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Gebet im Islam












@ISA

Zitat:
Das ist die Praxis meines Glauben, das Leben!


Das ist die Priorität bei allen Internet Besuchern. Es kommt auf die Lebensweise eines jeden Einzelnen an, wie er Zeit und Muße findet, auf Mails zu antworten. Oder Meldungen weiterzuleiten oder Informationen zu vermitteln.

Zitat:
Fehlbarkeit, Menschenschwäche und häufiges Scheitern sind wohl aber unverzichtbare Bestandteile ausnahmslos jedes Menschen. So waren auch die Propheten nicht davon verschont. Aber das erkennen unserer Fehler und das verändern dieser, lässt uns lernen und reifen. So ist es ein Geschenk seine eigenen Schwächen erkennen zu können um sie zu verändern.


Dazu bekommen wir alle immer wieder Gelegenheit.

Zitat:
Manchmal ist man aber auch sehr jung und hat es begriffen/erkannt, worum es wirklich geht! Da sollte man vorsichtig Sein um nicht über sein eigenes Ego der scheinbar so großen Lebenserfahrung zu stolpern.


Scheinbar ist gut. Echt Jeder Mensch macht Erfahrungen. Jeder auf seine Weise. Und gerade die, die er braucht. Hast Du das Gefühl, ich hätte mein Ego aufgebläht ?


Zitat:
Gott ist nichts getrenntes und nichts ausgelagertes von mir. Denn der Liebende ist mir nähr als mein Pulsschlag! Und „Hoc est corpus meum“(dies ist mein Leib) In dem ich mit Gott streite, erkenne ich mich selbst und somit auch unsere Umwelt und meinen Nächsten. Er ist der Gerechte und somit ist mein Schrei nach Gerechtigkeit in meinem Leben SEIN tun!


Hmmh, daß Du es schreien mußt, ist mir unklar. Was ist Dir an Gottes Fügungen unklar ? Wie siehst Du Gott ? In einer Form oder formlos ? Welches Gefühl wallt in Dir, wenn Du mit ihm in Verbindung trittst und was ist Dir nicht klar an seinen Fügungen ?


Zitat:
Das mag wohl SEIN! Aber wir bleiben SEINE Geschöpfe SEINES Ebenbildes. Und so hat ER der EINE, immer einen Engen Bezug zu seinen Menschen und bildet mit ihnen eine werdende soziale Komponente seines Schöpfungsaktes in der/SEINER Welt.(Vgl. alle Heiligen Schriften der Abrahamsreligionen).


Mit der Ebenbildlichkeit gibst Du ihm eine Form. Gibt der Koran Gott eine Form ?
Warum dann das Bilderverbot ?

Zitat:
Dein Gott Gabriele,den Du beschreibst ist ein vom Menschen losgelöster Gott, ein arrogantes Ego der Erhabenheit.


Upps was schriebst Du von Stigmatisierung und Schubladenfach ? Weil für mich Gott in allem ist, meinst du: ein arrogantes Ego der Erhabenheit.
Erhaben, das ist er, aber ein arrogantes Ego - hmmh, Spiegelbildlichkeit - nun ja, so sehe ich Gott nicht, Du interpretierst das hinein. So ist dann also Deine Sichtweise. Nun, ja.

Zitat:
Der HOCHGELOBTE bildet immer eine "Einheit"/Beziehung mit dem Menschen. In guten und in schlechten Zeiten, in Stärken und in Schwächen und ER wendet sich nie mit Arroganz ab und spricht ich brauche euch Menschen nicht, weil ich eure Liebe nicht brauche aus Erhabenheit über euch.


Der Schöpfer hat mit allen seinen Erschaffungen Mitgefühl und Liebe. Du mißverstehst meine Worte gründlich. Gott liebt die Menschen, aber er bevorzugt sie nicht. Er weiß, wer er ist. Er ist nicht klein, er ist in allem.

Der Mensch betet für sich, damit er sich der Verbundenheit Gottes bewußt ist. Damit er seine Grenzen erkennt, damit er sich dem Guten zuwendet.

Auszüge:
"Die Zwiesprache mit Gott gehört nicht auf den Jahrmarkt, nicht vor die Öffentlichkeit, denn die Frömmigkeit soll nicht zur Schau getragen werden. Das Beten ist eine Angelegenheit, die im "Kämmerlein" : im Kämmerlein des Herzens, und zwar hinter verschlossenen Türen, zu erledigen ist. Niemand, auch Verstand und Wille nicht, haben zuzuschauen, wenn sich das Herz seinem Gott öffnet. (Mt 6 , 5-6)"
"Beim Beten soll der Mensch auch nicht geschwätzig sein. Er muß keine Sorgen haben, dass seine Bedürfnisse übersehen werden. Jesus versichert ausdrücklich:" Euer Vater weiß, was ihr bedürft, ehe ihr ihn bittet." (MT6,7-8 u32) "
" Der Mensch soll nicht, um Gott auf seine Bedürfnisse aufmerksam zu machen, bitten, sondern seinetwegen. Der Mensch selbst braucht das Gebet und er ist es, der es nötig hat, sein Gebet auszusprechen. Er muß sich Klarheit schaffen darüber, daß er Hilfe und Beistand braucht, und er muß sich seiner eigenen Bedürfnisse deutlich bewußt werden.
Erstens: Wenn er bittet, so stellt er euch auf den Platz, der ihm zukommt, auf dem er in Wahrheit steht, selbst dann, wenn er meint, anderswo oder höher zu stehen. Er muß wissen, daß er von sich aus nichts erreichen oder nichts haben kann. Alles, was er ist, und alles, was er hat, wird ihm von oben gegeben. Es wird ihm nur anvertraut, und er soll sich das bewußt machen. Er soll um sein Abhängigkeitsverhältnis von Gott wissen und sich dazu auch stellen. Wenn er also Gott bittet, so erkennt er seine Abhängigkeit von Gott und damit erkennt er die Wahrheit an. Wenn er dies nicht tut, wenn er meint, alles allein erreichen und machen zu können, so schadet er Gott keineswegs, aber er schadet sich selbst. Denn dann verschließt er sich vor der Wirklichkeit und der Wahrheit.

