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Gott haßt diejenigen die nichts gutes in ihrem Herzen tragen diejenigen die Gott leugnen und lügen über ihn verbreiten. Sie sind es die gegen sich selbst Unrecht begehen und sich selbst betrügen.
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Gott liebt alle Menschen. Es sind ja seine Gedanken. Gott ist viel zu groß und viel zu vollkommen, als daß es ihn stört, was sich Menschen da zurechtlegen oder wie sie ihre gesellschaftlichen Moralvorstellungen in Gesetze bringen.
Warum soll Gott hassen, wenn Gott in allem ist ?
Wieso machen wir Menschen GOTT so klein ?
Das ist immer sehr erschütternd, wenn man hört: Gott wollte das nicht und das nicht und jenes nicht.
Woher will der Mensch wissen, was Gott recht ist und was nicht ?
Es ist der Mensch, der sich moralische Grundsätze legen muß, damit die Menschlichkeit durchgesetzt wird.
Es sind Menschen mit hohem Intellekt, die in der Macht über Menschen eine Rolle spielen - und leider manchmal keine besonders rühmliche oder manchmal eine den Menschen vorwärts treibende Kraft sind, damit sich etwas bewegt.
Wenn man mit Gott in Verbindung tritt, dann hört man auch oft die eigene subjektive Wahrnehmung. Je reifer ein Mensch wird und je mehr der Mensch sein Leben zur Verbesserung aller Menschheit einsetzen kann, desto mehr wird er erkennen, daß alles, was Gott will, der Weiterentwicklung der Menschen dient.
Und warum sollte Gott etwas verbieten oder etwas fördern ? Alle Seelen, die er ausgesandt hat, werden wieder von ihm angezogen. Geläuterter als vorher und es ist wie der Atem. Ausstoßung und Anziehung. Immer wieder.
Und alle Seelen unterliegen einem Prozeß des Lernens. Was von uns Menschen als Böse definiert wird, ist ebenfalls ein Teil des Prozesses des Lernens.
Wenn aber Menschen aus der gesellschaftlichen Situation mit Gott drohen müssen, dann werden sie es sicher noch benötigen.
Aber es gibt vielleicht auch schon Menschen, die merken, daß es mehr gibt als die Regelbefolgung und daß es darauf ankommt, daß man sein inneres Gewissen entwickelt, das einem den Weg weist.
Dann erkennt der Mensch sehr schmerzlich, wo er fehlt und wo er die All-Liebe lebt und leben kann.
Ich wundere mich, wie oft mit Gott gedroht wird. Für mich ist das so, als wenn man mit einem Buhmann droht, der hinter der Tür steht und gleich mit der Peitsche hervortritt, um den Menschen weh zu tun.
Dieses Gottesbild ist aber schon lange nicht mehr das Gottesbild, dem die Menschen folgen wollen.
Wer es aber braucht: nun ja - da kann man dazu auch nichts mehr sagen.
Vielleicht bekommt man damit auch die Massen unter Kontrolle.
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"Das Gewissen" - Kapitel 30
* Der Mensch muß sich auf jeder Stufe seiner inneren Entwicklung darüber im klaren sein, was richtig und was falsch, was gut oder böse ist. Nur so kann er sein Verhalten bewußt ausrichten oder - selbst dann, wenn er das Falsche oder das Böse tut - ermessen, welche Qualität seine Verhaltensweise aufweist.
Er selbst ist allerdings zur Beurteilung seiner Verhaltensweise bis hinauf zur dritten Entwicklungsstufe noch nicht fähig. Es muß ihm gesagt oder vorgeschrieben - am besten vorgelebt - werden, was "gut" oder "schlecht" oder "böse" ist. - Er erhält in der Tag schon auf den unteren Entwicklungsschichten Richtlinien dafür, und zwar von der Gemeinschaft, zu welcher er gehört (Familie, Sippe, Volk, Nation, Staat u.a.). Diese legt die Satzungen dafür fest, welches Verhalten als "richtig" - und toleriert - und welches als "falsch" - und nicht toleriert - zu gelten hat und sorgt dafür, daß die Vorschriften von allen eingehalten werden.
Damit die Mitgleider der Gemeinschaft die Vorschriften akzeptieren, müssen sie von ihrer Richtigkeit überzeugt sein und sie müssen wissen, wie sie sie ins praktische leben umsetzen können. Dafür sorgt die Gemeinschaft mit Hilfe von Drill und Erziehung.
Mit Drill und Erziehung wird schon auf der Tierstufe begonnen. Sie wecken im Tier und Menschen einerseits den Ordnungssinn , andererseits das Gewissen.
"Geweckt" wird das Gewissen im Tier und auch noch im Menschen auf den unteren Stufen seiner innere Entwicklung in dem Sinne, daß es künstlich erzeugt wird. - Ein eigenes echtes Gewissen hat nur der Mensch, und auch er erlangt es erst, wenn er die höheren Entwicklungsstufen erreicht.
Quelle: Anatomie der Seele |
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