte: "Hilf mir, mein Herr, gegen das Volk, das frevelt." [29:30]
Und als Unsere Boten Abraham die frohe Botschaft brachten, sprachen sie: "Wir kommen, um die Bewohner dieser Stadt zu vernichten; denn ihre Bewohner sind Missetäter." [29:31]
Er sagte: "Doch Lot ist dort." Sie sprachen: "Wir wissen recht wohl, wer dort ist. Gewiß, wir werden ihn und die Seinen erretten, bis auf seine Frau, die zu denen gehört, die zurückbleiben sollen." [29:32]
Und als Unsere Boten zu Lot kamen, war er ihretwegen besorgt und fühlte sich außerstande, ihnen zu helfen. Sie sprachen: "Fürchte dich nicht und sei nicht traurig, wir wollen dich und die Deinen sicher retten, bis auf deine Frau, die zu denen gehört, die zurückbleiben sollen. [29:33]
Wir werden über die Bewohner dieser Stadt eine Strafe vom Himmel niedergehen lassen, weil sie gefrevelt haben." [29:34]
Und Wir haben davon ein klares Zeichen für die Leute zurückgelassen, die Verstand haben.

Und Lot gaben Wir Weisheit und Wissen. Und Wir retteten ihn aus der Stadt, die Schändlichkeiten beging. Sie waren wahrlich ein ruchloses Volk und Empörer. [21:74]
Und Wir ließen ihn in Unsere Barmherzigkeit eingehen; denn er war einer der Rechtschaffenen [21:75]


Und als Unsere Gesandten zu Lot kamen, geriet er ihretwegen in Bedrängnis, wurde ratlos und entsetzt und sagte: "Das ist ein schwerer Tag." [11:77]
Und sein Volk kam eilends zu ihm gelaufen; und schon zuvor hatten sie Schlechtigkeiten verübt. Er sagte: "O mein Volk, dies hier sind meine Töchter; sie sind reiner für euch (als meine Gäste). So fürchtet Allah und bringt keine Schande hinsichtlich meiner Gäste über mich. Ist denn kein redlicher Mann unter euch?" [11:78]
Sie sagten: "Du weißt recht wohl, daß wir keine Absicht hinsichtlich deiner Töchter hegen, und du weißt wohl, was wir wollen." [11:79]
Er sagte: "Hätte ich doch Macht über euch, oder könnte ich mich an eine starke Stütze lehnen!" [11:80]
11:81 Hud
Sie sprachen: "O Lot, wir sind Gesandte deines Herrn. Sie sollen dich nimmermehr erreichen. So mache dich mit den Deinen in einer Phase der Nacht auf; und niemand von euch wende sich um, außer deiner Frau. Gewiß, was jene dort treffen wird, das wird auch sie treffen. Siehe, am Morgen ist ihr Termin. Ist nicht der Morgen nahe?" [11:81]
Als nun Unser Befehl eintraf, da kehrten Wir in dieser (Stadt) das Oberste zuunterst und ließen auch brennende Steine niedergehen, die wie Regentropfen aufeinander folgten. [11:82]
Und (dies war für sie) bei deinem Herrn aufgezeichnet. Und das gleiche liegt auch den Ungerechten nicht fern. [11:83]

Und (Wir entsandten) Lot, da er zu seinem Volke sagte: "Wollt ihr eine Schandtat begehen, wie sie keiner in der Welt vor euch je begangen hat? [7:80]
7:81 Al-A'raf
Ihr gebt euch in (eurer) Sinnenlust wahrhaftig mit Männern statt mit Frauen ab. Nein, ihr seid ein ausschweifendes Volk." [7:81]
Da war die Antwort seines Volkes keine andere als die: "Treibt sie aus eurer Stadt hinaus; denn sie sind Leute, die sich reinsprechen wollen." [7:82]
Sodann erretteten Wir ihn und die Seinen, mit Ausnahme seiner Frau; denn sie gehörte zu denen, die zurückblieben. [7:83]
Und Wir ließen einen gewaltigen Regen auf sie niedergehen. Nun siehe, wie das Ende der Verbrecher war! [7:84]

Dies sind eindeutige Verse des Korans !

Alsdann schuf Er aus ihm ein Paar, den Mann und die Frau. [75:39]

O ihr Menschen, Wir haben euch aus Mann und Frau erschaffen und euch zu Völkern und Stämmen gemacht, auf daß ihr einander erkennen möget. Wahrlich, vor Allah ist von euch der Angesehenste, welcher der Gottesfürchtigste ist. Wahrlich, Allah ist Allwissend, Allkundig. [49:13]

Auch aus der Geschichte vom Volke Lots erkennt man das dies ein schändliches Verhalten ist und nicht von Gott gewollt.

Soviel dazu aus Islamischer Sicht.

LG
Hallo Keys

Zitat:
Es wird hier absichtlich versucht meiner Meinung nach durch falsch auslegen der Verse im Koran einen Platz im Islam für diese Krankheit zu finden.

Das bedeutet im Umkehrschluss:
Du behauptest, dass
1. Homosexualitaet eine Krankheit ist
2. Homosexualitaet keinen Platz im Islam hat.

Stimmt das so?

LG
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