Zweitens: Der Mensch muß sich Klarheit über seine Bedürfnisse verschaffen. Er muß für sich selbst formulieren, was er wirklich braucht. Er muß seine Bitten freilich nicht in eine stilistisch einwandfreie Sprache bringen, ja sie nicht einmal sprachlich formulieren, sondern sie für sich objektivieren. Er muß also "vor sich stellen", was er wirklich wünscht. Es gibt sehr viele vage Wünsche, auch solche, die der Mensch auf sich zukommen läßt, ohne zu ihnen Stellung zu beziehen. Der Mensch glaubt, sich etwas nicht zu wünschen, was er sich im Herzen dennoch wünscht, und er kann sich etwas wie er meint, wünschen, was ihm doch gleichgültig ist. Der Grund dafür ist meistens Selbstunkenntnis. Oft ist er aber auch zu feige und ein Heuchler, so daß er nicht wagt, Wünsche, die er in seinem Herzen hegt, als seine eigenen Wünsche anzuerkennen.
Indem sich der Mensch Klarheit über seine Bedürfnisse und Wünsche verschafft, lernt er sich zugleich zu erkennen und Farbe zu bekennen. Er lernt, zu dem, was in ihm ist, zu stehen, und damit sich so anzunehmen, wie er ist.
Der Mensch wird zu nichts gezwungen, weder von seinen Geistigen Führern noch von Gott, seine Bitten aber werden erhört. Und er wird in sienem eigenen Interesse belehrt, wie und worum er bitten soll. "
Auszüge aus dem Buch "Das Vaterunser" Weiterer Abschnitt: Der Sinn des Gebetes. "Es wird berichtet, die Tür zu den Himmeln sei eine hauchdünne Tapetentür, die Klinke aber befinde sich auf der Seite des Menschen. Es ist der Mensch, der die Tür öffnen muß, will er mit den Himmlischen, mit seinen Geistigen Führern und mit Gott, in Kontakt treten."
"Wenn der Mensch nun dem Gebet Jesu folgend den Vater in den Himmeln anruft, so öffnet er sich, sein Herz, den Höheren Hierarchien und stellt Kontakt zu ihnen her." "Aber auch Gott hat Helfer, die freilich nicht seinetwegen, sondern des Menschen wegen da sind. Der Mensch braucht diese Helfer, da er selbst die volle unmittelbare Gegenwart Gottes nicht ertragen könnte. "
"Wenn jemand meint, ohne die Hilfe seiner Geistigen Führer anzukommen, und sich deshalb nur an Gott wendet: an die "Höchste Gottperson", an den "Vater", so kennt er die Kosmische Realität nicht. Hinter diesem Gebaren steckt meistens der Versuch einer Selbstaufwertung, in dem Sinne: "Für mich ist nur das Allerhöchste gut genug."
"Für Helfer, besonders für jene, die der Höheren Hierarchie noch nicht angehören, bedeutet das Beten der Mensch für sie und ihre Schützlinge, während der Hilfeleistung Stärkung und eine zusätzliche Hilfe."


Er hat uns nicht gebraucht, als er die Welt erschuf. Als er die Welt formte. Aber er hat einen Plan und in dem spielen wir eine Rolle. Warum, frage ich mich manchmal auch, wenn ich das Wirken von Menschen sehe. Ich empfand heute Trauer über einen unbekannten Menschen, der in Afghanistan einfach so erschossen wurde, wie ein wertloses Stück Nichts. Dabei war er gekommen, um Menschen zu helfen. Das macht mich traurig. Dafür finde ich wenig Entschuldigungen. Warum ist dieser Mensch nur dort hingegangen, wo man ihn gar nicht wollte. Wo man sich lieber bekämpft, als sich um die Menschen, die in der schlimmsten Armut leben, kümmert. So wird Nächstenliebe gedankt.

Zitat:
Sehr wohl sieht der GEPRIESENE unsere Mühen und würdigt so, in uns die Seele und Geist! Und nichts ist IHM Egal, gerader weil ER alles ist!
Wären wir IHM egal, wäre unser tun IHM egal, so wäre ER sich selbst Egal! Das wäre der Tot des SCHÖPFERs und der Schöpfung!
Nichts fehlt in der Aufrichtigen Beziehung des Glaubenden zu IHM. Wir können die Beziehung nur verfehlen in dem wir uns von IHM und somit uns von uns selbst trennen bzw. abwenden.


Du kannst Dich nicht abwenden, weil Du in Gottes Plan eingebunden bist. Nicht der Schöpfer kommt zu Tode, sondern der Mensch, bzw. das Körperliche des Menschen, seine Seele fällt immer wieder in Gottes liebende Hand zurück. Das Zusammenspiel zwischen Mensch und gesamter Schöpfung unterliegt Gottes Plan. Gott ist etwas, was wir eher als eine große Kraft bezeichnen können. Alles ist fließend, für uns noch immer unverständlich, wie der gesamte Aufbau der Geistigen Welt. Und jeder Mensch formt sich so seine Welt zusammen, wie er es versteht. Ob oben oder unten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Meister_Eckhart

Zitat:
Gott-Mensch- bzw. Gott-Welt-Verhältnis
In seinem „Buch der göttlichen Tröstung“ schreibt Eckhart: „Gott hat die Welt in der Weise erschaffen, dass er sie immer ohne Unterlass erschafft. Alles, was vergangen und was zukünftig ist, das ist Gott fremd und fern. Und darum: Wer von Gott als Gottes Sohn geboren ist, der liebt Gott um seiner selbst willen, das heißt: er liebt Gott um des Gott-Liebens willen und wirkt alle seine Werke um des Wirkens willen.“

Wie Gottes Schöpfung eine dynamische Selbstentfaltung ist, so ist auch der Mensch darauf ausgerichtet und dazu aufgefordert, ein „homo divinus“ zu sein, ein göttlicher Mensch. Als solcher lässt er seine Bestimmtheit durch weltliche und rationale Orientierungen. Er wendet sich in seinem mit Gott weseneins seienden Intellekt zu Gott zurück. Jede seiner Handlungen setzt dann Gott gegenwärtig.

In der neuplatonischen Interpretation der negativen Theologie Eckharts ist der göttliche Mensch derjenige, dem gemäß dem letzten Zitat gewahr wird, dass die ganze Welt und auch die Kreatur des Menschen darin nicht real und an sich existieren. Die Phänomene der Welt werden in ihrem voneinander getrennten Sein „ohne Unterlass“ von Augenblick zu Augenblick geschaffen, etwa in der Art, wie die Farben nicht als solche in der Welt existieren, sondern im Bewusstsein jedes sie erkennenden Seins geschaffen oder konstruiert werden. Die Weltschöpfung wird hierbei wie schon bei den meisten Platonikern vor Plotin nicht als ein einmaliger Akt verstanden, sondern als ein zeitloses Hervorquellen aus jeder Einzelseele. Plotin zufolge gibt es außer der Seele keinen anderen Ort für dieses All, d.h. die weltlichen Phänomene werden wie bei Kant nur als Erscheinungen gesehen.

