|
|
|
@Martin
<i>
Zitat:
Wer das NT wirklich verstanden hat, d.h. Gottes Geist ihm die Wahrheit gezeigt hat, WEIß, dass es ohne Jesu Erlösungstod keinen Himmel gibt.
Diese Behauptung degradiert andere Religionen.
Buddha wurde ebenso erlöst und er lebte nun mal ca. 600 Jahre früher.
Alle Pandavas wurden erlöst und die lebten nun mal 3100 Jahre früher.
Der Grund für Jesus' Tod war nun mal die Tatsache dass er geboren wurde, dass ist einfache Kausalität.</i>
Nein, meine Aussage degradiert nicht. Sie rückt nur zurecht. Denn Jesus ist menschgewordener Gott:
"Ich und der Vater sind eins"
Johannes 10,30
Jesus legt damit nicht nur die Charakterzüge Gottes fest, sondern beansprucht selbst, nicht weniger Gott zu sein als es der "Schöpfer des Himmels under Erde" ist. Was haben liberale Theologen nicht alles versucht, diesem Selbstverständnis Jesu die Spitze zu nehmen, in dem sie versucht haben, daraus eine einzigartige Gotteserfahrung des Menschen Jesus von Nazareth zu machen. Aber es hilft alles nichts - in Jesus Christus kommt uns Gott ganz nahe, tritt aus dem subjektiven Nebel der menschlichen Wunschvorstellungen und lässt sich darauf festnageln wie er ist - und wie er nicht ist. Wenn Jesus wirklich der einzige ("eingeborene") Sohn Gottes ist, dann ist Gott keine anonyme Geistkraft mehr, und auch kein der menschlichen Weisheit philosophisches Prinzip.
Aber Gott rückt uns auch in seinem Anspruch auf unser Leben nahe. Wenn Jesus so ist wie Gott - dann wird uns allen bei der Beschäftigung mit Jesus klar, dass wir Menschen ganz anders sind, dass wir unaufholbar weit hinter das Ideal zurückfallen, das Jesus uns vorlebt., Das galt schon vor 2000 Jahren für die Menschen, die Jesus auf der Erde begegnet sind. Einige haben ihm geglaubt, andere haben ihn verfolgt. An Jesus Christus scheiden sich die Geister - seit 2000 Jahren.
Christen glauben an Jesus Christus, den Sohn Gottes. In ihm sind sie Gottes Liebe und Vergebung genauso begegnet wie seiner Heiligkeit und seinem Anspruch auf Ihr Leben. Und deshalb können sie sich Gott nicht länger zurechtlegen, wie sie es gerne hätten. Und das ist gut so - denn eigene Wunschvorstellungen sind ein schlechtes Fundament für's Leben und Sterben.
<i>Wer die Vorbilder einer Religion auf einen Thorn setzt und den Thron dann so weit empor hebt, dass er unerreichbar wird, der verfälscht die ursprüngliche Lehre. Jesus wollte nie angebetet werden, dass sollte der Palmsonntag gezeigt haben. Jesus wollte ein Mensch unter anderen Menschen sein, damit andere Menschen erkennen, dass sie auch so sein können wie er.</i>
Woher hast Du denn diese seltsamen Ansichten?
Schade, dass Du auch nicht mal ansatzweise das NT verstanden hast und mit Jesu Lehre nicht viel anfangen kannst.
<i>Du hast es völlig falsch verstanden! Gottes unendliche Gnade, Barmherzig und Liebe drückt sich mannigfaltig aus. Durch Jesus, durch Buddha, durch Rama, durch Krishna und durch viele weiteren. Kurz: durch jeden Menschen, der seine Augen und sein Herz öffnet und das Göttliche durch ihn fließen lässt.</i>
Nein, nur Jesus war Gott. Jeder der Jesus glaubt wird die Wahrheit erkennen.
<i>„Effekthascherei“ nenne ich, das wirken des Göttlichen auf ein einziges Ereignis zu begrenzen und dann zu sagen: genau dadurch kann die Göttliche Gnade auf Erden kommen. Noch dazu eine Kreuzigung, als ob Gott eine Folterung benötigt, um zu wirken! Jesus' Lehre ist heilig wie die Lehre anderer auch. Der Glaube, dass er gekreuzigt wurde und auferstand sollte nicht über seine Lehre erhoben werden.
So denke ich, und ich glaube auch, dass sich da einige meinem Denken anschließen.</i>
Nun, dass ist dein gutes Recht. Warum Jesus den Kreuzestod "wählte" habe ich bereits mehr als einmal erläutert.
Du musst dies nicht annehmen, denn die christliche Lehre ist eine freiwillentliche - niemand "muss" an Jesus glauben und ihn in seinem Herzen an- und aufnehmen.
Es gibt viele Wege neben dem christlichen........
liebe Grüße
|
|
|