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Gebet im Islam












Das Gebet ist ein Gottesdienst, also die Pflicht des Menschen gegenüber Gott.
Es freiwillig zu tun, aus Liebe und Dankbarkeit, zeugt von Größe.
Das Ziel ist, dieses Niveau zu erlangen.
Nicht alle sind auf dieser Stufe angelangt.

Frage Renascor, du meinst das alles sei etwas zu leistungsorientiert, wo doch im Christentum alles freiwillig wäre:

Wie sieht es aus mit einem Christen der kaum oder gar keinen Gottesdienst macht? Wie sieht Gott diesen Menschen?
Guten Morgen Manas

Zitat:
Wie sieht es aus mit einem Christen der kaum oder gar keinen Gottesdienst macht? Wie sieht Gott diesen Menschen?

Kommt drauf an, was du als Gottesdienst bezeichnest.

Wenn du als Gottesdienst das Gehen in die Kirche meinst, dann denke ich nicht, dass das zählt. Ich gehe selber nicht in die Kirche. Das liegt aber weniger an der Kirche selber, sondern daran, dass es dort keine Gleichaltrigen gibt. Meine Gemeinde ist nur eine kleine Dorfgemeinde, auch wenn die Kirche nicht wirklich leer ist jeden Sonntag. Für mich besteht der GottesDienst im Glauben an Jesus Christus, in der Einstellung, Taten und das weitergeben dieser Einstellung, d.h. davon zu erzählen. Die Kirche ist für mich nichts weiter als ein Ritual, dass im Grunde nichts anderes ist als gemeinsames Beten und natürlich das Abendmahl. Ich denke, wenn ich die richtige Gemeinde gefunden habe, gehe ich auch regelmäßiger in die Kirche, aber da sich bei mir in Zukunft sehr viel ändern wird, warte ich damit noch.
Hallo

da bin ich wieder ......

Zitat:
Vielleicht verstehen wir uns ja da falsch. Ich vergleiche nicht alle Muslime damit, sondern die, die ich da mehrheitlich auf dem Video gesehen habe.
und du meinst dadurch zu wissen, dass sie nicht allein Gott anbeten. Ich glaube du weißt was ich meine,,,,den nur Gott kann in die Herzen schauen und kennt die Absichten, dass hast du doch auch mal geschrieben.

Zitat:
Aber trotzdem bekomme ich durch den Koran immernoch ein Bild eines willkürlichen Herrschers.
Dazu hat dir manas eine schöne Antwort geschrieben ich möchte nur ergänzen mit diesen Versen und hoffe das du sie auch überprüfst.
hier nur ein paar verse indem es um gerechtes handeln geht...
[5:8]; [5:42]; [4:58]; [4:135]; [42:8] ;[42:15]; [42:40]

Ich kann hier nur von mir sprechen aber wenn ich denn Quran lese dann habe ich nicht das Gefühl das die rede von einem willkürlich handelnden Gott ist.....sondern im Gegenteil. Ein barmherzigen vergebenden allmächtigen Gott der alles bis ins kleinste Detail geplant hat und überall gegenwärtig ist. Seine Strafe ist gerecht und keine Willkür.


Allah fordert von keiner Seele etwas über das hinaus, was sie zu leisten vermag. Ihr wird zuteil, was sie erworben hat, und über sie kommt, was sie sich zuschulden kommen läßt
....(2:285)

Ich würde es sehr begrüßen wenn auch du Verse angibst aus denen du etwas heraus ließt....veilleicht gibt es Brüder oder Schwestern die dir diese Verse genauer erklären können.

Zitat:
Ich denke, er wurde nicht nach seinem Willen Personifiert, sondern von den Menschen.
Gut aber gehört das AT doch zu der Bibel welche Rolle spielt das AT im Christentum und warum ist es möglich Gott zu personifizieren und dann daran glauben das dies Gottes buch ist.?
Zitat:

Er ist einer, der auch in die Welt eingreift und die Menschen rechtleitet, aber wenn sie es nicht sehen wollen, dann ist es die Entscheidung der Menschen.
Genau so ist es auch im Islam jeder Mensch hat eine freien Willen zu entscheiden, Gott läßt den Menschen immer die Tür der Vergebung offen bis zu ihrem Tod.
Zitat:

dass Gott irgendeinen Richtwert findet, der den Zugang in den Himmel gewährt, durch das einhalten von Gebetszeiten und anderen Förmlichkeiten.
hehe ich glaube an den Quran und somit ist das der Richtwert für die Gläubigen Muslime und Gott hält sein Wort. Es ist hier nicht die Anzahl von Gebeten, die Rede sondern wie Manas schon erwähnt hat die Absicht hinter jeder Tat. Die Gebete sind ein wichtiger Bestandteil im Leben eines Muslims aber es gibt kein Grenze bei der es heißt ok jetzt ist dir das Paradies sicher oder oh leider hast du nicht die Anzahl erfüllt ....was zählt ist immer die Anstrengung auf dem Weg Gottes, betrachte das ganze Leben und Verhalten eines Muslims und nicht nur das einhalten der Gebete.