Im Urgrund jeder Einzelseele befindet sich das göttliche Eine, die Seele ist hier also keine individuelle immaterielle Substanz, die neben oder in dem Sein einer Natur oder Welt existiert. In diesem Urgrund sind vielmehr alle Einzelseelen und überhaupt alles weltliche Sein nicht nur miteinander verbunden, sondern ununterscheidbar eins. So sagt Eckhart in Predigt 24 (Quint): „Hier [im ‚einigen Einen’] sind alle Grasblättlein und Holz und Stein und alle Dinge Eines.“

In der neuplatonischen Interpretation ist das Verhältnis Gott-Mensch daher kein Gegenüber von Gott und Mensch. Die Kreatur des Menschen muss hier in einem armen Geist zunichtewerden, um so die Einheit im Seelengrund zu vollziehen, ganz nach Eckharts Worten in Predigt 42 (Quint): „Du sollst ihn lieben wie er ist ein Nicht-Gott, ein Nicht-Geist, eine Nicht-Person, ein Nicht-Bild, mehr noch: wie er ein lauteres, reines, klares Eines ist, abgesondert von aller Zweiheit. Und in diesem Einen sollen wir ewig versinken vom Etwas zum Nichts. Dazu verhelfe uns Gott. Amen.“


Jeder Mensch ist auf der Suche nach Gott und jeder Mensch hat seine Vorstellung von ihm und von dieser anderen, noch nicht einsehbaren Welt.
Auf alle mögliche Art und Weise und auf vielen verschiedenen Wegen sucht der Mensch nach Gott. Solange er es für sich selbst tut und nach Wegen sucht, Verbindung mit ihm einzugehen, solange ist es gut. Aber wenn man versucht, anderen den eigenen Willen aufzuzwingen, wird man dem Willen Gottes nicht gerecht, sondern tritt aus Gottes Willen. Denn er will von Jedem auf seine Art gesucht werden. So läßt sich Gott für jeden Menschen finden, seinen Anlagen gemäß und seinen Aufgaben. Wir alle sind auf dem Weg und wir werden täglich mehr erfahren. Deshalb gibt es auch die verschiedenen Religionen in aller Welt und jede hat ihre eigene Berechtigung des Daseins. Und solange Gemeinschaft notwendig ist, wird man auch in diese Gemeinschaft hineingeboren und als ein Teil dieser Gemeinschaft angesehen. Doch Gott verlangt auch Individualisierung, d.h. auch einmal aus der Gemeinschaft treten und nach neuen Wegen und Pfaden suchen. Er zwingt nicht. Niemanden zu nichts. Er wartet, daß sich jeder Mensch auf den Weg macht. Was ist Zeit im Universum. Für Gott ist Zeit nichts. Wozu ?

Zitat:
Und der LIEBENDE läutert auch nicht den Menschen. In unserer Verfehlung gegen IHN und gegen uns selbst läutern wir uns ganz allein! „In all ihrem Leid geschah IHM leid“(z.B.Jes63,9)


Wir können gegen ihn nicht verfehlen. Weil er in Liebe über allem steht. Weil er uns kennt und weiß, wir müssen sowieso zurück zu ihm. Wir sind wie Magneten, er zieht uns immer an. Egal auf welche Weise. Auf welche Art , in welcher Religion oder ob in einem oder mehreren Leben keine Religion, er ist alles.

Zitat:
ER der alles weiß, hat uns alles gegeben um uns über den Tellerrand hinauszuschauen zu lassen. Die Frage ist nur ob wir das wollen.
Und ER wird nicht ruhen und selbst Leiden, bis wir es geschafft haben, im in der Gemeinschaft die Geistige Hand zu reichen, um alle Zusammen SEIN Werk der Liebe und Gerechtigkeit zu erfüllen!


Was Deine Aufgabe ist, wirst Du nicht durch Bücher erfahren, sondern ein geläutert Herz weiß es im Innern selbst.

"Jesus hat Gott und den nachfolgenden Menschen nahe gebracht. Dies ist mit das Entscheidende in seiner Botschaft. Es ist richtig, Gott als den "absolut Jenseitigen" zu betrachten. Aber Gott ist nicht nur der absolut Jenseitige, er ist zugleich der absolut Diesseitige. Er ist der absolut Nahe, der Allernächste, der Unmittelbarste.
Im Kern seines Wesens trägt jeder Mensch den Göttlichen Funken. Dieser Funken ist es, der ermöglicht, dass der Mensch lebt. Denn dieser ist das Göttliche im Menschen. Darauf spielt Jesus an, wenn er das Psalmwort zitierend sagt:" Ich habe gesagt: Ihr seid Götter." Ohne das Göttliche in ihm könnte der Mensch nicht existieren. (Jo 10,34, Ps 82,6)
Aber nicht nur der Mensch könnte ohne das Göttliche nicht existieren. Alles, was es gibt, kann nur sein, weil es etwas Göttliches in sich trägt. Jeder Stein, alles Unlebendige("Unlebendig "freilich nur in der menschlichen Sicht) , alle Lebewesen , jede Kreatur gibt es nur Kraft des Göttlichen, das in ihnen vorhanden ist.
Gott ist überall und in allem und in jedem. Mit einem Bild verdeutlicht: Das Universum ist der "Leib" Gottes. Jede Kreatur, Hohe und Niedere Wesenheiten, der Mensch und das "Niedrigste" sind Zellen, Organe, Glieder dieses "Leibes". Und dieser Organismus lebt und ist nur lebensfähig, weil er zu Gott gehört, weil er von Gott, von Gottes Geist, durchströmt ist, weil Gott in ihm lebt. "
Wenn es aber so ist, wenn Gott in allem und in jedem ist, so ist Gott tatsächlich der Allernächste, der dem Menschen immer ganz nahe ist. Der Mensch kann nirgends hinblicken, nichts erfassen, weder irgendetwas noch sich selbst anschauen, ohne Gott zu begegnen. Denn alles ist göttlich. Überall ist Gott und - man könnte sagen - nur Gott. Alles, was ist, ist eine Ausprägung , eine Ausgestaltung, eine Individualisierung Gottes, das Menschliche ebenso wie alles Lebendige, das materiell Grobstoffliche ebenso wie das Feinstofflliche, das Seelische ebenso wie das Geistige.
Die Mystiker formulieren dies poetisch und tiefsinnig: Gott ist die Liebe, der Liebende und die Geliebte zugleich."
Weiterzulesen im Buch "Das Vaterunser" von Dr.phil. A. Gosztonyi, bei Interesse.

