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Guru












Die Lehren des Weisen Vasistha:

Weder mit einem Lehrtext noch mit einem Guru wird der höchste Herr erblickt; erblickt wird das Selbst nur mit dem eigenen Selbst, von selbst mit einem in der wahren Wirklichkeit gründenden Geist.

Sobald die Urnatur [das, woraus die Welt und die psychophysische Person besteht] zu diesem ursprünglichen SEIN gelangt, kommt sie vollständig zur Ruhe [ löst sie sich gänzlich auf ]

Ein in der Wirklichkeit Gelangter, soll so leben wie es ihm beliebt.

Da spielt es keine Rolle, womit er sich kleidet, wovon er sich ernährt und wo er sich zur Ruhe legt- er erscheint wie ein unumschränkter Herrscher. Frei von den Pflichten seines Standes [oder seiner Kaste], frei vom Wandel einer Lebensstufe, frei von Schriften, tief und klar, hat er im SELBST am eigen Selbst sein ergötzen.

Wie das Gold im Falle eines Ringes oder eines anderen Goldschmucks eine Vielfalt von Formaspekten aufweist, so ist auch das SELBST im Falle der Welt usw. von variierender Gestalt.

Der Allmächtige [oder das allgegenwärtige SELBST] vergnügt sich- spontan (grundlos) wie ein Kind- mit Bewegung, welche die einzelnen Schöpfungen bedeuten. Dann holt er sie mit der Kraft des Einholens [Zurückziehens, Zerstörens] wieder ein und ruht im SELBST [IN SICH SELBST]

Weil wir Menschen vom alters- und todlosen SELBST nichts wissen, leiden wir.
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum I


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