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O Kinder des Staubes!
Erzählt den Reichen von der Armen Seufzer um Mitternacht, daß nicht Achtlosigkeit sie auf den Pfad des Verderbens leite und sie sich nicht den Baum wahren Reichtums verscherzen. Freigebigkeit und Großmut sind Meine Zeichen. Wohl dem, der den Schmuck Meiner Tugenden anlegt! (pers. 49)
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O du Inbegriff der Leidenschaft!
Leg ab alle Habsucht und strebe nach Genügsamkeit, denn der Gierige bleibt immer fern, der Genügsame aber wird immer geliebt und gelobt. (pers. 50)
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O Sohn Meiner Magd!
Sei nicht bekümmert in Armut noch selbstsicher im Reichtum, denn auf Armut folgt Reichtum und auf Reichtum Armut. Aber Armut in allem außer Gott ist eine wundersame Gabe. Achte sie nicht gering, denn am Ende wird sie dich reich machen in Gott. Du wirst die Bedeutung des Verses erkennen: „Wahrlich, ihr seid die Armen“*, und die heiligen Worte: „Gott ist der Allbesitzende“* werden dem Liebenden wie der wahre Morgen herrlich strahlend am Horizont seines Herzens aufleuchten. Dann wirst du sicher auf des Reichtums Throne weilen. (pers. 51)
* Qur'án 35:15
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O Kinder der Achtlosigkeit und Leidenschaft!
Meinen Feind habt ihr in Mein Haus eingelassen und Meinen Freund habt ihr daraus verstoßen, denn ihr wahrt in euren Herzen statt Meiner die Liebe zu einem anderen als Mir. Hört auf die Rede des Freundes und wendet euch Seinem Paradiese zu. Weltlich gesonnene Freunde suchen ihren Vorteil und lieben einander zum Schein, aber der wahre Freund liebte und liebt euch um eurer selbst willen. Fürwahr, zu eurer Führung hat Er unzählige Leiden getragen. Seid nicht treulos zu einem solchen Freund, nein, eilt Ihm entgegen. Also erhebt sich das Wort der Wahrheit und der Treue wie die Morgensonne am Horizont der Feder des Herrn aller Namen. Öffnet eure Ohren, das Wort Gottes zu vernehmen, des Helfers in Gefahr, des Sebstbestehenden. (pers. 52)
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O ihr, die ihr euch vergänglichen Reichtums brüstet!
Wisset fürwahr, daß Reichtum eine mächtige Schranke ist zwischen dem Sucher und seinem Verlangen, dem Liebenden und seinem Geliebten. Nur wenige Reiche werden zum Hofe Seiner Gegenwart gelangen, nur wenige werden die Stadt der Genügsamkeit und des Verzichts betreten. Gut steht es deshalb um den Reichen, den der Reichtum nicht vom ewigen Königreich fernhält noch der unvergänglichen Herrschaft beraubt! Beim Größten Namen! Der Glanz eines solchen Reichen soll die Himmelsbewohner so erleuchten, wie die Sonne dem Erdenvolk Licht spendet. (pers. 53)
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