Zitat:
In Deiner Geistigen Schau läuterst Du nicht nur IHN sondern auch den Menschen!


Siehe obiger Text, was Gott ist.

Zitat:
Schön das Du gut damit leben kannst, es dir noch sinnvoll erschein und es dich innerlich befreit.


Ja,damit kann ich leben und weiß. Genau wie im Text oben beschrieben. Gott ist in allem.

Zitat:
Wir Menschen glauben scheinbar nur das wir Glauben.


Seltsam, wie paßt es sonst zu Deiner Liebe und Deinem Glauben.

Zitat:
Und ich suche nicht mehr meinen Weg zu Gott, sondern ich bemühe mich SEIN Weg zu gehen!


Was Du tust, wird für Dich gut sein.

Zitat:
Und meine Kraft bekomme ich von IHM!


Wie es auch im obigen Text beschrieben ist.


freundliche Grüße
Salam Gabriele!

Ich glaube es macht keinen Sinn, wenn wir jedes unsere Zitate nicht auf den Ausgangsbeitrag beziehen. Wir gehen dann in eine diffuse Diskussion ohne Ergebnis über.
Denn Du erwähnst ja auch selbst von Dir, das Du von einem Thema in das andere kommst.

Zitat:
Das ist die Praxis meines Glauben, das Leben! isa


Das ist die Priorität bei allen Internet Besuchern. Es kommt auf die Lebensweise eines jeden Einzelnen an, wie er Zeit und Muße findet, auf Mails zu antworten. Oder Meldungen weiterzuleiten oder Informationen zu vermitteln. Gabriele

Sorry Gabriele, ich rede von der Umsetzung des Glaubens in die Praxis des Lebens in der Verbindung Kinder, Familie,Liebe, Arbeit etc..(bzw. Biophile Maxime). Mit scheinbaren Engelszungen nur über den Glauben reden ist nichts.
Du weist schon von was ich spreche.

Zitat:
Manchmal ist man aber auch sehr jung und hat es begriffen/erkannt, worum es wirklich geht! Da sollte man vorsichtig Sein um nicht über sein eigenes Ego der scheinbar so großen Lebenserfahrung zu stolpern.isa

Scheinbar ist gut. Echt Jeder Mensch macht Erfahrungen. Jeder auf seine Weise. Und gerade die, die er braucht. Hast Du das Gefühl, ich hätte mein Ego aufgebläht ?gabriele


Das Scheinbar bezog sich auf den Punkt, dass es manchmal nicht die ganzen unnötigen Erfahrungen braucht, welches viel Zeit spart und SEINE Gnade ist!

Mit Deinen Ego, das musst Du selbst einschätzen.

Zitat:
Gott ist nichts getrenntes und nichts ausgelagertes von mir. Denn der Liebende ist mir nähr als mein Pulsschlag! Und „Hoc est corpus meum“(dies ist mein Leib) In dem ich mit Gott streite, erkenne ich mich selbst und somit auch unsere Umwelt und meinen Nächsten. Er ist der Gerechte und somit ist mein Schrei nach Gerechtigkeit in meinem Leben SEIN tun!isa


Hmmh, daß Du es schreien mußt, ist mir unklar. Was ist Dir an Gottes Fügungen unklar ? Wie siehst Du Gott ? In einer Form oder formlos ? Welches Gefühl wallt in Dir, wenn Du mit ihm in Verbindung trittst und was ist Dir nicht klar an seinen Fügungen?gabriele


Schreihen steht hier wohl für Symbolisches Mitgefühl! Für die Menschen, die das Leid tragen müssen! Und welches ich mit den Leidenden empfinde! Das Herz Schreit dummerchen

An Gottes Fügungen/Zusammenhängen ist Dir doch mehr unklar als bei mir, den aus Deinen vorangegangenen Beiträgen ist herauszulesen, das Du sehr oft verwundert bist wie alles in alles übergeht. Das ist mir Bewusst! Wie sehe ich Gott, als Liebe/Gerechtigkeit und Barmherzigkeit etc.. In welcher Form: In SEINEM Wesen. Welches Gefühl wallt in mir, wenn ich mit ihm in Verbindung trete; Erstaunen, Frieden, Zufriedenheit, Zuversicht, Liebe, Geborgenheit, Mut, Glückseeligkeit und viel Antworten.

An SEINEN Fügungen ist mir alles klar wenn ich in der EINEN Verbindung bin. Denn dann, vergesse ich einen Teil der Materiellen Welt.

Aber hier geht es nicht um Verfügungen, sondern um Tatsachen der Ungerechtigkeit und dem Leid welches auch in Deinem Leben geschied. Und bitte Gabriele, erzähle mir nicht, dass Du in Deiner Weisheit immer über den Dingen in Deinem Glauben stehst!
Ich möchte Dich sehen wie Du in Deiner selbstgerechten Art ruhst, wenn einer Deiner Liebsten dahinsiecht!
Hier geht es um die Praxis des Glaubens! Hast Du sie schon gelebt? Gottes Wille geschehe! Aber ich habe das Recht um das Leben zu kämpfen, auch um das Leben der Anderen. Das ist mein Verständnis von Gerechtigkeit, Leben und Gott!
Bitte Gabriele verschone mich von Deinem selbstgerechten, „ich habe den ALLUMFASSENDEN Spirituellen Geist in mir“ Gerede!
Du gefällst Dir selbst in Deinem Freigeistgefühl. Da kann Dich ja kaum jemand angreifen, denn ich muss ja keine Stellung beziehen! Von jedem das beste, den mit dem Schlechten möchte man ja nichts zu tun haben, gerade wenn es eine Religion betrifft, die man auch in einem schlechten Zusammenhang SEIN eigen nennen müsste.


Zitat:
Mit der Ebenbildlichkeit gibst Du ihm eine Form. Gibt der Koran Gott eine Form ?
Warum dann das Bilderverbot ?


Bitte Gabriele! Das kannst Du aus der Thora u. AT ganz genau selbst analysieren. Den das GOTTESWORT im Qu`an ist die Bestätigung desselben!
Aber in Bezug auf das Bilderverbot helfe ich Dir gerne weiter: Es geht um das Wesen des EINEN und da unser Menschlicher Verstand in Bezug auf IHN begrenzt ist, benutzen wir Menschen leider sehr oft Synonyme und Gleichnisse für das höhere SEIN.