Zitat:
Und auch die, die vor Jesus lebten oder Jesus zu Lebzeiten nicht hörten, werden ihn hören.
Wie ist das gemeint.....nachdem das Leben bereits vorbei ist? welche Taten können sie da noch voll bringen ....ich glaube spätestens nach dem Tod ist sich jeder Mensch sicher welchen Weg er eingeschlagen hat und wo sein Platz sein wird.


Zitat:
Für mich ist Jesus Kommunikationsmittel Gottes mit den Menschen,..Ein direkteres Mittel mit den Menschen zu sprechen gibt es nicht und das merke ich auch, wenn ich die Evangelien lese.
Im Islam hat jeder Muslim und jeder Mensch der auch an Gott glaubt eine Beziehung zu ihm und auch wenn du ihn nicht hörst, so hört er dich wenn du zu ihm betest und antwortet dir. Für ein Muslim ist sein Gebet wie ein privates Gespräch mit Gott, eine Verbindung die überall und zu jeder zeit funktioniert

du sagst das Jesus keine eigene Persönlichkeit hatte richtig, nur eine Hülle ? war er kein Mensch aus Fleisch und Blut?

du sprichst die Beziehung von Jesus zu Gott an und auch der Menschen und siehst alle als Söhne und Töchter an ...... wie wird dies, aus denn originalen Schriften überstetzt ( aus dem aramäischen oder?)

Es gibt zB. Gegenden in der Türkei wo die Menschen wenn sie jemand große Wertstellung geben Vater sagen.....kann es sein das alles eigentlich nur ein Übersetzungsfehler ist? ich mein vielleicht hat Jesus wirklich Vater gesagt aber nicht im Sinne von Familienvater ! sonder im sinne von Gott dem Versoger und Herrn.

Zu den Banu Quraiza hatte ich schon mal was geschrieben aber hab nur dieses wieder gefunden http://www.geistigenahrung.org/ftopic27698-15.html und auch muslim22 hat was dazu geschrieben, du hast es ja bereits gelesen.

Im Islam ist es erlaubt sich zu verteidigen und gegen Ungerechtigkeit und Angriff vor zu gehen. Ich weiß nicht wie du das mit der Allmächtigkeit Gottes assoziieren konntest, da das Leben für jeden Menschen eine Prüfung ist, stellen nicht nur Kriege eine Prüfung für die Muslime dar , setzen sie sich mit ihrem Gut und Blut für Gott ein, oder ist ihnen dieses Leben mehr wert. Natürlich ist jedem Muslim der Krieg zu wider und nichts ist ihm lieber als Frieden, doch wenn die Umstände es nicht anders erlauben und es keinen anderen Weg gibt, so wird der Muslim immer kämpfen, wenn es sein muss und das ist ihm ein leichtes, wieso? weil er weiß das er seinem Herrn begegnen wird und ihm der Tod nichts ausmacht.

Bedenke das der Islam sich nie mit dem Schwert verbreitet hat sondern immer die Herzen der Menschen erobert hat. ( Mag sein das du dass nicht glauben willst, aber wenn du dich neutral mit dem Islam beschäftigst so wirst auch du erkennen das der Islam niemals Krieg hervorruft im Gegenteil unter dem Islam konnten alle Religionen und Menschen in Frieden mit einander leben während Juden verfolgt und getötet wurden etc.

Jeder muslim übt sich in Selbstkontrolle, er wird immer sein Ego besiegen( im besten Fall) und nur Gott dienen.

In dem Vers 5:59-60 werden die Menschen angesprochen die über die Gläubigen spotten, ließ doch bitte die vorigen Verse und die folgenden, hier spricht Gott über frevelnde Menschen die ihm Götter beigesellen und nicht an den einzigen Gott glauben, die sich einen anderen Beschützer außer Gott nehmen, doch wer außer Gott kann einem helfen? Desweiteren steht das Gott diese Menschen zu Affen, Schweine und Götzendienern werden ließ aufgrund ihrer Taten, kannst du dir das nicht vorstellen?

der Vers 4:88 bezieht sich auf Heuchler...hab den Faden verloren um was ging es dir nochmal

zum Vers

Zitat:
Schon vor euch hat es Lebensweisen gegeben. So durchwandert die Erde und schaut, wie der Ausgang derer war, welche (die Wahrheit) für eine Lüge erklärt haben. [3:137]
Dies ist eine Bekanntmachung an die Menschen und eine Leitung und eine Ermahnung für die Gottesfürchtigen. [3:138]
Zitat:
Anscheinend ist man noch stolz auf die Massaker oder wie soll ich das verstehen.

No! renascor das verstehst du falsch hier spricht Gott über untergegangene Völker!

Jedes Volk hat immer ein Propheten geschickt bekommen, um sie recht zu leiten und sie wieder auf den geraden Weg zu bringen. Nun gab es aber Völker die sich nicht ermahnen ließen und die Prophheten verspotteten, sie schlugen und beschimpften, aus diesem Grund hat Gott einige Völker von ihnen bestraft, was auch gleichzeitig als Zeichen und Warnung für die nachfolgenden Menschen dient, es gibt einige über die der Quran berichtet... zB.

