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Die Embryologie
In den 70er und 80er Jahren fand in Saudiarabien eine Reihe von Kongressen statt, die sich mit der Wissenschaft im Koran beschäftigten.
Einer der beteiligen Professoren ist Prof. Emeritus Keith L. Moore, der sich mit der Embryologie im Koran befasste. (Damals Professor für Anatomie und Embryologie an der Universität Toronto, Kanada, Dekan der Fakultät für Anatomie, Leiter des Bundesrates für biologische Wissenschaften, Mitglied der königlichen Ärztekammer Kanadas sowie der Internationalen Akademie für Zellenlehre. Er verfasste u.a. mehrere Lehrbücher für Medizin, die in sechs Sprachen übersetzt wurden.) Er beschäftigte sich u.a. mit Koranversen, welche die Phasen der Embryonalentwicklung betreffen. Im Koran wird die Entwicklung des Embryos in Phasen beschrieben. Dass die menschliche Entwicklung tatsächlich in Phasen abläuft, wurde von der modernen Wissenschaft bestätigt. Es heißt im Koran:
Dann haben Wir ihn (den Menschen) als Samentropfen gemacht, in einem sicheren Ruheplatz, dann haben Wir den Samentropfen als anhaftendes Blutgebilde (alaqah) geschaffen, und Wir haben das anhaftende Blutgebilde als Fleischgebilde (mudgha) geschaffen, und Wir haben das Fleischgebilde als Knochen geschaffen, und Wir haben die Knochen mit Fleisch bekleidet, dann haben Wir ihn als eine andere Schöpfung ins Leben gerufen (...) (23: 13,14)
Das arabische Wort alaqa, das mit "anhaftendes Blutgebilde" übersetzt wurde, hat drei Bedeutungen: 1. Blutegel 2. etwas, dass sich anhängt 3. Blutklumpen. Die drei Bedeutungen zusammen ergeben eine komplette Beschreibung des Embryos in dieser frühen Phase: Er ähnelt in der Form einem Blutegel (s. Abb. 1), er ist in der Gebärmutter angehängt (s. Abb. 2) und da das Blut im Embryo intern in Gefäße eingeschlossen ist, bevor der metabolische Zyklus zwischen Embryo und Plazenta beendet ist, hat er das Aussehen eines Blutklumpen.
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