Zitat:
Upps was schriebst Du von Stigmatisierung und Schubladenfach ? Weil für mich Gott in allem ist, meinst du: ein arrogantes Ego der Erhabenheit.
Erhaben, das ist er, aber ein arrogantes Ego - hmmh, Spiegelbildlichkeit - nun ja, so sehe ich Gott nicht, Du interpretierst das hinein. So ist dann also Deine Sichtweise. Nun, ja.


Nun ja Gabriele jeder leser kann sich aus jedem einzelnen Beitrag dieses Themas seine eigene Meinung bilden. Und der langsame Leser ( also nicht nur Konsument), wird seine eigene Erkenntnis über unseren Dialog erlangen.

Mein Zitat bezog sich auf Deine Aussage:
Zitat:
ER hat das nicht nötig, sich zu streiten. Denn er weiß, warum etwas passiert. Er schaut aus einer ganz anderen Perspektive, die aus einer allumfassenden Objektivität besteht. Ob Du nun betest und wieviel zu betest, es ist IHM eigentlich egal.

Zitat:
Ob Du nun betest und wieviel zu betest, es ist IHM eigentlich egal.


Ist IHM das wirklich Egal!

Zitat:
Der Schöpfer hat mit allen seinen Erschaffungen Mitgefühl und Liebe. Du mißverstehst meine Worte gründlich. Gott liebt die Menschen, aber er bevorzugt sie nicht. Er weiß, wer er ist. Er ist nicht klein, er ist in allem.

Der Mensch betet für sich, damit er sich der Verbundenheit Gottes bewußt ist. Damit er seine Grenzen erkennt, damit er sich dem Guten zuwendet.
Ich denke nicht, das ich Deine Worte gründlich missverstehe, wenn, dann beruht sich das auf gegenseitigkeit!

Wenn Gott in allem ist, dann Betet der Mensch nicht für sich selbst. Hier gilt auch der kategorische Imperativ! Gott hat es nicht nötig den Menschen klein zu machen! (Vgl. auch Jesu Botschaft) Aber ich verstehe auch, das der Mensch sich bewusst werden muß um sich dem Guten zuzuwenden. Dazu braucht man aber nicht Gott und auch nicht das Beten!

Zitat:
Auszüge:
"Die Zwiesprache mit Gott gehört nicht auf den Jahrmarkt, nicht vor die Öffentlichkeit, denn die Frömmigkeit soll nicht zur Schau getragen werden. Das Beten ist eine Angelegenheit, die im "Kämmerlein" : im Kämmerlien des Herzens, und zwar hinter verschlossenen Türen, zu erledigen ist. Niemand, auch Verstand und Wille nicht, haben zuzuschauen, wenn sich das Herz seinem Gott öffnet. (Mt 6 , 5-6)"
"Beim Beten soll der Mensch auch nicht geschwätzig sein. Er muß keine Sorgen haben, dass seine Bedürfnisse büersehen werden. Jesus versichert ausdrücklich:" Euer Vater weiß, was ihr bedürft, ehe ihr ihn bittet." (MT6,7-8 u32) "


Genja,l dem widerspreche ich nicht! Halleluja

Dein Kommentar zu den Heiligen Texten, (ersten u. zweitens) wo bitte hast Du den Rauskopiert oder abgeschrieben?

Was weiß er, der Kommentator oder Du, was darüber bzw. wie ich, mein Gebet zu gestalten habe, auf das Du mich belehrst?

Hast Du meine vorangegangenen Beiträge überhaupt mal gelesen ?
Dann hätten wir ein bißchenZeit gespart.

Bitte Gabriele das haben schon meine Kinder kapiert 5 und 7 Jahre alt!

Zu Deinen erstens Kommentar kann ich nur wiederholen: Wenn Gott in allem ist, dann Betet der Mensch nicht nur für sich selbst. Er der Mensch Betet in einer Wesenseinheit der Interaktion des SEINEN!

Zu zweitens: Das ist eine gute ergänzende Ansicht zu all meinen Beiträgen der Beziehung Mensch- Gott- Gott- Mensch.

Also da rennst Du bei mir offene Türen ein.

Zitat:
Er hat uns nicht gebraucht, als er die Welt erschuf. Als er die Welt formte. Aber er hat einen Plan und in dem spielen wir eine Rolle. Warum, frage ich mich manchmal auch, wenn ich das Wirken von Menschen sehe. Ich empfang heute Trauer über einen unbekannten Menschen, der in Afghanistan einfach so erschossen wurde, wie ein wertloses Stück Nichts. Dabei war er gekommen, um Menschen zu helfen. Das macht mich traurig. Dafür finde ich wenig Entschuldigungen. Warum ist dieser Mensch nur dort hingegangen, wo man ihn gar nicht wollte. Wo man Sich lieber bekämpft, als sich um die Menschen, die in der schlimmsten Armut leben, kümmert. So wird Nächstenliebe gedankt.


Meine güte Gabriele jetzt hast Du aber den Nagel auf den Kopf getroffen und ich empfinde Dein Leid in bezug auf das Leid des Helfenden Menschen in Afganistan als Schrei Gottes der Ungerechtigkeit, welcher auch mein schrei ist!!!
Verstest Du was ich meine? In diesem moment des schreibens fange ich an Dich Gabriele zu Lieben!

Zitat:
Du kannst Dich nicht abwenden, weil Du in Gottes Plan eingebunden bist. Nicht der Schöpfer kommt zutode, sondern der Mensch, bzw. das Körperliche des Menschen, seine Seele fällt immer wieder in Gottes liebende Hand zurück. Das Zusammenspiel zwischen Mensch und gesamter Schöpfung unterliegt Gottes Plan. Gott ist etwas, was wir eher als eine große Kraft bezeichnen können. Alles ist fließend, für uns noch immer unverständlich, wie der gesamte Aufbau der Geistigen Welt. Und jeder Mensch formt sich so seine Welt zusammen, wie er es versteht. Ob oben oder unten.


Gabriele Du verstehst mich sichtlich falsch. Wenn ich in einem Athemzug von Schöpfer und Mensch rede, dann meine ich nichts Materielles/Weltliches. Ich rede von unserem inneren Wesen, welches mit dem EINEN SEIN verbunden ist. Trennen wir uns von diesem Geist ist dies die Hölle. Und selbst wenn wir durch die Hölle gegangen sind haben wir SEINE Liebe zu IHM zurückzukehren! SEIN Plan erkennne ich an! Und SEINEN auftrag habe ich angenommen. Und ich sage ofter „Lass ES fließen“ als Insha'Allah .

