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Gebet im Islam












Danke keys!

Zaf-ad, du streitest also nicht ab, dass das Gebet eine Pflicht ist.
Genau das war das Thema, aber worüber diskutieren wir denn jetzt?

Schreib bitte nicht irgendwelche Verleumdungen, wenn du keine Belege hast.

Ich soll also in eine Moschee gehen und nachfragen ob man Leute töten sollte die nicht beten?
Woher nimmst du bloß solchen Unsinn? Wer erzählt dir so etwas?
Zitat:
Das ist das zentrale Gebet der Christen, so wie es uns Jesus lehrte. Es beinhaltet alles, Dank, Ehrung, Gottvertrauen, Hilfe, Kraft, Vergebung, Hoffnung und sicherlich noch einiges mehr.
Also kann man nichtmal für Gesundheit beten oder wie?
Zitat:
Also kann man nichtmal für Gesundheit beten oder wie?


Meinst du nicht Gott weiss, was du brauchst und was du willst?
Wozu noch sagen, was du brauchst, wenn Gott allmächtig ist, wird er es wissen.
Das meinte Jesus mit den Worten:
Zitat:
Matthäus 6, 7-9
7 Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viel Worte machen. 8 Darum sollt ihr euch ihnen nicht gleichstellen. Euer Vater weiß, was ihr bedürfet, ehe denn ihr ihn bittet. 9 Darum sollt ihr also beten: Unser Vater in dem Himmel!


Viele Christen beten natürlich auch noch mehr und anders. Es gibt ja noch Dank-, Lobpreis- und viele andere Gebete, aber im Grunde sind sie nur Ritual, als Zweckerfüllt, denn Gott weiss was wir denken, fühlen und verlangen. Das brauchen wir ihn nicht nocheinmal sagen.


PS: Die anderen Posts beantworte ich heute oder morgen, hatte die letzten Tage wenig Zeit.
Wer ein Gebet als ein „Muss“ ansieht, der wird es wohl kaum mit Hingabe ausführen.
Wer ein Gebet als ein „Kann“ ansieht, für den ist es eine Möglichkeit des Ausdruckes seines Glaubens.

Wer glaubt, dass Gott ein Gebet einfordert und, wenn es nicht ausgeführt wird, böse ist, dessen Hingabe an Gott ist eingeschränkt.

Meine Meinung:
Gott freut sich über ein Gebet, das aus freien Stücken kommt und nicht erzwungen ist.

Gott hat es nicht nötig angebetet zu werden.
Das Beten ist für uns und nicht für Gott.
Gott ist bereits Vollkommen und benötigt kein Lob und keinen Dank, denn Gott ist sich Seiner/Ihrer Göttlichkeit stets bewusst.
Das heißt aber nicht, dass wir nicht loben oder danken sollten, denn dadurch werden wir uns unserer Göttlichkeit bewusst.
So nun zum Rest.

Zitat:
Gut aber gehört das AT doch zu der Bibel welche Rolle spielt das AT im Christentum und warum ist es möglich Gott zu personifizieren und dann daran glauben das dies Gottes buch ist.?

Nochmal in kurz, da ich das schon öfters erklären musste.
Das AT ist der alte Bund, wie der Name sagt, das NT ist der Neue, ewige Bund. Glaubensaussagen treffen ich und viele Christen nach dem NT, da Jesus der einzige ist, der den Vater wirklich kennt und auch gesehen hat.
Das NT hat also absoluten Vorrang. Die Personifizierung an sich ist der Versuch des Menschens Gott zu verstehen, da unser begrenzter Verstand nicht in der Lage ist Gott zu erfassen. Verboten ist im Christentum jegliche Gottesvorstellung, die Gott in seiner Herrlichkeit eingrenzt, also die Trinität ist z.B. keine Eingrnezung Gottes, aber wenn ich Gott als Pferd darstellen würde, wäre es eine.

Zitat:
Genau so ist es auch im Islam jeder Mensch hat eine freien Willen zu entscheiden, Gott läßt den Menschen immer die Tür der Vergebung offen bis zu ihrem Tod.

Kannst du das auch mit dem Koran belegen?
Das sehe ich da nämlich überhaupt nicht.

Zitat:
Wie ist das gemeint.....nachdem das Leben bereits vorbei ist? welche Taten können sie da noch voll bringen ....ich glaube spätestens nach dem Tod ist sich jeder Mensch sicher welchen Weg er eingeschlagen hat und wo sein Platz sein wird.

Die Taten, die er in seinem Leben tat. Ich verstehe das so, dass sie ihre Fehler einsehen müssen und aus vollstem Herzen um Vergebung bitten müssen, also Jesus annehmen müssen, geistige Widergeburt nennt man das.

Zitat:
Im Islam hat jeder Muslim und jeder Mensch der auch an Gott glaubt eine Beziehung zu ihm und auch wenn du ihn nicht hörst, so hört er dich wenn du zu ihm betest und antwortet dir. Für ein Muslim ist sein Gebet wie ein privates Gespräch mit Gott, eine Verbindung die überall und zu jeder zeit funktioniert

Das sieht doch bei uns Christen nicht anders aus. Das Kommuikationsmittel Jesus bezog sich bei mir nicht auf das Gebet, sondern auf die Bibel. In den Evangelien sind die Worte Jesu enthalten und das ist das Kommunikationsmittel. Mit Gott im Gebet zu kommunizieren ist schwer, da Gott kein Mensch ist und anders kommuniziert als wir.
Oder willst du mir sagen, dass jeder Muslim die Stimme Gottes hört und mit ihm direkt redet, wie mit einem Menschen?

