Foren-Übersicht
Login | Registrieren | Forum | Impressum | Suche

Monotheistische Religion












Zitat:
Auch Gott schreibt keine Bücher, sondern inspiriert zu Büchern.


http://de.wikipedia.org/wiki/Allmacht


Zitat:
Allmacht als Attribut eines Gottes kennzeichnet die monotheistischen Religionen.

Der Begriff der Allmacht ist in unterschiedlichen Bedeutungen gebraucht worden, unter anderem:

Gott kann nicht nur die Naturgesetze und die Gesetze der Wahrscheinlichkeit überschreiten, er könne sogar gegen die Gesetze der Logik verstoßen (beispielsweise könnte er einen quadratischen Kreis erschaffen oder eins gleich zwei machen).
Gott kann in den Lauf der Welt eingreifen und dabei gegen die Naturgesetze und die Gesetze der Wahrscheinlichkeit verstoßen (d. h. Gott kann Wunder tun), aber es ist unmöglich, dass Gott gegen die Gesetze der Logik verstoßen könnte; das wäre sogar eine unsinnige Vorstellung.
Gott konnte ursprünglich in den Lauf der Welt eingreifen und konnte dabei gegen die Naturgesetze und die Gesetze der Wahrscheinlichkeit verstoßen (Wunder tun), und das tat er bei der Erschaffung des Universums, aber danach verpflichtete er sich, das nicht mehr zu tun, um der Menschheit die Willensfreiheit zu ermöglichen. Wunder geschehen selten oder überhaupt nicht, und wenn, dann stets im Verborgenen, damit die Menschen nicht von sicherem Wissen über die Existenz Gottes überwältigt werden, wodurch ihre Willensfreiheit beseitigt würde.
Der Begriff der Allmacht unterliegt strengen Einschränkungen bei neu-aristotelischen Philosophen, die im Mittelalter, unabhängig von einander, im Judentum, Christentum und Islam auftraten, und deren Ansichten bei den intellektuellen Eliten dieser Religionen heute noch in hohem Ansehen stehen. Nach dieser Auffassung setzt Gott niemals die Naturgesetze außer Kraft, die er einmal geschaffen hat, weil Gott niemals seine Absichten ändert. Diese Philosophen gingen davon aus, dass es eine Verbindung gebe zwischen dem Bereich des Physischen und dem Bereich des Geistigen. Alle physischen Ereignisse wurden für Resultate von "Intellekten" gehalten, von denen einige Menschen sind, andere Engel. Diese Intellekte können in einer Weise interagieren, dass die Naturgesetze scheinbar verletzt werden. Da Gott selbst das Universum mitsamt den Naturgesetzen geschaffen hat, ist dies die Weise, in der Gott in der Welt wirkt. Er greift jedoch nicht zwischendurch aktiv in den Lauf der Welt ein. Es ist bemerkt worden, dass diese Auffassung sich vom traditionellen Theismus entfernt und auf einen Deismus zu bewegt.
Gottes Allmacht überschreitet nicht die Naturgesetze oder die Gesetze der Logik; vielmehr besteht seine Allmacht in seiner Meisterschaft im Gebrauch dieser Gesetze, denen auch er 'unterworfen' ist. Gottes Allmacht bedeutet, dass er das volle Potential seiner Art (Menschheit) erreicht hat, und dass er so mächtig ist, wie seine Art sein kann. Was ein Wunder zu sein scheint, ist nur ein Beispiel von Gottes perfekter Kenntnis der Naturgesetze und seiner Fähigkeit, von dieser Kenntnis Gebrauch zu machen.
Gott ist »allmächtig«, aber dies nicht in dem bloß potentiellen Sinn, dass er Beliebiges, was immer wir uns ausdenken, können müsste (nur wüsste man nie, ob er es auch tatsächlich tun will). Er ist vielmehr »mächtig in allem«, nämlich in allem, was tatsächlich geschieht: »Kein Sperling fällt zur Erde ohne euren Vater.« (Mt 10,29)
Gott kann alles tun, was mit seiner Natur im Einklang steht. Keine externe Macht wirkt auf ihn ein, und er ist der Ursprung aller Macht. Die Natur Gottes schließt Logik ein, sodass Gott nichts tun kann, was den Gesetzen der Logik widersprechen würde. Gott kann die Naturgesetze ändern, da sie nicht Teil seiner Natur sind (wenngleich sie Ausdruck seiner Natur sein mögen), sie sind nur Mittel zum Zweck. Tertullian fasste diese Auffassung folgendermaßen zusammen: "In gewissem Sinne gibt es Dinge, die sogar für Gott schwierig sind — nämlich das, was Er nicht getan hat — nicht weil Er es nicht könnte [im Sinne bloßer Fähigkeit], sondern weil er es auf keinen Fall tun würde [im Sinne der Übereinstimmung mit sich selbst]. Denn bei Gott gilt: Wenn er etwas will, dann kann er es auch, und wenn er etwas nicht will, dann kann er es auch nicht." Hierzu findet sich eine Parallele im Buddhismus: wer gar nichts will, und damit glücklich ist, der ist nach dieser Sichtweise ein allmächtiger Gott, oder Geist, auch im Tode.


suchwort: inspiration von gott kritisch

durch

http://www.bibelbund.de/htm/2002-4-39.htm

Zitat:
Aufgrund der immer wieder aufflammenden Auseinandersetzungen um Inspiration und Irrtumslosigkeit der Bibel soll die Positionierung zu diesen Fragen im Mittelpunkt der folgenden historischen Darstellungen stehen. Dabei soll gezeigt werden, dass die Lehre der Inspiration keine Erfindung neuzeitlicher Theologen ist, sondern sich wie ein roter Faden durch die gesamte Theologiegeschichte zieht. Auch dass diese, auf das unmittelbare Reden Gottes zurückgeführte Bibel absolut zuverlässig und irrtumslos ist, war schon den Gläubigen der ersten Jahrhunderte bewusst. Christen, die sich heute an die Inspiration und die Irrtumslosigkeit der Schrift halten, können sich nicht nur auf den Selbstanspruch der Bibel stützen, sie wissen sich auch in einer vertrauenswürdigen zweitausendjährigen Tradition, deren theologische Formulierungen ihnen heute helfen können das Wesen der Heiligen Schrift noch besser zu verstehen
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum II


Ähnliche Themen
Die Welt wäre ohne Religion genauso gut bzw. schlecht
Religion widerlegen?
Henotheismus - Die älteste Religion !?
Religion - 2000 Kilometer ELEND ...
Die Bahá'í-Religion. Ein Überblick.
Warum der Islam für mich die Wahre Religion ist
Religionswissenschaftliche Einordnung der Bahai-Religion
Vernunft in der Religion
Meine Religion (Vorstellen)
Meine eigene Religion