Zitat:
Jeder Mensch ist auf der Suche nach Gott und jeder Mensch hat seine Vorstellung von ihm und von dieser anderen, noch nicht einsehbaren Welt.
Auf alle mögliche Art und Weise und auf vielen verschiedenen Wegen sucht der Mensch nach Gott. Solange er es für sich selbst tut und nach Wegen sucht, Verbindung mit ihm einzugehen, solange ist es gut. Aber wenn man versucht, anderen den eigenen Willen aufzuzwingen, wird man dem Willen Gottes nicht gerecht, sondern tritt aus Gottes Willen. Denn er will von Jedem auf seine Art gesucht werden. So läßt sich Gott für jeden Menschen finden, seinen Anlagen gemäß und seinen Aufgaben. Wir alle sind auf dem Weg und wir werden täglich mehr erfahren. Deshalb gibt es auch die verschiedenen Religionen in aller Welt und jede hat ihre eigene Berechtigung des Daseins. Und solange Gemeinschaft notwendig ist, wird man auch in diese Gemeinschaft hineingeboren und als ein Teil dieser Gemeinschaft angesehen. Doch Gott verlangt auch Individualisierung, d.h. auch einmal aus der Gemeinschaft treten und nach neuen Wegen und Pfaden suchen. Er zwingt nicht. Niemanden zu nichts. Er wartet, daß sich jeder Mensch auf den Weg macht. Was ist Zeit im Universum. Für Gott ist Zeit nichts. Wozu ?


Du hast den Kern meines Herzens getroffen und meine Seele tief berührt!!!

Aber lass meinen Teufel noch mal aufbegehren: Nach der Syntax Deines sonstigen Schreibens, kann ich kaum glauben, dass dies von Dir ist. Diese Worte sind zu klar gegenüber Deinem sonstigen schreiben. Sei es wie es sei dafür danke! Aber ich würde dich bitten doch mal paar Beiträge mit geduld und offenen Herzen von mit zu lesen und evetl. Wirst Du diesen Deinen Geist endecken.

Zitat:
Wir können gegen ihn nicht verfehlen. Weil er in Liebe über allem steht. Weil er uns kennt und weiß, wir müssen sowieso zurück zu ihm. Wir sind wie Magneten, er zieht uns immer an. Egal auf welche Weise. Auf welche Art , in welcher Religion oder ob in einem oder mehreren Leben keine Religion, er ist alles.

Wir können gegen Ihn verfehlen, wenn wir gegen die Menschlichkeit verfehlen. Verfehlen wir unsere Menschlichkeit unser Mitleid/Nächstenleibe so Leidet der Liebende, für jede einzelne Seele, mit der ganzen Menschheit mit. SEINE Liebe steht nicht über der Liebe also SEINER selbst. Ja und erst dann, wenn er mitleitet, mit lebt, spielt die Art des Seins, die weise der Religion oder die Zeit keine Rolle mehr.

Zitat:
Was Deine Aufgabe ist, wirst Du nicht durch Bücher erfahren, sondern ein geläutert Herz weiß es im Innern selbst.


Durch das geläuterte Herz meines innersten selbst habe ich zu den Büchern gefunden. Die Aufgabe war schon weit vorher klar! Die heiligen Schriften wahren nur Interesse oder wie Du es so schön formulierst Fügung.
Und all das was mein innerstes Herz viele Jahre vorher gesehen hat wurde bestätigt und mit tiefen Selbstvertrauen erfüllt!


Zitat:
Aber Gott ist nicht nur der absolut Jenseitige, er ist zugleich der absolut Diesseitige. Er ist der absolut Nahe, der Allernächste, der Unmittelbarste.


Das ist mein SEIN! Dein Beitrag vor-vorher hat was anderes gesprochen.

Zitat:
Im Kern seines Wesens trägt jeder Mensch den Göttlichen Funken. Dieser Funken ist es, der ermöglicht, dass der Mensch lebt. Denn dieser ist das Göttliche im Menschen. Darauf spielt Jesus an, wenn er das Psalmwort zitierend sagt:" Ich habe gesagt: Ihr seid Götter." Ohne das Göttliche in ihm könnte der Mensch nicht existieren. (Jo 10,34, Ps 82,6)

Das ist mein SEIN!
Das hast Du in Deinen anderen Beiträgen auch vergessen zu erwähnen.

Zitat:
Aber nicht nur der Mensch könnte ohne das Göttliche nicht existieren. Alles, was es gibt, kann nur sein, weil es etwas Göttliches in sich trägt. Jeder Stein, alles Unlebendige("Unlebendig "freilich nur in der menschlichen Sicht) , alle Lebewesen , jede Kreatur gibt es nur kraft des Göttlichen, das in ihnen vorhanden ist.


Dessen Teil bin ich!

Zitat:
Gott ist überall und in allem und in jedem. Mit einem Bild verdeutlicht: Das Universum ist der "Leib" Gottes. Jede Kreatur, Hohe und Niedere Wesenheiten, der Mensch und das "Niedrigste" sind zellen, Organe, Glieder dieses "Leibes". Und dieser Organismus lebt und ist nur lebensfähig, weil er zu Gott gehört, weil er von Gott, von Gottes Geist, durchströmt ist, weil Gott in ihm lebt. "


Dem habe ich nie wiedersprochen!

Zitat:
Wenn es aber so ist, wenn Gott in allem und in jedem ist, so ist Gott tatsächlich der Allernächste, der dem Menschen immer ganz nahe ist. Der Mensch kann nirgends hinblicken, nicht erfassen, weder irgendetwas noch sich selbst anschauen, ohne Gott zu begegnen. Denn alles ist göttlich. Überall ist Gott und - man könnte sagen - nur Gott. Alles, was ist, ist eine Ausprägung , eine Ausgestaltung, eine Individualisierung Gottes, das Menschliche ebenso wie alles Lebendige, das materiell Grobstollfliche ebenso wie das Feinstofflliche, das Seelische ebenso wie das Geistige.
Die Mystiker formulieren dies poetisch und tiefsinnig: Gott ist die Liebe, der Liebende und die Geliebte zugleich."
Weiterzulesen im Buch "Das Vaterunser" von Dr.phil. A. Gosztonyi, bei Interesse.