Zitat:
du sprichst die Beziehung von Jesus zu Gott an und auch der Menschen und siehst alle als Söhne und Töchter an ...... wie wird dies, aus denn originalen Schriften überstetzt ( aus dem aramäischen oder?)

Die Evangelien stehen in griechisch, also altgriechisch, da dies die am weitesten verbreitete Sprache, aber vor allem auch Schriftsprache war. Das Vater, also "Abba", welches Jesus verwendete ist ja nicht der einzige Anhaltspunkt. Er sagte z.B. wir sollen glauben wie Kinder ihrem Vater glauben und vertrauen. Damit bezeichnete er auch die Beziehung Gott und Menschen.

Zitat:
Bedenke das der Islam sich nie mit dem Schwert verbreitet hat sondern immer die Herzen der Menschen erobert hat. ( Mag sein das du dass nicht glauben willst, aber wenn du dich neutral mit dem Islam beschäftigst so wirst auch du erkennen das der Islam niemals Krieg hervorruft im Gegenteil unter dem Islam konnten alle Religionen und Menschen in Frieden mit einander leben während Juden verfolgt und getötet wurden etc.

Das ist ja genauso eine Lüge, als wenn ich sagen würde das Christentum wurde nur durch Frieden verbreitet. Man kann einen Glauben nicht durch das Schwert verbreiten oder durch Zwang, aber man kann die Leute dazu bringen, durch Macht und Einfluss den Glauben hervorzuheben. Die islamische- oder arabische Eroberung im 7. bis zum 10. Jahrhundert, die Türkenkriege und andere Eroberungen dienten der Ausbreitung des Islam genauso, wie die frühen Eroberungen Mohammeds. Indem man eine Region unter die Führung einer Religion stellt, fördert man diese automatisch in dieser Region. Das Christentum verbreitete sich zumindestens bis ins 3. oder 4. Jahrundert komplett friedlich, da es zu dieser Zeit noch nicht missbraucht wurde, erst als es zum Machtfaktor in Rom wurde.
Der einzige Grund, wieso der Islam sich später nicht mehr oder sagen wir die islamischen Staaten verbreiteten, war der imense Machtzuwachs Europas. Europa war, um es kurz zu sagen, einfach stärker, was die islamischen Länder in die Defensive drückte. Erst nach dem 2. Weltkrieg war dies vorbei, viele Länder waren ja auch unter europäischer Herrschaft.

Zitat:
In dem Vers 5:59-60 werden die Menschen angesprochen die über die Gläubigen spotten, ließ doch bitte die vorigen Verse und die folgenden, hier spricht Gott über frevelnde Menschen die ihm Götter beigesellen und nicht an den einzigen Gott glauben, die sich einen anderen Beschützer außer Gott nehmen, doch wer außer Gott kann einem helfen? Desweiteren steht das Gott diese Menschen zu Affen, Schweine und Götzendienern werden ließ aufgrund ihrer Taten, kannst du dir das nicht vorstellen?

Und genau als götzenbeigesellenden Frevler werden im Koran auch die Christen genannt, aufgrund der Dreieinigkeit. Also bezieht sich das auch auf mich. Desweiteren werden auch die Ungläubige genannt, die den Gesandten ablehnen, also Mohammed, konkret heisst das alle außer Muslime (Sure 4, 150-151). Es ist ein krasser Widerspruch zu anderen Suren, die es eigentlich nicht geben dürfte.

Zitat:
mhhh ok... ich poste dir bei Gelegenheit ein paar Stellen von diesem Buch......es sei denn du willst es nicht ?

Also ich hab den Koran von Murad Wilfried Hofman oder meinst du ein anderes Buch von ihm?


@Manas:
Zitat:
Was passiert wenn jemand dem nicht nachkommt?
Hat es irgendwelche negativen Auswirkungen auf ihn?

Nicht unbedingt, aber ich glaube nicht, dass dieser dann Christ ist, also richtiger und kein Papierchrist. Es ist so Jesus sagt, es kommen die ins Himmelreich, die geistig wiedergeboren sind. Die also ihr Leben geändert haben und Gott und Jesus gefunden haben, in der Form der Bibel und der persönlichen Beziehung zu Gott. Man betet automatisch mehr oder weniger regelmäßig, da man es selber von sich verlangt.

Ich finde nur das Wort Gottesdienst irreführend, denn Gottesdienst heisst bei uns Lutheranern oder bei den Protestanten, der Besuch in der Kirche. Die eine Stunde, die man mit der Gemeinde betet, singt, in der Bibel liest und das Abendmahl verrichtet.

Zitat:
Die islamische Sicht ist einleuchtend, der Mensch betet nicht für Gott sondern für sich selbst.Denn Gott ist frei von jeder Unvollkommenheit und braucht nichts.

So sieht das im Christentum auch aus. Gott liebt uns und egal ob wir beten oder nicht. Er drängt sich keinem Menschen wirklich auf, jeder hat die Wahl sich für oder gegen ihn zu entscheiden oder ihn zu ignorieren.


PS: Ich hoffe mal, dass ich jetzt alles wichtige beantwortet habe.
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