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O ihr Unterdrücker auf Erden!
Hütet euch wohl vor Tyrannei, denn Ich habe gelobt, keines Menschen Unrecht zu vergeben. Dies ist Mein Bund, den Ich auf der verwahrten Tafel unwiderruflich beschlossen und mit Meinem Siegel der Heiligkeit besiegelt habe. (pers. 64)
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O ihr Empörer!
Meine Geduld hat euch dreist gemacht; Meine Langmut ließ euch gleichgültig werden; so jagt ihr nun dahin auf dem feurigen Roß der Leidenschaft, auf gefährlichen Wegen, die ins Verderben führen. Wähnt ihr Mich gleichgültig oder achtlos? (pers. 65)
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O ihr Auswanderer!
Die Sprache bestimmte Ich zu Meinem Gedenken, besudelt sie nicht mit übler Nachrede. Übermannt euch das Feuer des Selbstes, so gedenkt eurer eigenen Fehler und nicht der Fehler Meiner Geschöpfe; denn ein jeder kennt sich selbst besser als die anderen. (pers. 66)
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O ihr Kinder des Wahns!
Wisset wahrlich: Mit dem Anbruch dieses leuchtenden Morgens am Horizonte ewiger Heiligkeit werden die teuflischen Heimlichkeiten und Taten, begangen im Dunkel der Nacht, vor den Völkern dieser Welt aufgedeckt und offenbar. (pers. 67)
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O Halm, der aus dem Staube sprießt!
Wie kommt es, daß du mit schmutzigen Händen dein Gewand nicht berührst? Und warum suchest du mit einem Herzen voll Lust und Gier Gemeinschaft mit Mir und Eintritt in Mein heiliges Reich? Fern bist du dem, was du wünschet! (pers. 68)
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