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Der Sinn des Lebens, ist von der Natur ausgesehen, sich zu vermehren und zu überleben.
Den "wirklichen Sinn" muss jeder selbst finden, wie schon oben gesagt wurde. |
Sich vermehren und überleben stellt für mich noch keinen Sinn dar. Allein die Wortschöpfung Sinn strebt ihrer Bedeutung nach einem höheren Sein zu. Außerdem ist deine Aussage kontrakfaktisch, denn überleben können wir nicht, wir werden alle Sterben und das ist ein Faktum, dem wir uns beugen müssen.
Zu den bisherigen Aussagen, dass jeder seinen Sinn selbst finden muss, möchte ich eine kritische Bemerkung machen: Wenn jeder nur seinen Sinn findet, dann leben wir in einer sinnpluralistischen Gesellschaft, die zwar eine Vielfalt von Sinngebungen enthält, aber ohne eine ethische und im weitesten sinne religiöse Grundlage, zu Beliebigkeit führt. Sinn braucht Ethik (ob das jetzt philosophische Werte oder religiöse Werte sind, ist in dieser Argumentation zweitrangig), denn wir Menschen müssen miteinander auf diesem Planeten leben und dies sollten wir in gegenseitigem Respekt und mit Würde tun.
Wenn jemand im Leben keinen Sinn sieht und sich lieber aus dem Fenster stürzen würde, als darüber nachzudenken, ob das Leben nicht vielleicht doch einen Sinn hat, dann sollten wir ihm doch helfen, einen Sinn zu finden. Ist das nicht auch ein Sinn, anderen Menschen zu helfen, einen Sinn zu finden?
GmG
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