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Ein verschrecktes, beunruhigtes junges Mädchen trat vor den verehrten Propheten:
"0 Du Prophet Gottes! Durch meinen Vater....... "Was stellte Dein Vater mit Dir an?", "Mein Vater hat einen Neffen, welchem er mich, ohne daß er mich zuvor gefragt hätte, verlobte."
"Nun, nachdem er so handelte, widersetze Du Dich diesem nicht! Willige ein und sei die Frau Deines Vetters!"
"0 Du Prophet Gottes, ich habe jedoch meinen Vetter nicht gern! Wie kann ich die Frau eines jemanden werden, den ich nicht liebe!" " Nun, wenn Du ihn nicht liebst, so ist dagegen nichts auszurichten. Die Entscheidung liegt bei Dir! Gehe hin und wähle jemanden - nach Deinem Wunsche - zu Deinem Gatten."
"Zufälligerweise weiß ich jemanden, der mir lieb ist. Niemanden, außer ihn, liebe ich. Ich kann nicht die Frau eines anderen werden! Um mich von Dir, o Prophet, beraten zu lassen und diese Worte von Dir zu hören, kam ich zu Dir! Und allen Frauen verkünde ich, daß von nun an die Väter nicht mehr berechtigt sind, eine Entscheidung, lediglich nach ihrem eigenen Gutdünken und Willen, zu treffen und ihre Töchter einem jeden, der ihnen (den Vätern) beliebt, zu vermählen!"1
Eine derartige Entscheidungsfreiheit, eine derartige Unabhängigkeit der Wahl, wurde der Frau durch den Islam geschenkt, etwas, das zu jener Zeit absolut unüblich war, wie noch hören werden.
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