Das Volk zu Zeiten Noahs wurden von einer schrecklichen Sintflut verschlungen...

Das Volk Ad wurden von einem Sandsturm begraben, der kein Ende fand...

Das Volk zu Zeiten Lots wurde von Erdbeben und Lava vom Erdboden getilgt...

Die Armee des Pharao ertrank in den Fluten des Meeres...


Zur Sure 2:190 ff. bitte Zusammenhang beachten ich glaub wurde auch schon oft behandelt (Kriegssituation ) desweiteren ist Verführung wirklich schlimm, stell dir vor es ist so, als ob dich jemand mit ins Feuer zieht...
Zitat:


Meinst du Morad Wilfried Hofman?
Das Buch hab ich von ihm.
mhhh ok... ich poste dir bei Gelegenheit ein paar Stellen von diesem Buch......es sei denn du willst es nicht ?

Alles Gute und Liebe

Peace
Hallo Renascor,

Ok, aber meine Frage war, wie Gott zu den Menschen steht, die keinen Gottesdienst verrichten.
Worauf ich hinaus will ist folgendes:
Du meinst der Gottesdienst ist keine Pflicht, sondern freiwillig.
Was passiert wenn jemand dem nicht nachkommt?
Hat es irgendwelche negativen Auswirkungen auf ihn?

Wenn ja,
dann wird der Gottesdienst zu einem Muss, also einer Pflicht für den Menschen.

Wenn nein,
wenn man sich nicht selber damit schadet, fern von Gott zu bleiben, und wenn Gott einen trotzdem genauso weiter liebt, dann wird er einfach zweck und sinnlos.
Was mit sicherheit nicht der Fall ist.


Die islamische Sicht ist einleuchtend, der Mensch betet nicht für Gott sondern für sich selbst.Denn Gott ist frei von jeder Unvollkommenheit und braucht nichts.
Wir Menschen aber brauchen das Gebet und das Gedenken an Gott genauso nötig wie Luft und Wasser.

Das Gebet ist eine Pflicht, das freiwillige Gebet der Ausdruck einer schönen Seele.


Liebe Grüße an alle
Salam Brüder!

Ich bin fest davon überzeugt, das das Beten keine Pflicht SEIN kann! Pflicht ist Zwang und wenn das Gebet unter Zwang geschieht öffne ich mich nicht aus tiefsten und ganzen Herzen Gott/Allah.

Das mit den Heuchlern im Heiligen Qu`ran vor Gott finde ich sehr gut und auch die Aussage die Jesus(salla-llâhu alaihi wa callam) als Wort Gottes durch den Heiligen Geist ( ruho`llah) geoffenbart hat.
Heuchler sind die, die unter Gruppenzwang beten, oder weil sie vor andern als Fromm und gute Gläubige angesehen werden wollen!
Die unter Zwang handeln, ohne Einsicht und einer Zwangsneurose der Angst vor der Hölle unterliegen sind blinde. Und Menschen die blind irgendwas folgen sind auch Heuchler!

Aber nur Allah/Gott kann in das Herz des Mensche/Gläubigen schauen und nur er vermag die absolute Aufrichtigkeit zu erkennen!
Kein Mensch vermag das!

Ich unterwerfe mich Allah nur dann im Gebet wenn ich absolut bereit führ IHN bin! Erst wenn ich voll und ganz mit meinem ganzen Herzen, Seele, und meinem ganzen absoluten SEIN aus Allah in mir aufrichtig bin, werfe ich mich vor IHM nieder.
So wie ich IHM das Schuldig bin!!!

Ich bete für keine Materiellen Dinge oder für mich.
Ich bete nur für IHN/Allah allein, auf das SEINE Barmherzigkeit und Gnade nicht von uns Menschen weicht. Denn ER ist alles und ohne IHN und SEINE Liebe ist nichts!
Unterwerfung heißt Aufgabe des eigenen ich, um mich vollen Endes dem SEIN und dem Sinn des Menschseins hin zu geben.

Ich bin der festen Überzeugung: Bete ich ein einziges mal in einem Korn der Abwesenheit Allahs, für andere Menschen(Anerkennung) oder aus Pseudopflicht, so ist das 1000mal schlimmer als wenn ich 1000 Gebete auslasse, weil ich diesen Fehler der Abwesenheit nicht begehen werde und mich so zu einen Heuchler mache, der sich damit Unrein macht!

Nicht rein zu SEIN in der Seele ist das schlimmste für ein gläubigen, weil dies Leid bedeutet und die Abwesenheit von Gott/Allah! Da helfen keine Äußeren Gebete als lehre Zeremonien, als Pflichtrituale und lehre Hülsen! Dann muss der Gläubige aufrichtig durch die Hölle gehen um zum wahrhaften Gebet zu Allah zurückzukehren.

Zitat:
Gott richtet jeden, aber die, die Jesus folgten, haben keine Strafe oder Urteil zu erwarten.


Und mit Jesus ist es wie mit dem Gebet man muss ihm in der richtigen weiße folgen.

Also nicht als Heuchler.

ISA
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