Das was Du beschreibst kommt aus dem Qu`ran und die Erkenntnis das Gott die Liebe ist und gleichzeitig der Liebende und der Geliebte ist der تصوف (an-nafs al-safiya) die Reine Seele des ungeteilten Ruh/Geistes. So lehnt sich das Buch von Dr.phil. A. Gosztonyi an der Islamischen Mystik an. Wie interessant!
Aber sehr schön, der Geist des EINEN durchzieht Alles. Führung und Fügung, nicht Gabriele

Zitat:
In Deiner Geistigen Schau läuterst Du nicht nur IHN sondern auch den Menschen! isa


Siehe obiger Text, was Gott ist.gabriele

OK ! Das erkenne ich jetzt, was Du sagen willst.

Zitat:
Schön das Du gut damit leben kannst, es dir noch sinnvoll erschein und es dich innerlich befreit.

Ja,damit kann ich leben und weiß. Genau wie im Text oben beschrieben. Gott ist in allem.


Dein vor- vorhergehender Beitrag war nun mal leider anders zu verstehen, auch wenn es nicht Deine Absicht war. So kann sich jeder auch noch mal mein vorhergehenden Beitrag in ruhe Durchlesen;o)

Zitat:
Wir Menschen glauben scheinbar nur das wir Glauben.isa


Seltsam, wie paßt es sonst zu Deiner Liebe und Deinem Glauben.gabriele



Ich rede hier nicht von meinem Glauben, sondern nur von der Illussion der Menschen einer Ansichtsweise der Religion und Ideologie zu folgen und dabei IHN zu vergessen. Dies bezug sich auf Dein vom Menschen losgelöstes Gottesbild Deines Vorangegangenen Beitragens:

Gabriele schrieb:
Zitat:

ER hat das nicht nötig, sich zu streiten. Denn er weiß, warum etwas passiert. Er schaut aus einer ganz anderen Perspektive, die aus einer allumfassenden Objektivität besteht.

Zitat:
Ob Du nun betest und wieviel zu betest, es ist IHM eigentlich egal.


Dies lässt ein Bild des Menschen unbezogenen Gotteswesen entstehen.

Aber das hast Du ja in Deinem obigen Beitrag, Gott sei Dank gut aufgeklärt.

Also Gabriele nichts ist um sonst, auch kein Gebet!

Denn das Gebet wird im Islam nicht erzwungen auch wenn es Pflicht genannt wird!(QN2;256)

LG ISA!
Hi, ISA,

Du scheinst es gern zu haben, Beiträge für gut zu heißen, wenn sie Dir gut erscheinen und Deinen Ansichten ins eigene Bild passen , wehe aber, wenn Dir ein Gedanke fremd ist und Du ihn ablehnst. Dann offenbart sich in Deinem Wesen ein Kritiker, der auch vor Verletzungen Deines Gegenüber nicht scheut. Mit Deinem Rat, unsere Mails zu vergleichen, so mit dem inneren Gedanken: nun sehen die anderen ja, daß ich im Recht bin, zeigst Du Deine Ansichten sehr deutlich. Verbessere mich oder nicht, aber ich lese es so heraus. Was Du da so alles in mich hineininterpretierst oder ob ich den Eindruck vermittele: lassen wir es einfach so stehen. Du spielst halt scheinbar gern den Richter über die Richtigkeit einer Lehre oder Ideologie.
Ich komme mit mir zurecht und Du mit Dir. Dabei sollten wir es belassen.

Es gibt viele Religionen und alle darin lebenden Menschen sind von der Einzigartigkeit und Wahrheit ihrer Lehre überzeugt. Lassen wir jeden Menschen das glauben, was ihn Gott nahe bringt.

Gott läßt uns auf vielen Wegen suchen. Und wenn das Herz des Menschen sich wärmt, warum nicht.

Außerdem habe ich mein Kämmerlein und Du Deines.

freundliche Grüße
Salam Gabriele!

Um Recht oder Rechthaberei geht es in diesem Forum meines Erachtens nicht. Und was Du für Dich herausließt bleibt subjektiv und so kannst Du Gabriele nicht für die Allgemeinheit sprechen. Und so bleibt auch meine Meinung in einem subjektiven Staus, nur einer Religiösen Sichtweise.

Hier Geht es um eine Diskussion in einem Diskussionsforum und ein bestimmtes Thema.
In dem man evtl. die Chance hat parallelen zu finden oder einen Sachverhalt zu klären und im besten fall einen Konsens zu finden, um etwas Göttliches entstehen zu lassen!

Das setzt selbstverständlich eine Streitkultur voraus. In dieser ist es legitim Seinen Standpunkt mit Worten und Medien zu vertreten. Und ich habe Dir nie Deinen Standpunkt abgesprochen. Ich habe lediglich, Kritik an dem Geübt, welches ich mit dem Islam nicht für konform hielt. Dies halte ich für legitim, gerade wenn es sich im Thema um den Glauben aus dem Islam heraus dreht.
Dazu muss man sich aber mit den anderen Kulturen auseinander setzen. Denn nur so kann man verstehen, wie dort gedacht wird.
Zu einer Streitkultur gehört unter anderem auch die Bewältigung von Ärger und Angst, Selbstkontrolle und auch Ermutigung und positive Rückmeldung gegen über Seinen Diskussionspartner. Auch sollte man Eigenschaften wie Emphatie ausdrücken und Gefühle erkennen etc.
Nun wenn ich das aus mir Reflektiere habe ich mir diese Punkte bezüglich meiner Beiträge an Dich, immer vor Augen gehalten.

Ich bin von Natur aus, in der Praxis des Lebens kein Schönredner und heile- weltverkäufer.


Ich über Kritik und bekomme Kritik, das ist gut so! Darüber Reflektiere ich mich und entwickle mich weiter. Und im Gleichen Atemzug richte ich mich auf Gott aus, um meine Entwicklung in eine positive Richtung laufen zu lassen. (So Gott will)

Ich spiele nie und auf gar keinen Fall Richter über Richtigkeit einer Lehre bzw. Ideologie!
Ich vertrete wie schon gesagt einen Standpunkt und von diesem aus Kritisiere ich und bekomme Kritik. Dem stelle ich mich mit meiner Person, nicht mehr und nicht weniger. Das Richten überlasse ich dem Schöpfer. Ob Dir das gefällt oder nicht ist mir in dem Fall egal.


Eventuel liebe Gabriele solltest Du Dich in Streitkultur üben um besser mit Kritik umgehen zu lernen.

Zitat:
Es gibt viele Religionen und alle darin lebenden Menschen sind von der Einzigartigkeit und Wahrheit ihrer Lehre überzeugt. Lassen wir jeden Menschen das glauben, was ihn Gott nahe bringt.

