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>GOTT - Mensch - Natur bilden wieder einen Kreis der Vollendung. Hier helfen Uns alte Weisheiten von Unseren Vorfahren den Goldenen Weg zu finden.
Dazu Hildegard von Bingen:
Der Mensch erscheint als Mikrokosmos, der in all seinen körperlichen und geistigen Gegebenheiten die Gesetzmäßigkeiten des gesamten (Makro)- Kosmos widerspiegelt. Alles ist aufeinander bezogen, wechselseitig miteinander verbunden und in Gott untrennbar vereint!
"Liber divinorum operum" (Welt und Mensch). In dieser gewaltigen Kosmosschrift fließt noch einmal alles zusammen, was Hildegard Zeit ihres Lebens so wichtig gewesen war. Welt und Mensch erstrahlen als Kunstwerk Gottes; aus der Urkraft Seiner Liebe fließen Schöpfung, Inkarnation und Erlösung in einer all-umfassenden Einheit zusammen.
Die Urformen des Seins sind für Hildegard dabei der Kreis bzw. das Rad und das Kreuz - Symbole der unermeßlichen, nie endenden Liebe Gottes, der Einheit und Verbundenheit alles Geschaffenen und der unerschütterlichen Hoffnung auf Erlösung und auf den Sieg des Guten. Und wie schon in ihrem ersten großen Werk "Scivias" ruft Hildegard dem Menschen zu:
"O Mensch, schau dir den Menschen an: er hat Himmel und Erde und die ganze übrige Kreatur in sich.
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Gruß Heinz:-)
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