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Christenlehre












Eines der härtesten und harschesten Kritiken der Christen gegen den Propheten Mohammed ist jene, die da sagt, Mohammed sas hätte die Christen nicht verstanden. Er hätte geglaubt dass die Trinitätslehre der Christen so gemeint war als Vielgötterei, das heisst daß angeblich Mohammed sas fälschlicher Weise annahm, die Trinität wäre so gemeint, Gott Jesus und Maria.
Niemals hätten aber die Christen so gedacht, so daraus die Christen schlussfolgern Mohammed habe die Christenlehre nicht verstanden und daher daraus (aus Christensicht) die Kritik auf falschem Verständnis der Trinitätslehre begründet.

Hier die betreffende Sure auf die sich die Kritiker dann beziehen: Sure 5: 116:

Und als Gott sprach: »O Jesus, Sohn Marias, warst du es, der zu den Menschen sagte: >Nehmt euch neben Gott mich und meine Mutter zu Göttern?<« Er sagte: »Preis sei Dir! Es steht mir nicht zu, etwas zu sagen, wozu ich kein Recht habe. Hätte ich es gesagt, dann wüßtest Du es. Du weißt, was in meinem Inneren ist, ich aber weiß nicht, was in deinem Inneren ist. Du bist der, der die unsichtbaren Dinge alle weiß.

Nun kommen die Christen daher und sagen, wir haben doch mit unserer Trinitätslehre nicht gemeint, Maria, Jesus und Gott.
das hat so gleichzeitig kein Christ gesagt.
Mohammed sas hat uns nicht verstanden. Wären die Worte von Gott, er hätte uns verstanden. Das beweise angeblich nach Auffassung der Christen, dass es irdisches Wort sei.

Und ist dem so?

Keinesfalls.

Im Text heisst es Maria und Jesus neben Allah als 2 Götter im Sinne von konkurrierend.
Tatsächlich wie sah es vor dem Konzil von Nizäa aus, einige verehrten Maria als Mutter Gottes und beteten sie an, einige sahen Jesus als Gott und einige sahen Gott als davon losgelöst, als den einen Gott.
Das meint auch der Koran.
Die Sure ist so zu verstehen, in Anrede direkt an Jesus a.s., der befragt wird, sinngemäss ist das Ergebnis Deiner Arbeit... dass die Christen neben Gott auch noch Maria und Jesus als 2 weitere Götter neben Gott anbeten.
Niemals ist damit die Gleichzeitigkeit gemeint als vermeintliches Missverständnis der Trinitätslehre, wie Christen behaupten.
Denn dann würde der Koran wenn dem so wäre, die Christen als Anbeter von meheren Göttern gleichzeitig ansehen, als Polytheisten, tut der Koran das?

Natürlich nicht, Beweis:

5: 82

Du wirst sicher finden, daß unter den Menschen diejenigen, die den Gläubigen am stärksten Feindschaft zeigen, die Juden und die Polytheisten sind. Und du wirst sicher finden, daß unter ihnen diejenigen, die den Gläubigen in Liebe am nächsten stehen, die sind, welche sagen: »Wir sind Christen.« Dies deshalb, weil es unter ihnen Priester und Mönche gibt und weil sie nicht hochmütig sind.

Hier in dieser Sure werden die Christen eindeutig von den Polytheisten differenziert, die Polytheisten werden gesondert erwähnt. Würde aber der Koran wie behauptet die angeblich falsch verstandene Gleichzeitigkeit in der Anbetung von 3 Göttern (Maria, Jesus und Gott) sehen oder eben wie Christen behaupten in der angeblich von Mohammed sas aus der Christenlehre falsch verstandenen Triniät sehen, so wären die Christen folgerichtig vom Koran als Polytheisten abgestempelt.

Sure 5: 82 beweist, dass dieses Argument der Christen völlig ins Leere geht., da s.o. eindeutig zwischen Christen und Polytheisten ( Anbeter von meheren Göttern) differenziert wird.

Und in der selben Sure wird dann dennoch separat nochmals seitens des Korans kritisch auf die irrige Lehre der Dreifaltigkeit eingegangen

5: 73

Ungläubig sind diejenigen, die sagen: »Gott ist der Dritte von dreien«, wo es doch keinen Gott gibt außer einem einzigen Gott. Wenn sie mit dem, was sie sagen, nicht aufhören, so wird diejenigen von ihnen, die ungläubig sind, eine schmerzhafte Pein treffen.

Somit ist hier der Kritik Mohammed sas habe die falsche Dreifaltigkeits-Lehre als Polytheismus begriffen nun wirklich jede Grundlage entzogen. Fakt ist Gott der Allmächtige kritisiert im Koran, den Marienkult, den Gotteststatus für Jesus und die Dreifaltigkeitslehre. Er macht deutlich, Gott ist nicht Bestandteil einer von Drei= Vater, Sohn, Heiliger Geist. (Mit Vater ist Gott gemeint und somit richtiger Weise ist Vater ein Bestandteil von insgesamt 3 oder wie der Koran es sagt der Dritte von 3, ganz gleich in welcher Reihenfolge, wird hier die Auffassung als Teilhaberschaft von 2 weiteren Instanzen die sich zu einem einen ergänzen, verworfen.

An dieser Stelle kurz gefasst gleich noch eine Kritik zu erschlagen:

Chrsiten sagen, der Koran würde sich wiedersprechen, einerseits, die Christen als gut darstellen s.o. und andererseits darauf aufmerksam machen sie nicht als Freunde zu nehmen.

Nun denjenigen sei gesagt, hier stellen Sie die Relativitätstheorie von Einstein in Frage.
Nichts anderes haben wir hier in der Betrachtung.
In der Sure, wo die Christen in der Beschreibung gut wegkommen, nun man lese sorgfältig, relativ gesehen zu Juden und Polytheisten sind Christen gut weil es unter ihnen Priester und Mönche gibt die ein gutes Herz haben.
Aber in der absoluten Betrachtung ohne Vergleichsmaßstab sollten sich Muslime die Christen eben nicht zu Freunden nehmen.

das ist nunmal leider wahr. So hart es sich liest.

Dieses weil sie den Koran verunglimpfen und sich wie der Koran es sagt an ihren Priestern, Mönchen dann in der Herzlichkeit ein Beispiel nehmen sollten.
Tatsächlich hat die päpstliche Enzykla 1974 sich bei den Muslimen entschuldigt, papst Johannes Paul II hat in Casablanca im Stadion vor Muslimen wundervoll für den islam gepredigt und vom Propheten in höchsten Tönen gesprochen und Papst benedikt zeigte Grösse als er gen Osten betete.
das sagt auch der Koran, dieses macht die Christen relativ gesehen, im Vergleich zu Juden und Polytheisten zu denjenigen die den islam am nächsten stehen.
Aber im Gesamten sehen wir nur einz, hetze , Hetze , Hetze, der Prophet wird in Karikaturen verunglimpft, fiese Witze über Mekka, den Islam, Degradierung des Propheten als Höllenhund, Verbotsversuch des Kopftuchs, Diskkriminierung alle Muslime seien islamisten, Terrorsiten, Wahnsinnige, Fanatiker... das sollen unsere Freunde sein-- lieber nicht.
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