|
|
|
O ihr Bewohner Meines Paradieses!
In den heiligen Paradiesgarten habe Ich mit gütigen Händen den jungen Baum eurer Liebe und Freundschaft gepflanzt; mit den erquickenden Schauern Meiner zärtlichen Gnade habe Ich ihn begossen. Nun, da er Früchte bringen soll, sehet zu, daß er behütet bleibe und nicht flammende Begierde und Leidenschaft ihn verzehre. (pers. 34)
|
|
|
|
O Meine Freunde!
Löschet die Lampe des Irrtums und entzündet in eurem Herzen die ewig brennende Fackel göttlicher Führung. Denn bald werden die Prüfer der Menschheit in der heiligen Gegenwart des Angebeteten nichts annehmen als reinste Tugend und makellose, heilige Taten. (pers. 35)
|
|
|
|
O Sohn des Staubes!
Die Weisen sind, die nicht reden, ehe sie Gehör finden, gleich wie der Mundschenk seinen Kelch nicht reicht, ehe er einen Dürstenden trifft, und der Liebende nicht aus tiefster Seele ruft, ehe er des Geliebten Schönheit schaut. So säe die Saat der Weisheit und Erkenntnis in des Herzens reine Erde und halte sie verborgen, bis die Hyazinthen göttlicher Weisheit aus dem Herzen aufsprießen und nicht aus Schlamm und Lehm. (pers. 36)
|
|
|
|
In der ersten Zeile der Tafel ist folgendes aufgezeichnet und niedergeschrieben,
im Heiligtum der Stiftshütte Gottes ist es verwahrt:
O Mein Diener!
Gib immerwährende Herrschaft nicht für Vergängliches preis und verwirf nicht, irdischer Begierden willen, himmlische Souveränität. Hier ist der Strom ewigen Lebens, der aus dem Urquell der Feder des Allbarmherzigen fließt. Wohl denen, die da trinken! (pers. 37)
|
|
|
|
O Sohn des Geistes!
Zerbrich den Käfig und dem Phönix der Liebe gleich schwinge dich auf in den Himmel der Heiligkeit. Entsage dem Selbst und ruhe, erfüllt vom Geist der Gnade, im Reiche himmlischer Reinheit. (pers. 38)
|
|
|