Solange die Menschen die Ideologien/Religionen nicht missbrauchen, um gegen die Menschlichkeit zu handeln, so das Menschen physisches, psychisches Leid ertragen müssen und so der Glaube selbst zu einen großen Verräter des Glaubens/Lebens und Gott wird. Toleranz ist Gut aber sie hat ihre Grenzen!

Nun kann ein Diskussion auch mal scheitern, so wie ich es in unseren Fall betrachte. So hoffe ich, dass wenn, wir wieder mal in einer Diskussion zusammentreffen beide dazu gelernt haben und unser Meinungsaustausch bessere Früchte trägt.

Ich von meiner Seite bin gewillt mir Mühe zu geben und mich zu bessern

LG ISA!
Hi, ISA

ich entnehme jeglicher Kritik, wo meine Grenzen liegen. Sei gewiß, daß ich Dir nicht gram bin , weder böse, noch wütend. Jeder Mensch lernt und manche Menschen lernen neben und im wirklichen Leben auch die Kritik im Internet schätzen. Nur durch eigenes Hinterfragen trifft man auf Erkenntnisse, die man so nie erfahren hätte. Aber manchmal bewegt man sich wie in einem Kreisel und kommt nicht weiter. Weil man, wenn man nicht mehr formbar jung ist, sich durch eigene Erkenntnisse seine eigene Meinung gebildet hat. Und jeder Mensch sucht immer in der Literatur, in die man von oben geführt wurde. Gott allein weiß, was wir brauchen. Speziell auf den Menschen zugeschnitten. Denn wo ein Mensch nicht hineinschauen mag, wo ihn etwas innerliches davon abhält, da sollte man auch nicht hineinschauen. Es sind Schwingungsfelder, die man fühlt und die einem den rechten Weg weisen. Speziell in jedem Leben oder eine Aufgabe ist bereits aus vorigen Leben abgeschlossen, dann ist es nicht notwendig.

Ich akzeptiere Menschen aus anderen Religionen und doch schaut man sich die Praxis an. Was steht in den Büchern und wie handeln Menschen.
Auch daraus gewinnt man Erkenntnisse.

Gott in seiner Objektivität zu verstehen, ist für uns Menschen noch nicht möglich. Auch wenn sich manche Menschen wer weiß wie weit sehen, aber warum für jeden Menschen dies oder das bereit steht, das wissen wir nicht und wir sind begrenzt, wenn wir nur an dieses eine Leben denken, das wir führen. Damit wollen wir alles erledigen und erleben, was dieses eine Leben uns bereit hält. Und manchen Menschen ergeht es so schlecht im Leben, daß sie voller Hass und Wut sind. Ich kann es zwar nicht so ausdrücken, wie ich es im Innern verstehe, aber die von mir bevorzugte Literatur, zu der ich geführt wurde, gibt mir einigen Aufschluß darüber.

Ich muß deshalb mit Dir nicht streiten. Wozu ? Du wirst Deine Meinung verteidigen, ich die meine. Bleibt zu hoffen, daß sich jeder Mensch aus dem Disput das herausnimmt, was er/sie für sich persönlich an Erkenntnissen gewinnt. Ich bin im wirklichen Leben auch kein Streithähnchen , ich höre mir alles an und mache mir meine eigenen Gedanken. Insofern ist mir Introvertiertheit nicht fremd.

In Streitdiskussionen möchte jeder Mensch dem anderen seine Meinung plausibel machen und doch hofft jeder, den anderen von seiner Ansicht, seiner Kultur und seinen Erkenntnissen zu überzeugen, daß er ihn/sie doch auf seine Seite zöge.

Inneres Erkennen bedeutet nicht, daß man alles, was dann in einem arbeitet, man auch gleich in schriftlicher Form an den mann/frau bringen muß. Es dient einem selbst, damit man im Umgang mit Menschen klar kommt und man dem Menschen eine hilfreiche Stütze sein kann, wenn der Nächste Hilfe braucht. Und selbst dabei lernt man selbst eine ganze Menge.

Ich weiß nicht, ob Du mich verstehst, ich erwarte es nicht, denn der "kleine Mann" in Deinem Hirn läuft andere Wege als meiner, was ja ganz selbstverständlich ist.

In Streitgesprächen kann es auch dazu kommen, daß man dem anderen Dinge sagt, die auch persönlich verletztend sein können. vielleicht gibt es Völkergruppen, die es als ganz normal ansehen und die dann unberührt davon weiterleben können. Für feinfühlige Menschen ist so etwas nichts. Sie fühlen, daß ihre Schwingung sich mit der Schwingungsebene des anderen nicht verträgt und ziehen sich wortlos zurück. Wer es nicht fühlt, daß er einen anderen Menschen verletzt, der nur davon ausgeht, daß andere Mensch so sein müssten oder so fühlen sollten wie er/sie, hat noch einen Panzer und kann damit die Schwingung des anderen verletzen.

Im Internet merkt man davon noch nichts, aber im realen Leben spürt man sehr, wenn man einen Menschen in der Seele verletzt. Jedenfalls geht es mir so, weil ich in dieser Richtung ein aufmerksamer Beobachter bin.
Weil ich immer versucht habe, den Anderen, mein Gegenüber, nicht zu verletzen. Leider ist in unserer Gesellschaft eine Verhöhnung anderer Personen an der Tagesordnung. Es ist wie ein Selbstverständlichkeit von manchen, mit denen sie andere Menschen "bearbeiten" und das zeigt, daß die Liebe, von der so oft und überall geschrieben wird, noch lange nicht im Menschen vorhanden ist. Schreiben kann man viel, aber Liebe Gottes lebe ich lieber im wirklichen Leben, als daß ich seitenlang davon im Internet schreibe.

Ich mag mich ganz einfach nicht streiten, weil es Emotionen hervorruft und wie bei jedem Menschen ist das lebenserhaltende Ego auch in mir noch vorhanden. Und ich kann auch eine Sache abschließen, wenn ich meine, daß es keinen Spalt im Kreisel gibt, wo man zu einem guten Ende findet.

Wenn Du also Streit brauchst, wird es sicherlich Jemandem im Internet geben, der sich einen Schlagabtausch mit Dir voller Wonne hingibt.

Ich vermittle lediglich, was es so alles gibt, weil nicht jeder die Zeit hat, sich allseitig zu informieren und auf diese Weise, so er/sie denn braucht, weiterführende Hinweise erhält. Ich muß nicht darauf pochen, daß Jederman die Sichtweise annehmen soll, der ich mich zuwende, sondern ich zeige nur auf, das es diese und jene Richtung auch noch gibt und ich glaube, daß Menschen ihre eigenen Wege finden.

freundliche Grüße
Forum -> Islam

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